
Booking.com schweigt zu Betrugsmasche über Chatfunktion der Buchungsplattform
Viele Handels- und Buchungsplattformen warnen ihre Kunden davor, dass die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer außerhalb der vorgesehenen Kanäle wie Chatfunktionen geführt werden. Doch was ist, wenn Betrüger ausgerechnet die interne Chatfunktion von Booking.com nutzen und vermeintlich im Namen des gebuchten Hotels eine Anzahlung einfordern? Der genannte Anbieter ist einer der weltweit größten Vermittler von Hotelzimmern und hat mittlerweile einen so hohen Marktanteil, dass Kritiker von einer marktbeherrschenden Stellung sprechen. Booking.com hatte bislang den Ruf eine sichere Plattform für die Buchung von Unterkünften zu sein. Das hat durchaus auch seinen Preis, denn die Anbieter müssen durchaus stattliche Provisionen abführen. Hinsichtlich der Sicherheit scheint das in Amsterdam ansässige Unternehmen aber so einiges an Nachholbedarf haben, denn Betrügern gelingt es offenbar Accounts von Hotels zu kapern. Das Ziel ist, dass Kreditkartendaten von Kunden abgefangen und in betrügerischer Absicht genutzt werden können. In einem Aviation.Direct vorliegenden Fall hat ein Urlauber aus Österreich ein Hotelzimmer für seinen Winterurlaub auf den Malediven über Booking.com gebucht. Es handelt sich um ein gehobenes Haus in der Fünf-Sterne-Kategorie. Auf der Buchungsbestätigung des Vermittlers wird darauf hingewiesen, dass sich die Unterkunft vorbehält eine Vorautorisierung der Kreditkarte vorzunehmen. Betrüger nutzen offizielle Chatfunktion Konkret bedeutet das, dass das Hotel das Zahlungsmittel vorab „belasten“ kann. Der vereinbarte Betrag in Landeswährung wird dann temporär blockiert. Gerade Häuser der gehobenen Kategorie testen so, ob die hinterlegte Kreditkarte gültig und ausreichend gedeckt ist. Sofern man keine Push-Benachrichtigungen von der Bank bekommt, dann geschieht dieser Vorgang im Hintergrund. Passt alles, dann kommt es zu keiner weiteren







