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Flughafen Belgrad mit bisher verkehrsreichsten Jänner

Der Flughafen Belgrad verzeichnete mit 444.856 abgefertigten Passagieren seinen bisher besten Jahresstart. Dies entspricht einer Steigerung von 84,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und von 10,3 Prozent gegenüber dem Jänner 2020 vor der Pandemie. Die Zahl der kommerziellen Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um über 32 Prozent. Mit 29 neuen Strecken, die in den kommenden Monaten eröffnet werden sollen, steuert der Belgrader Flughafen voraussichtlich auf ein Rekordjahr zu. Das berichtet das Onlineportal Ex-Yu-Aviation. Laut dem Airports Council International (ACI) war der Flughafen der einzige aus dem ehemaligen Jugoslawien, der im vergangenen Jahr zu den 100 verkehrsreichsten Flughäfen des Kontinents zählte. Mit insgesamt 5.610.364 abgefertigten Fluggästen lag er auf Platz 81 in Europa, vor Riga, Tirana, Belfast und Luxemburg, aber hinter Sofia, Thessaloniki und Malta.

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Weggebaggerte Datenleitung: Lufthansa fährt Flugbetrieb wieder hoch

Bei Bauarbeiten für einen Eisenbahntunnel wurde eine von Lufthansa verwendete Datenleitung „weggebaggert“. Dadurch ist es zur Nichtverfügbarkeit zahlreicher IT-Systeme gefunden. Viele Flüge des Kranichs und von Konzerntöchtern sind ausgefallen. Mittlerweile beginnt die Lufthansa Group ihre Systeme und ihren Flugbetrieb wieder hochzufahren. Man geht davon aus, dass noch über den gesamten Tag hinweg Störungen wie Ausfälle und Verspätungen auftreten werden. Für Donnerstag, den 16. Feber 2023, rechnet man mit weitgehend normalem Flugbetrieb. Allerdings hat der Kranich-Konzern noch ein ganz anderes Problem am Hals: Viele Passagiere, insbesondere Umsteiger sind gestrandet und nicht alle können auf Flüge am Donnerstag umgebucht werden. Am Freitag, den 17. Feber 2023 kann man aufgrund eines Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufruft, die Drehkreuze München und Frankfurt am Main nicht nutzen. Beide Airports haben bereits mitgeteilt, dass man wegen der Arbeitskampfmaßnahme vom Netz gehen muss. Somit werden sich die Folgen des IT-Ausfalls – kombiniert mit dem bevorstehenden Verdi-Streik – noch einige Tage nachteilig für Fluggäste auswirken.

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Airhelp: Vermutlich keine Entschädigungen für gestrandete Lufthansa-Passagiere

Ein konzernweiter IT-Ausfall aufgrund eines beschädigten Netzwerkkabels bei der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa stört weltweit den Flugverkehr. Seit heute Morgen waren die Computersysteme unter anderem für das Boarding nicht mehr betriebsbereit. Laut der Nachrichtenagentur dpa wurden alle innerdeutschen Flüge zunächst abgesagt, Passagiere werden gebeten, auf die Bahn umzusteigen. Julián Navas, Fluggastrechteexperte bei der weltweit größten Organisation für Fluggastrechte, AirHelp, klärt betroffene Passagiere über ihre Rechte auf: „Durch den globalen Ausfall der IT-Systeme kommt es aktuell zu zahlreichen Verspätungen und Flugausfällen bei der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften Brussels Airlines, Austrian Airlines, Swiss International und Eurowings. Da es sich um einen technischen Fehler außerhalb der Verantwortung der Lufthansa handelt, gelten in diesem Fall keine Entschädigungsansprüche der Passagiere. Technische Schwierigkeiten, die auf die Airline zurückzuführen sind, sind kein außergewöhnlicher Umstand wie Unwetter oder medizinische Notfälle, daher trägt in diesen Fällen die Fluggesellschaft die Verantwortung dafür. Das bedeutet, dass alle betroffenen Passagiere Anspruch auf Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro haben.” Passagiere haben zudem Anspruch auf Ersatzleistungen „Betroffene Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden zudem Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Innerdeutsche Flüge können optional auf eine Bahnfahrkarte umgelegt werden, so wie es die Lufthansa aktuell auch den betroffenen Passagieren empfiehlt. Wichtig ist, dass die Fluggäste die Belege für Zugtickets oder andere Beförderungsmittel aufbewahren, damit sie die Kosten der Lufthansa in Rechnung stellen können. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die

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IT-Versagen und Streik: Verspätungen und Flugausfälle bei der Lufthansa

Am heutigen Morgen kam es bei Lufthansa und ihrer Tochtergesellschaft Eurowings zu einem konzernweiten Ausfall der IT-Systeme, der zu Verspätungen und Flugausfällen führte. Der IT-Ausfall bei Lufthansa hatte zur Folge, dass an Flughäfen nicht mehr die nötigen Daten vorlagen, um Passagiere einzuchecken oder ins Flugzeug einsteigen zu lassen. Der Konzern bestätigte die Störungen. „Aus diesem Grunde muss mit Verzögerungen in der Abfertigung und auch mit Einflüssen im Flugbetrieb gerechnet werden“, teilte Lufthansa mit. Die Ursache des Ausfalls waren offenbar beschädigte Glasfaserkabel, die bei Bauarbeiten durch einen Bagger in Frankfurt am Main durchtrennt wurden. Passagiere, die von den Ausfällen betroffen waren, wurden aufgefordert, sich online über den Status ihres Fluges zu informieren. Die AUA-Mutter strich innerdeutsche Flüge und empfahl, auf die Bahn umzusteigen. Das berichtet die FAZ. Bei Austrian Airlines seien die Auswirkungen derzeit noch gering, aktuell würden die Flüge nach Frankfurt temporär ausgesetzt, bei einzelnen weiteren Flügen könne es zu Verspätungen kommen. Nach Angaben der Lufthansa seien bis auf Eurowings keine anderen Tochterairlines betroffen. Flughafen Frankfurt besonders betroffen Der Flughafen Frankfurt war am stärksten betroffen. Die deutsche Flugsicherung leitet Flugzeuge nicht mehr nach Frankfurt, um zu verhindern, dass das Drehkreuz vollläuft. Die Maschinen werden auf andere Flughäfen wie Nürnberg, Köln und Düsseldorf umgeleitet. Von der Landesperre sind auch internationale Flüge betroffen, sodass zahlreiche Umsteiger ihre Anschlüsse verpassen. Das zweite große Lufthansa-Drehkreuz München wurde bisher von der Flugsicherung noch nicht gesperrt. Sollten die Probleme länger andauern, könnte das aber ebenfalls möglich sein, so der ORF. Am Freitag wird der Frankfurter Flughafen

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Lufthansa Cargo erweitert Frachtkapazität nach China

Lufthansa Cargo erweitert ihr Streckennetz im Sommerflugplan 2023, um der gestiegenen Nachfrage nachzukommen. Besonders wird das Streckennetz um Flüge nach China erweitert: Künftig bietet Lufthansa Cargo in Summe zehn Frachterflüge pro Woche nach Schanghai (PVG) an. Auf zwei dieser Schanghai-Verbindungen fliegt Lufthansa Cargo auch nach Chengdu (CTU) und verdoppelt dorthin ihre Kapazitäten. Ergänzend dazu erhöht sich die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Hongkong (HKG) von fünf auf sechs, davon einmal mit einem Stopp in Almaty (ALA). Diese Destination in Kasachstan war zuletzt 2019 Teil des Streckennetzes und wird nun wiederaufgenommen. Auch die kombinierte Verbindung von Frankfurt via Mumbai (BOM) nach Hyderabad (HYD) wird auf zwei Flüge pro Woche aufgestockt. Auf der Kurz- und Mittelstrecke bietet Lufthansa Cargo weiterhin mehr als 50 wöchentliche Verbindungen an, bei denen zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321F zum Einsatz kommen. Bis Ende Juli wird die A321-Frachterflotte auf vier Flugzeuge wachsen. Damit verbundene Anpassungen und Erweiterungen des Flugplans auf der Kurz- und Mittelstrecke seien derzeit noch in Planung, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt.

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Dezember 2022: Niedriges Passagieraufkommen in der Winterflugplanperiode

Im Dezember 2022 ging die Zahl der Reisenden zum November um knapp 500.000 zurück. In Summe zählten die deutschen Flughäfen 12,02 Millionen an- und abfliegende Passagiere. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 lag das Aufkommensniveau bei 70,6 Prozent der Reisenden. Die Recovery im deutschen Passagieraufkommen, gemessen am Vorkrisenniveau aus 2019, lag deutlich unter dem europäischen Durchschnitt: Europaweit erholte sich die Luftverkehrsnachfrage im Dezember bereits auf 87 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 114.616 Starts und Landungen um 5,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden fast drei Viertel der gewerblichen Flüge durchgeführt. Von Januar bis Dezember wurden an den deutschen Flughäfen mehr als 165,05 Millionen Passagiere gezählt. Mit +110,09 Prozent verzeichnen die Flughäfen zum Vorjahr ein intensives Wachstum – zum Vorkrisenniveau in 2019 fehlen aber noch 34,1 Prozent. Demgegenüber verringerte sich die Luftfrachtnachfrage im Dezember verglichen mit dem Vormonat November um fast 14.000 abgefertigte Tonnen. Mit 409.580 Tonnen wurden im Vergleich zum starken Vorjahr ca. 17,3 Prozent weniger Fracht umgeschlagen. Auf die Luftraumsperrungen haben sich die Logistikketten unterdessen eingestellt. „Aus fehlenden Überflugrechten resultierende stark verlängerte Flugstrecken in die asiatischen Märkte belasten die Luftfrachtlogistik deutlich. Die unsichere wirtschaftliche Gesamtsituation strapaziert die globalen Lieferketten“, so der Flughafenverband ADV.

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Italien: Lufthansa und FS wollen zusammenarbeiten

Die italienische Staatseisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato Italiane S.p.A. und Lufthansa haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterschrieben. Ziel der geplanten Kooperation ist insbesondere, Fluggäste mit Bahnverbindungen der FS von und zu Ihren Flugverbindungen aus diversen italienischen Flughäfen zu bringen. Die genaue Ausgestaltung des Programms ist nun Gegenstand der weiteren Gespräche. Bei einem Vertragsabschluss stünde die Umsetzung der Kooperation unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Behörden. Vergleichbare Kooperationen im Intermodalbereich betreibt die Lufthansa Group bereits in ihren Heimatmärkten u.a. mit der Deutsche Bahn, der ÖBB und der SBB. Insgesamt bieten die Airlines der Lufthansa Group ihren Fluggästen aktuell über 3.000 wöchentliche Bahn- oder Busverbindungen aus mehr als 40 Städten an. Bereits im Jahr 2001 hatte Lufthansa eine Kooperation mit der Deutschen Bahn über Zugverbindungen ihren Flughäfen geschlossen (LH Express Rail).

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Lufthansa Technik übernimmt Komponentenservice für Azerbaijan Airlines

Azerbaijan Airlines und die Lufthansa Technik AG haben einen umfassenden Fünfjahresvertrag über einen Total Component Support (TCS) für die Boeing-787-Dreamliner-Langstreckenflotte der nationalen Fluggesellschaft der Republik Aserbaidschan unterzeichnet. Der erste TCS-Vertrag der Fluggesellschaft, der am 1. Mai in Kraft tritt, wird den technischen Betrieb von Azerbaijan Airlines deutlich stärken. Er ermöglicht der Airline einen 24/7-Zugang zum globalen Ersatzteilpool-Netzwerk von Lufthansa Technik. Der TCS beinhaltet unter anderem einen AOG-Support (Aircraft On Ground), der Azerbaijan Airlines kürzeste Lieferzeiten für zeitkritische Komponenten garantiert. In einem wichtigen strategischen Schritt wurde der Vertrag so angepasst, dass er zusätzliche Flexibilität bietet, um die geplante Flottenerweiterung der Fluggesellschaft problemlos abzudecken. „Wir fühlen uns geehrt, Azerbaijan Airlines auf ihrem Wachstumskurs durch unseren bewährten Komponenten-Support zu unterstützen, und es ist uns eine besondere Ehre, ihr Flaggschiff zu betreuen“, so Andreas van de Kuil, Vice President Sales Central Europe & CIS (Commonwealth of Independent States/Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) bei Lufthansa Technik. „Mit diesem Vertrag werden wir unserem hervorragenden Ruf als zuverlässiger Partner in der globalen MRO-Industrie gerecht und bauen unseren Marktanteil in der GUS-Region weiter aus.“

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SAF: Lufthansa und Varo Energy arbeiten zusammen

Der Energiekonzern Varo und Lufthansa haben in der vergangenen Woche eine Absichtserklärung über die Herstellung und die Lieferung von nachhaltigen Flugkraftstoffen unterzeichnet. Bereits ab 2026 könnten größere Mengen SAF in München geleifert werden. Die Unternehmen treiben zudem innovative Verfahren zur Herstellung von grünem Wasserstoff aus biogenen Abfallstoffen voran. Grüner Wasserstoff ist ein bedeutsamer CO2-freier Energieträger, der auch bei der Herstellung von nachhaltigen Flugkraftstoffen eine wichtige Rolle spielt. Die Absichtserklärung untermauert das Ziel der Lufthansa Group, Verfügbarkeit, Markteinführung und Nutzung von nachhaltigen Flugkraftstoffen als zentrales Element ihrer Nachhaltigkeitsstrategie voranzutreiben. Die Airline-Gruppe prüft fortlaufend Optionen für langfristige Abnahmeverträge und gehört bereits heute zu den größten Abnehmerinnen von SAF in Europa.

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KLM mit mehr Flügen nach China

Ab Beginn des Sommerflugplans 2023 am 26. März plant die niederländische Fluggesellschaft, die Flugfrequenz in die Volksrepublik zu erhöhen. KLM wird dreimal wöchentlich einen Flug von Amsterdam nach Hongkong anbieten. Beginnend mit sechs Nonstop-Flügen nach Peking und Shanghai plant die Airline, ab Mai auf tägliche Flüge umzustellen. Peking kehrt damit in das Netzwerk der Fluglinie zurück. Die geplante Erhöhung ist eine Reaktion auf die Aufhebung der Reisebeschränkungen durch die chinesische Regierung, steht aber unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Regierung, so der Carrier in einer Aussendung.

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