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Malta: Fly & Cruise vor Neustart im Juli 2021

Das Konzept von Cruise & Fly wurde im April 2017 eingeführt. Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurden auf dem Malta International Airport in diesem ersten Jahr rund 100.000 Passagiere befördert. Der Donnerstag war P & O Cruises gewidmet, bei denen das Kreuzfahrtschiff Oceana am Kreuzfahrthafen von Valletta festgemacht hatte. Der Sonntag war der deutsche Tag mit einer Flut von TUI-Flugzeugen, die hektisch in die LMML flogen und Passagiere an Bord des Flaggschiffs Mein Schiff von Tui Cruises brachten. Die Synergie zwischen dem internationalen Flughafen Malta und dem Kreuzfahrthafen Valletta hatte zu einem nahtlosen Service geführt, der von den Passagieren sehr geschätzt wurde. Die Pandemie hatte das Cruise & Fly-Konzept jedoch Anfang 2020 vollständig zum Erliegen gebracht, als die Nachfrage versiegte und die Tourismusbranche unter Druck geriet. Der Service, der jetzt in Fly & Cruise umbenannt wurde, kehrt im Juli nach einer fast 15-monatigen Pause zurück. Viking Cruises hat zwei seiner Kreuzfahrtschiffe im Grand Harbour stationiert. Dies sind das Wikingermeer und die Wikinger-Venus. Es scheint, dass Lufthansa Charterflüge mit der A350-900 von Newark aus durchführen wird, um geimpfte amerikanische Touristen auf die Insel zu bringen. Sie bleiben in der Blase und begeben sich danach auf ihre Mittelmeerkreuzfahrt. Während einer Pressekonferenz gab Tourismusminister Clayton Bartolo bekannt, dass bei diesem neuen Flug- und Kreuzfahrtbetrieb zusammen mit Viking Cruises 150.000 Passagiere über den internationalen Flughafen Malta fliegen sollten. Interessanterweise machen die Kreuzfahrtschiffe auch auf Gozo Halt, bevor sie weiter nach Kroatien, Griechenland und Italien fahren. Die Lufthansa scheint ihre überschüssigen Langstreckenkapazitäten zu nutzen,

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Lufthansa rudert zurück: Streit um Zubringerflüge vorerst beigelegt

Die Deutsche Lufthansa und Condor haben ihre Zusammenarbeit bis Mai nächsten Jahres verlängert und ihren Streit um Zubringerflüge für die kleinere Ferienfluggesellschaft vorerst beigelegt. „Diese verbindliche Vereinbarung von Lufthansa und Condor im Sinne einer konstruktiven Partnerschaft gilt für die erwartete Dauer des Hauptsacheverfahrens beim Bundeskartellamt“, teilten beide Airlines gemeinsam mit. Condor kann ihren Kunden bei Langstreckenflügen mit Flugdatum bis zum 10. Mai 2022 nun weiterhin Zubringerflüge von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines anbieten. Das berichtet unter anderem Reisevor9. Die Lufthansa Group hatte die kommerzielle Vereinbarung mit Condor für Zubringerflüge eigentlich zum Juni 2021 gekündigt. Dagegen hatte Condor im Januar beim Bundeskartellamt Beschwerde eingereicht und dem Konzern Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung vorgeworfen. Nach der Verlängerung ist wohl auch die Beschwerde hinfällig geworden. Das noch laufende Eilverfahren werde voraussichtlich eingestellt, so Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt. „Wir werden aber im Hauptsacheverfahren prüfen, ob die Vereinbarung über die kommenden 12 Monate hinaus aufrechtgehalten werden muss“, sagte er weiter. „Lufthansa ist nach unserer vorläufigen Auffassung beim Angebot von Zubringerflügen zu den großen Flughäfen in Deutschland marktbeherrschend. Es gibt deshalb noch weitere kartellrechtliche Fragestellungen, die unabhängig von der grundsätzlichen Weiterführung der Verträge einer Prüfung bedürfen.“

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VC entsendet erstmals einen Vertreter in den Lufthansa-Cargo-Aufsichtsrat

Sebastian Baumgart ist als Vertreter der Arbeitnehmerliste „Freightdogs United“ in den Aufsichtsrat der Lufthansa Cargo gewählt worden. Baumgart ist der erste Pilot und das erste Mitglied der Vereinigung Cockpit (VC) in dem Gremium. Er wird künftig die Interessen aller Beschäftigten des Unternehmens gegenüber dem Lufthansa-Cargo-Vorstand vertreten. Der 37-jährige fliegt auf Boeing 777F und ist seit 13 Jahren für Lufthansa Cargo tätig. Mit Baumgart bekommt Lufthansa Cargo also einen Aufsichtsrat, der die operativen Belange von Boden- und Verwaltungspersonal ebenso wie die der Cockpit Crews aus jahrelanger Erfahrung und erster Hand kennt. „Ich bin begeistert vom Wahlergebnis und freue mich sehr über das Vertrauen, dass mir die Kolleginnen und Kollegen entgegenbringen“, sagt Sebastian Baumgart. „Ich werde für die Belange aller Beschäftigten kämpfen, denn nur gemeinsam können wir unsere Lufthansa Cargo nach vorn bringen. Der gesamte Aufsichtsrat muss nun dafür sorgen, dass die Arbeitsplätze im Unternehmen auch für die Zeit nach Corona gesichert werden. Dafür erwarte ich von der Unternehmensleitung, dass sie sich klar und deutlich zu ihrer Stammbelegschaft bekennt und nicht weiter mit Verlagerungen von Jobs und Flugzeugen zu Töchtern, Joint Ventures oder Drittanbietern droht.“

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Lufthansa Group Airlines verlängern Möglichkeit zur gebührenfreien Umbuchung

Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings verlängern geschlossen die gebührenfreie Umbuchungsmöglichkeiten. Somit sind alle bis 31. Juli 2021 ausgestellten Tickets weiterhin beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt.  Seit Ende August sind sämtliche Tarife der Lufthansa Group Airlines gebührenfrei umbuchbar. Zuletzt galt dieses Tarifangebot für Neu- und Umbuchungen bis Ende Mai. Nun wird das Angebot erneut verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Juli 2021 weiterhin beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach können die Fluggäste ihr Ticket noch ein weiteres Mal gebührenfrei umbuchen. Der neu gebuchte Flug kann dabei innerhalb der gesamten Ticketgültigkeit bis zu einem Jahr in der Zukunft liegen. Auch können Reisende ihre Route abhängig von der Verfügbarkeit beliebig ändern und beispielweise anstatt von Frankfurt nach Rio de Janeiro von München nach New York fliegen.  Fluggäste, die ihre ursprüngliche Reise verschieben möchten, sich aber noch nicht für ein neues Datum und Reiseziel entscheiden können, haben die Möglichkeit, ihre Buchung zunächst zu stornieren, ohne sich auf ein neues Reisedatum festzulegen. Ihr Ticket bleibt solange im System als Guthaben erhalten, bis sie sich für eine neue Reservierung entschieden und es damit wieder eingelöst haben. Die neue Buchung muss dann erst bis zum 31. August 2021 erstellt werden. Der Abflug kann in diesem Fall auch erst im nächsten Jahr, bis zum 31. Juli 2022 erfolgen. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Denn Mehrkosten können bei Umbuchungen entstehen, wenn beispielsweise bei einem Wechsel auf ein anderes Datum oder zu einem anderen

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UFO und VC kritisieren Carsten Spohr heftig

Die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit üben heftige Kritik an Aussagen, die Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr gegenüber Aktionären und in der Sendung „Offen gesagt“ getätigt hat. Die Arbeitnehmervertreter sehen darin einen Frontalangriff gegen die Tarifverträge. Der Kranich-Chef sagte unter anderem, dass die Tarifverträge eine „Kostenexplosion“ verursachen würden und somit auch Arbeitsplätze gefährden könnte. Weiters stellte er auch den Nutzen der Sozialpartnerschaft in Frage und deutete unter anderem an, dass die Schließung von Germanwings auch mit der hohen Streikquote im Zusammenhang steht. Die Gewerkschaften behaupten, dass es nun offensichtlich sein soll, dass sich das Management gegen Germanwings und für die untarifierte Eurowings Discover entschieden habe. Die Aussagen des Carsten Spohr sollen laut den beiden Arbeitnehmervertretungen „ein Affront gegenüber allen Beschäftigten der Lufthansa-Group“ sein. Daher fordert man nun, dass sich der Vorstand der Lufthansa klar zur Tarifierung des Unternehmens bekennen soll. Auch in Richtung der Bundesregierung richtet man den Apell, dass der Staat als größter Einzelaktionär einschreiten solle und „die Achtung der grundgesetzlich vorgesehen Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und des Tarifvertragsgesetzes“ sicherstellen solle.

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Christian Sigg wird neuer Head of Revenue Steering

Christian Sigg wird per 15. Juni 2021 neuer Head of Revenue Steering bei Swiss. Er folgt auf Roy Lease, der Anfang Mai seine neue Tätigkeit als Head of Partnership Management der Lufthansa Group angetreten hat. Aktuell ist er als Head of Business Development & Executive Office im Unternehmen tätig. Die Schweizer Lufthansa-Tochter hat Christian Sigg als neuen Head of Revenue Steering ernannt. Er wird die Funktion am 15. Juni 2021 aufnehmen und an den Head of Offer Management Lufthansa Group Airlines, Marcus Frank, sowie an den Chief Commercial Officer, Tamur Goudarzi Pour, berichten. In der neuen Funktion übernimmt er die Verantwortung für das Ertragsmanagement und die optimale Aussteuerung der Flüge von Swiss in Zürich und Genf. Ebenso wird Sigg für die Flüge von Edelweiss verantwortlich sein. „Dank seinem breiten Erfahrungsspektrum und seinen analytischen Fähigkeiten bringt Christian Sigg ideale Voraussetzungen für die Stelle mit. Ich freue mich, ihn im Kommerzbereich willkommen zu heißen und wünsche ihm viel Erfolg für seine neue Aufgabe“, kommentiert Tamur Goudarzi Pour die Ernennung.

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München sieht sich als „Tor zur Welt für das Baltikum“

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic bietet ab München nun die Destinationen Tallinn, Riga und Vilnius an. Der bayerische Airport bezeichnet sich nun selbst als „Tor zur Welt für das Baltikum“. Der Carrier führt bis zu 24 Rotationen pro Woche durch. Mit Lufthansa unterhält man eine Codeshare-Abkommen, so dass Umstiege am zweitgrößten Kranich-Drehkreuz möglich sind. Air Baltic nutzt das Terminal 2 des Münchner Flughafens. Die Flotte des lettischen Carriers besteht ausschließlich aus Maschinen des Typs Airbus A220-300. Die vormals genutzten Boeing 737 und DHC Dash 8-400 wurden im Vorjahr außer Dienst gestellt. Darüber hinaus nehmen auch weitere Fluggesellschaften derzeit verschiedene Verbindungen wieder in ihr Programm: Mit Lufthansa geht es ab sofort drei Mal in der Woche nach Denver. Die amerikanische Airline United fliegt ab dem 7. Mai fünf Mal wöchentlich von München nach Chicago. Die spanische Fluggesellschaft Vueling bietet bis zu fünf Mal wöchentlich Flüge nach Barcelona an, viermal in der Woche startet Aeroflot nach St. Petersburg.

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A380: Lufthansa flog D-AIML nach Teruel aus

Mit der D-AIML hat Lufthansa am Mittwoch einen weiteren Airbus A380 ins Log Time Storage nach Teruel überstellt. In Frankfurt am Main verbleiben lediglich die D-AIHM und die D-AIMM, die vorerst als Reserveflugzeuge in Breitschaft gehalten werden. Die übrigen Mitglieder der A380-Teilflotte wurden zwischenzeitlich ins so genannte Long Time Storage ausgeflogen. Der Wiedereinsatz bei Lufthansa ist ungewiss, denn Konzernchef Carsten Spohr äußerte sich wiederholt dahingehend, dass er ein Comeback der Superjumbos für „sehr unwahrscheinlich“ hält. Gänzlich ausgeschlossen hat es der Manager aber nicht. Lufthansa verfügt über insgesamt 14 Airbus A380. Zwei stehen in Frankfurt am Main, zwei in Tarbes in die restlichen in Teuel. Das Durchschnittsalter der Superjumbos beträgt nur 9,3 Jahre und ist damit deutlich niedriger als jenes der A321-100-Teilflotte. Dieses liegt bei über 25 Jahren. Auch die Airbus A330 sind mit rund 13 Jahren älter.

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Lufthansa Group vermittelt medizinische Reisebegleitung

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group bieten nun einen so genannten „persönlichen medizinischen Betreuungsservice“ an. Das Produkt ist nicht gerade günstig, denn bis zu 2.900 Euro können hierfür fällig werden. Das günstigste Paket schlägt mit 450 Euro zu Buche. Unter anderem Lufthansa, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines vermitteln dabei Dienstleistungen, die von Medical Travel Companions, erbracht werden. Es handelt sich dabei um einen Beteuungsservice durch medizinische Fachkräfte. Je nach gewähltem Paket sollen diese vor, nach oder während der Reise unterstützen. Das teuerste Produkt sieht auch vor, dass eine Fachkraft und/oder ein Arzt den Flug begleitet. Im günstigsten Paket gibt es zum Beispiel Unterstützung bei der Erlangung von PCR-Tests, sofern notwendig.

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Lufthansa: Spohr rechnet mit Wachstum ab 2022

Am Dienstag hielt Lufthansa zum zweiten Mal in der Unternehmensgeschichte die Hauptversammlung der Aktionäre rein virtuell ab. Die Teilhaber gaben grünes Licht für die Aufnahme weiterer Kredite. Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley erklärte gegenüber den Aktionären, dass die Insolvenz ohne staatliche Hilfe „nicht vermeidbar gewesen“ wäre. Dennoch betonte er, dass man die von der deutschen Bundesregierung bereitgestellten Finanzmittel so rasch wie möglich zurückzahlen will. Dieser Schritt soll wohl auch deswegen gesetzt werden, um die Beteiligung des WSF loswerden zu können. Im Vorjahr stemmte sich Lufthansa zunächst mit Händen und Füßen gegen eine Beteiligung des Staats, lenkte jedoch dann ein, um an die rund neun Milliarden Euro kommen zu können. Lufthansa habe bislang rund 2,8 Milliarden Euro an Hilfen gezogen und einen Teil der Mittel auf Kapitalmarktanleihen umgeschuldet. Konzernchef Carsten Spohr strebt nun eine Kapitalerhöhung an, kann jedoch noch keine näheren Angaben zum Zeitpunkt und zum Ausmaß machen. Ziel dürfte jedoch sein, dass man damit mittelfristig den Staat „auslösen“ kann. Für die Aufnahme weiterer Kredite holten sich Vorstand und Aufsichtsrat den Segen der Aktionäre. Weiters besteht auch die Möglichkeit weitere Finanzmittel aus der Staatshilfe abrufen zu können. Carsten Spohr rechnet derzeit damit, dass im Sommer 2021 rund 40 Prozent der Vorkrisenkapazität in der Luft sein wird. Für das kommende Jahr prognostiziert wer wieder Wachstum.

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