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Lufthansa will von Klimaklebern Schadenersatz einklagen

Die Lufthansa Group und der Flughafen Berlin-Brandenburg wollen jene Klimakleber, die am 24. November 2022 eine temporäre Einstellung des Flugbetriebs am BER verursacht haben, zur Kasse bitten. Beide Firmen bereiten Schadenersatzklagen vor. Dass der Flughafen BER darüber nachdenkt die Kosten geltend zu machen, wurde bereits kurz nach dem Vorfall bekannt. Nun berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf einen Lufthansa-Sprecher, dass auch der Kranich-Konzern Schadenersatzforderungen wegen „Beeinträchtigungen unseres Flugbetriebs“ gerichtlich geltend machen will. Am 24. November 2022 sind selbsternannte „Klimaschützer“ der „Letzen Generation“ unrechtmäßig in das BER-Gelände eingedrungen und klebten sich auf dem Asphalt fest. Am 8. Dezember 2022 wiederholte sich der Vorfall, wobei es parallel auch in München ein solches Eindringen gab. Diesmal schritt die Bundespolizei rasch ein und konnte insbesondere ein Bayern ein weit größeres Ausmaß verhindern. Der deutsche Verkehrsminister kritisierte die selbsternannten „Klimaschützer“ scharf.

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Triebwerksprobleme: Lufthansa-A350 musste außerplanmäßig in Luanda landen

Am Samstag, den 4. Dezember 2023, musste Lufthansa-Flug LH575 auf dem Weg von Kapstadt nach München eine außerplanmäßige Landung in Luanda (Angola) einlegen. Betroffen ist der Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AIXE. Die Cockpitcrew der Langstreckenmaschine stellte über dem Staatsgebiet von Angola technische Probleme im Bereich des linken Triebwerks fest. Daher entschied man sich den Sinkflug einzuleiten und landete außerplanmäßig auf dem Flughafen Luanda. Mangels vor Ort verfügbarer Ersatzteile zieht sich der Weiterflug einige Tage hin.

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Beförderung verweigert: Lufthansa muss Maskenverweigerern 2,6 Millionen U.S.-Dollar zahlen

Für Lufthansa erweist sich der Umstand, dass man am 4. Mai 2022 insgesamt 128 Passagieren wegen Unstimmigkeiten über die Maskenpflicht die Beförderung verweigert hat, als äußerst teuer. Der Carrier muss jedem Passagier eine Entschädigung in der Höhe von rund 21.000 U.S.-Dollar bezahlen, somit insgesamt rund 2,6 Millionen U.S.-Dollar. Die Reisenden befanden sich auf Lufthansa-Flug LH401 auf dem Weg von New York JFK nach Frankfurt am Main. Dort sollten diese auf LH1334 nach Budapest umsteigen. Es handelte sich überwiegend um orthodoxe jüdische Reisende. Diesen wurde das Einsteigen in den Weiterflug verweigert, da sich aus Sicht des Lufthansa-Personals die Fluggäste nicht an die deutsche Maskenpflicht halten wollen. Der Vorfall führte auch dazu, dass die Bundespolizei dazu geholt wurde, jedoch war diese lediglich präsent und versuchte zwischen den Reisenden und dem Lufthansa-Bodenpersonal zu vermitteln. Den Reisenden wurde an Ort und Stelle mitgeteilt, dass sie „genau wüssten“ warum sie von der weiteren Beförderung ausgeschlossen wurden. Damit war nicht deren jüdischer Glaube gemeint, sondern der Umstand, dass viele keine Masken getragen haben. Darauf ging auch Konzernchef Carsten Spohr in einem nachträglichen Statement ein. Dennoch sorgte der Vorfall für internationales Aufsehen, denn es wurden auch jüdische Passagiere ausgeschlossen, die überhaupt nicht Teil der Reisegruppe waren. Lufthansa soll rein nach Namen und Aussehen entschieden haben, was dem Carrier heftige Kritik einbrachte. Die insgesamt 128 vom Flug ausgeschlossenen Personen wollten das fragwürdige Verhalten der Lufthansa nicht akzeptieren und sind gegen den Carrier vorgegangen. Nun willigte die größte Airline Deutschlands einem Vergleich ein. Dieser sieht vor, dass jeder ausgeschlossenen

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Verdi: Lufthansa-Servicecenter in Berlin bekommt neuen Tarifvertrag

Verdi und Lufthansa haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 300 Beschäftigten im Berliner Lufthansa-Servicecenter „LH InTouch“ geeinigt.  Die Gehälter werden ab sofort um 11,3 Prozent erhöht. Ein weiterer Erhöhungsschritt um vier Prozent erfolgt ab November 2023. Darüber hinaus werde der bestehende Vergütungstarifvertrag, der frühestens zum 30. Juni 2023 kündbar war, um 9 Monate verlängert und gilt in der geänderten Fassung ab dem 1. Oktober 2022 und ist erstmalig zum 31. März 2024 kündbar. Für den Monat Oktober 2022 erhalten die Beschäftigten eine Kompensation in Höhe von 300 € Inflationsausgleichsprämie (Teilzeit anteilig), die aufgrund der aktuellen gesetzlichen Regelungen steuerfrei ausgezahlt wird. Außerdem wurde die niedrigste Entgeltstufe gestrichen. Durch die beiden Erhöhungsschritte würden die Monatsgehälter abhängig von der jeweiligen Vergütungsgruppe um 319 bis zu 458 € monatlich steigen, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt. LH InTouch ist ein Lufthansa-Servicecenter zur Betreuung von Privat- und Geschäftskunden.

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Ita-Airways-Verkauf: Regierung bringt Staatsbahn ins Spiel

Im Ringen um den Verkauf der Ita Airways bahnt sich eine weitere Möglichkeit an. Die Regierung soll daran interessiert sein die Mehrheit an Lufthansa zu verkaufen, jedoch soll gleichzeitig die italienische Staatseisenbahn ebenfalls beteiligt werden. Die angedachte Lösung erinnert stark an einen gescheiterten Sanierungsversuch der Alitalia. Damals wurde die staatliche Post an Alitalia beteiligt. Bereits im Jahr 2019 war angedacht, dass die Ferrovie dello Stato gemeinsam mit Investoren den schwer angeschlagenen Carrier übernehmen soll. Dazu ist es aber nicht gekommen. Die für gewöhnlich gut informierte Zeitung „Corriere della Sera“ berichtet unter Berufung auf Regierungskreise, dass sich derzeit darüber diskutiert wird, dass Lufthansa 51 Prozent von Ita Airways für etwa 250 Millionen Euro übernehmen könnte. 29 Prozent würden an die Staatsbahnen gehen und der Staat Italien würde die restlichen Anteile halten. Ob der Kranich-Konzern diese Lösung attraktiv findet, steht auf einem anderen Blatt, da der Einfluss der Regierung recht hoch wäre.

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Spohr macht Stimmung für teurere Flugtickets

Lufthansa-Chef Carsten Spohr geht davon aus, dass es nach der aktuellen Krise keine Billigtickets mehr geben wird. Zumindest will der von ihm geleitete Konzern keine solchen mehr anbieten, erklärte der Manager gegenüber dem „Stern“. Als Begründung führt Spohr unter anderem an, dass diese „ökologisch verantwortungslos“ sein sollen. Weiters fügt der Lufthansa-Chef hervor, dass man an billigen Flugtickets nichts verdienen würde und argumentiert mit der Flugsicherheit. Derzeit würde der durchschnittliche Erlös pro Oneway-Ticket bei unter zehn Euro liegen.

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Lufthansa bleibt Ljubljanas verkehrsstärkste Fluggesellschaft

Lufthansa hat ihre Position als Sloweniens verkehrsreichste Fluggesellschaft gefestigt und in den ersten drei Quartalen des Jahres 106.874 Passagiere auf ihren Flügen nach Ljubljana abgefertigt. Die deutsche AUA-Muttergesellschaft hält einen Marktanteil von 14,3 Prozent am Flughafen Ljubljana, vor der zweitplatzierten Turkish Airlines mit einem Passagieranteil von 11,7 Prozent. Zusammen mit Swiss und Brussels Airlines spielt die Lufthansa Group seit der Insolvenz von Adria Airways im Jahr 2019 eine führende Rolle im slowenischen Luftverkehrssektor. Die Passagierzahlen auf Flügen nach Deutschland seien jedoch immer noch deutlich niedriger als im gleichen Zeitraum vor drei Jahren, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Damals war Adria die einzige Fluggesellschaft und beförderte fast 214.000 Passagiere, also fast doppelt so viele wie die Lufthansa. Das erste Quartal dieses Jahres war noch stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen.

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Frankfurt: Rauchentwicklung in Lufthansa Cityline CRJ-900

Am Sonntag musste Lufthansa-Cityline-Flug LH1204 in Frankfurt am Main auf dem Weg zur Runway umkehren. An Bord des Bombardier CRJ-900 mit der Registrierung D-ACNR trat Rauchentwicklung in der Kabine auf. Der Kapitän informierte die Fluggäste darüber, dass die Rauchentwicklung im Bereich der Klimaanlage entstanden ist. Aus diesem Grund habe er vorsorglich entschieden zu einer Parkposition zurückzukehren und bat die Passagiere zum Verlassen des Regionaljets. Alle Insassen konnten die D-ACNR verlassen und wurden mit Vorfeldbussen zum Terminal gebracht. Die Flughafenfeuerwehr war präsent, jedoch kam es zu keinem Einsatz. Der Flug LH1204 von Frankfurt nach Basel wurde anschließend mit einem Ersatzflugzeug durchgeführt. Es handelte sich um den CRJ-900 mit der Registrierung D-ACNP. Vom Vorfall betroffen waren insgesamt 35 Passagiere. Lufthansa gab zum Vorfall, der mittels Fotos und Videos dokumentiert ist, keine Stellungnahme ab.

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Bis zu 70 Prozent: Lufthansa weiterhin an Ita Airways interessiert

Ein möglicher Kauf der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways ist bei Lufthansa noch nicht endgültig vom Tisch. Im Gegensatz zum einstigen Co-Bieter MSC ist man weiterhin interessiert. Die Reederei hingegen will von einem Einstieg beim Alitalia-Nachfolger nichts mehr wissen. Der Verkaufsprozess ist aus verschiedenen Gründen ins Stocken geraten. Der Zuschlag, der an das Konsortium Certares/Air France-KLM/Delta vergeben wurde, mündete bislang in keinen Kaufvertrag. Auch wurde die Exklusivität der Verhandlungen durch das italienische Finanzministerium aufgehoben. Somit ist das Rennen um Alitalia wieder offen. Indigo Partners wittert eine Chance doch noch zum Zug zu kommen und Certares und Co wollen ebenfalls kaufen. Das Konsortium MSC/Lufthansa hat sich zwischenzeitlich aufgelöst, weil die Reederei das Interesse an Ita Airways verloren hat. Laut einem Medienbericht der „Corriere della Sera“ soll sich nun der Kranich-Konzern im Alleingang für den Alitalia-Nachfolger interessieren. Während man ursprünglich mit etwa 20 Prozent einsteigen wollte, geht es nun um bis zu 70 Prozent. Ob Lufthansa nun zum Zug kommen wird, ist völlig offen. Der Konzern erklärte wiederholt, dass man nur für eine echte Privatisierung zu haben ist. Die Regierung will als Minderheitsgesellschafter an Bord bleiben.

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Lufthansa Group sucht 20.000 Mitarbeiter

Die Lufthansa Group befindet sich konzernweit auf der Suche nach 20.000 neuen Mitarbeitern. Diese werden in insgesamt 45 verschiedenen Berufsgruppen gesucht. Am Montag starte dazu eine Werbekampagne, die auf Beschäftigungsmöglichkeiten aufmerksam machen soll. Während der Corona-Pandemie hat der Kranich-Konzern enorm viele Mitarbeiter abgebaut. Im Regelfall geschah dies über „Goldenhandshakes“ oder sonstige Anreize. In Einzelfällen gab es auch betriebsbedingte Kündigungen. Konzernchef Carsten Spohr musste vor einigen Monaten einräumen, dass man sich von zu vielen Beschäftigten getrennt hat. Jüngst führte Lufthansa ein internes Prämienprogramm ein. Dieses soll eigene Mitarbeiter finanziell für vermittelte Neueinstellungen belohnen. Der akute Personalmangel wurde im Sommer 2022 stark sichtbar, denn fast alle Konzernmitglieder mussten ihre Flugpläne zum Teil drastisch kürzen.

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