Lufthansa

Weitere Artikel aus der Rubrik

Lufthansa

Weiterhin unklare Zukunft bei Brussels Airlines

Noch ist die Zukunft der belgischen Kranich-Tochter nicht in trockenen Tüchern. Sollte die Staatshilfe scheitern, könnte Lufthansa Brussels Airlines gar in die Insolvenz schicken. Schon vor wenigen Wochen hat Brussels Airlines angekündigt, Corona-bedingt kürzer zu treten. Doch das soll es noch nicht gewesen sein: Berichten zufolge will Lufthansa die Tochtergesellschaft nicht weiter stützen, sollte diese Woche der Entscheidung für den deutschen Konzern ungut ausgehen. Laut dem Nachrichtenportal „Reuters“ werden sich heute Vertreter der beiden Fluglinien zusammensetzen und weitere Schritte besprechen. Im schlimmsten Szenario drohe dem belgischen Carrier der Gang in die Insolvenz oder ein Verkauf. Mit der belgischen Regierung habe man auch noch keine Einigung erzielen können – diese will nur 300 Millionen Euro von den geforderten 390 Millionen Euro beisteuern.

weiterlesen »

LH-Rettungspaket: Spohr rechnet mit Ablehnung

Aufgrund der geringen Teilnahme an der bevorstehenden Hauptversammlung ist zur Annahme des Rettungspakets eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Lufthansa-Chef Spohr geht von einer Ablehnung aus und hat die vorzeitige Auszahlung der Gehälter in Auftrag gegeben. Lufthansa-Chef Carsten Spohr informierte am Wochenende die Belegschaft darüber, dass nur 38 Prozent des stimmberechtigten Kapitals für die Hauptversammlung angemeldet wurde. Das bedeutet, dass für die Annahme des mit der deutschen Bundesregierung ausverhandelten Rettungspakets eine Zweidrittelmehrheit notwendig ist. Aufgrund der ablehnenden Haltung eines Großaktionärs, der 15 Prozent des Aktienkapitals hält und zur Hauptversammlung angemeldet ist, dürfte die notwendige Zustimmung eher schwierig zu erreichen sein. Spohr schreibt dazu: “Am Donnerstag wird die Hauptversammlung über die Annahme des Stabilisierungspakets der Deutschen Bundesregierung entscheiden. Seit heute Nacht wissen wir, dass unsere Aktionäre weniger als 38 Prozent des Kapitals für diese Hauptversammlung angemeldet haben. Damit steht fest, dass bei der Abstimmung eine Zweidrittelmehrheit erreicht werden muss, die nach jüngsten Äußerungen von wichtigen Aktionären insbesondere zu den Konditionen der Kapitalerhöhung nicht sicher erscheint.” Auch habe man bereits Vorkehrungen für den Fall der Ablehnung getroffen. Man werde die bis zur Insolvenzanmeldung verbleibende Zeit nutzen, um mit der deutschen Regierung alternative Optionen zu besprechen. Carsten Spohr schreibt, dass ein Grounding verhindert werden soll. “Um Ihnen und Ihren Familien in diesen bangen Wochen eine weitere Unsicherheit zu ersparen, haben wir am Wochenende im Vorstand entschieden, erstmalig in der Lufthansa Geschichte, die Auszahlung von Vergütungen vorzuziehen und die Junigehälter schon morgen, am Montag dem, 22. Juni anzuweisen. Wir möchten damit für Sie alle einen ungestörten Gehaltszahlungslauf

weiterlesen »

Eurowings Europe könnte Ende Juni wieder abheben

Um den österreichischen Ableger war es in den letzten Monaten sehr ruhig. Nun sagt ein Eurowings-Sprecher, dass der Restart Ende Juni 2020 erfolgen könnte. In den vergangenen Wochen gab es rund um die Lufthansa-Tochter Eurowings so einige Veränderungen, denn die Schließung von Germanwings wurde verkündet, sämtlichen externen Wetlease-Partnern wurden die Verträge gekündigt und in weiterer Folge flog der DHC Dash 8-400-Operator Luftfahrtgesellschaft Walter in die Insolvenz und wird nun abgewickelt. Doch um die österreichische Tochter Eurowings Europe war es sehr ruhig. Die Geschäftsleitung schwieg über die gesamte Corona-Zeit hinweg. Es liegt durchaus auf der Hand, dass es zu Veränderungen kommen muss, denn Austrian Airlines benötigt nun ganz sicher keine Wetlease-Dienstleistungen für den Maschinentyp Airbus A320. Wie wird es also weitergehen? Ein Eurowings-Sprecher brach das Schweigen und sagte: „Wir rechnen damit, dass Eurowings Europe Ende Juni wieder starten wird – die genauen Strecken stehen aktuell noch nicht fest, hier können wir Ihnen sicher in Kürze aber mehr sagen.“ Eine Zukunft soll es also für Eurowings Europe geben, doch wie diese genau aussehen wird, steht offenbar noch nicht fest. Bleiben also die Entwicklungen der nächsten Tage abzuwarten.

weiterlesen »

Eurowings zwingt Passagiere den Check-In-Schalter zu nutzen

Die Lufthansa-Tochter fordert dazu auf mittels Web-Check-In „unnötige Kontakte am Flughafen zu vermeiden“, doch statt einer Bordkarte gibt es die Aufforderung diese persönlich am Schalter abzuholen. Das Unternehmen sagt, dass es kein Fehler ist, sondern will, dass „alle Gäste persönlich zum Schalter kommen“. In den letzten Wochen übertrumpfen sich diverse Fluggesellschaften in Presseaussendungen regelrecht gegenseitig in Sachen Vorstellung ihrer Corona-Sicherheitsmaßnahmen. Fast einheitlich wird die Nutzung des Web-Check-ins empfohlen, um Warteschlangen und persönliche Kontakte vermeiden zu können. Bei Eurowings ist die Umsetzung regelrecht absurd, denn der Carrier empfiehlt ausdrücklich die Nutzung des Internet-Check-Ins, doch die Bordkarte muss nun erst recht am Counter abgeholt werden und damit will der Carrier explizit erreichen, dass die „Gäste persönlich zum Schalter kommen“. Per E-Mail fordert die Lufthansa-Tochter explizit zur Nutzung des Web-Check-Ins auf, um „unnötige Kontakte am Flughafen“ zu vermeiden. Hier die so genannte Einladung im O-Ton: Lieber Herr Gruber, checken Sie bereits jetzt für Ihren Flug nach Stuttgart ein. Nutzen Sie dazu unseren Online Check-in, mit dem Sie unnötige Kontakte am Flughafen vermeiden. Ihre Sicherheit und Gesundheit hat für uns am Boden wie in der Luft stets höchste Priorität. Aus diesem Grund haben wir bereits viele Maßnahmen getroffen und so kontinuierlich die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen und an Bord erhöht. Alle wichtigen Informationen zum Thema „Fliegen“ in Corona-Zeiten finden Sie auch noch mal hier. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Flug.“ Während dem Internet-Check-In muss unter anderem bestätigt werden, dass man nicht an COVID-19 erkrankt ist. Beim Klick auf die Bordkarte erhält man allerdings nicht wie

weiterlesen »

AUA-Chef Hoensbroech: „Wir schulden Kunden Geld“

Ein Branchen-Kollektivvertrag ist in den Augen des Generaldirektors von Austrian Airlines keine Universallösung. Die Konkurrenz würde dann die Mitarbeiter aus dem Ausland einfliegen. Austrian-Airlines-Chef Alexis von Hoensbroech ist der Ansicht, dass das von ihm geleitete Unternehmen mit dem rund 600 Millionen Euro schweren Hilfspaket dauerhaft gerettet ist. Im Gespräch mit der Tageszeitung „Der Standard“ verweist er darauf, dass Austrian Airlines sieben Jahre lang in der Gewinnzone war. Zur Erlangung der Staatshilfe musste man sämtliche Aktien und jene 40 Flugzeuge, die sich im Eigentum von Austrian Airlines befinden, an die Republik Österreich verpfänden. Die kommentierte der Manager wie folgt: „Wenn man Geld braucht, muss man alles hergeben, was man hat.“ Bezüglich dem Mitarbeiter-Überhang sagte von Hoensbroech gegenüber dem „Standard“: „Unser Ziel sind 80 Prozent der früheren Unternehmensgröße im Jahr 2022. Da hätten wir dann aus jetziger Sicht 1100 Mitarbeiter zu viel. Wir planen zwei Jahre Kurzarbeit, so lange kann es keine Kündigungen geben, und wir gehen davon aus, dass wir einen großen Teil des Abbaus bis 2022 über die Fluktuation erreichen. Nur zum Vergleich: Ohne Hilfspaket wären wir in eine Sanierung mit Eigenverwaltung oder in eine echte Insolvenz gerutscht. Bei der Sanierung hätten wir 2500 Mitarbeiter sofort kündigen müssen, bei einem Konkurs den Großteil der Mitarbeiter. Das Hilfspaket ist ein großer gemeinschaftlicher Kraftakt von Mitarbeitern, Banken, Regierung, Lieferanten, Flughafen, Lufthansa, Steuerzahlern. Wir sind sehr dankbar dafür.“ Das Personal werde nach der Kurzarbeit auf durchschnittlich 15 Prozent verzichten. Dies gelte auch für den Vorstand, wobei er selbst auf die Hälfte seines Gesamteinkommens

weiterlesen »

Lufthansa: Freie Mittelsitze gegen Bezahlung

Der Kranich-Konzern will mit freien Mittelsitzen gegen Aufpreis und kostenpflichtigen Corona-Tests vor dem Abflug neue Geschäftsfelder erschließen. Lufthansa wird auf Langstreckenflügen aufgrund der Corona-Krise freie Mittelsitze gegen Aufpreis anbieten. Dies soll allerdings seinen Preis haben. Vorstandsmitglied Christina Foerster kündigte gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ an: „Billig wird das nicht“. Ein weiteres Geschäftsmodell, das Lufthansa laut dem Medienbericht aufbauen will, sind Corona-Tests an den Hubs Frankfurt am Main und München. Spätestens Anfang Juli sollen in Kooperation mit Laboren Testcenter aufgebaut werden. Innerhalb von vier Stunden sollen die Reisenden das Ergebnis erhalten. Dieses Angebot wird kostenpflichtig sein.

weiterlesen »

Easyjet-Chef kritisiert Staatshilfen

Air France-KLM, Alitalia, Lufthansa und Austrian Airlines sind nur eine kleine Auswahl jener Fluggesellschaften, die hohe Staatskredite erhalten werden. Dagegen will nun auch Easyjet vorgehen. Nach Ryanair-Chef Michael O’Leary wird nun auch der Generaldirektor des Mitbewerbers Easyjet, Johan Lundgren, in Sachen Staatshilfen für diverse Fluggesellschaften deutlicher. Er kritisiert gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, dass europaweit „Abermilliarden über einige der ineffizientesten, klimaschädlichsten, schlechtesten Airlines Europas ausgeschüttet werden“. Von der EU-Kommission erwartet sich der Easyjet-Chef, dass diese der Ausschüttung von Finanzmitteln an einige wenige auswählte Carrier, darunter Lufthansa, einen Riegel vorschieben soll. Er fordert weiters, dass staatliche Unterstützung aufgrund der Corona-Pandemie allen Airlines offenstehen muss, jedoch dies in vielen Ländern nicht der Fall ist.  Dadurch würde es zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung kommen.

weiterlesen »

Air Dolomiti baut Deutschland-Verbindungen aus

Der italienische Kranich-Ableger wird am 15. Juni 2020 nach und nach das Streckennetz wiederaufnehmen. Mit Air Dolomiti wird am Montag eine weitere Lufthansa-Tochter den Linienflugbetrieb schrittweise wieder ausbauen. Der italienische Carrier wird laut Mittelung unter eigener Marke ab München nach Florenz, Venedig und Turin fliegen sowie ab Frankfurt am Main nach Turin und Verona. Im Auftrag von Lufthansa bediente man auch während der Corona-Krise die Strecke Frankfurt-Malpensa. Zusätzlich wird man für die Mainline ab dem größten Airport Deutschlands auch nach Bologna und Venedig fliegen. Die Frequenzen und die Anzahl der Destinationen sollen wöchentlich erhöht werden.

weiterlesen »

Flugangebot in München wächst stetig

Auch am zweitgrößten Airport Deutschlands fahren die Fluggesellschaften ihre Angebote wieder hoch. Besonders stark bauen Lufthansa und ihre Töchter aus. Ab 1. Juli 2020 werden ab dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen München rund 90 Destinationen erreichbar sein. Der Airport teilte mit, dass vor dem Hintergrund des Wegfalls vieler Reisebeschränkungen die Fluggesellschaften dazu entschlossen haben ihre internationalen Verbindungen schrittweise wiederaufzunehmen. Lufthansa bietet ab kommender Woche wieder eine Vielzahl europäischer Ziele sowie auch weitere Langstreckenverbindungen nach Amerika und Asien an. Seit Anfang Juni fliegt die Kranichlinie bereits nach Chicago, Los Angeles und Tel Aviv. In der zweiten Junihälfte sind auch wieder Verbindungen nach Delhi, Montreal, San Francisco und Seoul geplant. Die Fluggesellschaft Qatar Airways hat ihren Flugbetrieb in München während der vergangenen Wochen und Monate aufrechterhalten und plant ab Juli statt viermal wöchentlich wieder täglich nach Doha zu fliegen. Innerhalb Europas weitet Lufthansa ihren Flugplan aus: Neben Brüssel, Mailand, Rom, Wien und Zürich, die bereits seit Anfang des Monats wieder regelmäßig angeflogen werden, bietet Lufthansa zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Air Dolomiti in den nächsten Wochen bis zu 70 weitere europäische Destinationen an. Dazu zählen auch viele beliebte Urlaubsziele wie zum Beispiel Antalya, Catania, Dubrovnik, Lamezia Terme, Larnaka, Malaga und Nizza. Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings ist auf den Strecken nach Hamburg, Köln, Palma de Mallorca und Pristina bereits wieder im Einsatz. Ab dem 25. Juni wird die Airline darüber hinaus regelmäßig nach Olbia fliegen. Schon jetzt finden täglich Flüge der Alitalia nach Rom, der KLM nach Amsterdam und der Luxair nach Luxemburg statt. Air France stellt ihre

weiterlesen »

Austrian Airlines begrüßt Grenzöffnung

Die von der österreichischen Regierung vorgestellte „neue Reisefreiheit“ mit vorerst 31 Ländern wird von der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines, die ihren Flugbetrieb ab 15. Juni 2020 wiederaufnehmen wird, positiv aufgefasst. Ab kommender Woche startet der Carrier zu 36 Destinationen innerhalb Europas, darunter Amsterdam, Berlin, Brüssel, Paris oder Zürich. Die Erstflüge nach Kiew-Boryspil, London, Mailand und Stockholm müssen, aufgrund der verlängerten Landeverbote, von Mitte Juni auf Anfang Juli verschoben werden. Ab dann werden auch weitere Destinationen aufgenommen, u.a. Langstreckenflüge nach Bangkok, Chicago, New York und Washington sowie Urlaubscharter nach Griechenland. „Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Sie leitet die Rückkehr zur Reisefreiheit innerhalb der EU ein. Wir erhalten zunehmend Anfragen aus der Reisebüro-Branche für Sommerurlaube am Meer.“

weiterlesen »