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Swiss übernimmt ersten Airbus A321neo

Die Lufthansa-Tochter Swiss nahm am Freitag in Zürich ihren ersten Airbus A321neo in Empfang. Der Mittelstreckenjet ist auf den Namen “Stoos” getauft und trägt die Registrierung HB-JPA. Die Erstlandung erfolgte am 18. September 2020. Swiss orderte insgesamt 25 Exemplare der A320neo-Reihe. Zwei A320neo hat man bereits in den vergangenen Monaten erhalten. Der nunmehrige Neugang ist der erste A321neo in der Flotte des schweizerischen Carriers.

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Nun wackeln schon 28.000 Jobs bei Lufthansa

Lufthansa-Chef Carsten Spohr verbrachte die letzten Tage in seinem Ferienhaus auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien und arbeitete dort gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen einen Rettungsplan für den Konzern aus. Am heutigen Montag trifft der Generaldirektor der größten Fluggesellschaft Deutschlands auf den Aufsichtsrat, dem er Rede und Antwort stehen muss. Die Lage bei Lufthansa und den meisten anderen Airlines weltweit ist fatal, denn die Nachfrage ist momentan so niedrig wie noch nie. Es kommen kaum Neubuchungen herein und schon gleich gar keine langfristigen, die jedoch für die Fluggesellschaften besonders wichtig sind, da mit den Einnahmen gearbeitet werden kann. Die Kosten sind da, jedoch frisches Geld kommt kaum in die Kassen. Auch der milliardenschwere Staatskredit könnte irgendwann aufgebraucht sein. Laut Süddeutschem Rundfunk stehen beim Kranich nun nicht mehr 22.000 Jobs akut auf der Kippe, sondern gleich 28.000, also 6.000 Arbeitsplätze sind nun zusätzlich gefährdet. Lufthansa steht demnach unmittelbar vor einem radikalen Personalabbau, der natürlich auch mit dem Aufsichtsrat besprochen werden muss. Die momentane Krise ist für den von Carsten Spohr geleiteten Konzern wahrscheinlich der tiefste Punkt in der Firmengeschichte. Die heutige Lufthansa wurde übrigens erst nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und steht zumindest rechtlich gesehen in keiner Verbindung mit der Vorkriegs-Lufthansa, die sich in der NS-Zeit aus heutiger Sicht durchaus unehrenhaft verhalten hat. Dennoch ist die Coronakrise auch eine Chance für den Kranich, denn man kann einen radikalen Umbau des Konzerns inklusive starkem Abbau von Personal durchziehen und sich damit wesentlich schlanker aufstellen. Derartige Pläne gibt es schon länger, doch bislang scheiterten die

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Deutsche Luftverkehrsbranche soll neue Corona-Hilfen bekommen

Der deutsche Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer stellt neue Corona-Hilfspakete für den angeschlagenen Luftfahrtsektor in Aussicht. Dazu beruft er ein Gipfeltreffen ein. Die Corona-Krise trifft die Luftfahrtbranche mitten ins Gesicht und kostet nicht nur Nerven, sondern auch massig Geld. Das weiß auch der CSU-Politiker und lädt zum Gipfel. Allen voran soll es weitere Unterstützung für die gesamte Branche geben – einschließlich der Flughäfen. Diese fühlten sich in den letzten Wochen und Monaten von der Regierung im Stich gelassen, während große Konzerne wie die Lufthansa milliardenschwere Hilfsgelder zugesichert bekamen. „Ich werde schnellstens zu einem Luftverkehrsgipfel einladen, der sich mit den Folgen der Corona-Krise für die gesamte Luftverkehrswirtschaft beschäftigt. Dabei denken wir natürlich auch an die Flughäfen. Wir bereiten gerade ein Konzept für die Regionalflughäfen vor und thematisieren die großen Verkehrsflughäfen. Denn wenn wir an dieser Stelle wichtige Infrastruktur verlieren, können wir sie nicht mehr reaktivieren“, so Scheuer, der die „Erhaltung der Struktur“ als oberstes Ziel ernennt. Es gehe um die gesamte Luftverkehrswirtschaft, „vom Flugzeugbauer bis hin zur Airline“. Der Flughafenverband ADV begrüßte die Ankündigung Scheuers, ein Hilfskonzept für die Airports zu prüfen. „Die Flughäfen stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Ein Flugbetrieb ohne Einnahmen lasse sich auf Dauer nicht durchhalten, wie airliners.de berichtet.

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VC: „Lufthansa will mit der Brechstange in die Touristik“

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit wirft Lufthansa vor, dass diese über den geplanten Ferienflieger Ocean “mit der Brechstange” ins Leisure-Geschäft einsteigen will. Das Konzept ist dabei deutlich an die Funktionsweise der Swiss-Tochter Edelweiss  angelehnt und soll als zweite Produktlinie neben der Lufthansa Classic an den Hubs Frankfurt und München starten. „Die Frage stellt sich schon, ob die Lufthansa mitten in der größten Krise seit dem 11. September so viel Geld in die Hand nehmen muss, um den ohnehin schon angeschlagenen Carriern Condor und Tui Konkurrenz im Touristikgeschäft zu machen. Wir gehen von jahrelangen Anlaufverlusten aus“, so Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit. Die Strecken, die demnächst unter der kommerziellen Verantwortung von Ocean fliegen werden, sollen bis dahin von Beschäftigten aus dem Konzern bereedert werden. Dennoch werden die Arbeitsplätze aktuell neu ausgeschrieben. „Die Beschäftigten gelten nicht als gesetzt, sondern müssen sich dann auf ihre eigenen Strecken zu deutlich verschlechterten Bedingungen neu bewerben und dürfen auch nur auf einen befristeten Arbeitsplatz hoffen. Über ein solches Vorgehen kann man nur den Kopf schütteln“, so Wahl weiter. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC: „Ocean soll das Premiumsegment der Touristik von und nach Deutschland bedienen. Premium hat aber seinen Preis – da sollte die Lufthansa sich nicht zu schade sein, die Beschäftigten zu Tarifbedingungen einzustellen.“ Bislang plant der Konzern nicht, die Beschäftigten zu den Tarifbedingungen einzustellen, die für die Passage gelten. „Wir fordern den Konzern auf, die Ocean-GmbH mit uns zu tarifieren“, so Gröls weiter, „ein Unternehmen wie die Lufthansa muss seriös planen. Sollte die Profitabilität

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Wien-Reisewarnungen: Airlines beobachten die Lage

Belgien, Deutschland und die Schweiz betrachten die österreichische Hauptstadt Wien nun als Risikogebiet. Das hat zur Folge, dass Reisende nun in Quarantäne müssen. Teilweise kann diese mit der Vorlage eines negativen PCR-Tests umgangen werden. Den auf den betroffenen Strecken tätigen Fluggesellschaften bereitet diese Entwicklung große Sorgen. Lufthansa konnte auf Anfrage noch keine Einschätzung zu möglichen Auswirkungen auf das Flugangebot abgeben. Man beobachtet die weiteren Entwicklungen sehr genau. Austrian Airlines war wesentlich gesprächiger: “Die deutsche Reisewarnung führt aktuell nicht zu unmittelbaren Änderungen in unserem Flugplan. Das gilt übrigens auch für Belgien und die Schweiz. Wir beobachten die Lage sehr genau und können aktuell zukünftige Kapazitätsanpassungen nicht ausschließen. Da Deutschland ein sehr wichtiger Markt für uns ist, verfolgen wir diese Entwicklung mit Sorge; vor allem den zunehmenden Trend zu nationalen Reiseverordnungen. Denn diese tragen zur weiteren Verunsicherung bei den Fluggästen bei und hemmen eine positive Wirtschaftsentwicklung. Austrian Airlines spricht sich abermals für eine einheitliche europäische Reisepolitik und kostenfreie Tests für Reisende aus Risikogebieten aus. Wer gesund ist, soll auch reisen dürfen”, so AUA-Konzernsprecherin Tanja Gruber. „Wir beobachten das Verhalten unserer Kunden sehr genau und passen unseren Flugplan entsprechend der Nachfrage an. Kunden, die innerhalb der nächsten 14 Tage verreisen und ihre Flüge umbuchen möchten, können dies innerhalb von sieben Tagen nach der Erklärung zum Risikogebiet ohne Umbuchungsgebühr auf easyjet.com tun. Kunden, welche ausserhalb dieser 14 Tage verreisen, können ihre Flüge – in Übereinstimmung mit unserer aktuellen Richtlinie – ohne Umbuchungsgebühr auf easyjet.com unter Buchungen verwalten umbuchen“, so eine Sprecherin von Easyjet. Eurowings

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Frankfurt: Lufthansa baut Touristik-Angebot aus

Lufthansa setzt ab dem Hauptdrehkreuz Frankfurt am Main im Sommer 2021 verstärkt auf touristische Ziele. Die Airline wird insgesamt 15 zusätzliche Verbindungen aufnehmen. Insgesamt wird man pro Woche etwa 70 Rotationen zu 29 Warmwasserzielen anbieten. Der Kranich setzt damit wieder verstärkt auf das Geschäft mit Urlaubern, aus dem man sich einige Jahre lang herausgehalten hat. „Noch nie haben wir so viele Urlaubsziele neu in unser Programm aufgenommen. Damit reagieren wir auf die Wünsche unserer Kunden. Die Nachfrage nach Urlaubsreisen erholt sich deutlich schneller als die nach Geschäftsreisen. Mit Lufthansa haben wir bereits eine große und langjährige Kompetenz bei touristischen Angeboten und diese bauen wir als Teil unserer Strategie nun entschlossen aus”, so Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister in einer Aussendung. Der Kranich wird ab Frankfurt am Main die nachstehenden Ziele neu aufnehmen: Varna, Djerba, Lamezia Terme, Rijeka, Paphos, Hurghada, Teneriffa, Gran Canaria, Jerez de la Frontera, Preveza, Kavala, Kos, Mykonos, Chania und Korfu. Für die Operation sollen bis zu fünf zusätzliche Jets abgestellt werden.

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Lufthansa könnte noch mehr Flugzeuge ausmustern

AUA-Mutter Lufthansa möchte ihre Flotte wohl noch weiter verkleinern. Abermals. War bis vor kurzem noch die Ausmusterung von 100 Maschinen bereits beschlossene Sache, sollen nun doch noch 30 oder mehr dazu kommen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur „Reuters“ gestern. Lufthansa-Chef Carsten Spohr informierte dem zufolge die Belegschaft Anfang der Woche darüber, dass in der kommenden Woche der Vorstand über die abermalige Flottenverkleinerung entscheiden wolle. Damit scheinen die Auswirkungen der Corona-Krise schwerwiegender als bisher gedacht. 

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Lufthansa Group hebt die GDS-Gebühr an

Vor einigen Jahren führte die Lufthansa Group einen Zuschlag für Buchungen, die über GDS-Systeme getätigt werden, ein. Nun wird dieser von 16 Euro auf 19 Euro angehoben, berichtet das Branchenmagazin FVW. Betroffen sind die Konzernmitglieder Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines, Lufthansa und Air Dolomiti. Die so genannte „Distribution Cost Charge“ beträgt ab 1. Oktober 2020 19 Euro. Der Konzern begründet den Aufschlag mit höheren Kosten, die über diesen Vertriebskanal entstehen. GDS-Systeme werden primär von Reisebüros, aber auch von firmeneigenen Reisestellen genutzt. Bekannte Anbieter hierfür sind Sabre, Galileo und Amadeus. Keine Änderungen gibt es für die Nutzung der so genannten NDC-Kanäle und die LH-Group-Agent-Plattform. Lufthansa drängt seit mindestens fünf Jahren darauf, dass Reiseagenturen diese als Alternative zu GDS-Systemen nutzen sollen. Endkunden wird beim Ticketkauf über die Homepages von Lufthansa und der Tochtergesellschaften die GDS-Gebühr ebenfalls nicht berechnet.

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Ryanair-Personalchef teilt gegen Lufthansa aus

Mit Kritik an der milliardenschweren Staatshilfe für Lufthansa wirft Ryanair-Personalchef Darrell Hughes in einem Interview um sich. Er unterstellt gar, dass der Mitbewerber von der „staatlichen Hilfe wie ein Süchtiger von einer Droge abhängig ist“. Gleichzeitig verteidigt der Manager, dass Ryanair im Vereinigten Königreich einen staatlichen Kredit angenommen hat. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland behauptet Hughes, dass Lufthansa über viele Jahre hinweg verabsäumt habe das Unternehmen effizienter zu machen. Das „UK-Geld“ für Ryanair wäre ein Kredit, der im März 2021 zurückgezahlt werden muss. Es wäre mit dem milliardenschweren Rettungspaket, das Deutschland für Lufthansa geschnürt habe, überhaupt nicht vergleichbar. „Die Regierungen in der EU suchen sich jetzt aber jeweils ihre nationalen Champions aus, die ganz normale private Unternehmen sind und nun mit Steuergeld vollgepumpt werden. Der deutsche Steuerzahler bezahlt für die Ineffizienz der Lufthansa, die nicht so arbeitet, wie eine moderne Fluggesellschaft arbeiten müsste“, so der Ryanair-Personaldirektor gegenüber RND. Gleichzeitig betont der Manager der irischen Billigfluggesellschaft, das sich Ryanair und Malta Air nicht aus Deutschland zurückziehen werden. Die angekündigte Schließung der Bases Hahn und Weeze habe nur zur Folge, dass dort keine Flugzeuge und kein Personal mehr stationiert sind. Man werde die Airports aber weiterhin ansteuern. Doch generell hält Darrell Hughes die deutschen Flughäfen für zu teuer. Diese müssen effizienter werden, so der Ryanair-Personalchef. Angesprochen auf die für die Tochtergesellschaft Malta Air abgelehnte Kurzarbeit verweist Hughes gegenüber RND darauf, dass die Beschäftigten ihre Steuern und Sozialversicherungsabgaben in Deutschland entrichten. Das Verhalten der Bundesagentur für Arbeit ist aus der Sicht des

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Lufthansa stellt Friedrichshafen-Flüge ein

Der Flughafen Friedrichshafen erleidet einen neuerlichen Rückschlag in der Coronakrise, denn Lufthansa wird die Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main neuerlich aussetzen. Ab 1. Oktober 2020 wird diese Strecke nicht mehr bedient. Ein Kranich-Sprecher bestätigte dies gegenüber Airliners.de. Die Buchungszahlen sollen deutlich unter den Erwartungen liegen. Die Folge daraus ist, dass die Aussicht auf ein wirtschaftlich tragfähiges Ergebnis auf längere Sicht nicht in Aussicht ist. Der Bodensee-Airport verliert damit seine einzige Anbindung an ein Lufthansa-Drehkreuz.

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