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Lufthansa fliegt Nachwuchsathleten nach Seoul

Unter der Flugnummer LH718 hat Lufthansa die deutschen Athleten und deren Betreuerstab, die an den Winter Youth Olympic Games (YOG) in Gangwon (Südkorea) von München nach Seoul befördert. Die Wettkämpfe finden vom 19. Januar bis 1. Februar in der im Nordosten Südkoreas gelegenen Provinz Gangwon statt. Insgesamt werden 81 Entscheidungen in 15 Sportarten ausgetragen. Dabei wird für die Teilnehmer nicht allein der sportliche Wettkampf im Fokus stehen. Denn neben dem Streben nach persönlichen Bestleistungen sollen die jungen Athleten wertvolle Erfahrungen mit den olympischen Idealen des friedlichen Leistungsvergleichs, der Freundschaft und der Völkerverständigung sammeln. Um 15:45 Uhr hieß es „all doors in flight“ für den Airbus A350-900 mit der Kennung D-AIXJ und dem Taufnamen „Erfurt“ am Flughafen München. Insgesamt fliegen 90 junge Sportler mit Lufthansa nach Seoul (ICN).

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PTS wird gewartet: Schienenersatzverkehr am Flughafen München

Seit 15. Jänner 2024 verkehrt auf dem Areal des Flughafens München-Franz Josef Strauß ein Schienenersatzverkehr. Betroffen ist die unterirdische Verbindung zwischen dem Terminal 2 und dem T2-Satelliten. Der Grund dafür, dass das Personentransportsystem temporär nicht verkehren kann, ist laut Flughafen München, dass dringend notwendige Wartungsarbeiten vorgenommen werden müssen. Dies hat zur Folge, dass der unterirdische Zug außer Betrieb genommen werden musste. Dem derzeitigen Planungsstand nach wird das PTS erst am 25. Feber 2024 wieder in Betrieb gehen. Es wurde ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet. Der Airport weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser eine wesentlich längere Fahrzeit als das PTS hat. Passagiere werden ersucht zumindest 20 Minuten mehr Zeit für den Wechsel zwischen T2 und T2-Sattelit (sowie umgekehrt) einzuplanen. Betroffen sind Reisende, die ab dem Terminal 2, das hauptsächlich von Lufthansa und anderen Star-Alliance-Carriern genutzt werden. Die Gatebereiche J, K und L befinden sich im Satelliten-Terminal, das normalerweise mit dem Personentransportsystem rasch erreicht werden kann. Reisende, die dort abfliegen, müssen mehr Zeit einplanen. Das gilt auch für Umsteiger, die im Satellit ankommen und ab dem T2 (Gatebereiche G und H) weiterfliegen. In den Abfertigungsgebäuden weist eine eigene Beschilderung auf die Haltestellen der Shuttlebusse hin.

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Wintereinbruch: Lufthansa streicht proaktiv Flüge

Aufgrund des Umstands, dass für Mittwoch, den 17. Jänner 2024 in Teilen Deutschlands starker Schneefall und Eisregen prognostiziert sind, kommt es an einigen Airports zu Betriebseinschränkungen. Lufthansa hat bereits damit begonnen den Flugplan drastisch zu kürzen. Die Fraport AG, Betreiber des Flughafens Frankfurt am Main, ersucht die Reisenden vor der Abfahrt zum Airport sich bei der Airline über den aktuellen Stand ihrer Buchung zu informieren. Hintergrund ist, dass Lufthansa und zahlreiche andere Fluggesellschaften aufgrund der Wetterprognose viele Flüge bereits im Vorfeld abgesagt haben. Betreiberangaben nach sind für Mittwoch, den 17. Jänner 2024, insgesamt 1.030 Flüge angemeldet gewesen. Wie viele davon tatsächlich durchgeführt werden können, ist derzeit noch völlig offen. Deutschlands zweitgrößter Airport, München, rechnet ebenfalls damit, dass es am Mittwoch zumindest bis zur Mittagszeit zu wetterbedingten Einschränkungen kommen könnte. Der bayerische Flughafen hat proaktiv die zur Verfügung stehende Kapazität reduziert. Dies hat zur Folge, dass insbesondere Platzhirsch Lufthansa viele Flüge absagen muss. Lufthansa erklärte unter anderem, dass man Passagiere, die von Streichungen betroffen sind, nach Möglichkeit proaktiv kontaktiert und diesen alternative Reisemöglichkeiten anbieten wird. Derzeit geht man davon aus, dass es auch am Donnerstag und möglicherweise auch noch am Freitag zu wetterbedingten Einschränkungen im Flugbetrieb kommen könnte. Der aktuellen Prognose nach geht der Kranich-Konzern davon aus, dass sich der Betrieb am Freitag dieser Woche stabilisieren wird. Fluggäste, deren Verbindungen abgesagt wurden, ersucht Lufthansa nicht zum Airport anzureisen, sondern bei Bedarf mit der Hotline oder anderen Kontaktmöglichkeiten mit der Airline in Kontakt zu treten. Sicherheit geht vor, aber Passagiere haben auch

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Flughafen München organisiert sich 450 Millionen Euro am Kapitalmarkt

Auf dem Kapitalmarkt hat sich der Flughafen München rund 425 Millionen Euro in Form einer Schuldscheinemission organisiert. Davon sollen rund 360 Millionen Euro unter anderem in die Infrastruktur investiert werden. Weiters will der bayerische Airport bestehende Schulden tilgen. Zur Finanzierung der Investitionen in die Infrastruktur sowie für die Tilgung bestehender Darlehen, hat die FMG im Rahmen einer Schuldscheintransaktion erfolgreich Mittel in Höhe von 425 Millionen Euro emittiert. Die angebotenen Laufzeiten reichten dabei von drei bis zehn Jahren, mit fester und variabler Verzinsung. „Wir wollen unseren Fluggästen auch mehr als 30 Jahre nach der Eröffnung des Airports eine hochmoderne Infrastruktur bieten und investieren deshalb hohe Summen in die Bauprojekte am Campus. Die überaus erfolgreiche Schuldscheintransaktion bestätigt das Vertrauen von Banken und Investoren in eine erfolgreiche Zukunft unseres Flughafens“, so Nathalie Leroy, Geschäftsführerin für Finanzen und Infrastruktur.

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Mit Embraer 145: Travelcoup nimmt München-Hamburg auf

Im Auftrag von Travelcoup nimmt das deutsche Bedarfsluftfahrtunternehmen Heron Aviation am 23. Feber 2024 eine Nonstopverbindung zwischen München und Hamburg auf. Diese soll mit Embraer 145, die mit maximal 22 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Vorerst sollen drei wöchentliche Rotationen durchgeführt werden. Das günstigste Ticket kostet 365 Euro oneway. Die Durchführung erfolgt an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag. Bei entsprechendem Erfolg ist zu einem späteren Zeitpunkt eine Aufstockung möglich. Travelcoup bezeichnet die Flüge als „Semi-Privatejet“. Man will Passagiere, die mit der Businessclass bestehender Anbieter unzufrieden sind, jedoch ein eigener Businessjet aufgrund hoher Kosten nicht in Frage kommt, ansprechen und diesen mehr Service bieten. Travelcoup bietet seinen Gästen an Bord 22 rund 58 cm breite First-Class-Ledersitze in einer 1-1-Konfiguration mit einer Beinfreiheit von bis zu 116 cm, kostenlose Gourmet-Snacks und Getränke sowie High-Speed-WLAN. Der eingesetzte-ERJ 145 kommt ohne Gepäckfächer in der Kabine aus und bietet dadurch ein offenes Raumerlebnis. Zum Sommer wird der zweite exklusive Embraer 145 ausgeliefert, so dass Travelcoup mehr Kapazitäten in den Markt bringen wird. Insgesamt soll die Flotte auf fünf Jets in derselben Konfiguration und Ausstattung wachsen. Im aktuellen Winterflugplan fliegt Travelcoup weiterhin auf die Balearischen Inseln und bietet insgesamt vier wöchentliche Flüge von München und Zürich nach Mallorca und Ibiza. Die Preise für Flüge nach Mallorca starten ab 695 Euro, nach Ibiza ab 818 Euro (jeweils pro Person und Strecke). Im Sommerflugplan 2024 sind zusätzliche Destinationen im Mittelmeerraum sowie weitere Abflughäfen in Deutschland und der Schweiz geplant. „Im reduzierten Winterflugplan haben wir die Kapazitäten, um

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Student Agency: Tschechische Kunden buchen Flüge vermehrt ab Wien und München

Die Regiojet-Konzernmutter Student Agency konnte im Jahr 2023 um 30 Prozent mehr Flugtickets vermitteln als in der Vorperiode. Bei genauer Betrachtung der Zahlen zeigt sich ein interessantes Bild, denn die Flüge wurden vermehrt ab Wien und München angetreten. In Prag verzeichnet der Konzern gar einen Rückgang. Die beliebtesten Reiseziele im Jahr 2023 waren Bangkok, Paris, New York, London, die Malediven, Bali, Dubai, Barcelona, Colombo und Malaga. Die Ticketpreise für europäische Ziele blieben stabil, während die Preise für Langstreckenziele in der ersten Jahreshälfte günstiger waren und in der zweiten Jahreshälfte um 12-22 Prozent stiegen. Im Jahr 2023 haben Student-Agency-Kunden vermehrt Flugtickets ab Wien und München gekauft. Der Anteil der Abflüge ab Prag ist von 62 Prozent auf 57 Prozent gesunken. Der bayerische Airport scheint gefragter als in den Jahren zuvor gewesen zu sein, denn vier Prozent aller verkauften Tickets sind auf diesen Flughafen entfallen. Wien-Schwechat steig von 19 Prozent auf 21 Prozent. Auf der anderen Seite haben Flughäfen wie Frankfurt, Krakau und Kattowitz ihren Anteil am Gesamtumsatz konstant gehalten, der in beiden Vergleichsjahren weniger als ein Prozent beträgt. Meistverkaufte Ziele nach Abflugort Kofferlose Tarife verkürzen die Aufenthaltsdauer Student Agency hat auch festgestellt, dass die so genannten „Light Tarife“, in denen die Beförderung von Aufgabegepäckstücken kostenpflichtig ist, zu einer Reduktion der Aufenthaltsdauer geführt hat. Im Jahr 2023 lag diese durchschnittlich bei 12 Tagen – ein Tag weniger als in der Vorperiode. Die Einkaufsgewohnheiten der Fluggäste haben sich im Jahr 2023 wieder auf den Stand vor der Abschaffung von Flugtickets eingestellt. Flugtickets werden

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Jahreszahlen: München meldet 37 Millionen Fluggäste

Im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 hatte der Flughafen München rund 37 Millionen Passagiere und damit um fünf Millionen Reisende mehr als im Jahr 2023. Dennoch liegt der zweitgrößte Airport Deutschlands noch immer um 20 Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg gegenüber 2022 um sechs Prozent auf mehr als 300.000 Starts und Landungen. Die Sitzplatzauslastung erreichte einen Rekordwert und lag mit 81,3 Prozent erstmals seit der Eröffnung des Flughafens über 80 Prozent. Im Jahr 2023 lag der Schwerpunkt der Passagierentwicklung im Originärverkehr. Dieser stieg im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent. Die für den Drehkreuzverkehr wichtige Anzahl der Umsteiger stieg ebenso zweistellig um 11 Prozent. „Das starke Wachstum des Passagieraufkommens im Jahr 2023 zeigt, wie gut sich die Luftfahrtbranche am Standort München erholt. Diese positive Entwicklung ist ein Zeichen für den hohen Bedarf von Bevölkerung und Wirtschaft nach Flugreisen“, so Geschäftsführer Jost Lammers.

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Charter: Albawings nimmt Pristina-München auf

Im Veranstalterauftrag wird die in Tirana ansässige Billigfluggesellschaft Albawings ab 20. Jänner 2024 Charterflüge zwischen Pristina und München durchführen. Diese sind über den Auftraggeber buchbar und sollen während der Winterflugplanperiode 2023/24 dreimal wöchentlich bedient werden. Die Flüge werden laut vorliegenden Flugplandaten an den Verkehrsdaten Mittwoch, Samstag und Sonntag angeboten. Da es sich um Charterflüge handelt sind diese nicht über die Homepage von Albawings buchbar.

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Trotz Bereitschaft: Deutsche Bahn lehnt Ticketakzeptanz durch Westbahn während Streik ab

Unabhängig vom deutschen Lokführerstreik, der Mittwoch, 10. Jänner 2024 bis voraussichtlich Freitag, 12. Jänner 2024, über die Bühne gehen wird, werden die Züge der privaten Westbahn auch von/nach München verkehren. Fahrkarten von ÖBB und DB werden aber nicht anerkannt, obwohl genau dies an die beiden Mitbewerber herangetragen wurde. Die Westbahn ist als privates Eisenbahnunternehmen nicht vom Streik, zu dem die deutsche Gewerkschaft GDL aufruft betroffen. Die ÖBB allerdings schon, denn an den Grenzbahnhöfen (zum Beispiel Salzburg) steigen die Mitarbeiter der Österreichischen Bundesbahnen aus und werden von ihren Kollegen der Deutschen Bahn AG abgelöst. Diese Vorgehensweise ist seit Jahrzehnten üblich. Da die Westbahn auch in Deutschland über eine EVU-Zulassung verfügt, ist man in der Lage die Strecke Wien-München und ab Dezember 2024 auch weiter bis Stuttgart ohne Personalwechsel am Grenzbahnhof mit eigenen Mitarbeitern zu betreiben. Dies erweist sich für die Fahrgäste aufgrund des Streiks, von dem primär die Deutsche Bahn betroffen ist, als Vorteil. Am Montag ist die Westbahn mit einem Angebot an die Österreichischen Bundesbahnen herangetreten: Man hat sich dazu bereiterklärt, dass man während dem deutschen Lokführerstreik ausnahmsweise Tickets, die von ÖBB und/oder DB ausgestellt wurde, akzeptieren würde. Die Österreichischen Bundesbahnen haben dies an die Deutsche Bahn AG weitergeleitet und diese sagte ab. Mit anderen Worten: Die DB hat kein Interesse daran, dass ihre vom Streik betroffenen Fahrgäste als Ersatz die Züge des Konkurrenten Westbahn nutzen können. Somit werden die Fahrkarten der Betroffenen nicht anerkannt. Fällt also die gebuchte Verbindung wegen dem Streik aus, muss für das Ausweichen auf einen

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PSO-Subventionen: Skyalps nimmt vier Strecken ab Mostar auf

Die zuständige Regionalregierung hat für die Aufnahme von ausgewählten Strecken ab dem bosnischen Flughafen Mostar Subventionen ausgeschrieben. Am Tender hat auch Skyalps teilgenommen und den Zuschlag bekommen. Laut Flughafen Mostar ist vorgesehen, dass der Südtiroler Regio-Carrier Flüge nach Verona, Rom, Bari und München aufnehmen wird. Diese sollen mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Dem Vernehmen nach war das Interesse an den PSO-Subventionen gering, denn lediglich Skyalps soll sich für die besagten Routen beworben haben. Der Airport Mostar erklärte unter anderem, dass man erfreut ist, dass Skyalps alle Bedingungen der Ausschreibung erfüllt „und ein sehr attraktives Angebot für die Aufnahme dieser Strecken abgegeben hat“. In den nächsten Tagen soll der Flugplan verkündet werden. Kurz darauf will man mit dem Verkauf von Flugscheinen beginnen. Derzeit ist noch nicht bekannt wann der Erstflug durchgeführt werden soll, jedoch soll es noch in diesem Jahr soweit sein. Skyalps könnte möglicherweise auch bald in Österreich ab Wien und Linz aktiv werden. In Deutschland schwebt dem Carrier vor Bozen und Friedrichshafen mit Frankfurt am Main zu verbinden. Weder Lufthansa noch Austrian Airlines wollten eine Zusammenarbeit, die von Firmenchef Josef Gostner in einem Interview angekündigt wurde, bestätigen.

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