Luftfahrt

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Wegen medizinischem Gerät: Frontier schließt Fluggast aus

Ein aktueller Vorfall bei Frontier Airlines hat eine Debatte über den Umgang von Fluggesellschaften mit medizinischen Geräten an Bord entfacht. Eine Passagierin, die auf ein tragbares Defibrillator-Gerät angewiesen ist, wurde von ihrem Flug ausgeschlossen, obwohl das Gerät für die Luftfahrt zugelassen ist. Der Fall sorgt nicht nur für Empörung, sondern wirft auch Fragen über die Konsistenz und Transparenz der Vorschriften von Fluggesellschaften auf. Am 31. März wurde Tonya Roehl, eine Passagierin von Frontier Airlines, gemeinsam mit ihrem Ehemann von einem Flug von Houston nach Phoenix ausgeschlossen. Der Grund: Ihr tragbarer Herzdefibrillator, den sie aufgrund einer kürzlich diagnostizierten Herzkrankheit benötigt. Das Gerät, ein tragbarer kardialer Defibrillator (Wearable Cardiac Defibrillator, kurz WCD), überwacht die Herzaktivität des Trägers und kann im Notfall elektrische Impulse abgeben, um den Herzrhythmus zu regulieren. Der Hersteller Zoll Medical bestätigt, dass das Gerät für die Luftfahrt zugelassen ist und Patienten es sicher im Flugzeug tragen können. Laut Berichten hatte Roehl ihr Gerät sowohl bei der Buchung als auch am Flughafen beim Check-in und bei der Sicherheitskontrolle angegeben. Trotzdem untersagte ihr die Crew an Bord das Mitführen des Geräts mit der Begründung, es sei nicht auf der Liste der genehmigten medizinischen Ausrüstungen. Uneinheitliche Regelungen und Unsicherheit im Umgang mit medizinischer Ausstattung Besonders brisant an diesem Fall ist, dass Roehl anbot, die Batterien des Geräts zu entfernen, um mögliche Sicherheitsbedenken auszuräumen. Doch selbst dies wurde von der Crew abgelehnt. Die Begründung lautete, dass das Gerät auch ohne Batterien nicht mitgeführt werden dürfe. Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) sowie

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Schweizer Subventionskürzungen könnten Regionalflughäfen wie Altenrhein gefährden

Die Schweiz steht vor der Herausforderung, ihre Subventionen für die Flugsicherung an den insgesamt 60 Regionalflughäfen des Landes zu überdenken. Ein zentraler Punkt dieser Diskussion ist der Flughafen St. Gallen-Altenrhein, der von den geplanten Kürzungen betroffen sein könnte. Diese Entscheidung könnte nicht nur den Fortbestand des Flughafens gefährden, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Luftfahrtinfrastruktur in der Ostschweiz haben. Im Rahmen des Entlastungspakets 2027 plant die Schweizer Regierung, Subventionen in Höhe von 25 Millionen Schweizer Franken (etwa 26,2 Millionen Euro), die derzeit aus der Mineralölsteuer finanziert werden, zu streichen. Eine Entscheidung, die bei vielen Beteiligten besorgniserregende Reaktionen hervorruft. Der Flughafen St. Gallen-Altenrhein hat diese Entwicklung inzwischen bestätigt und Maßnahmen ergriffen, um den Betrieb trotz der unsicheren finanziellen Lage aufrechtzuerhalten. Finanzielle Unsicherheit und verschobene Infrastrukturprojekte Die Auswirkungen der geplanten Kürzungen haben auch direkte Konsequenzen für den Flughafenbetrieb in St. Gallen-Altenrhein. Die ursprünglich für August dieses Jahres geplante Sanierung der Runway wird aufgrund der unklaren finanziellen Zukunft vorerst ausgesetzt. Thomas Krutzler, CEO der People’s Air Group, die den Flughafen betreibt, erklärte: „Ohne Planungssicherheit macht es keinen Sinn, Millionenbeträge in eine Pistensanierung zu investieren.“ Stattdessen sollen vorerst gezielte Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen die Sicherheit des Betriebs gewährleisten. Krutzler betonte, dass diese Reparaturarbeiten hauptsächlich nachts durchgeführt werden sollen, um den Flugbetrieb nicht zu stören. Die Betriebssperrung des Flughafens, die ursprünglich für die Sanierung vorgesehen war, bleibt jedoch bestehen, und der Flughafen wird zwischen dem 11. und 29. August dieses Jahres weiterhin für den Verkehr geschlossen bleiben. Die Unsicherheit, die mit den finanziellen Kürzungen verbunden

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Flughafen Wien erhält Auszeichnungen für Imagekampagne

Der Flughafen Wien hat für seine Kampagne „Ohne Frauen fliegt hier gar nix!“ den Employer Branding Award 2025 in Silber in der Kategorie „Global Player Internal Branding“ erhalten. Zudem wurde die Kampagne mit dem Sonderpreis „Sustainable HRM“ in Gold ausgezeichnet. Die Kampagne, die Frauen in verschiedenen Positionen am Flughafen hervorhebt, wurde im Vorfeld des Weltfrauentages 2025 veröffentlicht und zeigt 27 Mitarbeiterinnen in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen. Die Kampagne wurde von der internen Werbe- und Marketingabteilung des Flughafens konzipiert und umgesetzt. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen einer Festveranstaltung der Agentur Symbiosis und dem Employer Brand Managers Club an Vertreter des Flughafen Wien übergeben. Die Kampagne zeigt Frauen in verschiedenen Positionen, von Airside Managerinnen über Security Agentinnen bis hin zu KFZ-Technikerinnen und Web-Developerinnen. Der Flughafen Wien beschäftigt derzeit rund 1.300 Frauen und setzt Maßnahmen, um die Attraktivität des Flughafens als Arbeitgeber zu steigern, insbesondere in gewerblichen und technischen Berufen. Die Kampagne wird laufend um neue Sujets ergänzt und ist auf Social Media sowie an verschiedenen Standorten des Flughafens zu sehen.

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Helvetic Airways landet erstmals mit Embraer E195-E2 am London City Airport

Die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways hat am 26. März 2025 erneut Luftfahrtgeschichte geschrieben. Erstmals setzte eine Maschine des Typs Embraer E195-E2 im regulären Linienbetrieb auf der kurzen Landebahn des London City Airport auf. Der Flug wurde im Wet-Lease für Swiss International Air Lines durchgeführt und startete von Zürich aus. Mit einer Länge von 41,5 Metern und 134 Sitzplätzen ist die E195-E2 das bislang größte Flugzeug, das am Londoner Stadtflughafen operiert. Die Landung stellt eine technische Besonderheit dar, da der Flughafen aufgrund seines steilen Anflugwinkels und begrenzten Platzverhältnissen nur für ausgewählte Flugzeugtypen und speziell geschulte Piloten zugelassen ist. Bereits 2021 hatte Helvetic Airways mit einer kleineren Embraer E190-E2 einen ähnlichen Meilenstein erreicht. Damit ist die Airline die erste weltweit, die mit drei verschiedenen Embraer-Modellen in London City operieren kann. Der London City Airport wird derzeit von zahlreichen Embraer-Flugzeugen bedient, die etwa 75 Prozent der Flugbewegungen ausmachen. Der Hersteller Embraer entwickelt zudem ein erweitertes Startsystem für seine E2-Serie, das die Reichweite der E195-E2 von London City aus signifikant steigern soll. Nach der Zertifizierung könnten künftig auch Ziele wie Istanbul, Athen oder Kairo direkt erreichbar sein.

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Tui verlegt Österreich-Zentrale an Flughafen Wien

Tui, einer der größten Reiseveranstalter Österreichs, hat seine Unternehmenszentrale an den Flughafen Wien verlegt. Am 27. März 2025 wurden die neuen Büroflächen in der AirportCity offiziell eingeweiht. Auf rund 1.600 m² im modernen Office Park 4 arbeiten nun 120 Mitarbeiter. Die Nähe zum Flughafen Wien und die gute Anbindung an das Verkehrsnetz wurden als zentrale Vorteile für den neuen Standort hervorgehoben. Die Entscheidung von Tui, sich am Flughafen Wien anzusiedeln, wird als strategischer Schritt betrachtet, der die Zusammenarbeit mit dem Flughafen und Austrian Airlines stärkt. Der Office Park 4 bietet moderne Büro- und Konferenzflächen und ist Teil der AirportCity, einem Standort mit umfangreichem Serviceangebot und guter Infrastruktur. Tui ist ein bedeutender Akteur im österreichischen Reisemarkt und beschäftigt insgesamt 500 Mitarbeiter im Land. Die Verlegung der Unternehmenszentrale an den Flughafen Wien soll die Effizienz steigern und die Zusammenarbeit mit Partnern verbessern. Die AirportCity am Flughafen Wien gilt als attraktiver Standort für Unternehmen aufgrund ihrer guten Anbindung und modernen Einrichtungen.

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Dramatischer Rückgang der Flugbuchungen von Kanada in die USA

Ein aktueller Bericht des Reiseinformationsunternehmens OAG zeigt einen massiven Einbruch der Flugbuchungen von Kanada in die Vereinigten Staaten. Laut den vorliegenden Daten sind die Vorausbuchungen für die kommenden Monate um bis zu 75 % gesunken. Diese Entwicklung wirft Fragen über die Hintergründe und möglichen wirtschaftlichen Folgen auf. Die Analyse der Buchungszahlen zeigt eine besorgniserregende Entwicklung. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Reservierungen für Flüge von Kanada in die USA zwischen April und September 2025 drastisch reduziert. Während im April 2024 noch über 1,2 Millionen Buchungen vorlagen, sind es in diesem Jahr lediglich 295.982. Auch in den Folgemonaten setzt sich dieser negative Trend fort, wobei besonders die Sommermonate betroffen sind. Fluggesellschaften und Reiseexperten führen diese Entwicklung auf mehrere Faktoren zurück. Zum einen sorgt die unsichere wirtschaftliche Lage für eine zögerliche Reiseplanung, zum anderen spielt der jüngste Handelsstreit zwischen den USA und Kanada eine zentrale Rolle. Auswirkungen der Handelspolitik Bereits Anfang 2025 hatte eine Studie des Marktforschungsunternehmens Leger ergeben, daß fast die Hälfte der Kanadier (48 %) weniger geneigt sei, in die USA zu reisen. Diese Zurückhaltung könnte durch die politischen Spannungen zwischen beiden Ländern weiter verstärkt worden sein. Der Chef der kanadischen Fluggesellschaft WestJet, Alexis von Hoensbroech, äußerte sich enttäuscht über die Situation: „Ich bin persönlich sehr enttäuscht über die Entwicklung. Ein Handelskrieg ist das Letzte, was dieses Land, dieser Kontinent oder die Welt jetzt brauchen.“ Die Regierung der Vereinigten Staaten hatte zuletzt angedroht, neue umfangreiche Zölle gegen Kanada und die Europäische Union zu verhängen. Experten warnen, daß solche Maßnahmen

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Aletta von Massenbach übernimmt Präsidentschaft des Flughafenverbands ADV

Aletta von Massenbach hat die Präsidentschaft des Flughafenverbands ADV übernommen und eine klare Agenda für die kommenden zwei Jahre vorgestellt. Die Amtsübergabe erfolgte im Rahmen eines Empfangs des ADV, bei dem von Massenbach die Amtskette von ihren Vizepräsidenten Lars Redeligx und Ludger van Bebber erhielt. Als neue Präsidentin des ältesten Luftfahrtverbands in Deutschland sieht sie die Branche vor erheblichen Herausforderungen und betont die Bedeutung des Luftverkehrs für globale Lieferketten, Handel, Tourismus und Diplomatie. Von Massenbach hat eine 6-Punkte-Agenda formuliert, die darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit der Flughäfen zu steigern, die internationale Konnektivität zu stärken und die Nutzerfinanzierung abzusichern. Die Agenda beinhaltet unter anderem die Senkung oder Streichung von Steuern und Gebühren, um die Flughäfen im internationalen Wettbewerb zu stärken. Die Vizepräsidenten Lars Redeligx und Ludger van Bebber unterstützen von Massenbach in ihren Zielen und betonen die Notwendigkeit fairer Standortbedingungen und starker Konnektivität für die deutsche Wirtschaft. Aletta von Massenbach verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Luftfahrtbranche. Zuvor war sie für die Fraport AG tätig, wo sie verschiedene Flughafenprojekte weltweit managte, Flughäfen in Varna, Burgas und Antalya leitete und zuletzt das internationale Engagement der Fraport an 30 Flughäfen verantwortete. Ihre Expertise und Vision sollen dazu beitragen, die Zukunft der deutschen Flughäfen aktiv zu gestalten.

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Notlandung in Tulsa: American-Airlines-Flug wegen technischer Probleme umgeleitet

Ein Flug der American Airlines, der von Milwaukee nach Dallas/Fort Worth unterwegs war, mußte am Montag, den 24. März 2025, ungeplant in Tulsa landen. Die Umleitung wurde aufgrund eines technischen Problems notwendig. Obwohl die genaue Ursache bislang nicht offiziell bestätigt wurde, verdeutlicht der Vorfall die Herausforderungen, die mit alternden Flugzeugflotten einhergehen. Der Airbus A320-200 mit der Registrierung N650AW startete vom Milwaukee Mitchell International Airport (MKE) um 11:22 Uhr Ortszeit, sechs Minuten vor dem geplanten Abflug. Nach etwa zwei Stunden in der Luft entschied sich die Besatzung für eine außerplanmäßige Landung am Tulsa International Airport (TUL), wo die Maschine um 13:27 Uhr sicher aufsetzte. Laut American Airlines gab es keine Anzeichen für äußere Schäden am Flugzeug, und die Passagiere wurden auf alternative Verbindungen umgebucht. Ein Sprecher des Flughafens Tulsa bestätigte, daß die Landung ohne Zwischenfälle verlief. Alternde Flotten als Herausforderung für Airlines Das betroffene Flugzeug ist mit einem Alter von 26,8 Jahren eines der ältesten in der Flotte von American Airlines. Die Fluggesellschaft betreibt insgesamt 48 Airbus A320-200, deren durchschnittliches Alter bei 24 Jahren liegt. Damit zählen sie zu den betagtesten Maschinen des Unternehmens. Alternde Flugzeuge stellen Airlines zunehmend vor wirtschaftliche und technische Herausforderungen. Während regelmäßige Wartungen sicherstellen, daß Maschinen auch nach Jahrzehnten noch einsatzfähig bleiben, steigt mit zunehmendem Alter der Wartungsaufwand. Technische Probleme sind keine Seltenheit und können, wie im aktuellen Fall, zu unvorhergesehenen Umleitungen führen. Tulsa als zentrales Wartungszentrum Obwohl Tulsa kein Hauptdrehkreuz für American Airlines ist, kommt dem dortigen Wartungsstandort eine große Bedeutung zu. Das sogenannte Tech Ops

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IATA gründet Organisation zur Verwaltung des SAF-Registers

Die International Air Transport Association (IATA) hat die Civil Aviation Decarbonization Organization (CADO) ins Leben gerufen. Die neu gegründete Organisation wird künftig das von der IATA entwickelte Register für nachhaltige Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuel – SAF) verwalten. CADO agiert als unabhängige, gemeinnützige Organisation mit Sitz in Montreal, Kanada, und soll die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von SAF-Transaktionen sicherstellen. Laut IATA-Generaldirektor Willie Walsh ist das SAF-Register eine entscheidende Marktinfrastruktur, um einen globalen und transparenten Handel mit nachhaltigen Flugkraftstoffen zu ermöglichen. Die Gründung von CADO soll zudem Regierungen, Kraftstoffhersteller und Investoren dazu ermutigen, sich stärker am SAF-Markt zu beteiligen. IATA wird als Gründungsmitglied technische Unterstützung und operative Betreuung leisten, während CADO als eigenständige Organisation die Verwaltung des Registers übernimmt. Die Mitgliedschaft bei CADO steht verschiedenen Interessengruppen offen, darunter Unternehmen aus der SAF-Wertschöpfungskette, staatliche und halbstaatliche Organisationen sowie weitere Gruppen mit indirektem Interesse am Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe. Ziel ist es, eine einheitliche und überprüfbare Grundlage für den internationalen Handel mit SAF zu schaffen. Das von der IATA entwickelte SAF-Register wird die Erfassung und Verfolgung von SAF-Transaktionen in standardisierter Form ermöglichen. Dies soll Fluggesellschaften und deren Geschäftskunden dabei helfen, ihre Verpflichtungen im Rahmen von gesetzlichen Vorgaben und freiwilligen Klimaschutzprogrammen zu erfüllen. Bis April 2027 ist die Teilnahme am SAF-Register kostenfrei. Danach erfolgt die Finanzierung auf Basis einer Kostendeckung.

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Luftfahrtbranche fordert drastische Senkung der Standortkosten zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland

Die deutschen Luftfahrt- und Tourismusverbände, darunter auch der Airline-Verband BARIG, sowie Gewerkschaften richten einen dringenden Appell an die Verhandlungspartner der neuen Bundesregierung. Die Branche fordert entschlossene Maßnahmen zur Wiederbelebung des Luftverkehrsstandorts Deutschland. Ohne eine Senkung der staatlichen Standortkosten und eine deutliche Erhöhung der Zukunftsinvestitionen droht der Luftverkehrssektor seine Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, was die Anbindung Deutschlands an internationale Märkte gefährden würde. Insgesamt 16 Verbände und Gewerkschaften haben den Appell unterzeichnet. Die Hauptforderung der Verbände und Gewerkschaften ist eine spürbare Entlastung bei den hohen staatlichen Standortkosten, insbesondere durch die Abschaffung der Luftverkehrsteuer. Eine solche Maßnahme würde Deutschland als Luftverkehrsstandort wettbewerbsfähiger machen und die Abwanderung von Fluggesellschaften ins Ausland stoppen. Sollte eine komplette Abschaffung der Steuer nicht möglich sein, wird zumindest eine Reduzierung auf das Niveau von 2011 sowie Entlastungen bei den Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren gefordert. Darüber hinaus betonen die Organisationen die Notwendigkeit, die Transformation der Luftfahrt hin zu nachhaltigen Antrieben und alternativen Kraftstoffen aktiv zu fördern. Sie fordern eine langfristige staatliche Unterstützung und Forschungsförderung, um Deutschland als Hightech-Standort für die Luftfahrtindustrie zu erhalten und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche langfristig zu sichern. Michael Hoppe, Chairman von BARIG, erklärte, dass Deutschland nach der Pandemie einen erheblichen Verlust an wirtschaftlicher Kraft erlitten habe und die Kapazitäten im Luftverkehr deutlich geschrumpft seien. Die Folge sei ein erheblicher Verlust an Konnektivität, wobei Deutschland in Europa zu den Schlusslichtern in der Erholung des Luftverkehrs gehört. Die Verbände und Gewerkschaften sehen in der Abschaffung der Luftverkehrsteuer einen wichtigen Schritt, um den Luftverkehr als Motor der Wirtschaft wieder anzukurbeln und

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