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Führungswechsel bei Brussels Airlines

Peter Gerber, derzeitiger CEO von Brussels Airlines, legt sein Amt nieder und wird die Lufthansa Group verlassen. Christina Foerster, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa Group, wird die Airline kommissarisch führen. Es soll schnellstmöglich eine langfristige Nachfolge für Peter Gerber gefunden werden. Peter Gerber hatte die belgische Fluggesellschaft seit dem 1. März 2021 geführt und hatte zusätzlich die Funktion des Generalbevollmächtigten für europäische Angelegenheiten inne. Nun tritt er ab. Christina Foerster tritt nur kurzzeitig in seine Fußstapfen, denn langfristig soll ein anderer Geschäftsführer bei Brussels die Fäden ziehen. Sie kennt die Lufthansa-Tochter gut, da sie von 2016 bis 2020 dort als CCO und CEO tätig war. Peter Gerber startete seine Karriere bei der Lufthansa Group im Jahr 1992 und hatte unter anderem Verantwortung für Bereiche wie Konzernverrechnung, Gebühren und Entgelte, sowie das konzernübergreifende Ergebnissicherungsprogramm „D-Check“. Außerdem war er Vorstand bei Lufthansa Cargo und Lufthansa Passage Airlines, wo er das Ressort Finanzen und Personal, sowie Personal, IT & Services verantwortete. Von Mai 2014 bis März 2021 war er Vorstandsvorsitzender bei Lufthansa Cargo.

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D-AIMK: Lufthansa überstellt A380 zum C-Check nach Manila

Im Sommer 2023 wird Lufthansa einige Maschinen des Typs Airbus A380 wieder in den Liniendienst stellen. Dazu wurde am Wochenende die D-AIMK von Frankfurt am Main nach Manila überstellt. Hintergrund: Ein notwendiger C-Check wird am dortigen Standort von Lufthansa Technik vorgenommen. Die Arbeiten werden rund zwei Monate in Anspruch nehmen, so dass dieser Superjumbo rechtzeitig vor der Hauptsaison in den Liniendienst gestellt werden kann. Die Überstellung wurde am Sonntag, den 29. Jänner 2022 unter der Flugnummer LH9922 durchgeführt. Voraussichtlich am 3. Feber 2023 wird mit der D-AIMM eine weitere Maschine dieses Typs aus dem Long Time Storage „erlöst“. Das Langstreckenflugzeug soll von Teruel nach Frankfurt am Main überstellt werden. Mittlerweile soll es in der Führungsebene konkrete Überlegungen geben, dass man alle acht verbliebenen A380 wieder in den Liniendienst zurückbringt.

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Köln: Lufthansa prüft Sitzverlegung nach Frankfurt oder München

Keine andere Fluggesellschaft wird so stark mit Frankfurt am Main verbunden wie Lufthansa. Zwar befindet sich hier auch der größte Verwaltungsstandort, jedoch ist der offizielle Firmensitz in Köln angesiedelt. Seitens des Konzerns gibt es Überlegungen diesen nach Frankfurt oder München zu verlegen. Noch ist keine Entscheidung gefallen, da sich die Überlegungen laut einem Firmensprecher in einem „sehr frühen Stadium“ befinden. Der registrierte Sitz der Lufthansa AG befindet sich trotz des Umstands, dass der Konzern defacto vom Lufthansa Aviation Center, das auf dem Areal des Frankfurter Flughafens angesiedelt ist, in Köln. Nun überlegt man, ob dieser nach Frankfurt oder München verlagert werden könnte. Für beide Städte gibt es zahlreiche Argumente. Für die zuerst genannte Stadt spricht, dass man hier das Hauptdrehkreuz und den größten Verwaltungsstandort unterhält. Für die bayerische Landeshauptstadt gibt es unter anderem das Argument, dass man mit dem dortigen Airport eng zusammenarbeitet und beispielsweise das Terminal 2 gemeinsam betreibt.

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Paid-Catering: Lufthansa führt Online-Vorbestellung ein

Der spontane Verkauf von Speisen und Getränken an Bord von Verkehrsflugzeugen läuft nicht auf jeder Route nach den Vorstellungen der Fluggesellschaften. Lufthansa führt nun ein, dass kostenpflichtige Waren vorbestellt werden können. Ab 8. Feber 2023 kann man auf Europa-Flügen ab einer Flugdauer von einer Stunde Speisen vorab bestellen. Dabei kann man über einen neuen Pre-flight Shop das Wunschgericht auswählen und anschließend an Bord bezahlen. Lufthansa akzeptiert auch weiterhin kein Bargeld, sondern lediglich Kredit- und Debitkarten. Das Vorbestellungsangebot umfasst ausschließlich die frischen Speisen wie Bowls, Salate, Sandwiches und Kuchen, die gemeinsam mit den Partnern Dean&David und Dallmayr entwickelt wurden. Unabhängig davon können Fluggäste weiterhin auch ohne Vorbestellung an Bord aus dem breiten Angebot von Onboard Delights, das außer den frischen Produkten auch Snacks und Getränke beinhaltet, wählen. Mit dem neuen Service stellt Lufthansa sicher, dass die gewünschte Mahlzeit an Bord verfügbar ist. Gleichzeitig leistet das neue Konzept durch die verbesserte Planbarkeit einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, weil weniger Lebensmittel verschwendet werden und weniger überflüssige Verpackungsabfälle anfallen.

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Sicherheitsbedenken: Lufthansa Group setzt Iran-Flüge temporär aus

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group setzen ihre Flugverbindungen in den Iran bis mindestens 31. Jänner 2023 aus. Hintergrund ist, dass man die Sicherheitslage derzeit als unklar bewertet. Zuletzt gab es Drohnenangriffe auf eine Munitionsfabrik, die die sich nahe der Stadt Isfahan befindet. Der Iran behauptet, dass man den Luftangriff erfolgreich abgewehrt habe. Allerdings zeigen Bilder, die von verschiedenen Nachrichtenagenturen verbreitet wurden, schwere Beschädigungen und eine Explosion. Derzeit ist unklar von wem der Angriff ausgegangen ist, jedoch gibt es mittlerweile mehrere Berichte, dass Israel dahinterstecken soll. Die Lufthansa Group hat sich aus Sicherheitsgründen dazu entschlossen sämtliche Flüge in den Iran bis mindestens 31. Jänner 2023 abzusagen. Der Konzern teilt unter anderem mit: „Die Lufthansa Group Security evaluiert gemeinsam mit nationalen und internationalen Behörden weiterhin die Sicherheitslage für An- und Abflüge für den Flughafen Teheran sowie des gesamten iranischen Luftraums», schreibt der Konzern weiter. «Sobald uns Detailinformationen vorliegen, werden wir entscheiden, ob beziehungsweise ab wann unsere Iran-Flüge wieder durchgeführt werden können“.

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Ita Airways: Italien tritt mit Lufthansa in exklusive Verhandlungen

Das italienische Finanzministerium wird mit der Lufthansa Group in exklusive Verhandlungen über den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an Ita Airways treten. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde beiderseitig unterschrieben. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kranich-Konzern im zweiten Anlauf zum Zug kommen könnte. Ursprünglich ging der Zuschlag an das Konsortium Certares/Air France-KLM/Delta. Allerdings ist es im Zuge der exklusiven Verhandlungen zu keiner Einigung gekommen, so dass diese aufgehoben wurde. Im Gegensatz zu Lufthansa ist der ursprüngliche Bieter-Partner MSC nicht mehr an einem Einstieg bei ita Airways interessiert. Auch Air France-KLM kommunizierte, dass man kein neuerliches Angebot abgegeben hat. Zum Zeitpunkt der Deadline des jüngsten Bieterverfahrens hat nur Lufthansa eine Absichtserklärung an das italienische Finanzministerium übermittelt. Derzeit strebt der Kranich-Konzern die Übernahme von rund 40 Prozent an. Der Kaufpreis soll laut der Agentur Reuters bei etwa 200 bis 300 Millionen Euro liegen. Zuletzt steckte Ita Airways – ähnlich wie der Vorgänger Alitalia – tief in den roten Zahlen. Lufthansa beabsichtigt die italienische Fluggesellschaft zu einem späteren Zeitpunkt komplett zu übernehmen. Dabei könnte Brussels Airlines, die man ebenfalls in Teilschritten aufgekauft hat, als Vorbild dienen. „Die Parteien werden nun Verhandlungen über die Struktur einer möglichen Beteiligung aufnehmen“, teilte Lufthansa in einer Erklärung mit. Das italienische Finanzministerium bestätigte die Angaben. Sollte es zu einem Vertrag mit dem Kranich-Konzern kommen, so gilt es wahrscheinlich, dass Ita Airways aus dem Skyteam austreten und in die Star Alliance wechseln wird. Dies wäre für die zuerst genannte Allianz ein herber Rückschlag, da der Zugang zum italienischen Markt verloren gehen würde.

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Lufthansa stockt Frankfurt-Shanghai auf

Mit Wirksamkeit zum 16. Feber 2023 stockt Lufthansa die Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Shanghai auf. Die größte Airline Deutschlands wird ab diesem Zeitpunkt viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen. Derzeit bietet der Carrier zwei Umläufe pro Woche an. An den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag soll laut von Lufthansa veröffentlichten Flugplandaten mit Boeing 747-8 geflogen werden. Mittwochs sollen B747-400 zum Einsatz kommen. Die Aufstockung wurde vorerst nur bis zum Ende der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 publiziert.

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Air France lässt Hilfstriebwerke der A350 bei Lufthansa Technik warten

Lufthansa Technik und Air France haben eine Vereinbarung über die technische Betreuung von Hilfsgasturbinen (Auxiliary Power Units, kurz APUs) der gesamten Airbus-A350-Flotte der französischen Fluggesellschaft geschlossen. In den kommenden sechs Jahren wird Lufthansa Technik am Standort Hamburg MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) für die APUs vom Typ Honeywell HGT1700 erbringen. Lufthansa Technik ist bereits seit längerem vom Hersteller Honeywell als offizieller Partner für die MRO des HGT1700 sowie als offizielle Garantiestation für diesen APU-Typ zertifiziert. Die Services für Air France umfassen einen Großteil des Leistungsportfolios, beispielsweise Tests, Reparaturen und Überholungen, den Austausch von Line Replaceable Units und Life-Limited Parts sowie einen AOG-Support (Aircraft On Ground) und Engineering-Leistungen.

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Lufthansa und Flughafen München wollen Airport weiterentwickeln

Der Flughafen München und Lufthansa wollen die bestehende Partnerschaft ausbauen und den Airport in eine intermodulare Verkehrsdrehscheibe weiterentwickeln. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am Mittwoch unterschrieben. Mit dem Letter of Intent (LOI) bekennen sich beide Unternehmen zu einer gemeinsamen Nachhaltigkeitsstrategie, zum Ausbau Münchens als intermodales Verkehrsdrehkreuz, zum bedarfsgerechten Ausbau der Terminalinfrastruktur sowie zur Förderung von Digitalisierung und Innovationen im operativen Betrieb. Darunter fallen Projekte, wie beispielsweise smarte Passagier- und automatisierte Abfertigungsprozesse, um das Reiseerlebnis der Fluggäste noch angenehmer und effizienter zu gestalten. „Wir sind zusammen mit der Lufthansa durch die schwere Zeit der Corona-Pandemie gegangen und werden zusammen wieder zur alten Stärke zurückkehren. Mit den gemeinsamen Zielen bei Nachhaltigkeit, Innovationen, Digitalisierung und der konsequenten Weiterentwicklung des Premium-Hubs München, werden wir diese strategische Partnerschaft erfolgreich fortführen“, so Flughafen-München-Chef Jost Lammers. Ein innovatives Drehkreuz benötigt eine optimale landseitige Anbindung. FMG und Lufthansa sehen dringenden Handlungsbedarf, den Flughafen München an das Fernverkehrs-/ICE-Netz anzubinden. Dazu gehört auch die Optimierung des Nah- und Regionalverkehrs. Nur so kann die An- und Abreise zum Flughafen nachhaltiger erfolgen und der Einzugsbereich vergrößert werden. Um langfristig im Wettbewerb bestehen zu können, treiben beide Unternehmen die Erfüllung ihrer Nachhaltigkeitsziele voran, so dass der gesamte Standort München hiervon profitieren wird. Das Bekenntnis zu den jeweiligen Klima- und Nachhaltigkeitszielen ist zentraler Bestandteil des LOI. Die FMG will bis 2030 die Flughafeninfrastruktur CO₂-neutral betreiben. Dazu gehören unter anderem klimaeffiziente Neubauten, die Modernisierung bestehender Gebäude und Betriebsanlagen sowie die Umrüstung des Fuhrparks auf elektrische Fahrzeuge. „Die Partnerschaft mit dem Flughafen München kann sicher als einzigartig

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Swiss tauft 20 Flugzeuge nach Schweizer Tourismusregionen

Zum Abschluss ihres 20-jährigen Firmenjubiläums wird die Schweizer Lufthansa-Tochter in Kooperation mit Schweiz Tourismus 20 Flugzeuge vom Typ Airbus A220-100/300 auf die Namen von Schweizer Tourismusregionen und -orten taufen. Swiss schließt ihr 20-jähriges Firmenjubiläum mit einer besonderen Aktion ab: 20 Flugzeuge vom Typ Airbus A220-100/300 werden auf die Namen von verschiedenen Schweizer Tourismusregionen getauft, um die Vielfalt der helvetischen Tourismuslandschaft auch über den Wolken zu repräsentieren. In Kooperation mit Schweiz Tourismus wurde im Dezember letzten Jahres ein Wettbewerb lanciert, bei dem sich über 50 Destinationen mit kreativen Einsendungen bewarben. Die Bewerbungen wurden durch eine Jury auf die vier Faktoren Kreativität, Originalität, Authentizität sowie auf ihren Swiss-Bezug geprüft.  „Wir haben sehr viele hervorragende und originelle Bewerbungen erhalten, eine Auswahl zu treffen war nicht einfach. Wir möchten an dieser Stelle allen Teilnehmenden für das kreative Engagement danken und freuen uns sehr, die verschiedenen einzigartigen Regionen der Schweiz mit unseren Flugzeugen in die Welt hinaustragen zu können“, so Anja Beeler, Head of Strategic Communications & Content Creation. Mittels einer weltweiten Abstimmung hat die Swiss-Community zudem drei Gewinner ermittelt, welche für ihre sehr kreative Bewerbung je eine Flugzeugtaufe vor Ort im Hangar erhalten. Dabei handelt es sich um Bad Zurzach (AG), Nendaz (VS) und Viamala (GR). Im Laufe des Jahres wird die Airline für diese Destinationen zwei dieser feierlichen Taufakte am Flughafen Zürich und einen am Flughafen Genf durchführen.

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