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Lufthansa: EU-Kommission sieht bei Ita-Übernahme genauer hin

Das haben sich wohl die italienische Regierung und Lufthansa anders vorgestellt: Zu einer schnellen Übernahme von Ita Airways durch den Kranich-Konzern wird es nicht kommen, denn die EU-Kommission hat ein vertieftes Prüfverfahren eingeleitet. Noch vor wenigen Wochen hat man sich seitens Lufthansa zuversichtlich gegeben, dass noch vor Jahresende 2023 grünes Licht gegeben wird. Zunächst will der deutsche Luftfahrtkonzern mit 41 Prozent einsteigen und über einige Jahre hinweg dann auf 100 Prozent aufstocken. Bereits im Vorverfahren haben die europäischen Wettbewerbshüter durchblicken lassen, dass man die Transaktion nicht ohne Auflagen durchwinken wird. Als erschwerend dürfte sich dabei auch erweisen, dass man in Brüssel durchaus so einiges an Erfahrung bezüglich Übernahmen von Fluggesellschaften durch Lufthansa hat. Auflagen, die in der Vergangenheit, beispielsweise im Fall Austrian Airlines gemacht wurden, hatten nicht den gewünschten Effekt, denn auf den betroffenen Routen dominieren weiterhin ein Monopol des Kranich-Konzerns und hohe Preise. Auch ist die Bewilligung der Staatshilfe, die Deutschland gewährt hatte, vor dem Gericht der Europäischen Union um die Ohren geflogen. Der EuGH als Höchstgericht hat noch nicht abschließend entschieden. Dennoch dürften verschiedene Ereignisse dazu geführt haben, dass man seitens der EU-Kommission Übernahmen im Luftfahrtbereich genauer unter die Lupe nimmt. In der Vergangenheit neigte man zum Durchwinken bzw. machte nur minimale Auflagen, die allenfalls nur sehr kurzfristige Wirkung hatten. Durchgesickert ist, dass Brüssel dem Lufthansa-Konzern für den Einstieg bei Ita Airways empfindliche Zugeständnisse abverlangen könnte. Die Rede ist unter anderem von der Aufgabe als wertvoll geltender Slots in Mailand-Linate sowie der Abgabe von Start- und Landerechten in

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Ab 8. Jänner 2024: Lufthansa Group mit 20 wöchentlichen Tel-Aviv-Flügen

Seit dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel pausieren die Linienflüge der Lufthansa Group von/nach Tel Aviv. Die Wiederaufnahme wurde aus Sicherheitsgründen wiederholt verschoben. Nun will der Konzern ab 8. Jänner 2024 wieder den größten Airport Israels ansteuern. Zunächst wird lediglich ein stark reduzierter Flugplan angeboten. Lufthansa wird ab Frankfurt vier Umläufe pro Woche anbieten und ab München drei. Austrian Airlines plant ab Wien-Schwechat achtmal wöchentlich Kurs auf Tel Aviv zu nehmen. Swiss wird ab Zürich fünf wöchentliche Verbindungen anbieten. In Summe soll es rund 20 Flüge pro Woche von/nach Tel Aviv geben. Laut Lufthansa entspricht dies etwa 30 Prozent des regulären Flugplans. Zunächst wollen die Airlines des Kranich-Konzerns mit dem Maschinentyp Airbus A320 fliegen. Die Airlines der Lufthansa Group hatten am 9. Oktober 2023 ihre planmäßigen Flüge von und nach Tel Aviv ausgesetzt. Die ebenfalls ausgesetzten Flüge nach Beirut (Libanon) wurden 15. Dezember 2023, von Lufthansa, Swiss und Eurowings wieder aufgenommen. „Sicherheit hat für die Airlines der Lufthansa Group stets oberste Priorität. Die Lufthansa Group beobachtet die Sicherheitslage in Israel weiterhin intensiv und steht in engem Kontakt mit den lokalen und internationalen Behörden. Mit eventuellen Flugplananpassungen muss bei sich verändernden Bedingungen gerechnet werden“, erklärt der Kranich-Konzern in einer Medienmitteilung.

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Sale-and-Leaseback: Lufthansa macht 12 Airbus-Jets zu Geld

Der Lufthansa Konzern hat zwölf Mittelstreckenjets der A320-Reihe im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Deals zu Geld gemacht. Mit den Finanzmitteln sollen unter anderem Investitionen in neue Maschinen getätigt werden. Die Vereinbarung über den Sale-and-Lease-Back von zwölf Flugzeugen der Airbus A320-Familie wurde mit zwei Vertragspartnern, Clover Aviation Capital und dem langjährigen Geschäftspartner BBAM (Babcock & Brown Aircraft Management) zu günstigen kommerziellen Bedingungen abgeschlossen. Die Flugzeuge sind bis zu zwei Jahre alt und werden derzeit von Lufthansa Airlines, Lufthansa CityLine und Eurowings betrieben. Der Verkauf bringt im vierten Quartal 2023 einen Erlös von ca. 600 Millionen EUR. Die Flugzeuge werden für eine Laufzeit von 72 Monaten zurückgeleast. Die daraus resultierende Leasingverpflichtung wird nach IFRS 16 als Fremdkapital bilanziert und beläuft sich auf ca. 200 Millionen EUR. Ein aus dem Verkauf resultierender Buchgewinn in Höhe von ca. 100 Millionen EUR wird im EBIT erfasst. Der Buchgewinn fließt nicht in das Adjusted EBIT ein.  Die Transaktion wurde bereits im Finanzausblick der Lufthansa Group berücksichtigt, der von Nettoinvestitionen in Höhe von 2,5 bis 3 Milliarden EUR im Jahr 2023 ausgeht.

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Air Serbia geht Kooperation mit Lufthansa Technik ein

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat mit Lufthansa Technik einen Fünfjahresvertrag über Total Component Support für die Airbus-A320ceo-Flotte abgeschlossen.  Der Vertrag beinhaltet umfassende MRO-Dienstleistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) sowie Ersatzteilpooling und Homebase-Services für die benötigten Komponenten in Belgrad, Serbien, beginnend im Januar 2024. „Wir haben ehrgeizige Ziele für unsere Fluggesellschaft, und wenn wir auf das Ende des nächsten Jahrzehnts blicken, könnte unsere Fluggesellschaft mehr als 50 Flugzeuge betreiben. Dafür brauchen wir einen zuverlässigen Partner, der uns mit den bestmöglichen Dienstleistungen unterstützt – auch an unserer Heimatbasis in Belgrad. Die Partnerschaft mit Lufthansa Technik wird daher zur operativen Exzellenz von Air Serbia beitragen“, so Air-Serbia-Chef Jiri Marek. 

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E-Flugzeuge: Lufthansa und Lilium loten Kooperation aus

Die Lufthansa Group und Lilium haben eine Absichtserklärung über die Errichtung einer strategischen Partnerschaft für den Betrieb von elektrischen Senkrechtstartern (electric Vertical Take-Off and Landing, eVTOL) in Europa unterzeichnet.  Die Unternehmen wollen Innovationsmöglichkeiten in der Luftfahrt erkunden und dabei Bereiche wie Boden- und Flugbetrieb, künftige Flugzeugwartung sowie Besatzung und fliegerische Ausbildung diskutieren. Beide Unternehmen wollen bei einer möglichen strategischen Partnerschaft auch die Chancen einer Zusammenarbeit mit Dritten wie Flughäfen und regionalen Partnern, etwa bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur (z.B. Vertiports), der Luftraumintegration und der Ausgestaltung erforderlicher Betriebsprozesse analysieren.  „Innovation ist Teil unserer DNA. Die Lufthansa Group hat den Anspruch, weltweit führend zu sein bei der Integration modernster Produkte und Prozesse. Wir wollen Luftfahrt weiterentwickeln und die Transformation der Industrie antreiben. Diese Absichtserklärung mit Lilium wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Nur mit Innovation, Mut und Entschlossenheit können wir gemeinsam als Industrie Luftfahrt nachhaltiger machen und die Herausforderungen der Zukunft meistern“, erklärt Lufthansa-Vorstandsmitglied Detlef Kayser. 

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Ita-Airways-Übernahme: EU-Kommission will bis 15. Jänner 2024 entscheiden

Vor wenigen Tagen hat Lufthansa den beabsichtigten Einstieg bei Ita Airways offiziell bei der EU-Kommission angemeldet. Diese sagte zu, dass die Transaktion so rasch wie möglich wettbewerbsrechtlich geprüft werden soll.  Gegenüber Ansa erklärte Wettbewerbskommissar Didier Reynders, dass am 15. Jänner 2024 eine erste Einschätzung veröffentlicht werden soll. Mittlerweile ist durchgesicket, dass die EU-Kommission einige Auflagen machen könnte. Zunächst will Lufthansa 41 Prozent übernehmen und dann über mehrere Jahre hinweg aufstocken bis man Ita Airways komplett aufgekauft hat. 

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Ita-Übernahme: EU-Kommission fordert Konkurrenten zur Stellungnahme auf

Bereits seit einigen Monaten bahnt sich an, dass die EU-Kommission den Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways, der in mehreren Schritten in einer vollständigen Übernahme münden soll, möglicherweise nicht ohne erhebliche Auflagen bewilligen wird. Nun fordert die Wettbewerbsbehörde Konkurrenten zu Stellungnahmen auf.  Erst kürzlich haben verschiedene Gewerkschaften einen Appell an die europäischen Wettbewerbshüter gerichtet, in dem vereinfacht gesagt gefordert wurde, dass der Deal so rasch wie möglich und mit so wenigen Auflagen wie möglich durchgewunken werden soll. Hintergrund ist, dass vor der offiziellen Anmeldung durch Lufthansa eine Art Vorverfahren geführt wurde und durchgesickert ist, dass die EU-Kommission erhebliche Auflagen machen könnte. Genannt wurden beispielsweise die Abgabe von Start- und Landerechten im Transatlantikverkehr ab Deutschland, aber auch an den italienischen Airports Rom-Fiumicino und Mailand-Linate auf der Kurzstrecke. Besonders der Verkehr zwischen Italien und Deutschland sowie Italien und der Schweiz scheint genau unter die Lupe genommen zu werden, denn auf manchen Routen gibt es nur wenig oder gar überhaupt keinen Wettbewerb.  Es geht auch um insgesamt sechs Routen, auf denen es überhaupt keinen Wettbewerb gibt. Diese knüpfen an die Ita-Drehkreuze Mailand-Linate und Rom-Fiumicino sowie die Lufthansa-Hubs Frankfurt und München und das Swiss-Drehkreuz Zürich. Diese Strecken scheinen unter besonderem Augenmerk der EU-Kommission zu stehen. Es ist aber fraglich, ob es überhaupt andere Airlines gibt, die sich für das Fliegen auf diesen Strecken, die bereits jetzt häufig von Umsteigern genutzt werden, interessieren.  Die EU-Kommission teilte offiziell mit, dass man davon ausgeht, dass nach vorläufiger Prüfung der beabsichtigte Deal unter die so genannte Fusionskontrollverordnung fallen

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Hauptsächlich Lufthansa betroffen: Deutschland will Kerosinsteuer für Inlandsflüge

Werden die jüngsten Geldbeschaffungspläne der deutschen Bundesregierung in die Tat umgesetzt, so dürfte besonders der Lufthansa-Konzern mit erheblich höheren Kosten im innerdeutschen Flugverkehr konfrontiert sein. Nach Luftverkehrsabgabe, Mehrwertsteuer und anderen Abgaben will man nun auch noch eine Kerosinsteuer erheben.  Freilich geschieht dies wieder mal unter dem Deckmangel des Umweltschutzes, jedoch geht es in erster Linie darum frisches Geld in die klammen Kassen des defacto vor dem Staatsbankrott stehenden Deutschlands zu bringen. Aufgrund internationaler Verträge kann man für internationale Flüge gar keine Kerosinsteuer erheben. Im Inlandsverkehr sieht das anders aus. Hier wäre die Bundesrepublik auch kein Einzelfall, denn beispielsweise bittet Norwegen in diesem Segment schon seit einiger Zeit zusätzlich zur Kasse.  Abgesehen von wenigen kleineren Anbietern würde die deutsche Kerosinsteuer primär die Lufthansa Group inklusive ihrer Lowcost-Tochter Eurowings treffen. Andere Anbieter, beispielsweise Ryanair und Easyjet sowie Lübeck Air haben sich bereits weitgehend aus dem innerdeutschen Geschäft zurückgezogen. Mittlerweile hat sich das Inlandsaufkommen – im direkten Vergleich mit dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie hatte – halbiert.  Bereits jetzt dominieren mangels Wettbewerbs zum Teil exorbitant hohe Flugpreise, wobei die Bahn in manchen Fällen auch keine preiswerte oder zuverlässige Alternative darstellt. Somit müssten sich innerdeutsche Flugreisende darauf einstellen, dass eine etwaige Kerosinsteuer in Form höherer Preise an die Passagiere weitergereicht wird. Dies führt zum weiteren Rückgang der Nachfrage und in der Folge daraus höchstwahrscheinlich zur Einstellung weiterer Inlandsstrecken. Somit ist es fraglich, ob das deutsche Finanzministerium nicht eher den Herzenswunsch von „Umweltschützern“ – Einstellung von Inlandsflügen – indirekt beschleunigen wird oder aber

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Verdi fordert mehr Lohn für Lufthansa-Bodenpersonal

Die Gewerkschaft Verdi fordert für das Bodenpersonal von Lufthansa 12,5 Prozent mehr Lohn pro Monat. Die Bezüge sollen um mindestens 500 Euro pro Monat steigen. Die Arbeitnehmervertreter wollen weiters, dass es künftig Schichtzulagen von 3,6 Prozent des Grundgehalts geben soll. Weiters fordert man, dass aufgrund der hohen Inflation einmalige Prämien von 3.000 Euro ausbezahlt werden sollen. Die Verhandlungen um den neuen Tarifvertrag sollen am 18. Jänner 2024 aufgenommen werden.

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Sabre: Lufthansa erhöht die GDS-Gebühr

Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 werden Buchungen, die über das GDS-System Sabre bei den Airlines der Lufthansa Group vorgenommen werden, deutlich teurer. Seit einigen Jahren verlangen Lufthansa und die Tochtergesellschaften bei Tickets, die über GDS-Systeme, die hauptsächlich von Reisebüros und Firmenreisestellen verwendet werden, einen Zuschlag. Aus einer Vertriebsmitteilung der Firmengruppe geht hervor, dass bei der Verwendung von Sabre mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 nicht mehr 19,50 Euro, sondern 24,50 Euro extra kassiert werden. Die anderen GDS-Systeme sollen preislich unverändert bleiben.

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