
Skyhub PAD stellt Flugbetrieb im Juni 2026 ein
Die regionale Fluginitiative Skyhub PAD wird ihren Betrieb zum 10. Juni 2026 vollständig einstellen. Wie das Unternehmen offiziell mitteilte, haben eine Kombination aus drastisch gestiegenen Betriebskosten, den wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Treibstoffpreise sowie eine unzureichende Nachfrage diesen Schritt unumgänglich gemacht. Damit endet ein ehrgeiziges Projekt, das erst im September 2025 gestartet war, um den Flughafen Paderborn/Lippstadt wieder stärker an internationale Drehkreuze anzubinden. Trotz einer breiten Unterstützung durch die regionale Wirtschaft und einer Ausweitung des Streckennetzes auf Standorte wie Lübeck und Pécs konnte die finanzielle Stabilität des Modells unter den veränderten geopolitischen und ökonomischen Rahmenbedingungen nicht aufrechterhalten werden. Die Entscheidung markiert eine Zäsur für die Infrastruktur in Ostwestfalen-Lippe und wirft grundlegende Fragen über die Zukunftsfähigkeit privat finanzierter Regionalflugkonzepte in Deutschland auf. Hintergründe und Genese einer wirtschaftlichen Initiative Die Geburtsstunde von Skyhub PAD liegt im März 2025, als sich zunächst 36 namhafte Unternehmen und Privatpersonen zusammenschlossen, um die verwaiste Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt an das Drehkreuz München in Eigenregie wiederzubeleben. Nachdem große Linienfluggesellschaften ihr Engagement an kleineren Standorten reduziert hatten, sahen die regionalen Akteure die Notwendigkeit, selbst aktiv zu werden, um die Erreichbarkeit des Wirtschaftsstandorts Ostwestfalen-Lippe für Kunden und Geschäftspartner zu sichern. Das Modell basierte auf einer engen Kooperation mit der dänischen Fluggesellschaft DAT (Danish Air Transport), die als operative Partnerin fungierte. Innerhalb kurzer Zeit wuchs das Interesse an der Initiative erheblich. Durch mehrere Kapitalerhöhungen stieg die Anzahl der Gesellschafter auf insgesamt 103 an. Dies verdeutlichte den hohen Stellenwert, den die lokale Industrie der Luftverkehrsanbindung beimass. Mit der Aufnahme des








