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Nach Rom und Barcelona: Eurowings Discover fliegt für Air Dolomiti

Den „offiziellen Erstflug“ hat Eurowings Discover noch nicht durchgeführt. Doch seit einigen Tagen ist man mit zwei Airbus A330 im Auftrag der Konzernschwester Air Dolomiti unterwegs. Wie Aufzeichnungen von Flightradar24 zeigen kommen die Maschinen auf den Strecken nach Rom und Barcelona zum Einsatz. Normalerweise werden diese Routen mit Regionaljets des brasilianischen Herstellers Embraer bedient. Doch temporär fliegt Eurowings Discover ab Frankfurt am Main mit Langstreckengerät für die italienische Lufthansa-Tochter. Das hat durchaus einen Grund, denn dieser interne Auftrag wird auch zur Optimierung der Prozesse genutzt. Für Air Dolomiti fliegen derzeit die Maschinen mit den Registrierungen D-AXGE und D-AXGF. Beide waren zuvor unter der Marke Eurowings bei SunExpress Deutschland im Einsatz. Die zuletzt genannte Airline wurde im Zuge der Coronakrise geschlossen. Der offizielle Erstflug von Eurowings Discover soll am 24. Juli 2021 in Richtung Mombassa durchgeführt werden.

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Eurowings Discover nimmt an Miles and More teil

Der neue Lufthansa Ferienflieger Eurowings Discover ist nun offizieller Teilnehmer des Vielfliegerprogramms Miles and More. Kunden sollen mindestens vier Prämienmeilen pro Euro Flugpreis gutgeschrieben bekommen. Die Mindestgutschrift auf das Meilenkonto soll 125 Prämienmeilen je Leg betragen. Statuskunden erhalten ab Frequent Traveller einen Bonus von 25 Prozent auf die Prämien- und Statusmeilen. Um Freiflüge erhalten zu können sind bei Eurowings Discover mindestens 15.000 Meilen erforderlich. Die Neugründung ist die künftige „Ferienabteilung“ der Lufthansa und soll in erster Linie ab Frankfurt am Main und München starten. Derzeit wird eine Flotte aufgebaut, die aus den Typen Airbus A330 und A320 besteht. Gewerkschaften kritisieren das Projekt und werfen der Kranich-Konzernleitung Tarifflucht vor.

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Hahn-Streit: Lufthansa verliert Verfahren endgültig

Der Europäische Gerichtshof hat unter der Geschäftszahl C-453/19P eine Klage von Lufthansa gegen Beihilfen am Flughafen Frankfurt Hahn sowie Vereinbarungen mit Ryanair über Gebühren endgültig abgewiesen. Das Verfahren zieht sich seit dem Jahr 2014 hin. Damals brachte Lufthansa eine Klage gegen die Bewilligung der EU-Kommission für Beihilfen, die Fraport, Rheinland-Pfalz und Hessen an den Hahn ausbezahlt haben, ein. Im Jahr 2019 entschied das Gericht der Europäischen Union, dass das Rechtsmittel unzulässig ist, da Lufthansa mangels Nutzung des Flughafens Frankfurt-Hahn gar keine Parteienstellung habe. Diese Ansicht bestätigte nun der EuGH, wodurch der Kranich das Verfahren endgültig verloren hat.

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Ferienbeginn in Hessen. Lufthansa rechnet mit 76.000 Passagieren

Lufthansa rechnet aufgrund des Beginns der Sommerferien im deutschen Bundesland Hessen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Der Carrier empfiehlt Reisenden frühzeitig am Flughafen Frankfurt am Main zu erscheinen und nach Möglichkeit digitale Services in Anspruch zu nehmen. Während dem ersten Ferienwochenende erwartet der Kranich-Konzern etwa 76.000 Passagiere am Hauptdrehkreuz. Angeboten werden heuer 192 Ziele und 1.800 Verbindungen pro Woche. Gegenüber der Zeit “vor Corona” entspricht dies in etwa 56 Prozent des vormaligen Angebots. Wer Sorge hat, nicht die richtigen Zertifikate für die Reise zu haben, kann diese auf ausgewählten Flügen bereits bis zu 72 Stunden vor Abflug durch ein Lufthansa Service Center prüfen lassen. Dies können Nachweise über Tests, eine überstandene Covid-19 Erkrankung und Impfungen sein. Auch die Bestätigungen digitaler Einreiseanmeldungen können geprüft werden. So ist vorab sichergestellt, dass die erforderlichen Unterlagen vorliegen. Lufthansa empfiehlt ihren Gästen, neben dem digitalen Nachweis auch die ausgedruckten Originalzertifikate auf der Reise weiterhin mitzuführen.

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DFB schielt auf kostenlose Qatar-Airways-Flüge

Zwischen dem Deutschen Fußballbund und Lufthansa scheint es nicht mehr so richtig zu harmonieren, denn der Kranich weigerte sich – auch unter Hinweis auf die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie – die Kicker kostenlos für die Europameisterschaft durch Europa zu fliegen. Für die Nationalmannschaft sind Flüge in der Economy-Class ein offensichtliches No-Go, denn es muss mindestens Business-, besser aber First-Class sein. So organisierte man sich in Litauen ein Charterflugzeug, das den gehobenen Ansprüchen der millionenverwöhnten Kicker gerecht wird. Lufthansa hat laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung gar kein Interesse daran das Sponsoring mit dem DFB fortzuführen. Nun hat der DFB ein Auge auf Qatar Airways geworfen und soll sich mit dieser Airline in intensiven Verhandlungen befinden. Der Fußballverein FC Bayern München kooperiert schon einige Zeit mit der Fluggesellschaft mit Sitz in Doha. Der DFB hofft offenbar darauf, dass man mit Qatar Airways kostenlos durch die Welt fliegen kann und insbesondere zur WM in Doha anreisen kann. Offiziell bestätigen wollen weder die Airline noch der Deutsche Fußballbund die Gespräche, jedoch scheint es so als wären diese schon weit fortgeschritten. In Deutschland wird zumindest leise Kritik laut, da sich der DFB für Human Rights einsetzt und in Katar soll es angeblich gerade rund um die Errichtung der Fußballstadien um diese nicht zum besten stehen.

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Lufthansa Group führt Gender-Bordansagen ein

Die Lufthansa Group hat künftig keine “sehr geehrte Damen und Herren” mehr an Board, denn der Konzern schließt sich mit allen Tochtergesellschaften, also auch Eurowings, Swiss und Austrian Airlines, dem Gender-Wahnsinn an. Künftig sollen die Purser situationsbezogene Umschreibungen verwenden. Welche Ausmaße das so genannte “Gendern” mittlerweile angenommen hat, zeigt eine Pressemitteilung der Österreichischen Post AG. In dieser gab man die Übernahme der Privatkunden der ING Österreich durch die konzerneigene Bank 99 bekannt. Das kleine, aber feine Problem: Die Medienmitteilung enthielt dermaßen viele “Gendersterne”, dass ein sinnvoller Lesefluss fast nicht mehr möglich war. Wenigstens verzichtete man auf Worte wie Bankomatkart*innen, Kontoauszugsdruck*innen oder Postfilial*innen. Der Lufthansakonzern verwendet seit einigen Wochen bei fast allen Tochtergesellschaften “Gender-Doppelpunkte”, jedoch scheint man offensichtlich der Ansicht zu sein, dass dies an Board bei Ansagen doch etwas merkwürdig klingt oder gar zu Verwirrungen führen könnte. Also muss eine andere Lösung her, die jedoch im Grundsatz den gleichen Effekt liefern soll: Alle Fluggäste sollen sich angesprochen fühlen. Daher will der Konzern künftig geschlechtsneutrale Formulierungen wie “Gäste” verwenden. Die Purser können dann frei entscheiden, ob sie “Liebe Gäste” oder einfach nur “Guten Tag”, “Guten Morgen” oder “Guten Abend” sagen. Das gilt übrigens auch für die englische Sprache, denn “Ladies and Gentlemen” sollen die Flugbegleiter künftig tunlichst vermeiden. Wenigstens hat sich die Lufthansa Group für neutrale Umschreibungen entschieden und nicht für regelrechte Zungenbrecher…

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Eurowings Holidays öffnet sich für Reisebüros

Bei Eurowings Holidays zieht die Nachfrage nach attraktiven Pauschalreiseangeboten weiterhin an: „Mehrere hundert Buchungen täglich. Das gab´s noch nie“, freut sich Karlheinz Kögel, der die Veranstaltermarke mit seiner HLX-Gruppe seit Dezember 2019 betreibt. Bisher wurden die Flugreisepakete ausschließlich auf direktem Weg – also über das hauseigene Portal – vermarktet. Jetzt öffnet sich der Veranstalter aber auch für Reisebüros. „Allen Unkenrufen zum Trotz werden Reisebüros auch in Zukunft nicht an Relevanz verlieren. Gerade in der aktuellen Situation haben Kunden ein großes Bedürfnis nach Beratung und persönlichem Kontakt. Um diese Kundenwünsche erfüllen zu können und uns breiter aufzustellen, haben wir uns dazu entschieden, in den stationären Vertrieb einzusteigen“, begründet Touristikmanager Kögel seinen Schritt. Vereinbarungen zur Zusammenarbeit wurden bereits mit rund 1.300 Agenturen geschlossen – darunter die Büros von Lufthansa City Center inklusive der mobilen Reiseberatung über Travelista, die Kooperation Best-Reisen und die mobilen Reiseverkäufer von Solamento. Weitere Reisebüroverbunde hätten schon Interesse bekundet, informiert das Unternehmen am Montag.

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Lufthansa: A380 soll in München wieder eingesetzt werden

Lufthansa feilt an der Flotten- und Hubstrategie für 2022. Die Planungen sehen eine dauerhafte Stationierung von A350-900 in Frankfurt vor. Am Drehkreuz München könnten 2022 wieder A380 starten und landen. Die AUA-Mutter möchte insgesamt vier A350-900 leasen – allesamt frühere Flugzeuge von Philippine Airlines, die von Lufthansa Technik gewartet wurden. Bis Januar nächsten Jahres soll der A350-900-Bestand wachen, sodass eine Teilflotte bestehend aus 21 Exemplare dauerhaft auf die Drehkreuze Frankfurt und München überstellt werden kann. Aktuell sind acht A350 in FRA und neun der Jets in MUC stationiert. A380-Comeback? Doch noch spannender dürfte die Tatsache sein, dass der Kranich-Konzern nach aero-Informationen mit einem Comeback der Airbus A380 in MUC liebäugelt. Zumindest rechnerisch könnte sich dieses Vorhaben, das zum Sommerflugplan 2022 realisiert werden soll, rentieren. Wirklich handfeste Äußerungen gebe es zum jetzigen Zeitpunkt nicht. In Lufthansa-Kreisen sei aber schon von der Reaktivierung von fünf A380 – und zwar anstelle von fünf A340-600-Jets – die Rede. Es dürfte also zumindest wohl im Raum stehen. Das Unternehmen möchte sich derzeit jedoch nicht zur Flottenplanung äußern: „Der Konzern prüft fortlaufend Angebote zur weiteren Erneuerung der Flotte des Unternehmens. Zu laufenden Verhandlungen äußern wir uns nicht“, so ein Lufthansa-Sprecher gegenüber aero.de. Man darf also gespannt sein.

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Lufthansa holt sich frisches Kapital

Die von der Corona-Krise gebeutelte AUA-Mutter hat sich erneut eine Milliarde Euro frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt.  Die Anleihe bestehe aus zwei Tranchen zu je 500 Millionen Euro, teilte die im MDax gelistete Fluggesellschaft am Mittwochabend nach Börsenschluss mit. Die erste Tranche mit einer jährlichen Verzinsung von 2,0 Prozent habe eine Laufzeit bis zum Jahr 2024. Die zweite Tranche laufe bis 2029 mit einem jährlichen Zins von 3,5 Prozent. Mit dem neu aufgenommenen Geld will die Lufthansa ihre Liquidität stärken. „Wir arbeiten weiter konsequent an unseren Restrukturierungsmaßnahmen, um die staatlichen Stabilisierungsmaßnahmen so schnell wie möglich zurückzuführen“, so Finanzchef Remco Steenbergen laut Mitteilung. Die Regierungen von Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien hatten der Lufthansa angesichts des Geschäftseinbruchs infolge der Pandemie im vergangenen Jahr Finanzhilfen über neun Milliarden Euro zugesagt und den Konzern damit vor dem wirtschaftlichen Aus bewahrt. Zudem bereitet sich die Lufthansa weiter auf eine Kapitalerhöhung vor, um die erhaltenen Staatshilfen zurückzuzahlen. Vorstand und Aufsichtsrat hätten allerdings noch keine Entscheidung über Umfang und Zeitpunkt getroffen, hieß es nun.

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Lufthansa Cityline soll A321P2F-Operator werden

Lufthansa-Chef Carsten Spohr stellte vor einigen Tagen in Aussicht, dass wieder Narrowbodies im Cargobereich angeschafft werden könnte. Es zeichnet sich allerdings ab, dass diese nicht in den Betrieb von Lufthansa Cargo kommen, sondern von der Konzernschwester Cityline betrieben werden. Lufthansa Cargo investiert in den Ausbau ihrer Frachtkapazitäten. Ab Anfang 2022 bietet das Unternehmen seinen Kunden zusätzliche Kapazitäten in Europa durch den dauerhaften Umbau von Airbus 321 Passagierflugzeugen zu Frachtern. Die zweistrahligen Mittelstreckenflugzeuge erhalten dafür große Frachttüren, damit auch auf dem Hauptdeck der Transport von Containern ermöglicht wird. Zunächst ist der Umbau von zwei Airbus Flugzeugen geplant. Diese Flugzeuge werden von Lufthansa CityLine im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben. Sie werden in Frankfurt stationiert. „Lufthansa Cargo möchte im eCommerce-Segment Kunden schnelle innereuropäische Verbindungen anbieten. Mit den umgerüsteten A321 erfüllen wir die steigende Nachfrage unserer Kunden nach Same Day-Services und stärken unser dichtes Netz an globalen Verbindungen sowie unser Produktangebot weiter“, sagte Dorothea von Boxberg, Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo. „Mit dem gewählten Flugzeugmuster können 28t pro Flug transportiert werden, also erheblich größere Frachtmengen als in den Bellies der Kurzstreckenmaschinen. Neben Spediteuren, Integratoren und Postgesellschaften werden eCommerce-Anbieter Kunden für dieses Angebot sein.“, so von Boxberg weiter. „Mit über 60-jähriger Erfahrung im europäischen Luftverkehr steht Lufthansa CityLine für zuverlässige und effiziente Operations als wichtiger Partner in der Lufthansa Group. Flexibilität im Betrieb und Schnelligkeit in der Identifikation und Umsetzung neuer Chancen sind die Grundlage unseres Geschäfts. Mit diesen Eigenschaften wollen wir uns für Lufthansa Cargo und ihre Kunden einsetzen“, sagt Steffen Harbarth, Geschäftsführer der

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