Lufthansa

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Deutschland wirft Lufthansa-Aktien auf den Markt

Die Bundesrepublik Deutschland leitet den Ausstieg bei Lufthansa ein. Die staatliche Finanzagentur teilte mit, dass man die Beteiligung auf etwa 15 Prozent reduzieren wird. Damit wird der Wirtschaftsstabilisierungsfonds seine Sperrminorität verlieren. Im Sommer des Vorjahres stieg das offizielle Deutschland im Zuge der Staatshilfe über den WSF bei Lufthansa ein. Damals bezahlte man rund 2,56 Euro pro Aktie. Mittlerweile ist der Kurs deutlich gestiegen, so dass die Transaktion aus heutiger Sicht einen Gewinn einbringen könnte. Der Wert der zum Verkauf stehenden Aktien wird derzeit mit etwa 270 Millionen Euro beziffert. Der WSF hat allerdings noch eine andere Möglichkeit, um wieder an eine Sperrminorität zu kommen. Es besteht eine stille Beteiligung, die in Aktien umgewandelt werden kann. Derzeit ist noch nicht klar, ob man diesen Schritt absolvieren wird oder nicht. Ein vollständiger Ausstieg ist zwar vorgesehen, jedoch gibt es derzeit keinen Zeitplan. Zunächst soll die Beteiligung um rund ein Viertel reduziert werden. Lufthansa konnte im ersten Halbjahr 2021 zwar die Höhe des Verlusts deutlich reduzieren, steckt jedoch aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin tief in den roten Zahlen.

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Paderborn: Lufthansa kündigt München-Comeback an

Per 13. September 2021 soll in Paderborn die Anbindung an den Lufthansa-Hub München reaktiviert werden. Die Durchführung der Flüge soll mit Bombardier CRJ-900 von Lufthansa Cityline erfolgen. Vorbehaltlich negativer Entwicklungen in der Corona-Pandemie soll zunächst an den Verkehrstagen Montag bis Freitag einmal täglich geflogen werden. An Samstagen und Sonntagen sind zwei Umläufe geplant. Mit 1. Oktober 2021 plant Lufthansa den Verkehr zwischen Paderborn und München aufzustocken. “Die Verbindung nach München ist nicht nur eine Point-to-Point-Destination, sondern vor allem zur Anbindung an das internationale Flugnetz sehr wichtig für unseren Flughafen und unsere Region”, erklärt Paderborn-Geschäftsführer Roland Hüser. Für den PAD-Airport dürfte die Reaktivierung der Anbindung an das Kranich-Drehkreuz München auch in anderer Hinsicht wichtig sein, denn das Ferienflugangebot eines Ticketverkäufers stellte sich regelrecht als Flop heraus und wurde nach nur einzelnen Umläufen abgesagt. Hinterblieben sind verärgerte und gestrandete Kunden, die sogar um ihre Entschädigungen nach EU-VO 261/2004 ringen müssen, da der betroffene Anbieter versucht mit juristischen Spitzfindigkeiten dieser Verpflichtung entgehen zu können.

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Lufthansa startet Übergepäck-Verkauf über NDC

Die Lufthansa Group ermöglicht Agenturen nun auch das Buchen und Kassieren von Übergepäck über die NDC-Schnittstelle. Vorerst ist dies aber auf zusätzliche Gepäckstücke auf der Langstrecke nach Nord- und Zentralamerika sowie Mexiko beschränkt. Weiters berichtet Touristik Aktuell, dass Lufthansa die Plattform runderneuert habe. Seit einiger Zeit drängt der Kranich-Konzern auf die Nutzung von NDC und erhebt bei GDS-Buchungen einen Zuschlag. Von der Neuerung betroffen sind die Konzernmitglieder Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines. Bei Eurowings gibt es zumindest vorläufig keine Veränderungen.

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Bahnstreik: Lufthansa setzt innerdeutsch größere Maschinen ein

Lufthansa reagiert auf den von der Gewerkschaft GdL organisierten Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn AG und setzt im innerdeutschen Verkehr größeres Fluggerät ein. Dabei handelt es sich überwiegend um den Maschinentyp Airbus A321. Ein Sprecher bestätigte, dass man zwar nach Möglichkeit größeres Fluggerät einsetzt, jedoch keine weiteren Maschinen reaktiviert habe. Der Streik bei der Deutschen Bahn AG soll noch bis vorerst 13. August 2021 2 Uhr 00 andauern. Bislang gibt es seitens der Gewerkschaft keine Anzeichen für eine mögliche Verlängerung. Da viele Bahnverbindungen ausfallen ist auch zu beobachten, dass im innerdeutschen Flugverkehr die Preise kurzfristig sprunghaft angestiegen sind. Private Eisenbahngesellschaften sowie Fernbusanbieter nehmen ebenfalls höhere Fahrscheinpreise. DIe Nachfrage soll, so die Unternehmen auf Anfrage, sprunghaft angestiegen sein.

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Im doppelten Tagesrand: Lufthansa kündigt Orly ab München an

Lufthansa reagiert in München auf die bevorstehende Konkurrenz auf der Strecke nach Paris-Orly. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 will der Kranich diese Route zweimal täglich bedienen. Der Mitbewerber Air France wird am 31. Oktober 2021 ab Berlin-Brandenburg und München Nonstop-Flüge nach Paris-Orly aufnehmen. Diese sollen nach Angaben der Airline das bestehende CDG-Angebot nicht ersetzen, sondern ergänzen. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A318 geplant, berichtet Aviation Direct. Lufthansa will ab München bis zu zweimal täglich fliegen. Die operative Durchführung der Orly-Flüge soll durch die Tochtergesellschaft Cityline erfolgen. Als Fluggerät sind Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-900 angekündigt. Der Flughafen Orly ist insbesondere bei Geschäftsreisenden beliebt, da sich dieser näher an der Innenstadt von Paris befindet als der größere Airport Charles de Gaulle.

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Deutschland: Lufthansa Technik baut 800 Stellen ab

Bei Lufthansa Technik stehen rund 800 Arbeitsplätze akut auf der Kippe, denn die Kranich-Tochter beabsichtigt in Deutschland sechs Line-Maintenance Stationieren zu schließen.  An anderen Airports soll laut einem Bericht des Branchenportals Aero.de der Personalstand zurückgefahren werden. Von der Schließung sind demnach die Line-Betriebe in Düsseldorf, Hannover, Bremen, Hamburg, Leipzig und Frankfurt Nord bedroht. Ein Sprecher bestätigte den Bericht von Aero.de. Der Vorstand habe die Schließung zum 31. Dezember 2021 beschlossen. An den Niederlassungen Berlin-Brandenburg, Köln/Bonn, München, Stuttgart und Frankfurt Süd soll es im Bereich der Line-Maintenance zu Reduktionen kommen. Das Unternehmen bestätigte, dass “Arbeitsplätze im großen Maße reduziert” werden. Insgesamt sollen laut Lufthansa Technik deutschlandweit 800 Jobs abgebaut werden.

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Frankfurt: Lufthansa flog deutsche Olympioniken nach Hause

43 deutsche Olympia-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen sind am Montag unter der Flugnummer LH 741 in Frankfurt am Main gelandet. Lufthansa flog diese von Tokio-Haneda aus zurück in die Heimat. Eingesetzt war die Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYA. Der Vierstrahler trägt den Taufnamen “Brandenburg”. Die Landung erfolgte laut Lufthansa gegen 13 Uhr 48 auf dem größten Airport der Bundesrepublik Deutschland.  Aufgrund der Corona-Regeln reisten die Sportler jeweils direkt nach ihren Wettkämpfen ab. Insgesamt beförderte Lufthansa 815 Athleten und Betreuer zu den Olympischen Spielen und zurück. Nach der Landung auf dem Flughafen Frankfurt und einem Ankunftsfoto vor dem Flugzeug ging es direkt zum Empfang am Frankfurter Römer. In der nachstehenden Galerie sind einige Impressionen von der Heimreise zu sehen:

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Lufthansa: Compensaid wird von mehr als 99 Prozent ignoriert

Der von Lufthansa unter der Marke Compensaid angebotene “Kohlenstoffdioxid-Ablasshandel” erweist sich offenbar als regelrechter Rohrkrepierer, der von mehr als 99 Prozent der Fluggäste nicht genutzt wird. Der Kranich-Konzern stieg vor einiger Zeit in das Geschäft mit “Kohlenstoffdioxid-Ablasshandel” ein, um Passagieren, die im Zuge ihrer Flugreise für Umweltprojekte oder Bio-Kerosin spenden wollen, eine Möglichkeit zur Kompensation geben zu können. In deutschen Medien werden immer wieder Begriffe wie angebliche Flugscham und ähnliches von der Realität abweichendes Kundenverhalten genannt. Gegenüber der “Welt am Sonntag” bestätigte ein Lufthansa-Sprecher, dass weniger als ein Prozent der Kunden über Compensaid für Umweltprojekte spende. Konzernchef Carsten Spohr sagte im Jahr 2019, dass die Nutzung so gering wäre, dass er die Spender alle per Handschlag begrüßen könne. Offensichtlich hat sich das Interesse seither nicht nennenswert geändert. Verschiedene Plattformen, darunter auch die Kranich-Tochter Compensaid, ermöglichen eine Art “Ablasshandel”. Passagieren wird angeboten, dass die die Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die ihr Flug verursacht mittels einer Spende für Umweltprojekte ausgleichen können. Genutzt wird diese Möglichkeit jedoch kaum und das “Greenwashing” eines deutschen Ticketverkäufers dürfte das Vertrauen ernsthafte Projekte nicht gerade gestärkt haben. Lufthansa betont aber, dass man im Bereich der Firmenkunden ein steigendes Interesse nach Kompensation verzeichnet. Dies könnte auch damit zusammenhängen, dass sich immer mehr Firmen ein grünes Image verpassen wollen. Privatreisende scheinen sich wenig um die Auswirkungen ihrer Flüge auf die Umwelt zu scheren.

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„AUA-Deal schlechtestes Geschäft der österreichischen Wirtschaftsgeschichte“

„Arbeitsplätze weg, die Verluste zahlt der Steuerzahler und etwaige Gewinne der Zukunft gehen an die Lufthansa-Aktionäre – der AUA-Deal von Blümel und Schmid entpuppt sich als das schlechteste Geschäft der österreichischen Wirtschaftsgeschichte,“ sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer heute, Donnerstag, zum angekündigten weiteren Stellenabbau bei der AUA. Die SPÖ hatte sich vehement dagegen ausgesprochen, die AUA mit hunderten Millionen Euro an Steuergeld zu stützen, ohne sich an ihr zu beteiligen und ohne eine Arbeitsplatzgarantie zu verlangen. „Jetzt stehen wir vor dem Scherbenhaufen türkiser Wirtschaftspolitik“, so Krainer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die österreichischen Steuerzahler würden jetzt die Verluste der AUA finanzieren. Wenn die AUA in der Zukunft wieder Gewinn macht, erhalten diesen die Aktionäre der Lufthansa, also unter anderem der deutsche Staat. Denn Deutschland hat sich – im Unterschied zu Österreich – für die Staatshilfe an die Lufthansa eine Beteiligung am Unternehmen gesichert. „Österreich hingegen ist dank Blümel und Schmid nur an den Verlusten der AUA, nicht aber an etwaigen Gewinnen beteiligt“, kritisiert der SPÖ-Finanzsprecher. Und gleichsam „nebenbei“ gehen auch noch hunderte Jobs verloren, weil es die türkisen „Wirtschaftsexperten“ nicht für notwendig befunden hatten, die Staatshilfen an eine Arbeitsplatzgarantie zu koppeln. „Die Ursache für diese Vorgehensweise war entweder komplette wirtschaftspolitische Ahnungs- und Planlosigkeit oder eine absichtliche Schädigung der Steuerzahler*innen zu Gunsten von Aktionären. Beides ist inakzeptabel“, schließt Krainer.

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Halbjahreszahlen: Swiss tiefer in die roten Zahlen gerutscht

Die Lufthansa-Tochter Swiss flog im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 398,2 Millionen Schweizer Franken. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum (-266,4 Millionen Schweizer Franken) rutschte man damit tiefer in die roten Zahlen. Der Betriebsertrag lag mit 659,3 Millionen Schweizer Franken um 43,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (1. HJ. 2020: 1,17 Milliarden Schweizer Franken). Im zweiten Quartal hat Swiss mit Blick auf die Sommerreisezeit wie schon letztes Jahr einen leichten Aufschwung verbucht. Die Lage bleibt jedoch weiterhin äusserst angespannt. Zur Wiederherstellung von Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit hat die Lufthansa-Tochter eine umfassende Restrukturierung und Transformation inklusive eines Stellen- und Flottenabbaus eingeleitet. “Unter nach wie vor widrigen Rahmenbedingungen haben wir uns in der ersten Jahreshälfte den Umständen entsprechend gut behaupten können. Durch ein rigides Kosten- und Cash-Management sowie eine konsequente Netz- und Kapazitätssteuerung haben wir den operativen Verlust in Grenzen halten und im zweiten Quartal einen positiven operativen Cashflow realisieren können. Wir rechnen aktuell damit, nicht mehr als rund die Hälfte des Bankenkredits in Anspruch nehmen zu müssen, und liegen zurzeit deutlich darunter”, erklärt Finanzchef Markus Binkert. Steigende Buchungszahlen im zweiten Quartal 2021 Ab April hat Swiss mit Blick auf die Sommerreisezeit wie auch im letzten Jahr einen leichten Aufschwung verzeichnet. Im zweiten Quartal stieg der Betriebsertrag gegenüber Vorjahr um 47,6 Prozent auf 359,7 MIllionen Franken. (Q2 2020: 243,7 Millionen Franken). Das operative Ergebnis lag mit -197,2 Millionen Schweizer Franken zwar um 8,2 Prozent unter Vorjahr (Q2 2020: -182,3 Millionen Schweizer Franken), zu Buche geschlagen haben im zweiten

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