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Swiss vor großem Personalabbau

Bei der Lufthansa-Tochter Swiss könnten rund 15 Prozent der 9.500 Arbeitsplätze den Folgen der Corona-Pandemie zum Opfer fallen. Weiters stehen durchaus harte Verhandlungen mit den Belegschaftsvertretern bevor, denn die Kosten sollen um 20 Prozent gesenkt werden. Dies berichtet die Sonntagszeitung. Laut einem Unternehmenssprecher wurden bereits erste Verhandlungen mit den Vertretern des Personals geführt. Nun stehen auch Gespräche über Sozialpläne an, die im Falle des Falles, wenn die gemeinsamen Bemühungen nicht ausreichen, schlagend werden könnten. Allerdings will man dies nach Möglichkeit mit Teilzeitmodellen und Frühpensionen vermeiden. Auch verzichtet Swiss auf die Nachbesetzung von Stellen, die frei werden. Als gesichert gilt, dass Swiss an der Lohnschraube drehen wird. Ähnliches wurde bereits bei Lufthansa praktiziert, dennoch steht dort jede fünfte Stelle auf der Kippe. Konzernweit wurde der Personalüberhang mit 22.000 Mitarbeitern beziffert. Da sich die Coronakrise derzeit zu verschärfen droht, könnte der Kranich im Herbst das Sparprogramm nochmals adaptieren und weitere Maßnahmen könnten notwendig werden.

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AUA vor „zehn schwierigen Monaten“

In der Luftfahrtbranche läuft es momentan nicht gut, sondern mies. Die Vorausbuchungen für den Herbst, den Winterflugplans 2020/21 und sogar den Sommer 2021 sind äußerst äußerst niedrig. Auch die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines kann sich diesem Trend nicht entziehen. Unmittelbar nach dem “Comeback” war die Nachfrage höher als erwartet, doch die Entwicklungen der letzten Wochen in Europa schlagen sich nun auch bei der AUA nieder. Man fliegt unter dem Businessplan und Aussicht auf kurzfristige Besserung gibt es nicht. Finanzchef Andreas Otto erklärte gegenüber der Belegschaft, dass man konservativ geplant habe und daher geradeso noch im Plan ist. Er warnte aber davor, dass Austrian Airlines nun in zehn “äußerst schwierige Monate” fliegt. Besonders für das Frühjahr und den Sommer 2021 seien die Vorausbuchungen “äußerst verhalten”. Unterm Strich steht derzeit, dass sich der Carrier “unter den Erwartungen” befindet, schreibt die Tageszeitung “Kurier”. Die Liquidität des Unternehmens soll – dank der üppigen Staatshilfe – derzeit sehr gut sein. Die überwiegende Mehrheit der Belegschaft befindet sich weiterhin in Kurzarbeit. Enorm viele Maschinen werden weiterhin nicht eingesetzt. Das Unternehmen beziffert die momentan angebotene Kapazität mit etwa “30 bis 40 Prozent unter dem Vorjahr”. Reisebeschränkungen und insbesondere zum Teil komplizierte Quarantänebestimmungen machen derzeit allen europäischen Airlines das Leben schwer. Da die Nationalstaaten nicht koordiniert vorgehen, sondern kurzfristig und eigenbrödlerisch, ändern sich die Bestimmungen sehr häufig. Das wirkt sich negativ auf die Nachfrage aus und hat zur Folge, dass wer wirklich reisen möchte oder muss, sein Ticket kurzfristig erwirbt. Insbesondere die Billigfluggesellschaften werfen dazu enorm viele Flugscheine, teilweise

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Hohmeister befürchtet weiteren Rückgang

Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister kritisiert die Pläne der deutschen Bundesregierung, dass die kostenlosen PCR-Tests für Reiserückkehrer wieder abgeschafft werden sollen heftig. Die Airline habe mit diesem Schritt nicht gerechnet und der Manager geht auch davon aus, dass dies Auswirkungen auf die Buchungslage haben wird, so Hohmeister im Gespräch mit dem Spiegel. „Ich bin davon überzeugt, dass derartige Tests nach wie vor der beste Weg sind, um die Pandemie einzudämmen und einen Überblick über die Lage zu bekommen. Das ist auch die beste Lösung für die Passagiere. Der aktuelle Plan bringt nicht mehr Sicherheit, sondern zusätzliche Unsicherheit. Das ist für mich völlig unverständlich“, so das Lufthansa-Vorstandsmitglied gegenüber dem Spiegel. Auf die Frage wie sich die Rücknahme der kostenlosen PCR-Tests auf Lufthansa auswirken könnten, antwortete Harry Hohmeister, dass dies „natürlich zu weiteren Buchungsrückgängen führen“ wird. Weiters: „Den Effekt sehen wir auch bei Reisewarnungen, die ebenfalls regelmäßig zu Buchungseinbrüchen führen. Deshalb sind wir auch für den September und Oktober nicht mehr so optimistisch, wie wir das noch vor Kurzem waren. Das Thema macht uns nicht nur bei der Lufthansa selbst Sorgen. Wenn wir die Tests abschaffen und jeden direkt in Quarantäne schicken, droht uns ein zweiter Lockdown, und das, obwohl wir uns große Mühe gegeben haben, diese Testzentren innerhalb kürzester Zeit aufzubauen.“ Er fordert, dass die Testkapazitäten über den Winter ausgebaut werden und zwar „deutlich über 100.000 Tests pro Tag“. Das Vorhaben der Regierung die Reiserückkehrer wieder in Quarantäne zu stecken hält er für nicht sinnvoll. Gegenüber dem Spiegel beschreibt Harry Hohmeister auch das veränderte Buchungsverhalten

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Umbuchungen: Die Tarifdifferenz wird immer fällig

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa und ihre Töchter Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines erheben bis Ende Dezember 2020 in allen Tarifklassen keine Umbuchungsgebühr. Das betrifft auch Economy Light. Allerdings kann – je nach gebuchtem Tarif – dennoch eine Aufzahlung anfallen, wenn der neue Flug teurer ist. Die Airlines der Lufthansa Group und viele Mitbewerber könnten sich bei vielen potentiellen Kunden das Vertrauen durch die laut Bundesverband Verbraucherzentrale absichtliche Missachtung der gesetzlichen Frist für die Rückerstattung von Tickets, die aufgrund der Coronakrise nicht genutzt werden konnten, verspielt haben. Noch immer warten tausende Kunden auf die Rückzahlung ihrer Ticketgelder. Die Tarife, die nun als „flexibel“ beworben werden, bedeuten lediglich, dass bei einer Umbuchung die pauschale Gebühr, die sonst für diesen Vorgang erhoben wird, nicht anfällt. Eine eventuelle Tarifdifferenz ist weiterhin aufzuzahlen und wenn der neue Flug günstiger ist gibt es kein Geld zurück. Davon ausgenommen sind erstattbare Flexi-Tarife, die in den Bestimmungen explizit vorsehen, dass keine Aufzahlung anfällt. Insofern ist die „neue Flexibilität“, die von der Lufthansa Group nun erneut beworben wird, nur sehr beschränkt zutreffend. Lediglich die Pauschalgebühr, sie sonst zusätzlich zur Tarifdifferenz verrechnet wird, ist zumindest bis Ende Dezember 2020 nicht zu entrichten. 

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Lufthansa Group schärft Maskenpflicht nach

Die Lufthansa Group gestattet ab 1. September 2020 nur noch Passagieren, die einen negativen COVID-19-Test und ein ärztliches Attest vorlegen können, ohne Maske zu fliegen. Das gilt ausdrücklich auch für die Tochtergesellschaft Austrian Airlines. Bislang gewährte der Kranich-Konzern einigen Personengruppen eine Ausnahme von der generellen Maskenpflicht. Dazu zählen insbesondere Menschen, die aus medizinischen Gründen eine solche nicht tragen können und dies mit einem ärztlichen Attest nachweisen können. Die Airlines der Lufthansa Group legen nun ein Formblatt auf, das von einem Arzt unterschrieben sein muss. Zusätzlich muss ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegt werden. Nur wenn diese beiden obligatorischen Dokumente vorgelegt werden, darf man an Bord ohne Maske fliegen. „Wir haben immer betont, dass Sicherheit für uns an erster Stelle steht, besonders in Zeiten von COVID-19. Eine Maske ist der einfachste und effektivste Schutz vor einer Übertragung“, sagt Austrian Airlines COO Jens Ritter. „Der größte Teil unserer Passagiere hält sich vorbildlich an die Regeln. Mit der aktuellen Änderung machen wir einen zusätzlichen Schritt für mehr Sicherheit im Flugzeug.“ Austrian Airlines hat das Formblatt, das von einem Arzt unterschrieben sein muss, unter diesem Link zum Download bereitgestellt. Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass zusätzlich ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorgelegt werden muss. Andernfalls gewähren die Fluggesellschaften der Lufthansa Group keine Ausnahme von der Maskenpflicht.

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EU-Kommission: Grünes Licht für Brussels-Rettung

Die EU-Kommission gibt grünes Licht und genehmigt die Staatshilfe der  Lufthansa-Tochter Brussels Airlines. Die belgische Regierung darf somit dem angeschlagenen Carrier unter die Flügel greifen.  Und das tut sie auch: Bereits Ende Juli einigte man sich auf eine staatliche Unterstützung in Höhe von 290 Millionen Euro. Die restlichen 170 Millionen Euro des Hilfspakets fließen von der Muttergesellschaft. Bereits zu Wochenbeginn sei das Paket vom deutschen Rettungsschirm für Unternehmen – dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) – genehmigt worden.  „Wir sind erleichtert, dass die Staatshilfe genehmigt wurde und werden uns jetzt ganz auf die rechtzeitige Umsetzung unseres Turnaround-Plans konzentrieren. Dank der Unterstützung und des Vertrauens, das wir von unserem Aktionär Lufthansa, der belgischen Regierung und all unseren Mitarbeitern erhalten, können wir eine starke und wettbewerbsfähige Brussels Airlines mit langfristigen Perspektiven schaffen. Dafür danke ich allen Beteiligten aufrichtig“, so Dieter Vranckx, CEO von Brussels.

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Lufthansa kehrt nach Friedrichshafen zurück

Ab dem 03. September geht es wieder mehrmals wöchentlich mit Lufthansa vom Flughafen Friedrichshafen nach Frankfurt. Damit verbindet die Kranich-Fluglinie den Airport wieder mit dem Drehkreuz und weltweiten Streckennetz. Zum Einsatz kommen Regionalflugzeuge des Typs Canadair Regional Jet 900 und Embraer 190.  „Der Flughafen hat sich auf die Wiederaufnahme des Flugverkehres mit diversen Hygiene-Maßnahmen vorbereitet. Der Schutz von Passagieren und Mitarbeitern hat höchste Priorität. In diesen Zeiten legt auch die Lufthansa besonders viel Wert auf das Wohlbefinden seiner Passagiere und hat daher eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um ihre Gäste und Mitarbeiter in der aktuellen Situation zu schützen“, heißt es in der Aussendung. 

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VC und Lufthansa erzielen Einigung

Die Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) konnten sich einigen: Und zwar auf weitere Sparmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise. Diese sollen für die Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Aviation Training sowie Teile der Germanwings Piloten gelten, wie man mitteilt.   Kostenreduktion bis Ende des Jahres  Die Vereinbarung umfasst Maßnahmen zur Kostenreduktion, die bis Ende 2020 gelten sollen. So werden ab September unter anderem die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes sowie Arbeitgeberbeiträge zur Dotierung der Altersversorgung reduziert. Für 2020 vereinbarte Tariferhöhungen werden auf Januar 2021 verschoben. Betriebsbedingte Kündigungen frühestens im zweiten Quartal 2021 Dafür erhält das Cockpitpersonal aber einen Kündigungsschutz bis zum 31. März 2021. Die deutliche Überkapazität bei den Piloten wird jedoch erheblich länger als bis März 2021 bestehen. Betriebsbedingte Kündigungen können daher nur durch Abschluss einer langfristigen Krisenvereinbarung in ihrer Anzahl begrenzt werden. In einem langfristigen Krisenpaket könnten die Kosten des Personalüberhangs beispielsweise durch eine entsprechende Arbeitszeit- und Gehaltsabsenkung für den Zeitraum der Krise kompensiert werden.  Gleichzeitig hat Lufthansa angekündigt, auf konzernexterne Neueinstellungen von Piloten in allen deutschen Flugbetrieben zu verzichten, solange Personalüberhänge bestehen. Das gilt auch für den touristischen Flugbetrieb.  „Wir weisen die Drohung von Lufthansa, betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen, klar zurück. Nach unserer Auffassung muss eine Sozialpartnerschaft gerade auch in schlechten Zeiten zeigen, wie belastbar sie ist. Die Pilotinnen und Piloten sind bereit, einen spürbaren Beitrag zu leisten, um das gesamte Cockpitpersonal an Bord zu halten. Der Erhalt der Arbeitsplätze hat weiterhin oberste Priorität. Die VC steht in diesen schwierigen Zeiten hinter der Lufthansa. Umgekehrt erwarten wir vom

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Staatshilfe für Lufthansa wird reduziert

Die von den Regierungen Belgiens, Österreichs und der Schweiz gewährten Staatshilfen und Kreditgarantien für Brussels Airlines, Austrian Airlines und Swiss sowie Edelweiss werden in Deutschland in Abzug gebracht. Dies hat zur Folge, dass das Volumen der deutschen Staatshilfe für Lufthansa von neun auf sieben Milliarden Euro sinkt. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds gab am Montag grünes Licht für die Rettungspakete für die Kranich-Töchter in Österreich, Belgien und der Schweiz. Die Konditionen, die seitens der drei Staaten für die Rettungspakete der jeweiligen Airlines gewährt werden, sind stark unterschiedlich.

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Eurowings: Nachfrage eingebrochen

Aufgrund schwacher Nachfrage überarbeitet die Lufthansa-Tochter Eurowings derzeit ihre Planungen für den Herbst. Firmenchef Jens Bischof sagte in einer Videokonferenz, dass die Auslastung in den letzten Tagen um etwa ein Viertel zurückgegangen ist. Dies würde insbesondere daran liegen, dass Passagiere von Reiseveranstaltern ausbleiben. Besonders der Umstand, dass Deutschland das EU-Land Spanien zum Risikogebiet erklärt hat, wirkt sich negativ auf die Nachfrage bei Eurowings aus. So habe man unmittelbar einen Einbruch um etwa 30 Prozent verzeichnet. Noch beobachtet man die weitere Entwicklung und will noch keine Anpassungen am Flugplan vornehmen. Allerdings – so Bischof – könnten vorerst keine weiteren Maschinen reaktiviert werden. Derzeit sind 51 Flugzeuge im Einsatz und das könnte auch vorerst so bleiben, denn der Manager sieht etwa 50 Maschinen als eine realistische Flottengröße für den Winterflugplan. Für den Sommer 2021 plant Eurowings momentan mit 80 Maschinen. Auch arbeitet man an weiteren Zusatzprodukten, die Bischof als “eine Art Corona-Versicherung” bezeichnete. Nähere Details gab der Airlinechef noch nicht bekannt.

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