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Lufthansa Group bringt neue App an den Start

Eine neue Lufthansa-App soll künftig das Reisen mit dem Kranich-Konzern vereinfachen. Diese ist Unternehmensangaben nach darauf ausgerichtet als „digitaler Reisebegleiter“ zu fungieren und soll ab der Buchung bis zur Ankunft regelmäßige Informationen über die Reise liefern. Dabei scheint es Lufthansa nicht nur um die Bereitstellung von Updates zum Flug zu gehen, sondern in der Medienmitteilung wird auch erwähnt, dass „passende Angebote durch Push-Benachrichtigen“ bereitgestellt werden sollen. Dies deutet darauf hin, dass man einen zusätzlichen Vertriebsweg erschließen will. Mit dem Launch der neuen Lufthansa App nutzen Austrian Airlines, Brussels Airlines, Lufthansa und Swiss erstmalig eine gemeinsame App-Lösung. Sie ist ab sofort im Apple App Store für iOS ab Version 14 und im Google Play Store für Android ab Version 5 verfügbar.

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Kommentar: Paid-Catering läuft nicht bei hohen Ticketpreisen

Kaum ein Thema diskutieren Luftfahrtbegeisterte so häufig, emotional und intensiv wie Catering und Getränke auf Economy-Class-Flügen innerhalb Europas. Schon lange sind die Zeiten vorbei, in denen – beispielsweise – bei Tyrolean Airways ein mehrgängiges Menü serviert wurde. Viele Anbieter setzen auf Speisen und Getränke gegen Bezahlung, jedoch wird das Angebot äußerst unterschiedlich angenommen. Subjektiv empfunden dürfte schon so ziemlich jeder Austrian-Airlines-Flugbegleiter „klassische Wenigflieger“ an Bord gehabt haben, die mit dem Umstand, dass es beim letzten Flug, der mitunter schon Jahrzehnte zurückliegt, ein im Flugpreis inkludiertes Schnitzel auf den Klapptisch serviert gab, jedoch nun für Sandwiches und Durststiller die Geldbörse gezückt werden muss. Die Ticketpreise sind mit der Einführung von Paid-Catering auf der Kurz- und Mittelstrecke der Lufthansa Group keineswegs gesunken, denn in jenem Moment, in dem die Nachfrage wieder kräftig angezogen hat, wollte man im Lufthansa Aviation Center auch finanziell kräftig profitieren. Auf vielen Kurzstrecken sind die Preise erheblich teurer als vor der Corona-Pandemie und das obwohl die Firmengruppe nur zeitverzögert von stark gestiegenen Treibstoffkosten betroffen ist. Fuel Hedging lautet das Stichwort, das vielen Airlines sprichwörtlich den Allerwertesten gerettet hat. Die meisten Billigflieger sind von Anfang an mit Paid-Catering auf den Markt gegangen. Unterschiede finden sich eigentlich nur in der Vielfalt der Auswahl und natürlich beim Preis. Nach und nach haben auch etablierte Carrier und Ferienflieger das Konzept übernommen. Zuvor hat man jedoch kofferlose Tarife und teilweise auch Handgepäck- und Check-in-Gebühren abgekupfert. Dies hat auch einen gewissen Erziehungseffekt, denn viele Fluggäste rechnen regelrecht damit, dass für jeden Handgriff nochmals die

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Flybe-Pleite: Lufthansa und Air France-KLM an Heathrow-Slots interessiert

Für die insolvente Billigfluggesellschaft Flybe soll es laut einem Medienbericht der britischen Zeitung „Telegraph“ durchaus prominente Interessenten geben. Dabei soll es sich um Air France-KLM und Lufthansa handeln. Diese dürften aber eher an den Start- und Landerechten am Flughafen London-Heathrow interessiert sein. Vor wenigen Tagen musste die „neue Flybe“ nach weniger als einem Jahr Flugbetrieb Insolvenz anmelden. Sämtliche Flüge wurden abgesagt und 276 Mitarbeiter haben bereits ihre Kündigungsschreiben erhalten. Zwei Juristen von Interpath Advisory wurden zu gleichberechtigten Insolvenzverwaltern ernannt. Laut deren erster Einschätzung sollen nur wenige Tage verbleiben, um eine Liquidation der Regionalfluggesellschaft verhindern zu können. Das zitierte Medium schreibt, dass sich Lufthansa und Air France-KLM primär an den sieben Slotpaaren, die Flybe in London-Heathrow hält, interessieren sollen. Weiters hat man ein Auge auf die fünf Start- und Landerechte in Amsterdam-Schiphol geworfen. Dem Vernehmen nach sollen die Masseverwalter darauf bestehen, dass ein potentieller Käufer auch Assets und Verbindlichkeiten übernehmen wird. Gelingt der Verkauf nicht, so gehen die Slots zurück an den jeweiligen Regulator und werden neu verteilt.

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Lufthansa Cargo: Boeing 777F als erster Linienfrachter mit Haifischhaut

Heute morgen hat in Frankfurt das weltweit erste Frachtflugzeug mit Aeroshark-Oberflächentechnologie seinen Liniendienst aufgenommen. Nachdem Swiss bereits seit Oktober mit der ersten auf diese Weise modifizierten Boeing 777-300 ER Fluggäste transportiert, folgt bei Lufthansa Cargo mit der ersten Boeing 777 F die Premiere in der Luftfracht. Gegen 05:00 Uhr hob das Flugzeug mit der Registrierung D-ALFA unter der Flugnummer LH8410 zum Premierenflug von Frankfurt nach Bengaluru in Indien ab, von wo es anschließend nach Chengdu in China weiterfliegen wird. Die Aeroshark-Modifikation wurde Mitte Januar im Rahmen einer planmäßigen Instandhaltungsliegezeit für den Frachter von Lufthansa Cargo durchgeführt und bereits weit vor deren Ende abgeschlossen. Nachdem nun auch die Instandhaltung abgeschlossen wurde, kehrte das Flugzeug in den aktiven Dienst zurück. Aeroshark ist ein Oberflächenfilm, der der mikroskopischen Struktur von Haifischhaut nachempfunden ist. Er besteht aus rund 50 Mikrometer großen Rippen, den sogenannten Riblets. Wird der Strömungsverlauf an Rumpf und Triebwerksgondeln der Boeing 777 F damit optimiert, lässt sich Treibstoff sparen. Nach und nach soll die Modifikation nun auf der gesamten 777-Frachterflotte der Lufthansa Cargo zum Einsatz kommen, um diese elf Flugzeuge sparsamer und emissionsärmer zu machen. Auch Swiss lässt ihre komplette Teilflotte von zwölf Boeing 777-300 ER mit Aeroshark modifizieren. Dort haben aktuell bereits das zweite und dritte Flugzeug die Modifikation erhalten und sollen zeitnah wieder im Liniendienst stehen. Aeroshark wurde gemeinsam von Lufthansa Technik und dem Chemiekonzern BASF entwickelt.

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Swiss verbindet Nürnberg wieder mit Zürich

Pandemiebedingt musste die Strecke eingestellt werden, jetzt kehrt Swiss mit täglichen Flügen zwischen Nürnberg und dem Drehkreuz Zürich zurück. Ab dem 26. März 2023 nimmt die größte Fluggesellschaft der Schweiz die Flugverbindung wieder auf. Die Zahl der von Nürnberg aus erreichbaren internationalen Hub-Flughäfen erhöht sich damit auf sieben. Über das Drehkreuz sind Ziele wie Boston, Chicago, Los Angeles, Miami, New York, San Francisco sowie Sao Paulo, Johannesburg, Singapur, Dubai und Hongkong angebunden. Zum Einsatz kommen Airbus A220 100/300 bzw. Embraer E190-E2/195-E2. Der Schweizer Carrier beförderte vor der Pandemie 2019 mehr als 230.000 Passagiere zwischen Nürnberg und Zürich.

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Lufthansa erweitert Boeing 787-9-Einsatz in Nordamerika

Das jüngste Mitglied der Lufthansa-Flotte, die Boeing 787-9, nimmt Kurs auf weitere Ziele in Nordamerika.  Mit Beginn des Sommerflugplans ab dem 26. März 2023 fliegt der „Dreamliner“ sechsmal wöchentlich von Frankfurt nach Dallas/Fort Worth, Texas. Viermal pro Woche geht es nach Montréal, ab Mai dann täglich. Ebenfalls ab Anfang Mai setzt die AUA-Muttergesellschaft das Fluggerät täglich nach Denver sowie dreimal wöchentlich nach Austin ein. Im aktuellen Winterflugplan wird ab dem 13. Februar 2023 auch Detroit mit dem Flugzeugtyp bedient, so der Carrier in einer Aussendung. Seit Oktober vergangenen Jahres fliegt der „Dreamliner“ bereits täglich nach Newark. Aktuell betreibt Lufthansa drei Boeing 787-9 mit den Registrierungen D-ABPA, D-ABPC und D-ABPD. Zwei weitere Flugzeuge dieses Typs werden in Kürze ausgeliefert. Bis 2027 erhält die Lufthansa Group insgesamt 32 neue Boeing 787-9.

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Nordamerika-Flüge: Lufthansa baut Dreamliner-Einsatz aus

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, nimmt einige Änderungen im Nordamerika-Verkehr vor. Betroffen sind die Verbindungen ab Frankfurt nach Austin, Dallas/Fort Worth, Denver, Detroit und Montreal. Mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 wird man Austin nur noch dreimal pro Woche ansteuern. Ab 2. Mai 2023 soll der Maschinentyp Boeing 787-9 anstatt Airbus A330-300 eingesetzt werden. Dallas/Fort Worth fährt man mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 auf sechs wöchentliche Umläufe zurück und bedient die Route künftig mit B787-9 statt Airbus A340-300. Nach Denver geht es zwischen 26. März 2023 und 30. April 2023 einmal täglich mit Airbus A340-300 statt A330-300. Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2023 sollen Dreamliner eingesetzt werden. Detroit steuert man ab 26. März 2023 täglich mit B787-9 statt A330-300 an. Nach Montreal geht es ab 26. März 2023 mit Dreamliner statt A340-300. Ab diesem Tag bis vorerst 30. April 2023 wird Lufthansa nur viermal wöchentlich auf dieser Route fliegen.

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ITA Airways tritt Barig bei

Die Fluggesellschaft, die sich aktuell in Verkaufsverhandlungen mit der Lufthansa befindet, ist jetzt auch in der Gruppe ausländischer Fluggesellschaften in Deutschland vertreten. „Deutschland ist ein strategischer Markt für ITA Airways. Von Nachhaltigkeit bis hin zu fairem Wettbewerb treibt Barig wichtige Themen in der Luftfahrtbranche voran, die für unsere Fluggesellschaft von großer Bedeutung sind“, begründet Rodney Cali, Country Manager Germany bei ITA Airways, den Beitritt. Der Carrier bietet mittlerweile wöchentlich 94 Flüge ab Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart zu ihren beiden Drehkreuzen in Italien – Rom Fiumicino und Mailand Linate – sowie Verbindungen zum gesamten italienischen Streckennetz und zu wichtigen internationalen Zielen.

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Peter Gerber wird neuer Condor-Chef

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird mit Wirksamkeit zum 1. Feber 2024 unter der Leitung des momentanen Brussels-Airlines-Chefs Peter Gerber stehen. Er folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Ralf Teckentrup. „Wir freuen uns sehr, mit Peter Gerber den CEO für Condor gefunden zu haben, den wir in einem umfassenden Auswahlprozess gesucht haben: Er ist nicht nur ein äußerst erfahrener Luftfahrtmanager, sondern auch die Führungspersönlichkeit, die Condor erfolgreich weiter in die Zukunft führen wird“, so Friedrich Andreae, Vorsitzender des Condor-Aufsichtsrats. „Peter Gerber übernimmt die große Aufgabe, die Transformation von Condor, beispielsweise durch die Modernisierung der gesamten Flotte, eine Vielzahl an Digitalisierungsprojekten und Innovationen für das Kundenerlebnis, weiter voranzutreiben und so die nächsten Weichen auf Wachstum zu stellen. So wird aus Condor Europas erfolgreichster Ferienflieger werden.“ Gerber wird als Chief Executive Officer an der Sputze von Condor stehen. Christian Schmitt bekleidet die Funktion des Chief Operating Officers und für die Finanzen ist Björn Walther zuständig. Der designierte Condor-Chef war rund 30 Jahre lang in der Lufthansa Group tätig. Unter anderem war er Geschäftsführer von Lufthansa Cargo und amtiert derzeit als Firmenchef von Brussels Airlines.

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Lufthansa-Crew bewältigt Triebwerksausfall über Grönland – Rückkehr nach Frankfurt

Eine Lufthansa-Crew war am Samstag mit einer schwierigen Situation konfrontiert, denn ein Triebwerk ist während eines Transatlantikflugs über Grönland ausgefallen. Während eines Transatlantikflugs von Frankfurt nach Seattle (Flugnummer: LH490) an Bord eines Airbus A340-300 meldete die Lufthansa-Crew einen Fehler in einem der vier Triebwerke. Auf halber Strecke entschieden sich die Piloten daraufhin für eine Rückkehr nach Frankfurt, um das Flugzeug zu reparieren. Alternativ hätten sie länger an einem nahegelegenen Notflughafen festhalten müssen, wie es 2017 bei einem Airbus A380 von Air France der Fall war, der nach einem Triebwerksausfall und einer Notlandung im kanadischen Goose Bay repariert werden musste. Damals wurde ein Ersatztriebwerk schließlich mit einer An-124 herbeigeschafft, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet.

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