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Lufthansa verlängert Spohr-Vertrag bis Ende 2028

Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr und Finanzvorstand Remco Steenbergen haben seitens des Aufsichtsrats eine vorzeitige Verlängerung ihrer Dienstverträge um weitere fünf Jahre erhalten. Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Dazu Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Kontrollgremiums: „Ich freue mich, dass die Vertragsverlängerung mit Carsten Spohr und Remco Steenbergen gelungen ist. Bei der Sicherung einer erfolgreichen Zukunft der Lufthansa Group wird es auf sie ganz besonders ankommen“. Carsten Spohr gehört schon seit vielen Jahren dem Kranich-Konzern an. Im Jahr 2011 wurde er in den Vorstand berufen und ist in 2014 zum Generaldirektor befördert wurden. Sein Arbeitsvertrag wurde bis vorerst Ende Dezember 2028. Kley erklärt: „Carsten Spohr führt die Lufthansa seit acht Jahren erfolgreich als Vorstandsvorsitzender. Er hat in dieser Zeit nicht nur schwierigste Krisen und Herausforderungen gemeistert, sondern auch die drei wirtschaftlich erfolgreichsten Jahre der Geschichte des Konzerns verantwortet. Mit seiner Erfahrung, Kompetenz und Persönlichkeit ist er der richtige, um auch die bevorstehenden Herausforderungen zu bewältigen“. Finanzvorstand Steenbergen trat per 1. Jänner 2021 in dieser Funktion in die Konzernleitung ein. Auch seit Kontrakt wurde bis Ende 2028 verlängert. Der Aufsichtsratsvorsitzende sagt dazu: „Remco Steenbergen ist in der schwersten finanziellen Krise des Unternehmens, die mit enger Reglementierung des Unternehmens verbunden war, zur Lufthansa gekommen. Als Finanzvorstand hat er großen Anteil an der schnellen Überwindung dieser schwierigen Situation. Gleichzeitig konnte er starke Impulse setzen und wichtige Weichen stellen für eine erfolgreiche Neuausrichtung des Finanzressorts. Diese Arbeit wird er mit großer Expertise fortsetzen“.

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Reservierte Sitzplätze: Großes Körberlgeld für Airlines

Sitzplatzreservierungen in Flugzeugen sind heutzutage eine gängige Praxis, bei der Passagiere ihren bevorzugten Sitzplatz im Voraus auswählen und reservieren können. Obwohl diese Praxis für manche Passagiere lästig sein kann, hat sie viele Vorteile für die Passagiere und die Fluggesellschaften. Einer der Hauptvorteile der Sitzplatzreservierung besteht darin, dass Passagiere ihre bevorzugten Plätze auswählen und reservieren können. Dies gibt ihnen ein Gefühl der Kontrolle und des Komforts, da sie wissen, dass sie den Platz haben, den sie wollen, und dass sie nicht in letzter Minute auf unerwünschte Sitze oder unangenehme Plätze gezwungen werden. Passagiere können beispielsweise wählen, ob sie lieber am Gang oder am Fenster sitzen möchten, je nach ihren persönlichen Vorlieben. Für Familien mit Kindern oder Gruppen von Reisenden ist die Sitzplatzreservierung besonders nützlich. Sie können sicherstellen, dass sie nebeneinandersitzen, was besonders wichtig ist, wenn die Reise mit kleinen Kindern oder älteren Menschen angetreten wird. Auch für Geschäftsreisende kann die Sitzplatzreservierung nützlich sein, da sie in der Regel einen bevorzugten Sitzplatz haben, der ihnen erlaubt, produktiv zu sein und sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Großes Körberlgeld für Airlines Für Fluggesellschaften kann die Sitzplatzreservierung auch dazu beitragen, die Effizienz und den Komfort der Passagiere zu erhöhen. Passagiere können beispielsweise vorab ihre Mahlzeiten oder besondere Anforderungen wie Allergien oder Mobilitätsbedarf angeben, was der Fluggesellschaft Zeit und Ressourcen spart und den Service für die Passagiere verbessert. Die Höhe des Geldes, das Fluggesellschaften mit Sitzplatzreservierungen verdienen, variiert je nach Fluggesellschaft und der Art des Reservierungssystems, das sie verwenden. Einige Fluggesellschaften bieten Sitzplatzreservierungen kostenlos an,

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Lufthansa steckt 2,5 Milliarden Euro in neue Langstrecken-Kabine

Unter dem Projektnamen „Allegris“ modernisiert Lufthansa die Kabinen auf der Langstrecke. Künftig bietet man sowohl in der First- als auch in der Business-Class so genannte Doppelsuites an. Generell will der Carrier künftig mehr Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Das Flaggschiff der neuen Langstreckenkabine ist die „Suite Plus“. Eine separate Doppel-Kabine mit deckenhohen Wänden und verschließbarer Tür, großem Tisch und zwei breiten Sitzen, die sich bei Bedarf zu einem bequemen Doppelbett kombinieren lassen. Gäste können ihre nahezu einen Meter breiten Sitze in der Suite nach persönlichen Bedürfnissen wärmen oder kühlen und das eigene Mobile Device mit dem Entertainment-System verbinden. Ausreichend Stauraum bietet eine Garderobe in der Suite, so dass sich Reisende bequem umziehen können und alle persönlichen Gegenstände griffbereit haben. Die Mahlzeiten, die laut Lufthansa zum Wunschzeitpunkt serviert werden sollen, können an einem First-Class-Tisch eingenommen werden. Rund 2,5 Milliarden Euro werden investiert Die neue Kabine soll ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehen. Zunächst wird diese auf allen neuausgelieferten Airbus A350 verbaut sein. Der Konzern lässt sich das „Allegris“-Projekt bis 2025 rund 2,5 Milliarden Euro kosten. Man verspricht, dass es in allen Reiseklassen zu signifikanten Verbesserungen kommen wird. Mit dem „Allegris“ Angebot werden künftig über 80 fabrikneue Flugzeuge der Lufthansa wie Boeing 787-9, Airbus A350 und Boeing 777-9 Ziele in der ganzen Welt anfliegen. Auch bereits für Lufthansa eingesetzte Flugzeuge wie die Boeing 747-8 werden umgerüstet. Die gleichzeitige Verbesserung des Reiseerlebnisses in allen Klassen und der Austausch von über 27.000 Sitzen sind in der Geschichte von Lufthansa einmalig. „Jeder Gast hat sein

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Lufthansa erhält Bestnoten im Klimaranking

Im globalen Klimaranking 2022 der gemeinnützigen Organisation CDP hat der deutsche Luftfahrtkonzern für ihre CO2-Reduktionsstrategie und deren Umsetzung eine Top-Bewertung erhalten und sich damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessern können. Auf einer Skala von A (bestes Ergebnis) bis D- wurde das Unternehmen mit A- in das höchste Band eingestuft (Vorjahr B). Man gehöre damit zu den Top-5 Airlines weltweit mit Bestbewertung, so der Carrier in einer Aussendung. Bei den folgenden Bewertungskategorien hat CDP der Lufthansa Group Bestnoten in der Berichterstattung attestiert: Scope 1 & 2 (direkte Emissionen & indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie), Scope 3 (indirekte Emissionen innerhalb der Lieferkette), Unternehmensführung, Risikomanagement-Prozesse, Zielvorgaben sowie Initiativen zur Emissionsreduktion. „Die Topbewertung beim CDP-Ranking bestätigt unsere Vorreiterrolle in der Industrie. Ich bin stolz, dass wir uns in diesem Jahr steigern konnten“, sagt Christina Foerster, Vorständin Markenführung und Nachhaltigkeit der Lufthansa Group.

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München: Lufthansa reaktiviert Rzeszów und Bordeaux

Per Ende April 2023 will Lufthansa zwei seit einiger Zeit pausierte Strecken ab München reaktivieren. Dabei handelt es sich um das polnische Rzeszów und das französische Bordeaux. Die zuerst genannte Stadt soll wieder ab 23. April 2023 täglich angesteuert werden. Aus den vorliegenden Flugplandaten ist ersichtlich, dass diese Route mit Bombardier CRJ-900 von Lufthansa Cityline bedient werden soll. Nach Bordeaux geht es ab 25. April 2023 dreimal wöchentlich mit Cityline-A319.

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Hamburg: Lufthansa Technik eröffnet neues Trainingszentrum

Lufthansa Technik hat in Hamburg ein neues Trainingszentrum für Wartungsmitarbeiter in Betrieb genommen. Dieses hat man sich rund 7,5 Millionen Euro kosten lassen. Man will insbesondere Quereinsteiger für Berufe in der Luftfahrt begeistern. Bei der Lufthansa-Tochter geht man davon aus, dass in den nächsten Jahren der Personalbedarf stark steigen wird. Gleichzeitig ist man mit akutem Fachkräftemangel konfrontiert. Das neue Trainingszentrum soll auch Quereinsteiger, die bereits über einen technischen Hintergrund verfügen, ausbilden und für die Luftfahrt begeistern. Am Standort Hamburg-Rahlstedt will Lufthansa Technik allein in diesem Jahr 376 zusätzliche Mitarbeiter ausbilden. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Kapazität auf 1.000 Ausbildungsplätze erhöht werden.

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Stockholm-Arlanda: Lufthansa mit neuem Handlingpartner

Die Lufthansa Group und die Aviator Airport Alliance haben eine neue Zusammenarbeit vereinbart. Ab Mai 2023 wird der Dienstleister für fünf Jahre die Bodenabfertigungs- und Enteisungsdienste am Flughafen Stockholm-Arlanda für Lufthansa AG, Brussels Airlines, Swiss International Air Lines und Austrian Airlines erbringen. „Mit großer Begeisterung begrüßen wir die Lufthansa Group als unseren neuen Kunden. Wir sind zuversichtlich, dass dieser langfristige Vertrag uns die Möglichkeit bietet, unser Engagement für erstklassige Dienstleistungen unter Beweis zu stellen, und wir freuen uns auf eine starke und erfolgreiche Partnerschaft mit ihnen. Wir sind stolz darauf, qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu erbringen, und wir sind zuversichtlich, dass das Engagement und die Erfahrung unseres Teams die Erwartungen der Lufthansa Group übertreffen wird.“, so Jo Alex Tanem, CEO von Aviator Airport Alliance.

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Graz: Lufthansa fährt München-Hub-Anbindung stark zurück

Im Sommerflugplan 2023 nimmt Lufthansa auf einigen München-Strecken durchaus umfangreiche Kürzungen vor. Davon ist auch die Drehkreuz-Anbindung an Graz betroffen, denn diese soll nur noch einmal täglich angeboten werden. Ursprünglich sollte die Verbindung Graz-München auf bis zu 33 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Daraus wird jedoch nichts, denn mit Wirksamkeit zum Wechsel auf die Sommerflugplanperiode 2023 werden seitens des Kranich-Konzerns nur noch sieben Rotationen zwischen den beiden Städten angeboten. Für die Konnektivität des steiermärkischen Flughafens ist diese Reduktion durchaus dramatisch, denn zahlreiche Umsteigeverbindungen via München können nicht mehr erreicht werden. Auch sind Reisen im doppelten Tagesrand in die Landeshauptstadt Bayerns künftig nicht mehr möglich. Besonders die Wirtschaft wird von der von Lufthansa nicht näher begründeten Rücknahme der Frequenzen betroffen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Anzahl der München-Flüge ab Graz über die gesamte Sommerflugplanperiode 2023 auf sieben Flüge pro Woche, also einmal täglich, beschränkt bleibt. Mit Beginn des Winterflugplans 2023/24 will man wieder aufstocken, jedoch gilt es die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Passagiere können zwar alternativ die Drehkreuz-Anbindungen an den AUA-Hub Wien, das KLM-Drehkreuz Amsterdam sowie den Lufthansa-Hub Frankfurt am Main nutzen, jedoch gehen durch die umfangreiche München-Kürzung dennoch viel Kapazität und Umsteigemöglichkeiten verloren. Die Reduktion der Graz-Strecke ist ab München kein Einzelfall. Lufthansa fährt auch auf den Routen nach Amsterdam, Ancona, Athen, Barcelona, Basel, Bilbao, Billund, Birmingham, Breslau, Budapest, Bukarest, Göteborg, Helsinki, Köln/Bonn, Kopenhagen, London-Heathrow, Madrid, Manchester, Nizza, Paris-Charles de Gaulle, Paris-Orly, Prag, Rom-Fiumicino, Toulouse und Warschau zurück. Je nach Route fällt das Ausmaß der Streichungen stärker bzw. geringer aus. Teilweise handelt

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Sommer 2023: Lufthansa reduziert Angebot um 34.000 Flüge

Bei der Lufthansa Group hat man offensichtlich Zweifel daran, dass die eigenen Airlines, aber auch europäische Flughäfen, die man ansteuert, über ausreichend Personal für den Sommer 2023 verfügen. Bereits jetzt hat man damit begonnen den Sommerflugplan 2023 auszudünnen. Laut einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ wurden bereits 34.000 Flüge aus den Planungen genommen. Rein rechnerisch hat man etwa jeden zehnten Flug vorab gestrichen. Lufthansa will sich damit eine größere Flexibilität verschaffen und vermeiden, dass in großem Umfang kurzfristig gestrichen werden muss, so ein Sprecher, der die exakte Anzahl der Stornierungen nicht bestätigen wollte. Ein Firmeninsider erklärte gegenüber dem Medium, dass die Reduktionen zunächst die Kernmarke betreffen. Auch bei den anderen Flugbetrieben soll es in Kürze zu Streichungen für den Sommerflugplan 2023 kommen. Diese könnten äußerst unterschiedlich ausfallen.

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Eurowings: Ein Fürther erfand den Airline-Namen

Aus dem Zusammenschluss des Nürnberger Flugdienstes (NFD) und der Dortmunder Reise- und Industrieflug (RFG) entstand am 1. Februar 1993 die heutige Eurowings. Was viele nicht wissen: Den europaweit bekannten Namen erfand der gebürtige Fürther Günter Mayer, der als Fluggerätmechaniker bei der jungen Airline beschäftigt war. „Es gab damals einen Aufruf an die Belegschaft, sich einen passenden Namen auszudenken“, erinnert sich Mayer. „Ich habe das englische Wort für Flügel, Wings, mit dem europaweiten Streckennetz kombiniert. So entstand Eurowings.“ Ein Flugkapitän hatte den gleiche Einfall. Beide bekamen für ihre Idee eine Prämie in Höhe von 500 Mark – umgerechnet rund 256 Euro. Günter Mayer ist durch und durch luftfahrtbegeistert. Obwohl er heute bei der Lufthansa in München in der Flugzeugeinsatzsteuerung arbeitet, besucht er regelmäßig „seinen“ Airport Nürnberg, um als „Spotter“ das Geschehen auf dem Vorfeld festzuhalten und Flugzeuge zu fotografieren. Auch als Gästeführer ist er seit vielen Jahren am Flughafen aktiv und begleitet Bustouren mit fachkundigen Erläuterungen, unter anderem bei den jährlichen Stadtführungen. Ob Günter Mayer stolz ist auf seinen Einfall, dem Eurowings ihren Namen zu verdanken hat? „Ja, ich bin stolz, den Namen Eurowings erfunden zu haben – aber auch etwas traurig darüber, dass es keine Eurowings-Basis mehr in Nürnberg gibt, dort, wo alles begonnen hat. Da schwingt gerade jetzt zum Jubiläum etwas Wehmut mit.“

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