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Lufthansa Cargo vor Stellenabbau

Obwohl das Geschäft in den letzten Wochen und Monaten boomte, bleibt die Krise auch für Lufthansa Cargo nicht ohne Konsequenzen: Die Frachtfluggesellschaft mit Sitz in Frankfurt plane einen Stellenabbau, rund jeder zehnte Job sei in Gefahr. Allem Anschein nach werde in Zukunft weniger Personal als zuletzt benötigt.  „Wir gehen davon aus, dass bis 2023 weltweit rund 500 Arbeitsplätze abgebaut werden müssen, insbesondere durch das veränderte Angebot an Belly-Fracht-Routen im Zuge der Corona-Pandemie“, bestätigte ein Sprecher gegenüber dem Portal „The Loadstar“ die Meldung. Dabei waren Frachtflieger in dieser Zeit gefragter denn je. Alleine Lufthansa Cargo soll in diesem Jahr laut Insidern einen dreistelligen Millionengewinn einfahren, wie aero.de berichtet.

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Lufthansa stellt Friedrichshafen wieder ein

Noch vor wenigen Tagen verkündete der finanziell angeschlagene Bodensee Airport stolz, dass Lufthansa die Flugverbindung nach Frankfurt wieder aufnimmt. Doch nun wird sie ab dem heutigen Tag schon wieder eingestellt. Grund dafür sei laut Lufthansa-Pressesprecher die geringe Buchungslage – es würden sich noch zu wenig Menschen in den Flieger trauen. Inmitten der bisher größten Krise der Branche könne man die Strecke so nicht aufrechterhalten. Der Abschied soll aber nur temporär sein. Denn ab September soll ein neuer Versuch gestartet werden, die Strecke wieder zu etablieren. Vor der Pandemie flogen die Maschinen der AUA-Muttergesellschaft viermal täglich in die Finanzmetropole. Dem Flughafen macht die Entscheidung des Carriers einen Strich durch die Rechnung. Vor allem aber die Art und Weise, wie man davon erfuhr, schmeckt dem Flughafen gar nicht. Wie suedkurier.de berichtet, haben die Verantwortlichen erst über eine Facebook-Meldung von der Einstellung der Strecke Wind bekommen.

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Trump macht Lufthansa schwer zu schaffen

Die einst profitablen Strecken zwischen Europa und den Vereinigten Staaten sind momentan unrentabel, da diese von den meisten potentiellen Passagieren gar nicht genutzt werden können. Eine Aussicht auf Normalität gibt es nicht und ein Börsenmagazin sieht in Donald Trump den Schuldigen. Die in den Vereinigten Staaten äußerst kritische Lage im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus könnte sich für Netzwerkcarrier wie Lufthansa äußerst nachteilig erweisen. Nach Ansicht des Fachmagazins “Der Aktionär” leiden insbesondere Airlines, die auf das Hub-and-Spoke-Konzept setzen, besonders darunter, dass die einst hochprofitablen Transatlantikverkehre nicht oder nur äußerst eingeschränkt betrieben werden können. Die Zeitung schreibt, dass der MDAX-Konzern Lufthansa vor dem Ausbruch der Pandemie zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika die höchsten Gewinnmargen erzielen konnte. Unter Berufung auf Kranich-Chef Carsten Spohr berichtet “Der Aktionär”, dass die Nachfrage auf den Langstrecken “eher enttäuschend ausgefallen” ist. Innerhalb von Europa sollen Neubuchungen und Auslastung allerdings über den ursprünglichen Erwartungen, die vorsichtig niedrig angesetzt wurden, liegen. Laut Spohr ist normalerweise die Hälfte der Langstreckenflugzeuge für Transatlantikflüge in die USA eingeplant. Er hofft nun darauf, dass sich der Verkehr ab September 2020 wieder normalisieren wird. Das Fachmagazin “Der Aktionär” ist in diesem Zusammenhang allerdings ganz anderer Ansicht und verweist darauf, dass das Verhalten und die Entscheidungen von U.S.-Präsident Donald Trump derzeit unberechenbar sind und es seiner Regierung bislang nicht gelungen ist die Pandemie auch nur ansatzweise eindämmen zu können. Weiterhin gibt es in den Vereinigten Staaten so viele Neuinfektionen wie in keinem anderen Land der Welt. Dazu kommt, dass Trump weiterhin

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Wolfgang Jani verlässt die AUA

Der Vorstand der österreichischen Lufthansa-Tochter wird verkleinert. Die Finanzagenden übernimmt Andreas Otto zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben. Nach Andreas Fritthum bei Lauda verlässt auch bei Austrian Airlines der Finanzchef das Unternehmen. Wolfgang Jani ist seit April 2018 in der Funktion des Chief Commercial Officers und scheidet per Ende August 2020 aus. Die Position wird nicht nachbesetzt, sondern von Chief Commercial Officer Andreas Otto übernommen. Der Vorstand der österreichischen Lufthansa-Tochter verkleinert sich damit auf drei Personen und besteht künftig aus Alexis von Hoensbroech (CEO), Andreas Otto (CCO/CFO) und Jens Ritter (COO).  „Wolfgang Jani hat gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen das Strategieprogramm #DriveTo25 entwickelt, um das Unternehmen auf das harte Wettbewerbsumfeld in Österreich auszurichten. Für eines der Kernthemen, das  Prozesseffizienzprogramm „PE20“, war er Projektinitiator und -sponsor. Hervorgerufen durch die COVID-19 Krise, hat sich Wolfgang Jani in den vergangenen Monaten federführend um die Sicherstellung der Finanzierung und um die positive Fortbestehensprognose des Unternehmens gekümmert. Es waren ausnahmslos schwierige und herausfordernde Themen, mit denen er in den mehr als zwei Jahren Amtszeit konfrontiert war. Im Namen von Aufsichtsrat und Vorstand möchte ich unseren großen Dank für seine Arbeit zum Ausdruck bringen. Wir wünschen Wolfgang Jani für den weiteren Weg alles Gute”, so Aufsichtsratsvorsitzende Christina Foerster.

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Heringsdorf mit nur einer Linienverbindung

Usedom gilt als äußerst beliebter Urlaubsort in Deutschland und Polen. Allerdings ist das Flugangebot in dieser Saison äußerst mager. Der Flughafen Heringsdorf muss weiterhin auf zusätzliche Linienflüge warten, denn abgesehen einer wöchentlichen Lufthansa-Verbindung nach Frankfurt am Main wurden die angekündigten Angebote bislang nicht aufgenommen. So wurden laut Berichterstattung des NDR die für Stuttgart und Düsseldorf geplanten Flüge nicht durchgeführt. Einen konkreten Starttermin gibt es nicht. Airportchef Dirk Zabel erklärte gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk, dass es derzeit noch unklar ist, ob Eurowings in dieser Saison überhaupt nach Heringsdorf fliegen wird. Dies würde primär von der Buchungslage abhängen. Man befinde sich mit dem Carrier im Gespräch. Fix ist jedenfalls, dass die Verbindungen nach Dortmund und Zürich in der Sommersaison 2020 nicht angeboten werden. Swiss habe dem Flughafen Heringsdorf bereits abgesagt und konzentriere sich schon auf den Sommerflugplan 2021. Die Auslastung der Lufthansa-Flüge ab Frankfurt am Main wird als “stabil” beschrieben.

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Lufthansa vor großer Restrukturierung

Trotz milliardenschwerer Staatshilfe stehen bei der Lufthansa Group bis zu 22.000 Jobs akut auf der Kippe. Der Konzern will sich radikal neu strukturieren. Die Deutsche Lufthansa AG startet unter dem Projekttitel “ReNew” ein weiteres Sparprogramm, das den Konzern tiefgreifend verändern soll. Kernstück ist dabei der Umbau in eine Holdingstruktur. Man will die Ausgliederung der operativen Lufthansa in eine eigene Gesellschaft vorantreiben. Projektleiter ist das Vorstandsmitglied Detlef Kayser.  Bereits Anfang April 2020 kündigte der Konzern an, dass die Flotte um 100 Flugzeuge verkleinert wird und die Tochter Germanwings abgewickelt wird. Das nun vom Vorstand beschlossene Restrukturierungsprogramm hat das Ziel, dass die von der Bundesrepublik Deutschland gewährten und besicherten Darlehen zurückbezahlt werden können. Man sieht dabei auch in den nächsten Jahren eine zusätzliche Belastung in Form von Zinszahlungen und Tilgungen. Konkrete Maßnahmen sind die Verkleinerung des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und die Anzahl der Mitglieder der Geschäftsleitungen der Töchter Lufthansa Cargo AG, LSG Group und Lufthansa Aviation Group. Jeweils wird eine Führungsperson eingespart. Im Rahmen des Sparprogramms sollen konzernweit 20 Prozent der Frührungskräfte abgebaut werden. Die Verwaltung von Lufthansa soll um 1.000 Stellen verkleinert werden. Im Bereich der Konzernflotte soll es zu weiteren Veränderungen kommen. So soll die Anzahl der einzelnen Maschinentypen reduziert werden. Die Aktivitäten der Flugbetriebe sollen gebündelt werden, was auch das touristische Angebot einschließt. Beispielsweise wurde zwischenzeitlich bereits die Schließung von SunExpress Deutschland, an der man rund 50 Prozent hält, verkündet. Bis 2023 sollen konzernweit maximal 80 neue Flugzeuge abgenommen werden. Ursprünglich war mindestens die doppelte Anzahl geplant.

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EU-Kommission genehmigt AUA-Staatshilfe

Die Wettbewerbshüter in Brüssel haben keine Einwände gegen die Staatshilfe für die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines. Allerdings steht noch eine Zustimmung in Deutschland aus. Am Montagabend erteilte die EU-Kommission grünes Licht für das Rettungspaket, das für die Fluggesellschaft Austrian Airlines geschnürt wurde. Dieses ist nach Angaben des Carriers insgesamt 600 Millionen Euro schwer, wobei davon 150 Millionen Euro in Form eines direkten Zuschusses der Republik Österreich fließen werden. Damit sind die meisten Voraussetzungen für die Umsetzung des Hilfspaketes der Austrian Airlines geschaffen, lediglich die Zustimmung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der deutschen Bundesregierung ist noch ausständig. „Hinter uns liegen die herausforderndsten Monate in der Geschichte unserer Austrian Airlines. Mit dem grünen Licht der EU Kommission können wir nun zuversichtlich in die Zukunft blicken und auch der österreichischen Wirtschaft wieder vollen Schub geben. Dafür sind wir sehr dankbar,“ kommentiert Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech die Entscheidung.

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Flughafen Wien öffnet Lounge für AUA-Passagiere

Die AUA-Lounges am Flughafen Wien bleiben weiterhin geschlossen, doch können Business- und Status-Passagiere der Lufthansa Group am 8. Juli 2020 die einzige geöffnete Lounge des Airports nutzen. Reisende, die über ein Business-Class-Ticket oder eine Statuskarte von Austrian Airlines, Lufthansa, Swiss oder Brussels Airlines verfügen, können ab 8. Juli 2020 die Sky Lounge der Flughafen Wien AG nutzen. Die von der AUA selbst betriebenen exklusiven Wartezonen bleiben auch weiterhin geschlossen, bestätigte eine Sprecherin. Die Sky Lounge befindet sich im Terminal 3 rechts neben dem Eingang zur Austrian-Airlines-Lounge und ist derzeit die einzige, die am Wiener Flughafen geöffnet ist. Das Angebot wird insbesondere von Geschäftsreisenden, die über eine Zutrittsberechtigung – beispielsweise durch spezielle Kreditkarte, eine Mitgliedschaft in einem Lounge-Club oder ein Businessclass-Ticket einer Airline, die mit dem Flughafen Wien ein entsprechendes Abkommen zur Nutzung geschlossen hat – durchaus sehr rege genutzt, wie ein Lokalaugenschein am vergangenen Freitag zeigte. Die Sky Lounge kann auch unabhängig von der Airline gegen Bezahlung einer Eintrittsgebühr genutzt werden. Diese kann wahlweise über die Homepage der Flughafen Wien AG oder aber auch spontan vor Ort entrichtet werden. Eine Sprecherin erklärte nun: “Zwar bleiben die Austrian Lounges am Flughafen Wien aufgrund der Einschränkungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus und dem nach wie vor reduzierten Reiseaufkommen aktuell weiter geschlossen. Ab 8. Juli 2020 haben unsere Business Class Gäste und Vielflieger auf Flügen mit Austrian Airlines, Lufthansa, Swiss und Brussels Airlines allerdings Zutritt zur Sky Lounge Schengen im Terminal 3 (F-Gates).”

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Eurowings stellt neuen Vertriebsleiter vor

Oliver Schmitt stieg in die Geschäftsleitung des Billigfliegers auf. Nun übernimmt Lufthansa-Manager Michael Efert seine bisherigen Agenden. Mit Michael Efert bestellt die Lufthansa-Tochter Eurowings einen neuen Vertriebschef, der gleichzeitig auch als Geschäftsführer der Eurowings Digital GmbH fungieren wird. Der Manager war zuvor für die Mainline tätig und verantwortet derzeit die Vertriebsprozesse von Austrian Airlines, Swiss und Lufthansa. Efert folgt auf Oliver Schmitt, der im März 2020 in der Funktion des Chief Commercial Officers in die Geschäftsführung von Eurowings eingetreten ist. Damit verantwortet Michael Erfert künftig sämtliche Vertriebsaktivitäten von Eurowings und ist für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Eurowings Digitalstrategie verantwortlich.

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Lufthansa erhielt erste Milliarde vom Staat

Aus dem neun Milliarden Euro schweren Rettungspaket erhielt die Deutsche Lufthansa AG vergangene Woche die erste Tranche in der Höhe von rund einer MIlliarde Euro ausbezahlt. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte, dass der Abruf aus dem Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau erfolgte. Insgesamt stellt Deutschland über die KfW drei Milliarden Euro zur Verfügung. Die weiteren Finanzmittel aus dem Rettungspaket stammen überwiegend vom freien Kapitalmarkt und werden durch eine Haftung der Bundesrepublik Deutschland besichert. Den Zeitpunkt der Auszahlung der nächsten Tranche der KfW-Mittel kann das Luftfahrtunternehmen selbst festlegen. Für den Erhalt des staatlichen Rettungspakets musste Lufthansa den Einstieg der Bundesrepublik im Ausmaß von etwa 20 Prozent akzeptieren. Dies führte unter den Aktionären zunächst zu Unmut. Letztlich wurde jedoch im Rahmen einer Hauptversammlung die benötigte Zweidrittel-Mehrheit erzielt. Ryanair kündigte bereits vor einigen Wochen an, dass man gegen die Staatshilfe für Lufthansa vor dem Europäischen Gerichtshof klagen werde.

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