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Emirates kündigt A380-Comeback an

Nach mehr als drei Monaten Flugpause wird der größte A380-Betreiber den Superjumbo wieder nach Paris und London einsetzen. Auch wird man ab Mitte Juli 2020 mit Boeing 777 nach München fliegen. Golfcarrier Emirates Airline wird ab 15. Juli 2020 auf den Strecken von Dubai nach London-Heathrow und Paris-Charles de Gaulle wieder das Muster Airbus A380 einsetzen. Derzeit ist die Superjumbo-Flotte aufgrund der Corona-Pandemie abgestellt. Den vorerst letzten A380-Flug führte Emirates im März 2020 durch. Adel Al Redha, Emirates Chief Operating Officer sagte: „Die A380 ist bei unseren Kunden nach wie vor ein beliebtes Flugzeug und bietet viele einzigartige Features. Wir freuen uns, die Emirates A380 ab dem 15. Juli wieder am Himmel zu sehen, um unsere Fluggäste nach London und Paris an Bord willkommen zu heissen. Wir freuen uns auch darauf, unsere A380 nach und nach zu weiteren Flugzielen einzusetzen, je nach der Nachfrage auf bestimmten Routen. Das Emirates A380-Erlebnis ist nach wie vor einzigartig in der Luftfahrt. Obwohl wir einzelne Serviceleistungen an Bord im Interesse der Schutzmassnahmen für unsere Passagiere und Mitarbeiter modifiziert haben, sind wir zuversichtlich, dass unsere Kunden es begrüssen, wieder mit diesem leisen und komfortablen Flugzeug zu fliegen.“ Darüber hinaus wird Emirates ab dem 24. Juni Flüge von Dubai nach Dhaka wieder in sein wachsendes Streckennetz aufnehmen. Ab dem 15. Juli bietet die Fluggesellschaft dann zudem auch wieder vier wöchentliche Flüge nach München an.

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DHL errichtet neues Cargo-Zentrum in München

Im Jahr 2022 wird die Express-Tochter der Deutschen Post AG einen Neubau, der auf zwei Parkplätzen errichtet wird, in Betrieb nehmen. DHL Express errichtet am Flughafen München auf den Flächen der heutigen Parkplätze P80 und P80-West ein neues Logistikzentrum. Ein entsprechender Vertrag wurde am Dienstag zwischen Airport und der Tochtergesellschaft der Deutschen Post AG unterzeichnet. Der Neubau soll eine Bruttogeschossfläche von etwa 8.000 Quadratmetern aufweisen. „Mit diesem Wachstum konnte das bisherige Gebäude nicht mithalten“, erläutert Markus Reckling, Managing Director DHL Express Deutschland, die Notwendigkeit des 70 Millionen Euro schweren Investitionsprojekts. „Nachdem wir im letzten Jahr bereits unser Service Center in Unterschleißheim für 13 Millionen Euro modernisiert und erweitert haben, ist der Neubau unseres Gateways am Flughafen der nächste Schritt des Infrastrukturplans, mit dem wir uns klar zu unserer Präsenz in der Region München bekennen. Auch in der momentan schwierigen wirtschaftlichen Lage investieren wir weiter konsequent in den Service für unsere Kunden, der für uns oberste Priorität hat.“ „Das ist gerade in diesen für die Luftfahrt so schwierigen Zeiten ein wichtiges Signal und ein großer Vertrauensbeweis für den Standort München. Das verstärkte Engagement von DHL Express wird unser Profil als Logistikstandort schärfen und erhebliche Impulse für den Luftfrachtverkehr liefern”, so Flughafenchef Jost Lammers.

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Eurowings setzt auf Varna und Burgas

Eurowings baut das Strecken-Portfolio weiter Richtung Südosteuropa aus und wird in diesen Sommermonaten erstmals die Schwarzmeerküste Bulgariens anfliegen – die Ferienziele Varna und Burgas werden neu aufgenommen. Das gesamte Programm soll mehr als 20 wöchentliche Flüge umfassen. Neben den Eurowings-Stationen Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart werden ab dem 6. Juli 2020 auch die Flughäfen München, Hannover und Leipzig direkt mit der bulgarischen Küste verbunden. Man habe sich bewusst für genau diese Ferienziele entschieden, wie man mitteilt. Denn die Strände Bulgariens würden immer beliebter werden.

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Freitag: Verdi ruft zu Kundgebungen auf

Staatshilfen beziehen und gleichzeitig Mitarbeitern kündigen? Das geht in den Augen von Verdi gar nicht. Aus diesem Grund finden am Freitag deutschlandweit Demonstrationen statt. Die Gewerkschaft Verdi ruft am Freitag ab 12 Uhr 00 Beschäftigte in der Luftfahrt zur Teilnahme an einer Protestaktion auf. Der Schwerpunkt dieser liegt in Frankfurt am Main, jedoch wird es auch in Bremen, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln, München und Stuttgart Aktionen geben. Ziel der Kundgebungen ist es, dass auf den Arbeitsplatzabbau und die Absenkung der Löhne im Luftverkehr hingewiesen wird. Verdi ist besonders verärgert darüber, dass zahlreiche Unternehmen in Deutschland Staatshilfe, zum Teil in Milliardenhöhe beziehen und gleichzeitig sowohl mit der Absenkung der Löhne als auch mit dem Abbau tausender Stellen drohen. Die Gewerkschaft fordert, dass die Hilfen der Bundesrepublik Deutschland nicht nur den Unternehmern, sondern auch den rund 300.000 Beschäftigten dieser Branche dienen sollten.

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Air Malta mit 22 Destinationen im Sommer

Der Staatscarrier kündigt sein Comeback im Linienverkehr an, doch erst vor wenigen Tagen wurden 70 gekündigte Piloten zur Rückgabe ihrer Uniformen aufgefordert. In Müllsäcken wurden diese vor die Air-Malta-Zentrale in Luqa gestellt. Air Malta wird im Sommer 2020 insgesamt 22 Destinationen bedienen. Offiziell wird die Homebase, Luqa, am 1. Juli 2020 wieder geöffnet. An diesem Tag hebt die maltesische Regierung auch die derzeit bestehenden Einreisebeschränkungen für Bürger zahlreicher Länder wieder auf. Ab dem einzigen Verkehrsflughafen der Republik Malta werden am 1. Juli 2020 die Ziele Rom, Lyon, Marseille, Prag, Catania, München, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, München, Wien, Zürich und Genf wieder erreichbar sein. Am 15. Juli 2020 werden Amsterdam, Brüssel, Mailand-Malpensa, London-Heathrow, Lissabon, Madrid, Palermo, Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle folgen. Im August will Air Malta auch Manchester wieder bedienen. Mit Madrid nimmt man sogar ein Ziel auf, das mehr als zehn Jahre lang gar nicht angeflogen wurde. Die Destination Luxemburg wird Air Malta nur am 4. und 11. Juli 2020 bedienen. Die günstigsten Flugscheine sollen nach Angaben des Carriers 39 Euro oneway kosten. Im Bereich des Vertriebs kooperiert man auch mit Ryanair, steht jedoch in keiner Verbindung mit Malta Air. Der maltesische Staatscarrier sorgte erst vor wenigen Tagen für regelrechten Wirbel, denn die Anzahl der Piloten wurde fast halbiert. Jene 70, die gekündigt wurden, wurden zur Rückgabe ihrer Uniformen aufgefordert. Da das für Air Malta zuständige Tourismusministerium schwieg, entschieden sich die Betroffenen dazu ihre Dienstkleidung in Einkaufssackerl und teilweise gar in Müllsäcken vor die Firmenzentrale in Luqa zu stellen. Besonders

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München: Geschäfte und Restaurants öffnen

Nach fast drei Monaten „Geisterflughafen“ kehrt auch auf dem bayerischen Hauptstadtflughafen wieder mehr leben ein. Nach und nach öffnen Gastronomie und Läden wieder ihre Pforten. Im Terminal 2 des Franz-Josef-Strauß Flughafens München öffnen nun wieder die ersten Geschäfte und Gastronomiebetriebe. Gleichzeitig läuft der Flugbetrieb wieder schrittweise an. Die Öffnungszeiten sind zum Teil noch eingeschränkt. Der Airport erklärt in einer Aussendung, dass rund ein Dutzend der Shops wieder auf Kundschaft wartet. Im Bereich der Gastronomie stehen derzeit acht Bars und Restaurants, darunter auch die Flughafenbrauerei samt Biergarten, zur Verfügung.

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Reportage: Austrian Airlines ist wieder in der Luft

Ein historischer Tag: Die AUA meldet sich am heutigen Tag nach dem Corona-Tiefschlaf zurück. Kurz vor sieben Uhr hebt die Embraer 195 – gesteuert vom Flottenchef höchstpersönlich – nach München ab. Doch trotz der Freude über die Wiederaufnahme fliegt die Fluglinie auf Sicht.  Nach 90-tägiger Corona-Pause begrüßt Home-Carrier Austrian Airlines seine Fluggäste wieder an Bord. Die Stationsmitarbeiter strahlten förmlich vor Euphorie, als sie AUA-Chef Alexis von Hoensbroech zusammen mit den ersten Fluggästen jubelnd und Fähnchen schwingend am Gate des Linienfluges OS111 empfingen. „Obwohl ich kein Frühaufsteher bin, ist mir heute das Aufstehen merkbar leichtgefallen. Heute ist ein sehr emotionaler Tag für das ganze AUA-Team“, so von Hoensbroech, sichtlich gerührt von der Aktion der Mitarbeiter. Neben der Schutzmaske, die während der gesamten Flugreise verpflichtend zu tragen ist, merkt man aber schon beim Betreten des Flughafens, dass Covid-19 das Fliegen weitgehend verändert hat: Überall im Terminal sind Desinfektions-Spender und Markierungen zur Abstandseinhaltung angebracht. Das Boarding erfolgt in Kleingruppen, um so die Abstandsregeln einhalten zu können. In der Flugkabine werden einem Reinigungstücher ausgehändigt, mit denen man die Sitzplatz-Oberflächen und Armlehnen noch einmal gründlichst desinfizieren kann. Sofern es die Auslastung zulässt, werden die Passagiere mit möglichst großem Abstand platziert. Auch vermisst man das Lächeln der Flugbegleiter, denn das Absetzen der Maske ist on board nur dann erlaubt, wenn man die eingeschränkte Bordverpflegung zu sich nehmen möchte. Fotos: Thomas Ramgraber Zusätzlich werden nach der Landung Fiebermessungen durchgeführt. Abgerundet wird das Ganze von der sogenannten Passanger Locator Card, die jeder Passagier mit personenbezogenen Angaben ausfüllen muss.

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AUA: Maskenpflicht in den AGB festgehalten

Handgepäck, das an Bord nicht benötigt wird, kann derzeit kostenfrei an SB-Schaltern abgegeben werden. Das Boarding soll in Kleingruppen erfolgen, um die Abstände einhalten zu können. Austrian Airlines absolvierte am frühen Morgen des Montags das Comeback im regulären Linienflugverkehr. Der Carrier weist darauf hin, dass das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken an Bord der Flugzeuge verpflichtend ist. Dies ist allerdings keine Vorschrift, die der Carrier selbst eingeführt hat, sondern die Republik Österreich ordnete bereits vor einigen Wochen das Tragen dieser mechanischen Barrieren in den Kabinen an. Dies gilt sowohl für die Passagiere als auch für das Personal. Nach etwa drei Monaten Pause hob am Montag um 6 Uhr 30 ein Embraer 195 der Austrian Airlines mit dem Flugziel München ab. Gleichzeitig wurden der Öffentlichkeit die COVID-19-Schutzmaßnahmen vorgestellt. Die Lufthansa-Tochter nahm nun auch das Tragen der MNS-Masken in die allgemeinen Beförderungsbedingungen auf. Das bedeutet konkret, dass die Weigerung diese zu benutzten zur Verweigerung der Beförderung führen wird. Auch am Flughafen Wien-Schwechat ist das Tragen der Masken in den Terminals verpflichtend. „Ich freue mich, dass Austrian Airlines wieder mit Linienflügen startet und wir uns gemeinsam wieder auf den Flugbetrieb konzentrieren können. Gemeinsam sorgen wir mit zahlreichen Maßnahmen für die Sicherheit unserer Passagiere und Beschäftigen. Damit entsprechen wir auch den Sicherheitsempfehlungen der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA, die bereits an der Entwicklung internationaler Standards arbeitet und damit Vorreiter in Europa ist. Wir arbeiten hier aktiv mit, der Flughafen Wien ist seit kurzem EASA-Test-Airport“, so Flughafendirektor Julian Jäger. Austrian Airlines gestattet weiterhin die Mitnahme von Handgepäck, empfiehlt jedoch

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Lufthansa: Freie Mittelsitze gegen Bezahlung

Der Kranich-Konzern will mit freien Mittelsitzen gegen Aufpreis und kostenpflichtigen Corona-Tests vor dem Abflug neue Geschäftsfelder erschließen. Lufthansa wird auf Langstreckenflügen aufgrund der Corona-Krise freie Mittelsitze gegen Aufpreis anbieten. Dies soll allerdings seinen Preis haben. Vorstandsmitglied Christina Foerster kündigte gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ an: „Billig wird das nicht“. Ein weiteres Geschäftsmodell, das Lufthansa laut dem Medienbericht aufbauen will, sind Corona-Tests an den Hubs Frankfurt am Main und München. Spätestens Anfang Juli sollen in Kooperation mit Laboren Testcenter aufgebaut werden. Innerhalb von vier Stunden sollen die Reisenden das Ergebnis erhalten. Dieses Angebot wird kostenpflichtig sein.

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Varna: Voyage Air wagt neuen Startversuch

Mit einer über 28 Jahre alten Boeing 737-500 will Voyage Air Varna mit diversen deutschen Städten verbinden. Der Unterschied zu den vorherigen Versuchen? Nun hat das Unternehmen AOC und OL. Das bulgarische Start-Up Voyage Air unternimmt heuer einen weiteren Anlauf, um in die Luft zu kommen. In den Jahren zuvor musste man die angekündigten Flüge, unter anderem auch nach Graz, stets wieder absagen. Ab 6. Juli 2020 will man nun mit Boeing 737-500 von Varna aus diverse deutsche Städte anfliegen. Konkret kündigt das Unternehmen Bremen, Erfurt, Münster/Osnabrück, München und Stuttgart an. Weiters will man Kiew-Boryspil und Lodz ansteuern. Im Unterschied zu den Vorjahren verfügt Voyage Air nun sowohl über ein gültiges AOC als auch über eine gültige Betriebsgenehmigung. Dies bestätigte das bulgarische Verkehrsministerium. Der seitens der IATA zugeteilte 2-Letter-Code lauter VO. Dieser wurde in der Vergangenheit von VLM und Tyrolean Airways genutzt. Nach Angaben von Voyage Air ist die eingesetzte Boeing 737-500 mit 126 Sitzplätzen bestuhlt. Die Maschine trägt die Registrierung LZ-TER und wurde im Jahr 1992 gebaut. Zuvor war der Mittelstreckenjet unter anderem bei China Southern Airlines, Transaero und Africa Charter Airline im Einsatz.

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