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Verdi: Lufthansa-Servicecenter in Berlin bekommt neuen Tarifvertrag

Verdi und Lufthansa haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 300 Beschäftigten im Berliner Lufthansa-Servicecenter „LH InTouch“ geeinigt.  Die Gehälter werden ab sofort um 11,3 Prozent erhöht. Ein weiterer Erhöhungsschritt um vier Prozent erfolgt ab November 2023. Darüber hinaus werde der bestehende Vergütungstarifvertrag, der frühestens zum 30. Juni 2023 kündbar war, um 9 Monate verlängert und gilt in der geänderten Fassung ab dem 1. Oktober 2022 und ist erstmalig zum 31. März 2024 kündbar. Für den Monat Oktober 2022 erhalten die Beschäftigten eine Kompensation in Höhe von 300 € Inflationsausgleichsprämie (Teilzeit anteilig), die aufgrund der aktuellen gesetzlichen Regelungen steuerfrei ausgezahlt wird. Außerdem wurde die niedrigste Entgeltstufe gestrichen. Durch die beiden Erhöhungsschritte würden die Monatsgehälter abhängig von der jeweiligen Vergütungsgruppe um 319 bis zu 458 € monatlich steigen, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt. LH InTouch ist ein Lufthansa-Servicecenter zur Betreuung von Privat- und Geschäftskunden.

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Ita-Airways-Verkauf: Regierung bringt Staatsbahn ins Spiel

Im Ringen um den Verkauf der Ita Airways bahnt sich eine weitere Möglichkeit an. Die Regierung soll daran interessiert sein die Mehrheit an Lufthansa zu verkaufen, jedoch soll gleichzeitig die italienische Staatseisenbahn ebenfalls beteiligt werden. Die angedachte Lösung erinnert stark an einen gescheiterten Sanierungsversuch der Alitalia. Damals wurde die staatliche Post an Alitalia beteiligt. Bereits im Jahr 2019 war angedacht, dass die Ferrovie dello Stato gemeinsam mit Investoren den schwer angeschlagenen Carrier übernehmen soll. Dazu ist es aber nicht gekommen. Die für gewöhnlich gut informierte Zeitung „Corriere della Sera“ berichtet unter Berufung auf Regierungskreise, dass sich derzeit darüber diskutiert wird, dass Lufthansa 51 Prozent von Ita Airways für etwa 250 Millionen Euro übernehmen könnte. 29 Prozent würden an die Staatsbahnen gehen und der Staat Italien würde die restlichen Anteile halten. Ob der Kranich-Konzern diese Lösung attraktiv findet, steht auf einem anderen Blatt, da der Einfluss der Regierung recht hoch wäre.

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Spohr macht Stimmung für teurere Flugtickets

Lufthansa-Chef Carsten Spohr geht davon aus, dass es nach der aktuellen Krise keine Billigtickets mehr geben wird. Zumindest will der von ihm geleitete Konzern keine solchen mehr anbieten, erklärte der Manager gegenüber dem „Stern“. Als Begründung führt Spohr unter anderem an, dass diese „ökologisch verantwortungslos“ sein sollen. Weiters fügt der Lufthansa-Chef hervor, dass man an billigen Flugtickets nichts verdienen würde und argumentiert mit der Flugsicherheit. Derzeit würde der durchschnittliche Erlös pro Oneway-Ticket bei unter zehn Euro liegen.

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Lufthansa bleibt Ljubljanas verkehrsstärkste Fluggesellschaft

Lufthansa hat ihre Position als Sloweniens verkehrsreichste Fluggesellschaft gefestigt und in den ersten drei Quartalen des Jahres 106.874 Passagiere auf ihren Flügen nach Ljubljana abgefertigt. Die deutsche AUA-Muttergesellschaft hält einen Marktanteil von 14,3 Prozent am Flughafen Ljubljana, vor der zweitplatzierten Turkish Airlines mit einem Passagieranteil von 11,7 Prozent. Zusammen mit Swiss und Brussels Airlines spielt die Lufthansa Group seit der Insolvenz von Adria Airways im Jahr 2019 eine führende Rolle im slowenischen Luftverkehrssektor. Die Passagierzahlen auf Flügen nach Deutschland seien jedoch immer noch deutlich niedriger als im gleichen Zeitraum vor drei Jahren, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Damals war Adria die einzige Fluggesellschaft und beförderte fast 214.000 Passagiere, also fast doppelt so viele wie die Lufthansa. Das erste Quartal dieses Jahres war noch stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen.

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Frankfurt: Rauchentwicklung in Lufthansa Cityline CRJ-900

Am Sonntag musste Lufthansa-Cityline-Flug LH1204 in Frankfurt am Main auf dem Weg zur Runway umkehren. An Bord des Bombardier CRJ-900 mit der Registrierung D-ACNR trat Rauchentwicklung in der Kabine auf. Der Kapitän informierte die Fluggäste darüber, dass die Rauchentwicklung im Bereich der Klimaanlage entstanden ist. Aus diesem Grund habe er vorsorglich entschieden zu einer Parkposition zurückzukehren und bat die Passagiere zum Verlassen des Regionaljets. Alle Insassen konnten die D-ACNR verlassen und wurden mit Vorfeldbussen zum Terminal gebracht. Die Flughafenfeuerwehr war präsent, jedoch kam es zu keinem Einsatz. Der Flug LH1204 von Frankfurt nach Basel wurde anschließend mit einem Ersatzflugzeug durchgeführt. Es handelte sich um den CRJ-900 mit der Registrierung D-ACNP. Vom Vorfall betroffen waren insgesamt 35 Passagiere. Lufthansa gab zum Vorfall, der mittels Fotos und Videos dokumentiert ist, keine Stellungnahme ab.

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Bis zu 70 Prozent: Lufthansa weiterhin an Ita Airways interessiert

Ein möglicher Kauf der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways ist bei Lufthansa noch nicht endgültig vom Tisch. Im Gegensatz zum einstigen Co-Bieter MSC ist man weiterhin interessiert. Die Reederei hingegen will von einem Einstieg beim Alitalia-Nachfolger nichts mehr wissen. Der Verkaufsprozess ist aus verschiedenen Gründen ins Stocken geraten. Der Zuschlag, der an das Konsortium Certares/Air France-KLM/Delta vergeben wurde, mündete bislang in keinen Kaufvertrag. Auch wurde die Exklusivität der Verhandlungen durch das italienische Finanzministerium aufgehoben. Somit ist das Rennen um Alitalia wieder offen. Indigo Partners wittert eine Chance doch noch zum Zug zu kommen und Certares und Co wollen ebenfalls kaufen. Das Konsortium MSC/Lufthansa hat sich zwischenzeitlich aufgelöst, weil die Reederei das Interesse an Ita Airways verloren hat. Laut einem Medienbericht der „Corriere della Sera“ soll sich nun der Kranich-Konzern im Alleingang für den Alitalia-Nachfolger interessieren. Während man ursprünglich mit etwa 20 Prozent einsteigen wollte, geht es nun um bis zu 70 Prozent. Ob Lufthansa nun zum Zug kommen wird, ist völlig offen. Der Konzern erklärte wiederholt, dass man nur für eine echte Privatisierung zu haben ist. Die Regierung will als Minderheitsgesellschafter an Bord bleiben.

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Lufthansa Group sucht 20.000 Mitarbeiter

Die Lufthansa Group befindet sich konzernweit auf der Suche nach 20.000 neuen Mitarbeitern. Diese werden in insgesamt 45 verschiedenen Berufsgruppen gesucht. Am Montag starte dazu eine Werbekampagne, die auf Beschäftigungsmöglichkeiten aufmerksam machen soll. Während der Corona-Pandemie hat der Kranich-Konzern enorm viele Mitarbeiter abgebaut. Im Regelfall geschah dies über „Goldenhandshakes“ oder sonstige Anreize. In Einzelfällen gab es auch betriebsbedingte Kündigungen. Konzernchef Carsten Spohr musste vor einigen Monaten einräumen, dass man sich von zu vielen Beschäftigten getrennt hat. Jüngst führte Lufthansa ein internes Prämienprogramm ein. Dieses soll eigene Mitarbeiter finanziell für vermittelte Neueinstellungen belohnen. Der akute Personalmangel wurde im Sommer 2022 stark sichtbar, denn fast alle Konzernmitglieder mussten ihre Flugpläne zum Teil drastisch kürzen.

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UFO-Mitglieder nehmen Lufthansa-Tarifabschluss an

Die von der Gewerkschaft UFO vertretenen Lufthansa-Flugbegleiter haben den Tarifabschluss vom 1. November 2022 mit einer 86,6-prozentigen Mehrheit angenommen. Die Abstimmung endete am Donnerstag. Vorgesehen ist unter anderem, dass der Krisentarifvertrag beendet wird, die Funktionszulagen um bis zu 30 Prozent angehoben werden, die Spesen um 20 Prozent erhöht werden und die Löhne um etwa 12 Prozent nach oben geschraubt werden. Weiters soll ein Teilzeitmodell abgeschafft werden.  „Wir freuen uns sehr über die große Zustimmung unserer Mitgliedschaft. Das bestätigt auch unsere Einschätzung, dass wir hier ein gutes und ausgewogenes Tarifergebnis erreichen konnten, bei dem alle Mitarbeiter der Lufthansa-Kabine erst einmal nur gewinnen können. Denn die Vergütungserhöhungen wurden nicht mit teuren Zugeständnissen „erkauft“, so Stefan Schwerthelm, UFO-Vorstand für Tarifpolitik.

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Lufthansa Cargo transportiert Fisch und Meeresfrüchte nach Frankfurt

Seit Anfang November fliegt Lufthansa Cargo wöchentlich mit A321-Frachtern zwischen Frankfurt und Evenes im Norden Norwegens. Wie die Frachtairline in einer Aussendung mitteilt, werden auf der Verbindung Fisch und Meeresfrüchte in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Nordlaks und der Spedition Salmosped transportiert. Der Evenes Airport liegt nahe der Stadt Harstad/Narvik und gehört zur Provinz Troms og Finnmark in Norwegen. Im Umkreis des Flughafens Evenes seien mitunter zahlreiche Lachsproduzenten ansässig. Sowohl der Fang von Wildlachs, als auch die Erträge aus der Lachszucht würden stetig wachsen. Allein im Jahr 2021 wurden mehr als eine Million Tonnen Lachs aus Norwegen exportiert. „Über dieses innovative Produktangebot freue ich mich ganz besonders. Es zeigt, wie wir dank der Flexibilität des A321-Frachters für unsere Kunden individuell zugeschnittene Transportlösungen ermöglichen können. Wir tragen nicht nur dazu bei, dass künftig Fisch und Meeresfrüchte aus Norwegen noch schneller weltweit ans Ziel kommen, sondern das in bester und frischester Qualität. Transportwege zu einigen Märkten können über die direkte Anbindung an den Hub Frankfurt nun von sechs oder vier Tagen auf weniger als 24 Stunden verkürzt werden“, hebt Ashwin Bhat, Chief Commercial Officer bei Lufthansa Cargo hervor.

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Lufthansa City Center tritt Miles&More bei

Die Franchise-Reisebürokette Lufthansa City Center ist dem Vielfligerprogramm Miles&More beigetreten. Für die Buchung von Pauschalreisen und Kreuzfahrten sowie beim Abschluss von Reiseversicherungen werden nun Prämienmeilen gewährt. Weiters teilte Miles&More mit, dass bei ausgewählten Urlaubsreisen, beispielsweise von Dertour oder Tui, Meilen als Zahlungsmittel verwendet werden können. Pro ausgegebenem Euro will Lufthansa City Center eine Prämienmeile gutschreiben. Die Reisebürokette wird nicht von der größten Airline Deutschlands selbst betrieben, sondern von Franchisenehmern. Daher kann es dazu kommen, dass einzelne Standorte nicht teilnehmen.

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