Lufthansa

Weitere Artikel aus der Rubrik

Lufthansa

Lufthansa kündigt „mögliche Kapitalerhöhung“ an

Die AUA-Mutter geht in die Offensive und stellt eine mögliche Kapitalerhöhung in Aussicht. Seit Beginn der Pandemie spart die Kranich-Airline, wo es nur geht. Ohne staatliche Hilfen wäre die Krise wohl in ein Debakel gemündet. Damals hatte sich der Bund über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) mit 20 Prozent an der Lufthansa beteiligt. Doch jetzt wird eine Kapitalerhöhung immer wahrscheinlicher – und damit auch womöglich das Ende der Staatsbeteiligung. Lange hat es jedenfalls nicht gedauert: Konkret teilte der Konzern in der Nacht zum Dienstag mit, dass Vorbereitungen für eine Kapitalerhöhung mit vier Banken laufen. Der Nettoerlös würde „insbesondere zur Rückzahlung von Stabilisierungsmaßnahmen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds und zur Wiederherstellung einer nachhaltigen und langfristig effizienten Kapitalstruktur beitragen“, heißt es in der Aussendung. Auch der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) wird voraussichtlich bei der Kapitalerhöhung mitmischen – allerdings ohne dafür zusätzliches Geld des Steuerzahlers auszugeben. Das geschieht auf dem Wege einer sogenannten Opération Blanche: Dabei verkauft ein Aktionär einen Teil seiner Bezugsrechte für die neuen Aktien, um mit der Einnahme daraus die verbliebenen Bezugsrechte auszuüben. Damit würde der Anteil des Bundes immer weiter schrumpfen. Vorstand und Aufsichtsrat haben aber noch keine Entscheidung über Umfang und Zeitpunkt der Maßnahme getroffen. Zudem fehlt derzeit die Zustimmung durch den WSF.

weiterlesen »

Eurowings eröffnet neue Basis in Prag

Eurowings baut ihr europäisches Netzwerk aus: Mit Eröffnung einer neuen Basis in Prag erweitert die deutsche Airline ihr Angebot in Tschechien und stationiert ab 31. Oktober 2021 zunächst zwei Flugzeuge des Typs Airbus A320 in der tschechischen Hauptstadt. Im nächsten Sommer sollen dann bereits drei Flugzeuge für die Lufthansa-Tochter abheben. Die tschechische Hauptstadt wird damit zum 10. Eurowings-Standort in Europa. Der Billig-Flieger möchte sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisende an Bord begrüßen. „Eurowings wird preislich attraktive Direktverbindungen für Geschäftsreisende und Urlauber nach Tschechien bringen – pünktlich zum Neustart des Luftverkehrs nach der langen Corona-Krise. Darüber hinaus setzen wir am Standort Prag auf lokalen Touch und auf kundenfreundliche Services, die sich klar vom Billig-Wettbewerb abheben. Wir freuen uns sehr, wenn wir in Kürze auch zahlreiche Gäste aus Tschechien von unseren Eurowings Services überzeugen können“, so Eurowings-Chef Jens Bischof. Der heimischen Konkurrenz dürfte diese Ankündigung wohl gar nicht schmecken. Ohnehin befinden sich die nationalen Fluggesellschaften in finanzieller Notlage – Czech Airlines musste bereits Insolvenz anmelden. Diesen Umstand könnte der Ableger der Lufthansa für sich nutzen und die Kundschaft der schwächelnde Mitbewerber versorgen.

weiterlesen »

Lufthansa: OGH erklärte insgesamt 30 Klauseln für unzulässig

Wegen fragwürdiger Klauseln in den Beförderungsbedingungen zog der Verein für Konsumenteninformation (VKI) gegen die Lufthansa AG vor den Obersten Gerichtshof – und bekam auch mehrheitlich Recht. Das Urteil ist rechtskräftig. Eine der vom VKI beanstandeten Klauseln legte eine Nachzahlungspflicht fest, wenn Kunden ihre Flüge nicht auf allen Teilstrecken oder nicht in der gebuchten Reihenfolge in Anspruch nahmen. Zwar sah diese Klausel Ausnahmen von sogenannten „No-Show-Gebühren“ vor, diese gingen dem OGH aber letztlich nicht weit genug.  Das Unternehmen definierte zwar Ausnahmen (z.B. Verhinderung aufgrund höherer Gewalt, Krankheit), verbunden mit der Auflage, Gründe für die Verhinderung sofort nach Kenntniserlangung mitzuteilen und nachzuweisen. Doch die genannten Ausnahmen seien zu eng bemessen, so die Höchstrichter. Zudem stieß sich das Gericht an der Regelung, dass Fluggäste Hinderungsgründe sogar in jenen Situationen sofort mitteilen müssten, in denen ihnen eine unmittelbare Kontaktaufnahme mit der Luftlinie nicht möglich sei. Der OGH stufte diese Klausel daher als gröblich benachteiligend ein. „Für den VKI sind No-Show-Gebühren grundsätzlich nicht nachvollziehbar“, kritisiert Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Die Kundinnen und Kunden der Airline haben schließlich den vereinbarten Preis für die gesamte Flugreise gezahlt. Warum sie dann noch zusätzliche Zahlungen leisten müssen, wenn sie einen Teil der vereinbarten – und bereits bezahlten – Leistung bzw. Reise nicht in Anspruch nehmen, bleibt unverständlich.“ Lufthansa verweigert die Beförderung bei beschädigtem Flugticket Eine weitere Klausel sah vor, dass unter anderem dann kein Anspruch auf Beförderung besteht, wenn der vorgelegte Flugschein erheblich beschädigt worden ist. Auch diese Regelung stufte das Höchstgericht als rechtswidrig ein.

weiterlesen »

Lufthansa startet Impfung von Mitarbeitenden

Die AUA-Muttergesellschaft hat heute mit der Impfung der ersten Mitarbeiter in Deutschland begonnen. In der ersten Woche stehen 2.000 Impfdosen zur Verfügung und können durch den Medizinischen Dienst des Konzerns in München, Frankfurt und Hamburg verimpft werden. Dabei legt das Unternehmen zunächst den Fokus auf diejenigen Kollegen, die persönlichen Kundenkontakt haben, wie beispielsweise Flugzeugbesatzungen oder Mitarbeitende an den Stationen. „Unsere Mitarbeitenden leisten seit Beginn der Pandemie auch einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Mit unserem Flug- und Frachtangebot geben wir Reisenden die Sicherheit, beispielsweise gesellschaftlich oder wirtschaftlich wichtige Aufgaben erledigen zu können. Wir freuen uns, unseren Beschäftigten nun eine Impfung anbieten zu können“, so Michael Niggemann, Personalvorstand Lufthansa Group.

weiterlesen »

München: Air Dolomiti feiert Linate-Erstflug

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti bietet ab sofort eine Nonstopverbindung zwischen München und Mailand-Linate durch. Der Erstflug wurde am Montag durchgeführt. Am 21. Juni 2021 soll die wiederholt verschobene Route nach Forli aufgenommen werden. Das Ziel befindet sich etwa 30 Kilometer von der Formel-1-Rennstrecke Imola entfernt.  Geflogen wird die Strecke ab München jeweils montags, mittwochs und freitags. Ebenfalls neu im Programm der Air Dolomit ist Cuneo. Auch Cuneo wird jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag angeflogen. Bedient werden alle drei neuen Strecken mit zweistrahligen Jets des Typs Embraer 195.

weiterlesen »

Boeing 747-8: Lufthansa mottet D-ABYA aus

Ende der vergangenen Woche hat Lufthansa mit der D-ABYA eine weitere Boeing 747-8 aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt. Die Maschine war rund ein halbes Jahr lang in Hamburg im Long Time Storage. Lufthansa verzeichnet eigenen Angaben nach konzernweit eine sprunghaft gestiegene Nachfrage. Während Firmenchef Carsten Spohr schon zu Beginn der Coronapandemie klargemacht hat, dass die B747-8 definitiv in der Flotte bleiben wird, sieht es für die größeren Airbus A380 nicht gut aus. Letzte Woche wurde eine weitere Maschine aus Frankfurt ausgeflogen. Die D-ABYA war im Jahr 2018 das erste Flugzeug der Lufthansa-Bestandsflotte, das die damals neue Livery erhalten hat. Man stelle anschließend auch fest, dass die Heckflosse unter bestimmten Lichteinstrahlungen schwarz wahrgenommen wird. Aus diesem Grund hat Lufthansa den dunkelblauen Lack bei der Umlackierung anderer Flugzeug ein wenig heller gestaltet.

weiterlesen »

Zu Lasten der Passagiere: Deutschland und Russland lieferten sich Scharmützel

Deutschland und die Russische Föderation haben sich am Mittwoch ein regelrechtes Scharmützel rund um die Genehmigungen von Flugrouten geliefert. Zunächst wurde Lufthansa eine Änderung, die den Luftraum von Belarus vermeidet, nicht gestattet. Prompt konterte die Bundesrepublik und Aeroflot und S7 Airlines durften nicht fliegen. Der Vorfall erinnert stark an jenen von vergangener Woche, denn beispielsweise Austrian Airlines musste mangels russischer Genehmigung einen Moskau-Umlauf absagen. Der Botschafter der Russischen Föderation in Österreich äußerte sich im Nachgang, dass derartige bürokratische Probleme in Zukunft nicht mehr vorkommen sollen. Am Mittwoch traf es in Deutschland eben Lufthansa und in bester Scharmützel-Manier konterte das Luftfahrtbundesamt und lehnte die Bewilligungen für Aeroflot und S7 Airlines ab. Die Leidtragenden dieser bürokratischen Auseinandersetzung sind die Passagiere, denn diese könnten komplett leer ausgehen. Behördliche Flugverbote gelten im Sinne der EU-VO 261/2004 im Regelfall als höhere Gewalt. Erst am Mittwochabend entspannte sich die Situation, denn Lufthansa habe seitens der Russischen Föderation die Bewilligung für die Durchführung der Flüge nach Sankt Petersburg und Moskau erhalten. Kurz darauf erklärte das Bundesverkehrsministerium, dass der Bann für Aeroflot und S7 Airlines ebenfalls aufgehoben wurde.

weiterlesen »

Kapitalerhöhung: Zusätzliches Steuergeld für Lufthansa?

Schon bald könnte Lufthansa erneut Geld vom deutschen Staat bekommen, denn der Konzern plant eine drei Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung vorzunehmen. Die Regierung soll sich laut verschiedenen Medienberichten daran beteiligen, um zu verhindern, dass der 20-prozentige Anteil verwässert. Im Vorjahr organisierte sich die Lufthansa Group von den Regierungen Deutschlands, Belgiens, Österreichs und der Schweiz eine milliardenschwere Staatshilfe. Die Bundesrepublik verlangte hierfür Anteile sowie eine stille Beteiligung in der Höhe von 5,5 Milliarden Euro. Genau diese will der Kranich mit Hilfe der Kapitalerhöhung zumindest teilweise zurückzahlen. Zieht die Regierung tatsächlich mit, so führt das zum absurden Umstand, dass zumindest teilweise Steuergeld mit Steuergeld zurückbezahlt wird. Verzichtet man in Berlin auf die Beteiligung an der Kapitalerhöhung, so würde der Anteil verwässern. Eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.

weiterlesen »

Lufthansa positioniert sich für Mindestpreise

Dass Lufthansa Billigangebote von Mitbewerbern noch nie in den Kram gepasst haben, ist allgemein bekannt. Nun sprach sich Vorstandsmitglied Harry Hohmeister öffentlich für Mindestpreise für Flugtickets aus. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte er: „Wenn Mindestpreise heißen, dass Airlines ihre Kosten decken müssen und nicht Phantasiepreise unterhalb der anfallenden Steuern und Gebühren aufrufen dürfen, dann ist das legitim“. Indirekt spricht er sich damit für das Vorhaben der österreichischen Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) aus, die durchsetzen will, dass Flugscheine mindestens so viel kosten müssen wie die Steuern und Gebühren. Das Regierungsmitglied nannte im Sommer 2020 rund 40 Euro als Unterkante und bekam dafür prompt öffentliche Unterstützung von AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Umgesetzt wurden die Mindestpreise bis dato nicht. Die EU-Kommission äußerte sich kritisch zum Vorhaben von Leonore Gewessler. In Deutschland nahm die Diskussion erst vor wenigen Wochen neuen Schwung auf, denn die Spitzenkandidaten von SPD und Grünen sind der Ansicht mit diesem Thema Wählerstimmen an Land ziehen zu können. Eine Umfrage ergab allerdings, dass 26 Prozent der Deutschen gegen künstliche Verteuerungen oder gar das Verbot und Kurzstreckenflügen sind.

weiterlesen »

Starke Nachfrage: Hohmeister kündigt Langstreckengerät auf der Kurzstrecke an

In den nächsten Wochen könnte Lufthansa rund 50 zusätzliche Maschinen aus dem “Corona-Schlaf” aufwecken, denn die Nachfrage soll laut Vorstandsmitglied Harry Hohmeister derzeit so stark sein, dass gar der Einsatz von Großraumgerät auf typischen Urlaubsstrecken in Betracht gezogen wird. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte Hohmeister, dass die Anzahl der Neubuchungen in den letzten zwei Monaten stabil und deutlich angestiegen sind. „Für Flüge im Juli und August ist die Nachfrage zehn- bis elfmal so hoch wie noch vor vier Wochen”, so der Manager.  Bemerkenswert ist laut Hohmeister auch, dass auf bestimmten Routen die Nachfrage sogar über dem Niveau der Zeit “vor Corona” liegen soll. Daher benötigt man mehr Flugzeuge als ursprünglich gedacht. Das Vorstandsmitglied sagte, dass man derzeit davon ausgeht, dass in den nächsten Wochen zwischen 30 und 50 zusätzliche Jets reaktiviert werden können.  “Wir sind sehr flexibel in unserer Planung und können schnell ausreichend Sitzplätze anbieten. Ausnahmsweise können wir auch mit einem Jumbo auf einer stark nachgefragten Strecke mit 370 Passagieren statt mit einer Kurzstreckenmaschine mit 180 Gästen befördern”, so Hohmeister, der den Einsatz von Langstreckenmaschinen auf touristischen Kurzstrecken in Aussicht stellt.

weiterlesen »