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Lufthansa Technik übernimmt Software-Tochter von Swiss

Die Schweizer Airline hat aus strategischen Überlegungen ihre Anteile an Swiss Aviation Software (Swiss-AS) per Ende 2022 an Lufthansa Technik übertragen. Mit der Integration entstehe ein umfassendes Service-Ökosystem, das als digitales Rückgrat im Bereich Flugzeugwartung einzigartig sei, so Swiss International Air Lines. Die Softwarelösung Amos von Swiss-AS reiht sich damit ein neben die Plattformen Aviatar (Data & Analytics Solutions) und Flydocs (Digital Records & Asset Solutions), die bereits unter demselben organisatorischen Dach gebündelt sind. Swiss-AS bleibt auch in der neuen Aufstellung ein eigenständiges Unternehmen. Am Standort Schweiz wird langfristig festgehalten und die Anzahl der Mitarbeitenden soll weiter erhöht werden. „Wir freuen uns, die erfahrenen und erfolgreichen Kollegen der Swiss-AS in der Lufthansa Technik Gruppe begrüßen zu dürfen. Es macht uns stolz, dass die weltweit führende M&E/MRO-Software AMOS ein zentraler Bestandteil unserer strategischen Ausrichtung auf digitale Lösungen wird. Ab sofort bildet Amos zusammen mit Aviatar und flydocs das neue Digital Tech Ops Ecosystem. Mit dem Zusammenschluss setzen wir ein klares Signal, dass wir die Digitalisierung entlang des gesamten Tech-Ops-Wertstroms zum Nutzen unserer Kunden und gemeinsam mit ihnen vorantreiben wollen“, so William Willms, CFO von Lufthansa Technik.  

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Defektes Wetterradar: Cityline-A319 absolvierte Rücklandung in München

Am Sonntag, den 15. Jänner 2023, musste Lufthansa-Flug LH2284 kurz nach dem Start in München eine Rücklandung absolvieren. Hintergrund ist, dass das Wetterradar des von Cityline betriebenen Airbus A319 mit der Registrierung D-AIBP ausgefallen ist. Die Maschine hob um 8 Uhr 10 Lokalzeit ab und landete um 9 Uhr 15 wieder sicher auch dem Flughafen München. Für die Passagiere und Besatzungsmitglieder bestand keine Gefahr. Allerdings musste die Flugverbindung gestrichen werden. Die Betroffenen wurden unter anderem auf Brussels-Airlines-Flug SN2642 umgebucht.

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Lufthansa Technik erhöht Kapazitäten in Shannon

Die irische Tochter des Wartungsriesen erweitert das Geschäft und seinen Standort, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Mit einem neuen, 2000 Quadratmeter großen Gebäude in der Freihandelszone von Shannon erhöht Lufthansa Technik Turbine Shannon die Kapazitäten. Im Zuge dessen bietet sie auch neue Produkte für CFM56- und V2500-Triebwerke an, die Boeing 737 und Airbus A320 antreiben. Die neue Werkstatt wird im ersten Quartal 2023 in Betrieb genommen. „Dies ist ein ganz besonderer Meilenstein für LTTS, die ihr 30-jähriges Bestehen in Irland feiert“, so Michael Malewski, CEO und Managing Director von LTTS. „Wir freuen uns, den Shannon Aviation Services Cluster um einen Produktionsbetrieb zu erweitern. Die Region ist seit den 1990er Jahren Heimat von Lufthansa Techniks MRO-Aktivitäten, und es ist großartig, zu ihrer Expansion beizutragen. Mit diesem Engagement in einem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld wollen wir den Wert für unseren wachsenden Kundenstamm steigern.“ 

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Vereinigung Cockpit kritisiert Lufthansa-Cargo-Führung scharf

Aerologic, ein Joint-Venture von Lufthansa und Deutsche Post-DHL, wird ein weiteres Frachtflugzeug des Typs Boeing 777 einflotten. Dies stößt auf scharfe Kritik seitens der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, die vorwirft, dass der „Kurs gegen die eigene Belegschaft fortgesetzt wird“. „Die Strategie des Unternehmens richtet sich weiterhin gegen die eigene Belegschaft im Cockpit und am Boden“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Wir haben von verschiedenen Führungskräften der Cargo gehört, sie würden um die neuen Flugzeuge kämpfen. Offenkundig handelt es sich bei diesen Beteuerungen um reine Lippenbekenntnisse. Mit der nun erfolgten Entscheidung verhindert die Führung die nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze bei Lufthansa Cargo ebenso wie das Wachstum zurück zu alter Größe. Vor dem Hintergrund der Rekordgewinne, die von allen Beschäftigten unter großem persönlichen Einsatz gemeinsam erwirtschaftet worden sind, ist uns diese Entscheidung vollkommen unverständlich. Wir fordern Lufthansa auf, die kommenden Boeing 777 von Lufthansa Cargo bereedern zu lassen und so die eigene Belegschaft zu stärken.“

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Lufthansa stellt Frankfurt-Detroit auf Boeing 787-9 um

Ab 13. Feber 2023 plant die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa auf der Strecke Frankfurt-Detroit den Maschinentyp Boeing 787-9 einzusetzen. Bislang wird diese Route mit Airbus A340-300 bedient. Derzeit ist vorgesehen, dass ab 13. Feber 2023 sechs wöchentliche Umläufe mit Dreamlinern bedient werden. Es handelt sich um die jüngsten Mitglieder der Lufthansa-Langstreckenflotte. Der Einsatz dieses Musters ist derzeit bis zum Ende der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 im Reservierungssystem des Kranich-Konzerns ersichtlich.

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Lufthansa stuhlt Airbus A350 auf 318 Sitze hoch

Lufthansa will künftig mit den Maschinen des Typs Airbus A350 mehr Passagiere befördern. Derzeit werden einige Exemplare auf eine Kapazität von 318 Sitzen hochgerüstet. Diese werden sich wie folgt verteilen: 262 in der Economy-, 26 in der Premium-Economy- und 30 in der Business-Class. Aus Flugplandaten des Carriers ist ersichtlich, dass man die 318-sitzigen A350-Jets zunächst ab München in Richtung Delhi, Montreal, Mumbai und Vancouver einsetzen will. Derzeit ist davon auszugehen, dass der Ersteinsatz frühestens ab 1. Juni 2023 erfolgen wird.

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D-AIXE: Frachtraum von Lufthansa-A350 in Newark beschädigt

Am Montag, den 9. Jänner 2023 wurde der Airbus A350 mit der Registrierung D-AIXE, betrieben von Lufthansa, auf dem Flughafen Newark beschädigt. Das Langstreckenflugzeug hätte eigentlich als LH413 nach München fliegen sollen. Die Passagiere befanden sich bereits an Bord. Während dem Ent- und Beladevorgang wurde der Frachtraum des Langstreckenflugzeuges beschädigt. Der Kapitän musste den Passagieren mittels Durchsage die Hiobsbotschaft überbringen, denn aus Sicherheitsgründen muss ein Ersatzteil bestellt werden, das vor Ort am Flughafen Newark nicht lagernd war. Die Passagiere mussten aussteigen. Der Schaden wurde laut Lufthansa dann am Folgetag behoben.

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Lufthansa reaktiviert fünf weitere Airbus A340-600

Zahlreiche Fluggesellschaften haben ihre Vierstrahler bereits ausgeflottet oder zumindest angekündigt, dass man auf der Langstrecke künftig nur noch Jets mit zwei Triebwerken betreiben wird. Lufthansa geht einen durchaus ungewöhnlichen Weg, denn man reaktiviert weitere Airbus A340-600, die man eigentlich gar nicht mehr in den Liniendienst stellen wollte. Vor längerer Zeit hatte der Kranich-Konzern verkündet, dass man dieses Muster durch Airbus A350-900 ersetzen und damit schrittweise ausflotten wird. Im Zuge der Corona-Pandemie hieß es zunächst, dass die Midelle des Typs Airbus A340-600 nicht mehr reaktiviert werden sollen. Auch hielt es Konzernchef Carsten Spohr für „unwahrscheinlich“, dass Lufthansa jemals wieder kommerziell mit A380 fliegen wird. Doch beides kam anders bzw. die Entscheidungen wurden revidiert. Im Sommer 2023 will der Kranich wieder mit Superjumbos in der Luft sein und man holt auch fünf weitere A340-600 aus dem Long-Time-Storage zurück. Momentan setzt man fünf Exemplare dieses Typs ein. In Kürze sollen es zehn Stück werden. Dahinter dürfte auch stecken, dass man zusätzliche Flugzeuge mit First-Class-Kabine benötigt. Derzeit kann man diese nur auf dem A350, dem A340 und der Boeing 747-8 anbieten. Zwar wird man diese dann auch wieder auf dem A380 haben, jedoch werden die Superjumbos erst kurz vor dem Sommer 2023 in den aktiven Liniendienst zurückkehren. Somit will man mit der Reaktivierung von fünf weiteren Airbus A340-600 das First-Class-Angebot ausbauen. „Wir holen die Airbus A340 zurück, um zu zeigen, dass man so auf die wachsende Premium-Nachfrage reagieren kann – nicht nur im Geschäfts-, sondern auch im Privatreisebereich“, so ein Lufthansa-Sprecher. Während die sich

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Lufthansa: Boni-Vereinbarungen des Vorstands werden kritisiert

Die Bundesregierung lehnt Pläne der Lufthansa zur Auszahlung von Boni an ihre Vorstände trotz milliardenschwerer Staatshilfen in der Pandemie ab. „Die Bundesregierung sieht das ausdrücklich anders“, wird Regierungssprecher Steffen Hebestreit bei FVW zitiert. „Nach ihrem Verständnis würde das Ansammeln von Bonuszahlungen in Verbindung mit einer späteren Auszahlung nach Beendigung der Stabilisierungsmaßnahmen, die es im WSF gegeben hat, gegen die getroffenen Vereinbarungen verstoßen.“ Man werde das mit der Lufthansa besprechen. Dabei seien „interessante rechtliche Fragen“ zu klären. Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Pandemie hatte Lufthansa 2020 und 2021 tief in die roten Zahlen gestürzt. Im Sommer 2020 bewahrte der Staat die Gesellschaft vor dem wirtschaftlichen Aus. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes (WSF) stützte die Lufthansa mit sechs Milliarden Euro. Er stieg in diesem Zuge mit 20 Prozent direkt beim Konzern ein. Die staatliche Förderbank KfW steuerte zudem einen Kredit über eine Milliarde Euro bei. Inzwischen hat die Lufthansa die Hilfen komplett zurückgezahlt. Der Bund hat seine Beteiligung mit mehr als 700 Millionen Euro Gewinn verkauft. Dem „Handelsblatt“ zufolge hatte der Aufsichtsrat Anfang Dezember beschlossen, dem Top-Management Bonuszahlungen für 2021 und 2022 zu gewähren. Ein Lufthansa-Sprecher sagte, interne Diskussionen im Aufsichtsrat kommentiere man nicht. „Die aktuell öffentlich in der Diskussion stehende Vergütung für den Vorstand wird abhängig von verschiedenen Faktoren frühestens ab dem Jahr 2025 zur Auszahlung kommen.“ Es gehe um einen Langfristbonus. Der Aufsichtsrat beachte bei allen Entscheidungen zur Management-Vergütung geltendes Recht. Gewerkschaften forderten Prämien auch für die Belegschaft. Diese habe in der Pandemie harte Einschnitte hingenommen, um ihren Teil für

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Lufthansa verlängert innerdeutschen Dreamliner-Einsatz

Seit einiger Zeit setzt Lufthansa zwischen Frankfurt und München auch Langstreckengerät des Typs Boeing 787-9 ein. Aus Flugplandaten geht hervor, dass man diese Praxis auch im Feber 2023 fortführen wird. An ausgewählten Tagen fliegt Lufthansa im genannten Kalendermonat mit diesen Widebodies von München nach Frankfurt. Es handelt sich um die Kurse LH101, LH113 und LH121. In der Gegenrichtung fliegt die 787-9 auf LH 96 um 08:15 Uhr, LH108 um 14:15 Uhr und LH116 um 18:15 Uhr. Es ist zu beachten, dass nicht jeden Tag auf jeder genannten Flugnummer das Muster zum Einsatz kommt. Im Regelfall fliegt der Carrier vier bis fünf Mal pro Woche mit Boeing 787-9 auf der innerdeutschen Strecke.

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