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E-VTOL-Hersteller Lilium stellt Betrieb ein: Entlassung von 1000 Mitarbeitern

Der deutsche Evtol-Hersteller Lilium, gegründet im Jahr 2005, hat nach dem Scheitern seiner Finanzierungsversuche die Entscheidung getroffen, den Betrieb einzustellen. Laut Informationen des Portals Gründerszene konnte das Unternehmen keinen Investor finden, um die notwendige Finanzierung sicherzustellen. Infolgedessen wurden am Freitagnachmittag nahezu alle rund 1000 Mitarbeitern entlassen. Eine kleine zweistellige Zahl an Beschäftigten bleibt vorerst, um die Abwicklung des Unternehmens zu begleiten. Obwohl am vergangenen Wochenende noch letzte Gespräche über mögliche Finanzierungen geführt wurden, scheinen diese wenig erfolgversprechend. Ein potenzieller Investor konnte offenbar nicht nachweisen, dass er über die erforderlichen Mittel verfügte, um Lilium weiterzuführen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Gauting bei München. Lilium hatte sich auf die Entwicklung von Elektroflugzeugen (E-VTOL) spezialisiert, die für den urbanen Luftverkehr der Zukunft gedacht waren. Die Nachricht über die Entlassungen markiert das Ende eines ambitionierten Projekts, das große Erwartungen geweckt hatte.

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Transavia France erweitert Streckennetz im Sommer 2025

Die französische Billigfluggesellschaft Transavia France, eine Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe, plant für den Sommer 2025 die Aufnahme neuer europäischer Ziele. Ab April wird Paris-Orly dreimal pro Woche mit München verbunden, zusätzlich kommen neue Verbindungen zwischen Paris-Orly und Amsterdam sowie Bordeaux und Brüssel hinzu. Darüber hinaus werden weitere Strecken von Lyon, Nantes, Marseille, Montpellier und Bastia in den Mittelmeerraum eingeführt.

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Lufthansa Cityline-Personalvertretung verklagt Mutterkonzern wegen City Airlines

Die Personalvertretung der Lufthansa Cityline hat eine Klage gegen den Lufthansa-Konzern eingereicht. Der Grund ist die 2024 gegründete Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines, die laut Gewerkschaft als Konkurrenz zur bestehenden Lufthansa Cityline betrieben wird und arbeitsrechtliche Standards untergräbt. Die Personalvertretung fordert das Gericht auf festzustellen, daß Cityline für den Betrieb von City Airlines unverzichtbar ist und damit die geplante Schließung der Cityline hinfällig sei. Lufthansa City Airlines wurde als kostensparende Alternative für Kurzstreckenflüge und als Zubringer an die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München eingeführt. Sie soll Cityline in den kommenden Jahren ersetzen und beschäftigt laut Konzern eine eigene Führungsstruktur und Arbeitsverträge, die niedrigere Löhne ermöglichen. Branchenbeobachter sehen dies jedoch kritisch, da der neue Ableger strukturell eng mit der Cityline verbunden und von den niedrigen Personalkosten abhängig sei. Trotz interner Kritik an den Arbeitsbedingungen und dem angeblich mangelhaften Management bei Lufthansa Cityline verweigerte der Lufthansa-Konzern eine Stellungnahme zu den Vorwürfen.

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Austrian Airlines plant Flugnummeränderungen im Winterflugplan 2025/2026

Austrian Airlines wird im Winterflugplan 2025/2026 auf verschiedenen Strecken Änderungen bei den Flugnummern vornehmen. Auf der Route von Wien nach München erfolgt beispielsweise der Wechsel der bisherigen Flugnummern OS10X/11X auf OS18X/19X, wie aus Berichten von „Aeroroutes“ hervorgeht. Weitere Anpassungen für weitere Strecken werden erwartet und sollen in den kommenden Tagen in den Buchungssystemen veröffentlicht werden. Diese Änderung betrifft voraussichtlich auch andere Kurz- und Mittelstreckenverbindungen und ist Teil einer internen Anpassung des Flugplans.

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Lufthansa verlegt sechsAirbus A350-900 nach Frankfurt

Lufthansa verlagert zum Sommerflugplan 2025 sechs ihrer Airbus A350-900 von München nach Frankfurt, wie „FrankfurtFlyer“ berichtet. Dieser Schritt ist auf die stockenden Lieferungen neuer Boeing 787-9 und 777-X zurückzuführen. Laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr fehlen dem Konzern derzeit 41 Maschinen, die eigentlich für den Einsatz in Frankfurt vorgesehen waren. Zwar waren für 2024 zunächst 15 Boeing 787-9 geplant, doch bislang ist keine der bestellten Maschinen eingetroffen. Auch die erste Boeing 777-9 wird nun frühestens 2026 erwartet. Zusätzlich belasten Personalengpässe und wachstumsbedingte Einschränkungen das Lufthansa-Drehkreuz in München. Diese haben bereits zu einer Abflachung der Wachstumspläne für München geführt. Lufthansa verlagerte zudem die letzten zwei Airbus A340-600 von München nach Frankfurt und plant, die zehn Maschinen umfassende Teilflotte 2025 endgültig außer Dienst zu stellen. Aufgrund der Boeing-Lieferverzögerungen müssen die Passagiere in Frankfurt zudem weiter auf die neuen Allegris-Kabinen warten, die in den Boeing-Maschinen vorgesehen sind.

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Sommer 2025: Discover Airlines baut die Langstrecke aus

Discover Airlines plant für den Sommer 2025 eine Erweiterung ihres Langstreckenangebotes ab Frankfurt und München. Diese strategische Expansion soll die Position der Fluggesellschaft in Deutschland stärken. Bereits seit der Umbenennung von Eurowings Discover in Discover Airlines verfolgt das Unternehmen eine Vision, die auf Erschließung neuer Urlaubsziele und eine enge Kooperation mit der Lufthansa setzt. Mit Minneapolis wird ab Mai 2025 ein bedeutendes Ziel im Mittleren Westen der USA in das Streckennetz ab Frankfurt aufgenommen. Diese Route, die Discover Airlines von der Muttergesellschaft Lufthansa übernimmt, wird viermal wöchentlich bedient. Minneapolis ist für Reisende aus Deutschland besonders interessant, da die Stadt nicht nur als Verkehrsdrehscheibe zwischen Ost- und Westküste fungiert, sondern auch reich an Naturschönheiten ist. Die „Stadt der Seen“ in Minnesota begeistert mit rund 10.000 Seen und dem beeindruckenden Lake Superior, was sie zum idealen Ziel für Natur- und Outdoor-Liebhaber macht. Damit ergänzt Discover Airlines bereits bestehende Nordamerika-Routen nach Zielen wie Philadelphia, Orlando und Anchorage. Karibik und Afrika weiterhin im Fokus Die Erweiterung der Langstreckenverbindungen betrifft jedoch nicht nur Nordamerika. Discover Airlines setzt weiterhin auf ihre beliebten afrikanischen und karibischen Destinationen. Ziele wie Sansibar, Victoria Falls und Mombasa im südlichen und östlichen Afrika, die nicht nur von Touristen, sondern auch von Naturfreunden geschätzt werden, bleiben im Angebot. Ebenso werden Punta Cana in der Dominikanischen Republik und Cancún in Mexiko in den Sommerflugplan integriert und zweimal wöchentlich angeflogen. Dies zeigt den Fokus der Airline auf tropische Ferienregionen, die sowohl Entspannung als auch kulturelle Erlebnisse bieten. Langstreckenflüge ab München Eine weitere bedeutende Neuerung

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Lufthansa macht Allegris-Sitze aufpreispflichtig

Seit dem 1. Mai 2024 setzt die Lufthansa mit der Einführung der Allegris-Kabine neue Maßstäbe im Bereich der Flugreise, insbesondere für Geschäftsreisende. Nach einer langen Phase der Ankündigungen und vierjähriger Verzögerungen hat die Airline mittlerweile begonnen, die neuen Kabinenstandards sukzessive in ihre Flotte zu integrieren. Schon bald sollen die Passagiere für bestimmte Sitze extra zur Kasse gebeten werden. Doch während die ersten Begeisterungswellen um die Allegris-Kabine nachlassen, stellt sich die Frage: Bringt das neue Bordprodukt tatsächlich die gewünschten Verbesserungen, oder bleibt es ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Luftfahrt, das mit hohen Erwartungen begann und in der Realität enttäuscht? Der aktuelle Stand der Allegris-Kabine Die neue Allegris-Kabine bietet eine Vielzahl von Sitzplatzkategorien in der Business Class, die sich durch unterschiedliche Merkmale auszeichnen. Insgesamt stehen den Passagieren fünf Kategorien zur Verfügung, darunter Privacy Seats und Thron-Sitze, die durch großzügige Ablageflächen bestechen. Allerdings bleibt die Sitzplatzwahl bis Ende März 2025 kostenlos, was den Passagieren vorerst einen gewissen Spielraum bei der Auswahl ihrer Sitze gibt. Ab April 2025 sollen dann Gebühren für die Reservierung bestimmter Plätze eingeführt werden, was als strategischer Schritt zur Generierung zusätzlicher Einnahmen interpretiert werden kann. Über die bevorstehende Monetarisierung berichtete zunächst das Portal Travel-Dealz. Im Winterflugplan 2024/25 hat die Lufthansa mehrere Strecken ausgewählt, auf denen die Allegris-Kabine zum Einsatz kommen soll. Dazu zählen unter anderem München–Shanghai, München–San Francisco und München–Kapstadt. Die Airline hat angekündigt, dass Passagiere nun etwa sechs Wochen vor ihrem Flug darüber informiert werden, ob sie in der neuen Kabine reisen können. Diese Vorabinformation könnte die

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Emirates feiert 25 Jahre Dubai-München

Emirates blickt auf ein erfolgreiches Vierteljahrhundert seiner Verbindungen zwischen München und Dubai zurück. Am 2. November 1999 landete der erste Airbus A310 der Fluggesellschaft am Münchner Flughafen. Seitdem hat Emirates mehr als 9,4 Millionen Passagiere auf über 34.600 Flügen befördert und fliegt mittlerweile zweimal täglich mit dem Airbus A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt. Die steigende Nachfrage führte 2003 zur Einführung einer zweiten täglichen Verbindung, und seit 2014 werden die Flüge ausschließlich mit dem A380 durchgeführt. Die Verbindung unterstützt nicht nur den Tourismus, sondern auch den Handel zwischen Bayern und dem Nahen Osten. In den letzten fünf Jahren wurden über 65.200 Tonnen Fracht transportiert, darunter wichtige Exportgüter wie Autoteile und Medikamente.

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Neuer Winterflugplan am Flughafen Münster/Osnabrück bietet zahlreiche Urlaubsziele

Ab dem kommenden Sonntag tritt am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) der Winterflugplan 2024/25 in Kraft. Passagiere können sich auf eine vielfältige Auswahl an sonnigen Reisezielen freuen. Die Ferienfluggesellschaft Sundair stationiert einen Airbus A319 am FMO, der regelmäßig Flüge zu den Kanarischen Inseln und nach Ägypten anbietet. Ziele sind Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa und Hurghada. Ryanair und Eurowings fliegen während der Wintermonate bis zu sieben Mal pro Woche nach Mallorca. Zudem bleibt Alicante mit zwei wöchentlichen Ryanair-Flügen verbunden. Weitere Angebote umfassen SunExpress-Flüge nach Antalya und wöchentliche Air Cairo-Verbindungen nach Hurghada. Lufthansa erhöht die Kapazitäten nach München und bietet vier tägliche Flüge mit Airbus A319 und A320 an, was beste Umsteigeverbindungen innerhalb des Star Alliance-Netzwerks ermöglicht.

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Lilium droht Insolvenz: Staatsbürgschaften gescheitert, Aktien brechen ein

Der Münchener Flugtaxi-Entwickler Lilium steht vor der Insolvenz, nachdem geplante Staatsbürgschaften in Höhe von 50 Millionen Euro vom Bund und dem Freistaat Bayern nicht zustande gekommen sind. Der Widerstand der Grünen in der Ampel-Koalition verhinderte die Zusage der Hilfen. Lilium kündigte daher an, Insolvenzanträge für seine wichtigsten Gesellschaften zu stellen. In der Folge brachen die Aktien des Unternehmens um rund 50 Prozent ein. Lilium arbeitet an einem vollelektrischen, senkrecht startenden Flugtaxi und plante, die ersten Maschinen ab 2026 an Kunden auszuliefern. Das Unternehmen hat bisher rund 1,5 Milliarden Euro von Investoren erhalten, musste jedoch allein im ersten Halbjahr 2024 fast 200 Millionen Euro für die Entwicklung und Zulassung des Fluggeräts ausgeben. Mit nur noch gut 100 Millionen Euro auf den Konten steht die Zukunft von Lilium und seinen 1.100 Mitarbeitern auf dem Spiel.

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