Lufthansa

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Germanwings-Absturz: Gericht weist Ansprüche ab

Im Prozess nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine hat das Essener Landgericht die Klagen von Hinterbliebenen auf zusätzliche Schmerzengeld-Zahlungen abgelehnt. Seit dem tragischen Vorfall im März 2015 trauern die Angehörigen der Opfer. Einige wollten nun mehr Geld. Doch daraus wird erst einmal nichts. Die Kläger warfen den beschuldigten Parteien vor, bei der medizinischen Begutachtung des Co-Piloten versagt zu haben. Der Mutter-Konzern Lufthansa und die ebenso angeklagte Lufthansa-Flugschule in den Vereinigten Staaten seien aber für die fliegerärztliche Untersuchung des Piloten nicht zuständig gewesen, liefert die zuständige Gerichtssprecherin als Begründung. Vielmehr würde es unter dem Zuständigkeitsbereich des Luftfahrtbundesamtes fallen.  Nach den Ermittlungsverfahren wurde bekannt, dass der Absturz, bei dem alle Fluginsassen ums Leben gekommen sind, absichtlich herbeigeführt wurde. Verursacher war der unter Depressionen leidende Co-Pilot. Im Zuge dessen sei auch schon Geld an die Familie der Geschädigten geflossen, wie zeit.de berichtet. In den meisten Fällen hätte ein Opfer in Deutschland über 100.000 Euro zugesichert bekommen. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

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Vertrag zur AUA-Rettung noch nicht fix

SPÖ, FPÖ und Neos wollen das Vertragswerk zur Rettung der Austrian Airlines einsehen. Doch nun erklärten Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), dass dieser noch gar nicht unter Dach und Fach ist. Die Opposition forderte in den vergangenen Wochen wiederholt die österreichische Bundesregierung zur Offenlegung des Rettungsvertrags in Sachen Austrian Airlines auf. Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) erklärte am Dienstag im Verkehrsausschuss, dass man dem nicht nachkommen könne, da die Vereinbarung „noch nicht finalisiert“ ist. Er verwies auch darauf, dass der Vertrag von der Vereinbarung der Bundesrepublik Deutschland mit Lufthansa und der Zustimmung der EU-Kommission abhängt. Dies habe man jederzeit klar kommuniziert. Auf Kritik der Opposition bezüglich des geplanten Abbaus von Stellen antwortete der Staatssekretär, dass diese bereits vor der COVID-19-Krise vom Unternehmen in die Wege geleitet wurden und daher nicht Teil des Verhandlungsmandats waren. Als Gegenleistung für den Zuschuss in der Höhe von 150 Millionen Euro erhalte die Republik Österreich Zusagen über die Erhaltung der Mehrzahl der Arbeitsplätze, die Erhaltung des Drehkreuzes Wien sowie über begleitende Klimaschutzmaßnahmen. Der Hub Wien soll analog zu den anderen Drehkreuzen der Lufthansa Group wachsen. Bundesministerin Leonore Gewessler bestätigte die Aussagen des Staatssekretärs zur AUA und sagte zu, dass der Vertrag dem Ausschuss zur Verfügung gestellt werde, sobald die letzten Punkte geklärt sind.

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SunExpress-Mitarbeiter sammeln Unterschriften

Ferienflieger soll erhalten bleiben und in Deutschland als systemrelevante Airline anerkannt werden. Beschäftigte der SunExpress Deutschland haben im Internet eine Petition gestartet, die den Erhalt des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze zum Ziel hat. Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass der deutsche Ableger des Gemeinschaftsunternehmens von Lufthansa und Turkish Airlines geschlossen und abgewickelt wird. Besonders sauer stößt den Initiatoren auf, dass in türkischen Medien mittlerweile von einer großen Expansion des türkischen Zweigs von SunExpress berichtet wird. Gleichzeitig werden in Deutschland bis zu 1.200 Personen arbeitslos. In der Petition wird gefordert, dass SunExpress Deutschland als systemrelevante Airline anerkannt werden soll und der Vorstand der Lufthansa AG eine Beschäftigungsgarantie abgeben soll.

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AUA kündigt weitere Ferienziele an

Kurz vor Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern Österreichs kündigt die AUA die Wiederaufnahme weiterer Urlaubsdestinationen an. Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines wird im Juli 2020 weitere Feriendestinationen aufnehmen. Palma de Mallorca, das ansonsten nur von Ryanair bedient wird, fliegt einmal pro Woche als Charterverbindung an. Wien-Zadar wird in Kürze ebenfalls wieder angeboten. Darüber hinaus verdoppelt Austrian Airlines die Anzahl der Flüge nach Dubrovnik und Split auf bis zu sechs Verbindungen pro Woche. Ab Juli geht es zudem täglich nach Thessaloniki (statt viermal die Woche). Nizza wird von vier auf fünf wöchentliche Flüge aufgestockt. Weiters werden unter anderem Flüge nach darunter Karpathos, Kos, Rhodos, Santorin oder Zakynthos angeboten. „Durch die Aufhebung vieler innereuropäischer Reisebeschränkungen, zuletzt zum Beispiel für Spanien, können wir unser Angebot entsprechend erweitern“, so Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Natürlich müssen weiterhin die jeweiligen lokalen Sicherheitsbestimmungen beachtet werden, zum Beispiel was das Tragen von Masken betrifft. Ansonsten steht einem Sommerurlaub am Strand allerdings nichts im Weg.“

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Swiss fliegt wieder domestic

Auch innerhalb der Schweiz wird der Kranich-Ableger ab Juli 2020 wieder fliegen. Ab Genf und Zürich baut der Carrier das Sommerangebot weiter aus. Die Lufthansa-Tochter Swiss veröffentlichte am Montag ihr aktualisiertes Flugangebot für die laufende Sommerflugplanperiode. Dabei stockt der Carrier die Anzahl der Flüge ab Zürich und Genf sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langstrecke auf. Bis Ende Oktober will Swiss rund 40 Prozent des ursprünglich geplanten Angebots fliegen. Ab Zürich wird Swiss im Juli 12 Europastrecken ins Programm nehmen, darunter Bilbao und Alicante in Spanien, Venedig (Italien), Cork (Irland) und Oslo (Norwegen). Deutlich verstärkt werden ab Zürich die bereits im Juni wieder aufgenommenen Verbindungen nach Deutschland (Berlin, Hamburg, Westerland), Portugal (Lissabon, Porto), Frankreich (Nizza), Serbien (Belgrad), Irland (Dublin) und Österreich (Wien). Ab Genf nimmt Swiss 24 weitere Europastrecken wieder in ihr Programm auf, darunter zahlreiche touristische Ziele im Süden Europas. In Griechenland fliegt SWISS wieder nach Heraklion, Kalamata, Korfu, Kos, Mykonos, Thessaloniki und Zakynthos, in Italien nach Brindisi, Catania, Florenz und Olbia und in Spanien nach Alicante, Menorca und Valencia. Darüber hinaus werden die Frequenzen nach Athen (Griechenland), Faro, Lissabon und Porto in Portugal, Frankfurt (Deutschland) und Pristina (Kosovo) erhöht. Auch die Verbindung Zürich-Genf wird im Juli wieder aufgenommen. Im Juli und August sind 12 wöchentliche Flüge geplant, in den Monaten September und Oktober 21. Damit erhalten Passagiere ab Genf wieder nahtlosen Zugang zu zahlreichen Interkontinentaldestinationen ab Zürich. Neu fliegt Swiss ab Juli wieder nach São Paulo (Brasilien), Shanghai (China), Montreal (Kanada) und Tel Aviv (Israel). Im

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Lufthansa setzt 50 Prozent der Flotte ein

Mit rund der Hälfte aller Maschinen ist die Lufthansa Group im Sommer 2020 in der Luft. Bis Ende Oktober will man etwa 90 Prozent der Kurz- und Mittelstreckenziele reaktiviert haben. Der Lufthansa-Konzern adaptierte am Montag die Planungen für die laufende Sommerflugplanperiode. Rund die Hälfte aller Maschinen, etwa 380 Stück, werden im Einsatz sein. Gegenüber der ursprünglichen Planung, die in der Zeit vor Corona erstellt wurde, bietet man in etwa 40 Prozent der Kapazität an. „Nach und nach öffnen sich die Grenzen wieder. Die Nachfrage steigt, kurz- und auch langfristig. Wir bauen daher den Flugplan und unser globales Netz konsequent weiter aus und treiben unseren Restart voran. Ich freue mich, dass wir unseren Gästen nun noch mehr Verbindungen in alle Welt mit allen Gesellschaften über alle Drehkreuze anbieten können,“ so Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. Ende Oktober werden über 90 Prozent aller ursprünglich geplanten Kurz- und Mittelstreckenziele und über 70 Prozent der Langstreckendestinationen der Group wieder angeflogen. Kunden, die jetzt ihren Sommer- und Herbsturlaub planen, steht damit über alle Drehkreuze des Konzerns ein weltweit umfangreiches Netz für touristische und geschäftliche Verbindungen zur Verfügung. So wird beispielsweise die Kernmarke Lufthansa im Sommer/Herbst über die Drehkreuze Frankfurt und München wöchentlich mehr als 150-mal Ziele auf dem amerikanischen Kontinent anfliegen. Rund 90 Flüge sind wöchentlich nach Asien geplant, über 45 in den Mittleren Osten und über 40 nach Afrika. Wieder aufgenommen werden bis Oktober unter anderem ab Frankfurt: Washington, San Francisco, Orlando, Seattle, Detroit, Las Vegas, Philadelphia, Dallas, Singapur, Seoul,

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Thorsten Dirks verlässt Lufthansa

Finanzchef geht, Vorstandsvorsitzender übernimmt ad interim. Der bislang bei der Lufthansa AG für die Bereiche Digital und Finanzen verantwortliche Thorsten Dirks wird den Vorstand verlassen. Zuvor fungierte der von Telefonica in die Luftfahrt gewechselte Manager auch als Oberverantwortlicher für Eurowings. Konzernchef Carsten Spohr wird die Agenden von Dirks ad interim übernehmen. „Thorsten Dirks hat nach dem Eintritt in den Vorstand zunächst die Eurowings durch eine schwierige Phase geführt, gleichzeitig wichtige Akzente bei der Digitalisierung des Konzerns gesetzt und zuletzt wesentliche Bereiche des Finanzressorts kurzfristig übernommen. Es waren ausnahmslos schwierige und herausfordernde Themen, mit denen er konfrontiert war. Im Namen von Aufsichtsrat und Vorstand möchte ich unseren großen Dank für seine Arbeit zum Ausdruck bringen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Ludwig Kley in einer Aussendung.

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Michael O’Leary: „Ryanair klagt gegen Lufthansa-Staatshilfe“

Michael O’Leary, Generaldirektor der Ryanair Holdings PLC, der die operativen Fluggesellschaften Lauda, Malta Air, Buzz, Ryanair DAC und Ryanair UK angehören, kündigte am Donnerstag eine Klage gegen das von der EU-Kommission bewilligte Rettungspaket für den Mitbewerber Lufthansa an. Der Konzern will vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. „Dies ist ein spektakulärer Fall, in dem ein reicher EU-Mitgliedstaat die EU-Verträge zum Nutzen seiner nationalen Industrie und zum Nachteil ärmerer Länder ignoriert. Unter dem Vorwand von Covid-19 gewährt die Bundesregierung der Lufthansa ein Rettungspaket in Höhe von neun Milliarden Euro, das laut Aussagen des CEOs gar nicht benötigt wird. In klarem Verstoß gegen die europäischen Wettbewerbsregeln verschwendet Berlin riesige Mengen an Steuergeldern, um eine nicht wettbewerbsfähige Fluggesellschaft zu stützen, die ihr eigenes Haus in Ordnung bringen sollte, anstatt erneut zur Regierung zu laufen, um Hilfe zu erhalten. Diese und andere Rettungsaktionen werden sich auf lange Sicht verheerender auf die Zukunft der europäischen Luftfahrt auswirken als die Pandemie selbst. Dieses Rettungsgeld wird verwendet, um kleinere Konkurrenten vom Markt zu verdrängen, eben dem erschreckenden Rekord von Wettbewerbsverstößen seitens Lufthansa. Erst letzte Woche berichtete die italienische Presse, dass sich die Air Dolomiti der Lufthansa mit drei anderen Fluggesellschaften „gegen Billigfluggesellschaften zusammengetan“ habe, um Mindestpreise einzuführen. Dies folgt Berichten, dass Austrian Airlines, ebenfalls im Besitz von Lufthansa, sich darauf vorbereitet, einen Mindestflugpreis von 40 Euro festzulegen. Neben der Koordinierung eines staatlich geförderten Preissetzungskartells droht Lufthansa damit, kleinere nationale Fluggesellschaften innerhalb der Lufthansa-Gruppe zu schließen, als wären sie ihre belgischen, österreichischen und schweizerischen Geiseln, es sei denn, die

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SunExpress Deutschland macht dicht

Nach Germanwings und der Luftfahrtgesellschaft Walter wird mit SunExpress Deutschland eine weitere deutsche Fluggesellschaft dauerhaft verschwinden. Der Ferienflieger, der je zur Hälfte Lufthansa und Turkish Airlines gehört, wird geschlossen und abgewickelt. Betroffen sind rund 1.200 Beschäftigte. SunExpress Deutschland flog zuletzt mit Airbus A330 auch im Auftrag von Eurowings. Diese soll nun gemeinsam mit anderen Lufthansa-Konzernairlines ausgewählte Strecken übernehmen. Der deutsch-türkische Ferienflieger wird gemäß Unternehmensmitteilung nicht fortgeführt und daher abgewickelt. Nicht betroffen ist die türkische Konzernschwester, die ebenfalls unter dem Namen SunExpress auftritt. Diese soll den aktuellen Erklärungen nach weitergeführt werden. Das bisherige Flugangebot von SunExpress Deutschland wird teilweise von der türkischen Konzernschwester, von Eurowings, aber auch von anderen Fluggesellschaften der Lufthansa Group übernommen. Aufgrund der weiterhin durchaus harten Einreisebestimmungen ist damit zu rechnen, dass nicht jede Verbindung, die bislang vom deutsch-türkischen Ferienflieger bedient wurde, auch tatsächlich weitergeführt wird. Den rund 1.200 Mitarbeitern von SunExpress Deutschland droht nun die Arbeitslosigkeit, denn in der Branche ist die Nachfrage nach Airline-Personal derzeit faktisch nicht vorhanden. Somit dürfte es für die Betroffenen auch sehr schwierig werden kurzfristig einen neuen Job zu finden. Bereits im März und April trennte sich der Ferienflieger von rund 150 Beschäftigten, die über eine Leiharbeitsfirma angestellt werden. Mit der nun verkündeten Schließung und Abwicklung von SunExpress Deutschland und der bereits vor einigen Wochen bestätigten Nichtfortführung von Germanwings, reduziert die Lufthansa Group die Anzahl der Flugbetriebe weiter. Die Luftfahrtgesellschaft Walter war kurzfristig im Eigentum des Kranichs, wurde jedoch im Vorjahr an Zeitfracht verkauft. LGW musste am 22. April 2020 Insolvenz anmelden

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Lufthansa fliegt wieder nach China

Am Mittwoch wird Lufthansa mit der Wiederaufnahme der China-Verbindungen beginnen. Zunächst soll eine wöchentliche Rotation zwischen Frankfurt am Main und Shanghai angeboten werden. Der “Erstflug” wird am Mittwoch durchgeführt. Ende Jänner dieses Jahres stellte die Lufthansa Group sämtliche Verbindungen nach Festland-China ein. Hintergrund war die Corona-Pandemie. Schrittweise will man nun konzernweit das Angebot wiederherstellen, wobei es in Österreich derzeit Beschränkungen gibt, die dies nur sehr schwer möglich machen. „Die Flüge zwischen Shanghai und Frankfurt sind hoffentlich nur die ersten von weiteren Lufthansa Group Verbindungen in den kommenden Wochen und Monaten zwischen Festlandchina und unseren Heimatmärkten Deutschland, Österreich und Schweiz“, so Veli Polat, China-Vertriebschef bei Lufthansa. Die Einreise in die Volksrepublik China ist derzeit für nicht-chinesische Staatsbürger nur mit einer Ausnahmebewilligung möglich. Visa werden seit einigen Monaten nicht mehr erteilt. Auch bei einem vorhandenen Sichtvermerk ist eine Sondergenehmigung zur Einreise notwendig. Davon ausgenommen sind Staatsbürger der Volksrepublik China, wobei auch für diese Quarantänebestimmungen gelten.

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