Lufthansa

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Lufthansa überweist Notkredit an Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss erhält von ihrer Konzernmutter einen weiteren Notkredit in der Höhe von 200 Millionen Schweizer Franken. Bereits zuvor wurde ein Darlehen in selbiger Höhe gewährt. Auch wurden Dividendenzahlungen in der Höhe von 300 Millionen Schweizer Franken erlassen. Hintergrund ist, so der „Tages-Anzeiger“, dass die deutsche Bundesregierung die Freigabe für das Swiss-Rettungspaket, das mit der schweizerischen Regierung ausverhandelt wurde, noch nicht erteilt habe. Das Medium vermutet, dass bei Swiss die Finanzmittel knapp werden, da enorm viele Flugscheine an Reisebüros und Privatpersonen erstattet werden müssen.  Die Lufthansa-Tochter führt derzeit nur rund ein Drittel des regulären Flugangebots durch. Die Auslastung wird im Bericht des „Tages-Anzeigers“ als „mäßig“ beschrieben. Daher sollen sich die Einnahmen auch in eng gesteckten Grenzen halten.  In der Schweiz wurde Swiss ein Kredit in der Höhe von 1,5 Millionen Schweizer Franken bewilligt, jedoch kann die Auszahlung erst erfolgen, wenn die deutsche Bundesregierung ihre Zustimmung erteilt hat. Im Hilfspaket für Lufthansa (neun Milliarden Euro) finden sich entsprechende Klauseln, dass die Unterstützungen der Schweiz, Belgiens und Österreich für Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines der Zustimmung Berlins bedürfen. Wann diese erteilt wird ist derzeit völlig unklar.

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München-Graz wird im Oktober 2020 aufgenommen

Lufthansa kündigt ab dem Hub München die Wiederaufnahme von fünf weiteren Europazielen an. Ab dem 7. September 2020 sollen Sibiu/Hermannstadt, Kiew, Göteborg und Marseille wieder bedient werden. Am 5. Oktober 2020 wird Graz folgen. Bis zum Ende der Sommerflugplanperiode wird der Carrier 86 Ziele in Europa und Deutschland und 13 Langstrecken-Destinationen ab München anbieten. Bereits wiederaufgenommen wurden unter anderem Birmingham, Izmir, Tiflis, Cluj und Timişoara. Am 1. September 2020 wird Luxemburg folgen.

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Leipzig-Frankfurt nur noch auf der Schiene

Lufthansa wird künftig nicht mehr zwischen Leipzig/Halle und Frankfurt am Main fliegen. Stattdessen setzt man auf eine Kooperation mit der Deutschen Bahn. So soll es spezielle Bereiche in den Zügen zwischen den beiden Städten geben. Das Unternehmen erklärte in einem TV-Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks, dass dies schon länger geplant war, jedoch die Corona-Krise die Umsetzung nun beschleunigt habe. Das Modell wird definitiv auch Schule machen, denn es gibt weitere Inlandsverbindungen, die auf die Schiene verlagert werden sollen.

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Lufthansa: Brussels fliegt für Ocean

Ab Ende September 2020 wird Brussels Airlines ab Frankfurt am Main in Richtung Namibia abheben. Die Durchführung erfolgt im Auftrag des neuen Lufthansa-Projekts „Ocean“, das zahlreiche bisherige Marken zusammenführen soll. Auch eigenes AOC und eigene OL sind bereits beim Luftfahrtbundesamt beantragt. Die touristische Langstrecke soll künftig gebündelt werden und durch die neue Plattform Ocean betrieben werden. Diese soll sich am Vorbild Edelweiss Air orientieren und im Full-Service-Segment angesiedelt werden. Derzeit hat man einen regelrechten Flickenteppich, denn unter dem Eurowings-Brand flogen SunExpress Deutschland und Brussels Airlines und Lufthansa setzte auch auf CityLine und SunExpress Deutschland. Der lokale Ableger des Joint-Ventures mit Turkish Airlines wurde bereits in die Liquidation geschickt. Das Portal Aero.de berichtet, dass der Einsatz von Brussels-Airlines-Langstreckenflugzeugen nur eine Übergangslösung sein soll. Mittelfristig soll Ocean als Wetlease-Plattform dienen und somit die Maschinen selbst betreiben. Mit der Vereinigung Cockpit soll hierzu bereits vereinbart worden sein, dass Piloten von SunExpress Deutschland und Brussels Airlines zu Ocean übertreten können. Unter welchem Brand das Projekt auftreten wird, ist noch offen. Jedenfalls wird man sich auf München und Frankfurt am Main konzentrieren. Damit erhöht die Lufthansa Group auch den Druck auf die einstige Tochtergesellschaft Condor. Mit der Neugründung umgeht der Kranich auch eine ganz andere Angelegenheit, denn im Zuge der milliardenschweren Staatshilfe sind Zukäufe derzeit tabu. Neugründungen sind in den Verträgen allerdings nicht ausgeschlossen.

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Alitalia pfeift auf Lufthansa

Die erst kürzlich verstaatlichte Alitalia wird auch weiterhin mit Air Fance-KLM und anderen Skyteam-Mitgliedern kooperieren. An einer kommerziellen Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group ist man nicht mehr interessiert. Der Neustart unter staatlicher Eigentümerschaft soll eine deutliche Verkleinerung des Carriers mit sich bringen. Alitalia erklärte, dass man künftig maximal 65 bis 70 Flugzeuge betreiben werde. Auch wird damit gerechnet, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren deutlich unter dem Wert des Jahres 2019 liegen wird. Insgesamt sollen nach derzeitigem Informationsstand 4.000 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren.

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Swiss erstattet Tickets wieder automatisch

Mit durchaus abenteuerlichen Begründungen deaktivierten die Fluggesellschaften der Lufthansa Group kurz nach Beginn der Corona-Pandemie in Europa die automatische Erstattungsfunktion. Dies sowohl auf der Homepage als auch in GDS-Systemen. Man spekulierte offenbar auf eine Gutscheinlösung, jedoch erteilte die EU-Kommission diesem Gedanken eine Abfuhr.  Die Folge daraus ist, dass hunderttausende Ticketinhaber noch immer auf die Erstattung ihrer Flugtickets warten. Wiederholt beteuerten die Airlines des Konzerns, dass man bis Ende Juli bis Ende August 2020 den Rückstau abarbeiten will, jedoch äußern Reisebüros und betroffene Ticketinhaber andere Informationen. So versucht man weiterhin „Zwangsgutscheine“ anzudrehen. Das Konzernmitglied Swiss teilt nun mit, dass am 27. Juli 2020 die die automatisierte Ticketerstattung in allen Reservierungssystemen für Reisebüros wieder in Betrieb genommen wird. „Mit der Reaktivierung der automatisierten Erstattungen werden wir die Geschwindigkeit der Auszahlungen weiter erhöhen können“, sagt Tamur Goudarzi Pour, CCO von Swiss. Man habe auch die Mechanismen zum Schutz vor Missbrauch angepasst. Der Carrier geht davon aus, dass bei neuen Erstattungsanträgen die Wartezeiten nun erheblich kürzer sind. Bis Ende August 2020 will man sämtliche bis Ende Juni 2020 eingereichten Ansprüche auszahlen. Eigentlich sind Fluggesellschaften gesetzlich dazu verpflichtet Tickets, deren Flüge abgesagt wurden, innerhalb einer Woche zu erstatten. Am Anfang hielten sich viele Airlines – nicht jedoch Austrian Airlines, Lufthansa, Swiss, Eurowings und Brussels Airlines – noch daran, jedoch deaktivierten dann auch Lowcoster wie Ryanair die automatischen Funktionen und schicken seither betroffene Kunden in lange Warteschleifen. Offiziell heißt es, dass das Aufkommen viel zu groß wäre und man so schnell alles nicht abarbeiten könnte, jedoch

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Frankfurt: Lufthansa fliegt auf die Kanaren

Lufthansa wird ab 3. Oktober 2020 die Destinationen Las Palmas und Teneriffa Süd jeweils an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag ab Frankfurt am Main anbieten. Die Flüge sollen mit Maschinen der A320-Rehihe bedient werden und ab 79 Euro oneway erhältlich sein. „Damit ergänzt Lufthansa ihr attraktives Angebot an touristischen Destinationen, das sukzessive erweitert werden soll. Das Ziel der Lufthansa Group ist es, neben der bereits bestehenden Kompetenz im Corporate Bereich auch den touristischen Fußabdruck im Privatreisesegment nachhaltig zu erhöhen und die Zukunft der Touristik aktiv mitzugestalten“, so die Kranich-Airline in einer Aussendung.

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Staatshilfe für Brussels Airlines steht

Bislang konnte sich Lufthansa auf staatliche Unterstützung für sich und seine Tochterunternehmen einigen – einzig Brussels Airlines blieb außen vor. Bis jetzt: Wie der öffentlich-rechtliche Sender VRT berichtet, konnte eine Einigung mit der belgischen Regierung erzielt werden. Demnach erhalte Brussels vom Staat ein Darlehen in der Höhe von 290 Millionen Euro, das bis 2026 getilgt werden müsse. Die Bedingung: Die Finanzspritze muss dem belgischen Flag-Carrier zugutekommen und darf nicht an die Lufthansa oder anderen Unternehmen der Airline weitergeleitet werden. Zudem erhalte die Regierung ein Pfandrecht auf Anteile des Kranich-Konzerns. Sollte die Fluggesellschaft also nicht mehr in der Lage sein, das Darlehen zurückzuzahlen, wandern diese an den belgischen Staat.  Darüber hinaus habe sich auch die Lufthansa dazu verpflichtet, der angeschlagenen Fluggesellschaft unter die Flüge zu greifen. So werde man zusätzlich 170 Millionen Euro in das Unternehmen pumpen. Davon sollen 70 Millionen Euro in die Umstrukturierung fließen, der Rest des Geldes soll der finanziellen Konsolidierung dienen. Die Einigung schreibe auch das Fortbestehen der Marke Brussels Airlines und des Hauptsitzes in Brüssel fest und liege sowohl dem Lufthansa-Vorstand als auch der belgischen Regierung zur endgültigen Billigung vor. Auch die Europäische Kommission könnte dem Vorhaben noch einen Riegel vorschieben. 

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Lufthansa bringt „Ocean“ an den Start

Mitten in der Corona-Krise stellte Lufthansa für ihr neues Touristikprojekt, das unter dem Arbeitstitel „Ocean“ bekannt ist, einen Antrag auf Erteilung von AOC und OL. Das Unternehmen soll als Wetlease-Plattform dienen und sämtliche touristischen Angebote zusammenführen, berichtet CH-Aviation.com. Bereits vor einem Jahr kündigte der Lufthansa-Vorstand an, dass der Leisure-Verkehr komplett neu aufgestellt werden soll. Eurowings erwies sich offenbar als finanziell teurer Fehlschlag, denn das Langstreckenprodukt wurde nie profitabel. Die Neugründung soll allerdings nicht im Low-Cost-Segment angesiedelt werden, sondern orientiert sich an der schweizerischen Edelweiss Air. Derzeit ist geplant, dass elf Maschinen ab Frankfurt, München und Düsseldorf zum Einsatz kommen. Daher ist anzunehmen, dass bei Eurowings weitere Veränderungen bevorstehen. Innerhalb des Konzerns entledigte man sich bereits der Tochter Germanwings und der Beteiligung SunExpress Deutschland. Lufthansa kündigte im Vorjahr an, dass die deutschen Wings-Aktivitäten in einer Plattform gebündelt werden sollen. Der Subunternehmer Luftfahrtgesellschaft Walter, der vor der Corona-Krise mit DHC Dash 8-400 für Eurowings flog, meldete zwischenzeitlich Insolvenz an.

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DB und Lufthansa bauen Kooperation aus

Die “Schienenhansa” baut die “Zug-zum-Flug-Verbindungen”, die in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG angeboten werden, weiter aus. Künftig wird es nicht nur mehr Fahrten geben, sondern auch neue Strecken, darunter auch ab Basel. “Mit den zusätzlichen Strecken bieten wir noch mehr Reisenden eine komfortable Anreise zum Frankfurter Airport und einen optimalen Umstieg auf ihren Flug. Zug und Flug ergänzen sich. Eine attraktive Verknüpfung der Verkehrsträger bietet unseren Kunden eine gute Anbindung an die Welt und dient gleichzeitig der Umwelt. Deswegen setzen wir dort, wo es sinnvoll und machbar ist, auf intermodale Lösungen. Unser Ziel ist es, die erfolgreiche Kooperation zwischen Lufthansa und Deutsche Bahn künftig zu verstärken”, so Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister. „Wir bauen unser Fernverkehrsangebot für Deutschlands Großstädte kontinuierlich weiter aus – mit neuen Zügen, mehr Sitzplätzen und zusätzlichen Verbindungen. Damit wird auch die Anbindung an den größten deutschen Airport aus allen Metropolregionen immer besser. Mit dem Ausbau unserer gemeinsamen Kooperation können Flugreisende bestmöglich davon profitieren und zugleich etwas für die Verringerung des CO2-Ausstoßes und den Klimaschutz tun.“  Für die Deutsche Bahn AG erklärt Berthold Huber: „Wir werden die langjährige und erfolgreiche Kooperation zwischen der Deutschen Lufthansa AG und der Deutschen Bahn erheblich ausweiten. Durch die intelligente Verknüpfung des Bahn- und Luftverkehrs unterstützen wir gemeinsam die nachhaltige Verkehrswende in Deutschland. Wir wollen immer mehr Kunden eine durchgängige und komfortable Reisekette anbieten.“ Die beiden Verkehrsunternehmer bauen im ersten Schritt das “Lufthansa-Express-Rail”-Angebot weiter aus. Dieses kann ab sofort viermal täglich ab Hannover Hbf und Leipzig Hbf genutzt werden. Ab Basel steht “Zug-zum-Flug”

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