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Innsbruck: Krankenhaus-Heliport wegen Materialfehler nicht startklar

Die Sperre des Hubschrauber-Landeplatzes am Innsbrucker Krankenhaus muss um mindestens einen Monat verlängert werden. Hintergrund ist, dass bei den Sanierungsarbeiten etwas schief gelaufen ist, denn ein Materialfehler im Bereich der Unterkonstruktion wurde entdeckt. Eigentlich hätte der Heliport am 15. September 2023 wieder in Betrieb genommen werden. Daraus wird nun – zumindest vorerst – nichts, denn bei der Abnahme wurde festgestellt, dass die Unterkonstruktion Mängel aufweist. Laut Medienerklärung des Krankenhauses soll es sich um einen Materialfehler, der beseitigt werden muss, handeln. Die Folge daraus: Das Provisorium mit Landungen im Olympia-Gelände und anschließendem Straßentransport der Patienten muss mindestens für ein weiteres Monat fortgesetzt werden. Der Heliport der Klinik ist in die Jahre gekommen und musste daher dringend saniert werden. Allerdings haben die Verantwortlichen wohl nicht damit gerechnet, dass es wegen fehlerhaftem Baumaterial zu Verzögerungen kommt. Laut Mitteilung des Krankenhauses wird nun die weitere Vorgehensweise mit der ausführenden Baufirma evaluiert. Man geht derzeit davon aus, dass sich die Wiederinbetriebnahme um zumindest vier Wochen verzögern wird. Bis dahin nutzt man weiterhin den Ersatzlandeplatz, der in der Olympiaworld eingerichtet wurde.

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Aeroitalia verschiebt Ancona-Wien in den Oktober 2023

Nicht ab 17. September 2023, sondern frühestens ab 1. Oktober 2023 wird die Fluggesellschaft Aeroitalia Nonstopflüge zwischen Ancona und Wien-Schwechat anbieten. Ohne nähere Kommunikation hat der Carrier die Aufnahme der angekündigten Flugverbindung nach hinten verschoben. Der Verkauf von Flugscheinen wurde zwischen 17. September und 30. September 2023 bereits eingestellt. Die operative Durchführung der geplanten Flüge von Ancona nach Wien soll mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600 durch die rumänische Air Connect erfolgen.

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Kosice und Luqa heben Flughafen Wien AG über das Vorkrisenniveau

Im Ferienmonat August 2023 hatte der Flughafen-Wien-AG-Konzern an den Standorten Kosice, Malta und Wien zusammengerechnet 4.084.286 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 14,1 Prozent zulegen. Man lag als Firmengruppe um 0,4 Prozent über dem Aufkommen, das man im Rekord-August 2019 hatte.  Auf den größten Airport Österreichs entfallen 3.103.842 Fluggäste. Damit lag man um 12,1 Prozent über dem Wert, den man im August 2022 erreicht hat, jedoch weiterhin um 1,5 Prozent unter jenem vom August 2019. Der Vorstand ist der Ansicht, dass man nun auch in Österreich nahezu das Vorkrisenaufkommen erreicht habe.  Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 2.343.709 (+17,5%) und die der Transferpassagiere fiel leicht auf 751.962 Reisende (-2,1%). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 21.676 Starts und Landungen (+9,2%). Das Frachtaufkommen wuchs gegenüber dem August 2022 leicht um 0,7% auf 19.797 Tonnen.  Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im August 2023 stieg nach Westeuropa auf 1.052.332 Passagiere (+9,4% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im August 2023 insgesamt 252.727 Passagiere (+12,1%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 53.300 Reisende (+2,4%) und nach Afrika 25.556 (+9,9%). In den Nahen und Mittleren Osten reisten im August 2023 insgesamt 107.545 (+33,0%) und in den Fernen Osten 42.653 Passagiere (+116,3%).  Besonders stark erwies sich der maltesische Flughafen Luqa. Dieser hatte im August 2023 878.462 Fluggäste und damit um 6,7 Prozent mehr als im August 2019. Das Vorjahresaufkommen übertraf die Tochtergesellschaft um 23,4 Prozent. Auch das slowakische Kosice legte – wenn auch in kleinerem Umfang – ganz ordentlich zu.

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Sommer 2024: Austrian Airlines fliegt häufiger nach Los Angeles

Im Sommerflugplan 2024 wird Austrian Airlines die saisonale Route Wien-Los Angeles erst am 2. Juni 2024 aufnehmen. Allerdings wird man diese Strecke künftig häufiger bedienen. Aus dem bereits im Reservierungssystem zugänglichen Flugplan geht hervor, dass Austrian Airlines beabsichtigt im Sommer 2024 sechsmal wöchentlich zwischen Wien und Los Angeles zu fliegen. Die Route soll täglich, ausgenommen an Montagen, angeboten werden.

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Kommentar: Die 9,99-Euro-Tickets sind endlich wieder da

Seit einigen Tagen erhalten Abonnenten von Airline-Newslettern wieder vermehrt Werbeaktionen von Carriern zugeschickt. Die eine Rabatt-Aktion jagt wieder die andere und das Preisniveau für Flugtickets scheint wieder im Fallen zu sein. Das hat seinen sehr guten Grund, denn bei vielen Anbietern sehen die Vorausbuchungszahlen für den Winter 2023/24 und den Sommer 2024 noch nicht so gut aus.  Im Sommer 2023 konnten viele Carrier zum Teil exorbitant hohe Ticketpreise durchsetzen. Viele Passagiere wollten unbedingt in den Urlaub fliegen und/oder einen Städtetrip machen, denn nicht gerade wenige Menschen haben sich in den Jahren zuvor von der Propaganda, die einige Regierungen in punkto Coronavirus verbreitet haben, verängstigen lassen und sind zu Hause geblieben. Auch blickten viele bei den sich ständig ändernden Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht mehr durch. Das Resultat: Dieses Jahr wollten besonders viele Menschen unbedingt wieder in den Urlaub und dabei haben die Kosten nur zweite Geige gespielt. Leider wurde dies auch von einigen auf Kredit finanziert, denn die alltäglichen Teuerungen treffen mittlerweile auch weite Teile der Mittelschicht.  Mehrkosten plus gutes Körberlgeld wurden verdient  Den Fluggesellschaften ist es gelungen, dass diese die Mehrkosten nicht nur weiterreichen konnten, sondern bei kaum inkludiertem Service auch noch kräftig etwas draufschlagen konnten. In den meisten Fällen wurde gebucht und damit haben Angebot und Nachfrage eine Lösung gefunden. Allerdings sieht es bei vielen Airlines für die Zeit nach den Herbstferien 2023 nicht mehr so rosig aus, denn die Buchungszahlen sind nicht gerade berauschend.  Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Einerseits gibt es viele Menschen, die sich von neuerlicher

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Ausflüge: Niederösterreich-Card wird rege genutzt

Die Niederösterreich-Card wurde bis inklusive Ende Juli von den Karteninhabern für rund 600.000 Ausflüge genutzt. Enthalten sind auch Führungen am Flughafen Wien-Schwechat. „Ob Regen oder Sonnenschein: Insgesamt öffnet die Niederösterreich-Card das Tor zu rund 350 Ausflugszielen in Niederösterreich und den angrenzenden Bundesländern. Wer in Niederösterreich seinen Urlaub verbringt, bekommt mit der Niederösterreich-Card 348 Ideen für tolle Urlaubstage. Die Karte kann noch bis Ende März 2024 genützt werden, da bieten sich auch in den kommenden Wochen und Monaten noch viele Gelegenheiten, Tier- und Naturparks, Klettergärten, Hallenbäder und Freilichtmuseen zu besuchen“, so Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung. Die NÖ-Card ist eine Karte, die zum Preis von 65 Euro pro Jahr gekauft werden kann und freien Eintritt zu zahlreichen Ausflugszielen in Wien, Niederösterreich und teilweise auch dem Burgenland ermöglicht. Ebenfalls inkludiert ist die Besucherwelt am Flughafen Wien. Für Kinder und Jugendliche gibt es vergünstigte Preise.

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Easyjet nimmt Birmingham-Salzburg auf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird ab 13. Jänner 2024 einmal wöchentlich zwischen Birmingham und Salzburg fliegen. Ab der Schweiz legt man zwei neue Routen auf.  So geht es ab 16. Dezember 2023 je zweimal wöchentlich ab Genf und Salzburg nach London-Stansted. Die drei zusätzlichen Routen hat man vorerst während der Winterperiode 2023/24 im Portfolio. 

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Wizz Air gibt Eilat-Flüge ab Wien auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird im Winterflugplan 2023/24 ab Wien-Schwechat die südisraelische Destination Eilat nicht mehr anbieten. Der Carrier hat diese Route bereits aus dem Verkauf genommen und gegenüber Aviation.Direct die Einstellung bestätigt. Vor einigen Jahren brachte Wizz Air Nonstop-Flüge nach Eilat in den Wiener Winterflugplan. Zu Beginn wurde noch der damals zivil mitbenutzte Militärflughafen Ovda angesteuert, denn aus verschiedenen Gründen wären Nonstopflüge nach Eilat-Hozman nicht möglich gewesen. Nach der Eröffnung des Airports Eilat-Ramon wechselte man auf diesen. Die Corona-Pandemie brachte mit sich, dass Wizz Air die Flüge nach Eilat erst im Winterflugplan 2022/23 reaktivieren konnte. Diese wurden äußerst kurzfristig aufgelegt, jedoch lag dies primär daran, dass sich die Einreise- und Quarantänebestimmungen während der gesamten Pandemiezeit häufig geändert haben und besonders Israel über einen längeren Zeitraum hinweg sehr harte Bestimmungen hatte. Zeitweise durften Touristen überhaupt nicht einreisen. Im Winter 2023/24 werden Personen, die ihre Urlaube in Eilat verbringen wollen, vergeblich Nonstopflüge ab Wien suchen. Diese werden seitens Wizz Air nämlich nicht mehr angeboten, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Eine Alternative in dieser Region steht ab Wien beim pinkfarbenen Lowcoster nicht zur Verfügung. Allerdings bietet der Mitbewerber Ryanair Flüge nach Akaba an. Der Airport befindet sich Luftlinie direkt gegenüber von Eilat-Hozman, jedoch auf jordanischer Seite. Passagiere, die nach Eilat wollen und in Akaba landen, sollten beachten, dass für Jordanien für die meisten europäischen Staatsbürger ein kostenpflichtiges Visum erforderlich ist. Dieses kann vorab online beantragt und bezahlt werden oder aber bei Ankunft erteilt werden. Weiters sind die Grenzübertritte von Jordanien nach Israel

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Wien: Emirates überraschte beim Familientag

Zum Ausklang der Schulferien lud Emirates am 31. August 2023, gemeinsam mit der Besucherwelt, Vertriebspartner und deren jüngste Familienmitglieder zu einem abenteuerlichen Tag am Flughafen ein.  Für viele Familien mit Kindern endet mit dem Schulstart offiziell auch die Urlaubssaison. Doch bevor der stressige Schulalltag wieder losgeht, bot Emirates noch ein letztes Sommerhighlight für Vertriebspartner und deren jüngste Familienmitglieder. Rund 50 Travel Agents bekamen am 31. August spannende Einblicke in das rege Treiben am Airport. Das Emirates Team nahm die Gäste mit auf eine beeindruckende Rundfahrt am Flughafen. Die jüngsten Gäste besuchten vor Ort eine Boeing 777 und waren erstaunt zu erfahren, dass 12 Giraffen in die Länge dieses imposanten Flugzeugs passen. Anschließend ging es weiter in die Besucherwelt. Dort konnten die Besucher im Erlebnisraum unter anderem mittels multimedialer Installationen einen Flug aus der Cockpit-Perspektive erleben und von der Besucherterrasse aus einen beeindruckenden 180-Grad-Blick auf das gesamte Flughafen-Areal genießen.  Emirates bietet den jüngsten Passagieren auch an Bord ein unvergessliches Erlebnis. Das Bordunterhaltungssystem ice sorgt mit einer breiten Auswahl an Filmen, Serien, Musik und Videospielen für alle Altersklassen für einen kurzweiligen Flug. Für Kinder ab zwei Jahren werden auf fast allen Strecken Kindermenüs auf einem farbenfrohen Essenstablett serviert. Zusätzlich sind in den speziell auf die Bedürfnisse der verschiedenen Altersgruppen zugeschnittenen Amenity Kits nützliche Extras wie Farbstifte oder Kopfhörer enthalten. Und für die Kleinsten stehen buchbare Babybetten, Wickeltische sowie Bio-Babynahrung, Milchnahrung und Babyflaschen zur Verfügung. Emirates bietet auch vor dem Flug zahlreiche Annehmlichkeiten wie Familien-Priority-Boarding, Mutter-Kind-Räume und spezielle Betreuungsdienste für Alleinreisende im Alter

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Ryanair streicht weitere zehn Strecken ab Warschau-Modlin

Der Flughafen Warschau-Modlin liegt seit einiger Zeit mit seinem einzigen Großkunden, der Ryanair Group, im Clinch über Gebühren und einen geforderten Ausbau des Terminals. Nun erhöht der Lowcoster den Druck und streicht insgesamt 10 Strecken. Auf 13 weiteren, darunter auch nach Wien-Schwechat, fährt man die Frequenzen zurück und Köln/Bonn fällt komplett weg. Seit einiger Zeit fliegt Ryanair auch wieder ab dem größeren Airport Warschau-Chopin. Dies hat zur Folge, dass man zum Beispiel ab Wien-Schwechat sowohl Modlin als auch Chopin im Portfolio hat. Dass man überhaupt ab dem Hauptflughafen aktiv ist, hat auch den Grund, dass man sich mit Modlin schon länger in einer Art Meinungsverschiedenheit befindet. Nun hat man die Kapazität um 20 Prozent gekürzt. Daraus resultiert, dass die Flüge nach Köln/Bonn, Belfast, Bristol, Kaunas, Manchester und Pisa zumindest im Winterflugplan 2023/24 komplett entfallen. Auf den Routen nach Stansted, Stockholm-Arlanda, Dublin, Wien-Schwechat, Mailand-Bergamo, Paris-Beauvais und Charleroi fährt man die Frequenzen zum Teil signifikant zurück. Laut Eddie Wilson, Geschäftsführer der Ryanair DAC, wäre es nicht gelungen mit dem Management des Modlin-Airports eine langfristige Entwicklungsvereinbarung zu unterschreiben. Lediglich eine Art Zwischenlösung konnte gefunden werden. Im Grundsatz geht es darum, dass Ryanair möglichst günstige Gebühren haben möchte und der Ansicht ist, dass für das vorgeschlagene Wachstum der Ausbau des kleinen Terminals notwendig ist. Allerdings steigt die Betreibergesellschaft auch im Hinblick auf den geplanten Großflughafen durchaus auf die Bremse, denn die Zukunft des Modlin-Airports ist nach der Eröffnung des Neubaus völlig offen. Chopin soll dem aktuellen Stand der Dinge nach als Stadtflughafen erhalten bleiben,

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