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Spohr: Corona-Schnelltests sollen Transatlantikverkehr ankurbeln

Wie zu erwarten spricht sich auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr für Corona-Schnelltests aus – und zählt auf die Unterstützung der Deutschen Bundesregierung. Diese neuartige Teststrategie soll den Transatlantikverkehr erleichtern und wieder in Schwung bringen. Dies sei der Schlüssel zur Wiedereröffnung zahlreicher Strecken, so der Vorstandschef des MDax-Konzerns am Freitag auf einer virtuell abgehaltenen Luftverkehrskonferenz. Passagiere, die mit einem negativen Attest von Bord gehen, können dadurch etwaige Reisebeschränkungen aushebeln. Schon in diesem Jahr sollen erste Flüge auf diese Art und Weise stattfinden – um die nötigen Zustimmungen der jeweiligen Regierungen werde derzeit verhandelt, wie airliners.de berichtet.

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Lufthansa: UFO nimmt am Gewerkschaftsgipfel nicht teil

Für Montag hat die Geschäftsführung der Lufthansa drei Gewerkschaften zu Gesprächen eingeladen. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation sagte ihre Teilnahme ab und verweist in einer Medienmitteilung darauf, dass man sich nicht zum Feigenblatt machen lässt. „Seit dem viel beachteten Abschluss unseres Krisen- und Absicherungspakets im Juni werden wir öffentlich immer wieder als Beispiel für erfolgreiche Krisentarifverträge angeführt. Allerdings ignoriert der Konzern seit Unterschrift jeden Versuch, den Personalüberhang sozialverträglich und gemeinsam anzugehen. Der Termin am kommenden Montag suggeriert insofern einen Zustand, den es nicht gibt, denn die Mitarbeiter werden eher als Gegner denn als Verbündete gesehen. Es gibt keine Bereitschaft, gemeinsame Strategien zu entwickeln. Wortbruch gegenüber Germanwings und SunExpress mit hartem Stellenabbau sind Ausdruck für das Gegenteil von verantwortlichem und partnerschaftlichem Vorgehen, gerade wenn gleichzeitig für einen mickrigen Lohn beim Projekt Ocean eingestellt wird. Wir werden uns nicht länger als Feigenblatt eines funktionierenden Umgangs miteinander missbrauchen lassen“, erklärt Daniel Flohr, UFO-Vorsitzender. „Seit vier Monaten gibt es keine inhaltlichen Gespräche mehr zwischen Lufthansa und UFO, obwohl der Handlungsbedarf groß und dringend ist. Der Personalüberhang in der Muttergesellschaft wird stiefmütterlich angegangen, alle unsere Vorschläge werden schlicht ignoriert. Die Haltung des Managements gegenüber seinen Mitarbeitern und deren Vertretung hat sich im Vergleich zu der Zeit vor der Krise leider gar nicht verändert. Dagegen hat UFO bewiesen, gerade in der Krise lösungs- und gestaltungsfähig zu sein, das fordern wir vom Management seit langem ein“, sagt Nicoley Baublies, UFO-Verhandlungsführer für Lufthansa. „Wir verweigern keine Gespräche, um die Themen der Kabine anzugehen. Wir fordern diese sogar explizit ein.

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Lufthansa-Airlines ermöglichen Buchung freier Nebensitze

Wer künftig bei den Lufthansa-Airlines künftig auf Nummer sicher gehen möchte, muss sich nicht mehr mit den geltenden Sitzplatzordnungen zufriedengeben. Denn: Fluggäste können ab sofort ihren Nebensitz dazu buchen – vorerst nur über GDS.  Damit kann man sich den freien Mittelsitz und damit einen größeren Abstand zu den restlichen Passagieren während des Fluges erkaufen. Der Extrasitz (EXST) kostet dem Nachrichtenportal AboutTravel zufolge so viel wie ein herkömmliches Passagierticket – exklusive Steuerabgaben und Gebühren.

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Lufthansa vor Schließung der Bremer Flugschule

Offenbar erwägt die AUA-Muttergesellschaft angesichts der prekären Corona-Situation die Schließung der Flugschule in Bremen – das würde den Traum von rund 700 angehenden Jung-Piloten platzen lassen. Der Vorstand um Lufthansa-Chef Carsten Spohr berät derzeit über weitere drastische Sparmaßnahmen. Allem voran steht das Ende der traditionsreichen Bremer Flugschule im Raum. Die Kranich-Airline macht sich aktuell wenige Hoffnungen auf eine baldige Erholung des Flugverkehrs und verkleinert stetig die Flottenkapazität. Somit wird in Zukunft auch weniger Personal benötigt – und schon gar nicht neue Piloten.  Für die aktuelle Schülerschaft in Bremen gilt zurzeit ein Ausbildungsstopp. Dieser kam direkt nach der Ausuferung der Corona-Situation zum Tragen. Dabei lässt selbst die Geschäftsleitung der Bildungsstätte jeglichen Optimismus vermissen. Ganz im Gegenteil: „Sehr viele von Ihnen stehen noch am Anfang Ihres Berufsweges. Wir möchten Sie daher ermutigen, sich beruflich neu zu orientieren“, heißt es in einem internen Rundschrieben, welches dem Nachrichtenmagazin buten un binnen vorliegt.  Soll es das nun gewesen sein? Zumindest die aktuellen Flugschüler wollen noch nicht aufgeben und veröffentlichen ein emotionales Video, indem sie die Lufthansa-Chefetage noch einmal um Nachsicht bitten. Zu groß sei der Traum vom Fliegen. Doch wie es aussieht, ändert dieser mit einem Absturz.

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AUA: Schengen-Lounge öffnet wieder

Gute Nachrichten für alle Lounge-Liebhaber: Ab dem 29. September ist eine Austrian Airlines-Lounge (Terminal 3, Ebene 2 oder F-Gates) wieder für Business-Class-Reisende und Statuskunden zugänglich. Aufgrund der Ausbreitung der Corona Pandemie und der temporären Einstellung des Flugbetriebes musste die Lufthansa-Tochter sämtliche Lounges am 16. März vorübergehend schließen. Mit der Wiedereröffnung gibt es auch eine Neuerung: Ab sofort ist Caterer DoN für das kulinarische Angebot in der Austrian Airlines Lounge verantwortlich. Das größte privat geführte Cateringunternehmen Österreichs hat sich in der Ausschreibung durchgesetzt und wird Lounge Gäste von nun an verköstigen. Partner für das Onboard Catering auf Austrian Airlines Flügen bleibt weiterhin DO & CO.  Die wiedereröffnete AUA-Lounge befindet sich bei den F-Gates im Terminal 3 und ist täglich von 05 Uhr 30 bis 20 Uhr geöffnet. Zunächst wird nur die Business Lounge Schengen wiedereröffnet, sie steht allen zutrittsberechtigten Passagieren zur Verfügung. HON-Circle Gäste erwartet ein eigener Bereich.

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Im Oktober: Lufthansa Group will Schnelltests einführen

Mittlerweile dürfte zahlreichen Politikern verschiedener EU-Länder klar geworden sein, dass das momentane System der Reisewarnungen, Einreisebeschränkungen und Quarantänepflichten der gesamten Transport- und Tourismusbranche nach und nach das Überleben unmöglich macht. Deutschland prüft nun die Einführung von Schnelltests, die beispielsweise vor jedem Abflug durchgeführt werden, könnten. Mittlerweile sind auf dem Markt sehr zuverlässige Antigen-Tests erhältlich. Diese liefern binnen etwa 15 Minuten ein Testergebnis. Fällt dieses negativ aus, so kann der Passagier fliegen. Ist es positiv, so obliegt es den Gesundheitsbehörden gegebenenfalls weiter Maßnahmen zu veranlassen. Die IATA drängt mittlerweile auf eine solche Lösung. Beispielsweise könnte im Zuge der Sicherheitskontrolle ein Corona-Schnelltest durchgeführt werden. Dies würde Einreise- und Quarantänebeschränkungen obsolet machen. In Deutschland ist das Projekt mittlerweile so weit fortgeschritten, dass die Lufthansa Group darüber spricht, dass im Laufe des Oktobers derartige Schnelltests vor jedem Abflug eingeführt werden könnten. Man befindet sich bereits in intensiven Verhandlungen mit dem Pharmakonzern Roche und will Antigen-Tests für die Flugbegleiter anschaffen. Dies berichtet Reuters. Auf offizieller Ebene finden intensive Verhandlungen zwischen Bund und Ländern statt. Ebenfalls Teil dieser ist, dass der Einsatz in Alten- und Betreuungsheimen angedacht ist. Besucher und Personal würden täglich getestet werden, was letztlich zu mehr Sicherheit für die Bewohner führen soll. Die Luftfahrt hofft freilich darauf, dass Corona-Schnelltests so schnell wie möglich, optimalerweise weltweit, vor jedem Abflug eingeführt werden. Gleichzeitig versucht man Gespräche zu führen, die in eine Kostenübernahme durch die Staaten münden sollen. Dabei haben manche Anbieter schlagkräftige Argumente, denn wenn es so weiter geht wie jetzt, dann droht vielen Airlines

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DFS und Lufthansa entwickeln neue Flugprofile

Die Luftfahrt steht seit einiger Zeit in Sachen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß regelmäßig am Pranger. Die Deutsche Flugsicherung und Lufthansa nutzten im Frühjahr die Zeit des massiven Verkehrsrückgangs, um neue Flugprofile zu entwickeln. Diese sollen insbesondere Treibstoff und in weiterer Folge auch Kohlenstoffdioxid-Emissionen einsparen. Die Deutsche Flugsicherung hat in Zusammenarbeit mit der Lufthansa im April und Mai dieses Jahres ein Konzept für effizientere Flugprofile entwickelt und implementiert. Das Efficient Flight Profile Concept (EFP) unterstützt den kontinuierlichen Sinkflug (Continuous Descent Operations), der eine im Vergleich zu Standardanflügen verbrauchs- und emissionsärmere Landung ermöglicht. Zugleich sorgen diese Anflugprofile im Umfeld der Flughäfen für eine geringere Lärmbelastung. Erste Auswertungen zeigen, dass allein die Lufthansa Group seit Einführung des EFP-Konzepts den Ausstoß von CO2 um mehr als 2.000 Tonnen pro Monat reduzieren konnte. Das EFP-Konzept ermöglicht es, für Anflüge auf die Flughäfen Frankfurt und München sowohl lateral als auch vertikal optimierte Flugwegführungen nunmehr bereits ab Entfernungen von mehr als 200 Nautischen Meilen zu planen. Dabei erhalten Flugzeuge mit einem Vorlauf von bis zu einer halben Stunde die Freigabe für einen Direktflug aus dem oberen Luftraum zum Initial Approach Fix – jenem Punkt, von dem es dann zum Landeanflug auf den Flughafen ansetzt. Dies ist nur möglich durch eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Flugsicherungsorganisationen und kann bereits bis zu einer Woche vor dem eigentlichen Flugereignis erfolgen. Ein weiterer, Schlüssel zum Erfolg des EFP-Konzepts liegt in der hohen Transparenz zwischen Cockpitbesatzung und Lotsen sowie der zeitgerechten Bereitstellung der Informationen. Die Freigaben werden frühzeitig vereinbart und ermöglichen so einen ruhigen

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Ocean – Lufthansas Träume von Ryanair-Löhnen?

Was Lufthansa mit der neuen Tochter-Airline Ocean GmbH so ganz genau bezweckt, wird ein bisschen wie ein Staatsgeheimnis gehütet. Bekannt ist, dass über diese Plattform touristische Flüge durchgeführt werden sollen. Der Hauptvorteil dürfte dabei sein, dass der Konzerntarifvertrag derzeit nicht anwendbar ist. Die Folge daraus sind niedrigere Lohnkosten für das fliegende Personal. Im Sommerflugplan 2021 soll der Flugbetrieb der Ocean GmbH nach und nach aufgenommen werden, erklärte eine Sprecherin gegenüber dem Portal Aero.de. Gesucht werden derzeit übrigens etwa 300 Mitarbeiter für den Maschinentyp Airbus A330. Also jener Langstreckenjet, der bei Eurowings von SunExpress Deutschland und Brussels Airlines betrieben wurde. Zunächst soll Ocean unter der Marke Eurowings am Flughafen Frankfurt am Main starten. Ob das Produkt auch nach München, Zürich oder Wien kommen wird, ist noch völlig offen. Lufthansa macht zu diesem Thema keinerlei offizielle Angaben. Nach außen hin wird für die Passagiere laut derzeitigen Planungen die Marke Eurowings sichtbar sein. Das bedeutet, dass man die bisherige Strategie mit einer neuen Plattform im Hintergrund überarbeitet, aber sich nicht wagt eine neue Marke zu etablieren. Lufthansa versuchte in der Vergangenheit über Eurowings (SunExpress Deutschland und Brussels Airlines) sowie CityLine (“Jump”) offensiv in das touristische Langstreckengeschäft einzusteigen. Es war jedoch nicht von Erfolg gekrönt, weshalb man nun offenbar den nächsten Anlauf in wesentlich kleinerem Umfang versucht. Mit der Eurowings-Long Haul verlochte Lufthansa nicht nur viel Geld, sondern brachte sich aufgrund wiederholter Probleme im Betriebsablauf mit mehrtägigen Verspätungen auch einen unrühmlichen Ruf ein. Mit Ocean soll nicht nur alles besser, sondern auch kleiner werden.

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Lufthansa: Vertragsverlängerung für Harry Hohmeister

Während bei Lufthansa konzernweit tausende Mitarbeiter um ihre Jobs bangen, kann sich zumindest Vorstandsmitglied Harry Hohmeister über eine vorzeitige Vertragsverlängerung um drei Jahre freuen. Der Kontrakt läuft nun bis zum 30. Juni 2024. Der Aufsichtsrat fasste am Montag den entsprechenden Beschluss. „Die große Erfahrung und Kompetenz von Harry Hohmeister sind in diesen Zeiten großer Herausforderungen wichtiger denn je. Er genießt das Vertrauen des Aufsichtsrats, und wir freuen uns, dass er seine erfolgreiche Vorstandsarbeit fortsetzen wird”, so Lufthansa-Aufsichtsratspräsident Karl-Ludwig Kley. Hohmeister gehört seit Juli 2013 dem Vorstand der größten Fluggesellschaft Deutschlands an und leitet derzeit den Bereich “Commercial Passenger Airlines.”

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Lufthansa verschärft Sparpaket drastisch

“Good bye, Airbus A380!”, heißt es nun bald auch bei Lufthansa, denn im Rahmen des dritten Sparprogramms ist die Ausflottung dieses Maschinentyps vorgesehen. Der Vorstand stellte am Montag das Projekt “ReNew” dem Aufsichtsrat vor und will damit erhebliche Kosten einsparen. Auch der Abbau von tausenden Mitarbeitern steht unmittelbar bevor, jedoch will man mit den Gewerkschaften verhandeln. Die Unternehmensleitung rund um Konzernchef Carsten Spohr musste die bisherige Nachfrageprognose korrigieren. Das hat zur Folge, dass gruppenweit die Kapazität zurückgefahren wird. Bislang ging man davon aus, dass im vierten Quartal des Jahres etwa die Hälfte des Vorjahresniveaus angeboten werden kann. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen in Sachen Corona hält dies die Kranich-Spitze für nicht mehr realistisch und fährt die Kapazität nun auf 20 bis 30 Prozent zurück. Das hat zur Folge, dass es zum Teil drastische Kürzungen im Winterflugplan bei allen Airlines, die der Lufthansa Group angehören, geben wird. Auch hinsichtlich der Flotte kommt es zu Veränderungen. Der Flugzeugpark soll dauerhaft um 150 Maschinen verkleinert werden. Bereits im Frühjahr 2020 wurden sechs Airbus A380 endgültig außer Dienst gestellt. Selbiges Schicksal erleiden nun die acht weiteren Maschinen dieses Typs sowie zehn Airbus A340-600. Diese werden in ein sogenanntes Longterm-Storage überführt. Lufthansa plant nicht mehr mit diesen Flugzeugen und teilte mit, dass diese nur noch dann in Dienst gestellt werden, wenn sich die Marktlage drastisch positiv ändern sollte. Weitere sieben Airbus A340-600 werden endgültig außer Dienst gestellt. Aus den vorgenannten Flottenentscheidungen werden sich weitere Wertberichtigungen in einer Größenordnung von bis zu 1,1 Milliarden Euro ergeben. Der

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