Lufthansa

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AUA-Winterflugplan: Nur ein Kurzauftritt in Zagreb

Austrian Airlines muss sich im bevorstehenden Winter noch wärmer anziehen. Aufgrund der schwachen Nachfrage musste die Lufthansa-Tochter den Winterflugplan zurechtstutzen. Direkt davon betroffen ist unter anderem der Flughafen Zagreb. Denn am 16. Oktober wird die Fluggesellschaft vorerst den letzten Flug zwischen den beiden Hauptstädten durchführen.  Nur um wenige Tage später den Staffelstab an den Star Alliance-Kollegen Croatia Airlines zu übergeben. Zwischenzeitlich musste der Flag-Carrier Kroatiens den Flugbetrieb einstellen, am 22. Oktober heben die Maschinen wieder in Richtung Alpenrepublik ab. Die AUA schaut trotz Corona dennoch kurz vorbei: Vom 18. Dezember bis zum 6. Jänner bedient man die Strecke kurzzeitig – dem Weihnachts-Geschäft zuliebe. Danach soll wirklich Schluss sein, mindestens bis März nächsten Jahres. Anders als Zagreb haben es aber andere Balkan-Staaten in den stark reduzierten Winterflugplan geschafft. Darunter Belgrad, Podgorica, Pristina und Skopje.

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Leipzig nur noch an den AUA-Hub Wien angebunden

Der Flughafen Leipzig/Halle wird im bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 zum ersten Mal seit vielen Jahren keine innerdeutschen Flugverbindungen mehr haben. Sowohl Lufthansa als auch die Tochter Eurowings bedienen die entsprechenden Routen nicht mehr. Das löst in der Politik Verärgerung aus, denn damit gehen auch Drehkreuz-Anbindungen verloren. Die beiden Fluggesellschaften der Lufthansa Group bestätigten gegenüber dem deutschen Fachportal Airliners.de die Entscheidungen. Damit ist die Anbindung an das Drehkreuz München zumindest in der Winterperiode nicht verfügbar. Der Kranich begründet den Schritt damit, dass die Nachfrage „deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben“ ist. Auch geht man nicht davon aus, dass kurzfristig eine Besserung eintreten wird. Genau gleich begründete Lufthansa übrigens auch die neuerliche Einstellung der Strecke Friedrichshafen-Frankfurt. Eurowings hatte ab Leipzig/Halle ohnehin nur Flüge nach Düsseldorf geplant und das sechsmal pro Woche. Die Routen nach Köln/Bonn und Stuttgart wurden laut Airliners.de nur in den Sommermonaten bedient und aufgrund schwacher Nachfrage wieder aufgegeben. Demnach begründet die Kranich-Tochter die vorläufige Einstellung der Düsseldorf-Strecke ebenfalls mit fehlender Kundennachfrage. Man hofft jedoch, dass eine Wiederaufnahme so rasch wie möglich erfolgen kann. Die einzige Anbindung an ein Drehkreuz der Star-Alliance stellt nun die mehrmals wöchentlich angebotene Austrian-Airlines-Verbindung nach Wien dar. Diese wird derzeit mit einem Zwischenstopp in Nürnberg angeboten. Innerdeutsch verkauft die AUA übrigens keine Tickets, da man hierfür keinen Markt sieht, berichtete Aviation Direct vor einigen Tagen. Airliners.de schreibt, dass die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Zürich derzeit nicht buchbar ist. Die von Lufthansa bediente Strecke Leipzig-Frankfurt soll nur noch auf der Schiene angeboten werden. In der Politik ist man

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Lufthansa verliert pro Monat eine halbe Milliarde Euro

Lufthansa-Chef Carsten Spohr sprüht angesprochen auf den Winter-Flugplan nicht gerade vor Optimismus. Das Gegenteil ist der Fall. „Wir sind froh, wenn wir im Winter auf 20 Prozent Auslastung kommen“, zitiert das Nachrichtenblatt Manager Magazin den Konzern-Chef am Tag der Deutschen Industrie.  Besorgniserregend sei auch der enorme Geldabfluss. Denn derzeit würde der mit staatlichen Milliardenhilfen am Leben gehaltene Luftfahrtkonzern noch immer eine ganze Million Euro verlieren. Und das alle 90 Minuten. Hochgerechnet verbrennt die Kranich-Airline eine halbe Milliarde Euro – pro Monat. Trotz der finanziellen Notlage: die Hoffnung stirbt zuletzt. So findet auch Spohr. Es sei „absolut“ sicher, dass die Lufthansa die Corona-Krise überstehen werde. 

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Lufthansa Gruppe führt Continuous-Pricing-System ein

Nach etwas Vorlaufzeit und einigen Pilotprojekten ändert die LH Group nun ihre Methode der Airline-Preisgestaltung. Lange wurde an dem neuen System getüftelt, am 20. Oktober soll es endlich losgehen. Zunächst einmal wolle man das neue Modell auf europäischen Routen testen. Das sogenannte „Continuous Pricing“ überwinde die Defizite der traditionellen Preisgestaltung, indem es zusätzliche Preisangebote zwischen den bereits bestehenden 26 Buchungsklassen ermöglicht.  Dadurch sollen Tarife zwischen zwei Buchungsklassen angeboten werden können, wie das Nachrichtenmagazin About Travel berichtet. Das grobe Problem am aktuellen Modell: Es ermöglicht kein differenziertes Preissystem. Sobald die niedrige Preisklasse ausgebucht ist, kann man nur die nächsthöhere Klasse buchen. Dies führe zu einem hohen Preissprung, den die Kunden nicht bezahlen können oder auch wollen – und dann die Buchungsseite verlassen. Diese „verlorenen“ Kunden möchte man jetzt wieder ins Boot holen. Das neue System wird ausschliesslich über die digitalen Kanäle der Lufthansa Group Airlines verfügbar sein, bestehend aus den Websites sowie über NDC-fähige Kanäle. Vorläufig ausgenommen sind austrian.com, brusselsairlines.com sowie Buchungen mit Abflugort in Österreich. Aufgrund technologischer Beschränkungen wird „Continuous Pricing“ auch in GDS nicht verfügbar sein.

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Lufthansa Cargo flottet neunte Boeing 777F ein

Damit hat der Frachtkranich insgesamt dreizehn Boeing-Maschinen des Typs 777F in den eigenen Reihen. Letzten Dienstag ist um 11:19 Uhr Ortszeit die jüngste Boeing 777F des Carriers erstmals auf dem Flughafen Frankfurt (FRA) gelandet. Der Frachter mit dem Kennzeichen D-ALFI war als Flug LH8145 nach seinem Start vom Flughafen Everett (PAE) im US-Bundesstaat Washington 10 Stunden und 10 Minuten unterwegs. Das neue Flugzeug trägt den Namen „¡Buenos días México!“, den es von einer bereits aus dem Betrieb genommenen Maschine mit dem Kennzeichen D-ALCH übernommen hat.  Lufthansa Cargo betreibt an ihrem Heimatdrehkreuz Frankfurt nun neun moderne „Triple Seven“. Darüber hinaus vermarktet das Unternehmen die Frachtkapazität von vier weiteren Maschinen dieses Typs, die beim Joint-Venture AeroLogic mit Sitz am Flughafen Leipzig betrieben werden. „Die Luftfracht sichert gerade in akuten Krisen wichtige Versorgungswege und leistet damit einen elementaren Beitrag zur Weltwirtschaft. Kurzfristige globale Herausforderungen zu meistern gehört zu unseren Kernkompetenzen, langfristigen globalen Herausforderungen zu entgegnen zu unserer Verantwortung. Mit unserer neuen Flotte unterstreichen wir unseren Anspruch, ökonomische und ökologische Effizienz aktiv und nachhaltig zu vereinen“, so Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. Die zweistrahlige Boeing 777F ist um rund 20 Prozent effizienter und stößt weniger CO2 aus als der bisher eingesetzte Typ MD-11F. Zudem erfüllt das neue Modell beim Lärmschutz die strengen Anforderungen des ICAO Annex 16, Volume I, Chapter 14. Durch die höhere Frachtkapazität und Reichweite kann die gleiche Frachtleistung künftig mit spürbar weniger Flugbewegungen erbracht werden. Die sechs noch im Dienst stehenden Frachter vom Typ MD-11 werden über die kommenden Monate schrittweise

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Swiss vor Personalabbau: 1.000 Stellen sollen weg

In Folge der Corona-Pandemie sind viele Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage geraten – auch die Swiss. Deswegen sei bei der Lufthansa-Tochter ein massiver Stellenabbau nötig. Innerhalb von zwei Jahren sollen rund 1.000 Arbeitsplätze wegfallen, so der mit Ende des Jahres abdankende Swiss-Chef Thomas Klühr. Und das, ohne das jemand das Unternehmen verlassen müsste. Dies solle über einen Einstellungsstopp sowie Teilzeitmodelle und frühzeitige Pensionierungen erfolgen, heißt es in der Online-Ausgabe der Salzburger Nachrichten.  Der Schweizer Carrier rechne damit, dass das Geschäft mittel- bis langfristig um 20 Prozent schrumpft. Bewahrheitet sich diese Prognose, so würde diese Maßnahme genügen, um das Unternehmen wieder auf Vordermann zu bringen. Sollte sich die wirtschaftliche Situation jedoch nicht verbessern – insbesondere auf den Langstrecken – seien Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen, so Klühr weiter. Dies könne frühestens im ersten Quartal 2021 entschieden werden.

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Corona: Reisen auf Risiko

In der größten Luftfahrtkrise der Geschichte hat sich eines gezeigt: Brennt die Hütte, haben Konsumenten oft das Nachsehen. Wird eine Flugreise annulliert, so haben die Passagiere einen gesetzlichen Anspruch auf die Erstattung der gesamten Ticketkosten. Nicht nur das. Die Fluggesellschaft muss das Geld innerhalb der gesetzlichen Frist – in der Regel eine Woche – überweisen. So weit so gut. Doch in der Praxis zeigt sich: Diese sieben Tage haben sich bestenfalls als theoretischer Wert erwiesen. „An die gesetzliche Frist hat sich keine einzige Airline gehalten“, so Ulrike Weiß, Konsumentenschützer bei der Arbeiterkammer Oberösterreich. Dieses unrechtmäßige Verhalten könne man auch bei den großen Airlines – allen voran die Lufthansa-Gruppe, zu der auch die heimische Austrian Airlines gehört – beobachten. Ärgerlich, denkt man an die hohen Summen an Hilfsgelder, die zugeflossen sind. Auch die jeweiligen Regierungen würden in der Hinsicht wenig bis gar keine Kooperationsbereitschaft zeigen. Zumal die Staatshilfen keinerlei Verpflichtungen vorsahen, den Fluggästen ihre verfallenen Tickets zu erstatten. Doch nicht nur Airlines enttäuschten in diesem Punkt. Auch bei Online-Reservierungen über Vergleichs- und Buchungsportale kam es zu Komplikationen. Und das zulasten der Verbraucher. Es sei sogar der Eindruck erweckt worden, dass viele Unternehmen angesichts der Probleme bewusst untergetaucht seien, so die AK-Konsumentenschützerin. So seien E-Mail-Adressen gelöscht und sogar eingeschriebene Briefe der betroffenen Kunden von den Onlineportalen an die Absender retourniert worden, wie es in der Online-Ausgabe des ORF heißt. Diese Portale sind somit nicht mehr erreichbar – auch nicht für die Arbeiterkammer. In solchen Fällen scheint es fast unmöglich, an das eigene Geld

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Handelsblatt: Lufthansa soll Umgehung des Boni-Verbots diskutiert haben

Lufthansa darf an das Management aufgrund der Staatshilfe in der Höhe von rund neun Milliarden Euro keine Boni ausbezahlen. In den letzten Tagen diskutierten Vorstand und Aufsichtsrat darüber wie diese Klausel umgangen werden kann, berichtet das Handelsblatt. Als Argument wird angeführt, dass die Spitzenjobs ohne Boni nicht attraktiv wären und man so bei der Personalsuche eingeschränkt wäre. Heftige Reaktionen aus der deutschen Politik haben nicht lange auf sich warten lassen. Laut Handelsblatt habe Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley Pläne präsentiert wie man trotz Boni-Verbots entsprechende Sonderzahlungen an das Management ausbezahlen könnte. Wohl aufgrund der harschen Redaktion aus der deutschen Politik sollen diese aber ad-acta gelegt worden sein. Ein Lufthansa-Sprecher dementierte gar, dass Kley jemals derartige Pläne vorgelegt hatte. In Österreich brachte sich das Management der Tochter Austrian Airlines Anfang August bedingt durch die Auszahlung von Boni – wohlgemerkt unmittelbar vor der Ausschüttung der Staatshilfe – ins Kreuzfeuer der politischen und öffentlichen Kritik. Zwar handelte es sich um Gehaltsbestandteile aus dem Vorjahr und waren mit hoher Wahrscheinlichkeit juristisch gesehen korrekt, doch der moralische Druck war so hoch, dass die AUA-Spitze einknickte und die Rückzahlung mitteilte. Allerdings ist das Geld nur gestundet und könnte zu einem späteren Zeitpunkt, wenn Austrian Airlines wieder ohne Hilfe von außen stabil auf eigenen Beinen steht, ausbezahlt werden. Bei Lufthansa ist die Diskussion aber eine komplett andere. Es geht nicht um Gehaltsbestandteile aus dem Vorjahr, sondern darum wie Spitzenmanager trotz des vertraglich vereinbarten Boni-Verbots in den Genuss von Sonderzahlungen kommen könnten. Ein durchaus sehr heißes Eisen, wenn ein Unternehmen

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Graz muss auf München und Zürich weiter warten

Wie Buchungssysteme derzeit zeigen, wurde der Verkauf von Flugtickets zwischen Graz und München bzw. Zürich weiter ausgesetzt. Wohl als Folge der Nachfrageschwäche durch Covid-19 bietet Lufthansa aktuell erst wieder ab Ende März 2021 Flüge nach München an. Swiss lässt derzeit Buchungen ab 01. März 2021 zu. Mit Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und Wien bietet die Lufthansa Gruppe für die Wirtschaft vier wichtige Streckenverbindungen ab Graz an. KLM soll ab dem Winterflugplan wieder mehrmals pro Woche in die Steiermark fliegen, entsprechende Buchungen vorausgesetzt.

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VC: „Lufthansa opfert unter Kostendruck hohe Ausbildungsstandards“

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ist stinksauer über die Schließung der Lufthansa-Flugschule in Bremen und dem damit verbunden Aufruf des Konzerns die Ausbildung abzubrechen. Der Kranich-Konzern würde sich seiner sozialen Verantwortung entziehen, kritisiert die VC. „Nur bei einem sehr geringen Prozentsatz will die Lufthansa die Zusagen, die sie den jungen Menschen für ihre Zukunft gemacht hat, einhalten, während die verbleibenden Schüler mit fragwürdigen Angeboten unter Druck gesetzt werden. So müssten die Schüler der Lufthansa-spezifischen MPL-Lehrgänge im Falle der Weiterführung ihrer Ausbildung an externe Flugschulen wechseln und dadurch zahlreiche Nachteile in Kauf nehmen. Ihre Ausbildung würde dadurch so tiefgreifend verändert, dass sie nach der Krise nicht berechtigt wären, für die Lufthansa Airline zu fliegen. Deren Strahlkraft hatte das Management der Lufthansa Aviation Training noch 2018 marketingwirksam genutzt, um 500 Flugschüler pro Jahr für eine Pilotenausbildung bei der LH Group zu rekrutieren. Heute ist der LAT jedes Mittel recht, sich der Leute zu entledigen“, schreibt die Gewerkschaft in einer Medienerklärung. Die Vereinigung Cockpit befürchtet ach, dass die bisher sehr hohen Standards, die in der Lufthansa Group für einen Pilotenjob angewandt werden, geopfert werden könnten. Bislang lag – nach positivem Auswahlverfahren – das Ausbildungsrisiko bei Lufthansa. Die VC ortet, dass dieses nun allein auf die Kadetten verschoben wird. „Dadurch werden die hohen Ausbildungsstandards zugunsten des Kostendrucks geopfert, wodurch die Vereinigung Cockpit unter Zugzwang gesetzt wird, zukünftig eine niedrigere Qualifikation im Cockpit der Lufthansa zu akzeptieren“, so die VC. „Der Umgang mit den Flugschülern in Bremen ist beschämend,“ sagt Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der

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