Österreich

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Wettstreit im österreichischen Luftraum: Ryanair fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer

In einem scharfen Appell hat die irische Fluggesellschaft Ryanair die österreichische Regierung aufgefordert, dringend die hohen Luftverkehrssteuern und Gebühren zu senken, um den heimischen Luftverkehr und Tourismus zu fördern. Die Forderung ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten strategischen Entscheidungen der Lufthansa Gruppe, weitere Kapazitäten in Österreich abzubauen und das Management der Tochtergesellschaft AUA nach Frankfurt zu verlagern. Während die Lufthansa Group die regionale Anbindung, wie zuletzt die Strecke Linz-Frankfurt, aufgibt, positioniert sich Ryanair als der einzige verbliebene Linienflieger ab Linz und als potentieller Retter der österreichischen Flugverbindungen. Die Fluggesellschaft hat der Regierung einen ambitionierten Investitionsplan von einer Milliarde US-Dollar vorgelegt, um das Passagieraufkommen in Österreich signifikant zu steigern. Die Realisierung dieser Pläne ist jedoch an die Bedingung geknüpft, daß die österreichische Politik die Rahmenbedingungen durch eine Reduzierung der Kosten für Fluglinien verbessert. Lufthansa zieht sich zurück, Ryanair drängt vor Die Auseinandersetzung zwischen Ryanair und der Lufthansa Gruppe um den österreichischen Markt spitzt sich zu. Der Rückzug der Lufthansa aus regionalen Märkten in Österreich, wie die Einstellung der Route von Linz nach Frankfurt, wird von Ryanair als weiterer Beleg für die strategische Verlagerung des Wachstums nach Deutschland gesehen. Laut Ryanair ist die Lufthansa-Gruppe, zu der auch die AUA gehört, eine „Hochpreis-Fluggesellschaft“, die in Österreich Kapazitäten abbaut, um die Ticketpreise weiter zu erhöhen. Dieses Vorgehen sei ein Schlag ins Gesicht der österreichischen Steuerzahler, die die AUA während der Krise mit 600 Millionen Euro gerettet hätten. Die AUA selbst hat in den letzten Jahren wiederholt Kapazitäten und Strecken reduziert, was zu einer

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Österreichische Genusswochen im Berliner KaDeWe gestartet

Im renommierten Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe) präsentieren vom 1. bis 27. September 24 österreichische Lebensmittel- und Getränkeproduzenten ihre Spezialitäten. Die Initiative der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) soll die Positionierung der heimischen Kulinarik stärken. Die Veranstaltung findet in der berühmten Feinkostabteilung im sechsten Stockwerk statt. Vertreter der WKÖ betonten bei der Eröffnung, daß Deutschland der wichtigste Exportmarkt für österreichische Lebensmittel sei, auf den 37 Prozent der Ausfuhren entfielen. Die starke Nachfrage nach heimischen Spezialitäten unterstreiche die Bedeutung von Herkunft und Qualität auf dem Markt. Als Teil der Aktion werden Besuchern auch Weinproben und österreichische Gerichte in den Restaurants angeboten. Ein Ziel der Initiative sei, die Präsenz österreichischer Produkte langfristig im deutschen Handel zu sichern. Die Veranstaltung verbindet Wirtschaft und Tourismus. Nach Aussage von Vertretern der WKÖ soll die Aktion auch einen Impuls für den heimischen Tourismus setzen, da deutsche Gäste der größte Besuchermarkt für Österreich seien.

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Verkehrschaos erwartet: Ferienende und Großveranstaltungen in Österreich

Der Automobilclub ARBÖ warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen in Österreich am kommenden Wochenende vom 6. bis 7. September. Grund dafür sei das Zusammentreffen aus Ferienende in mehreren Bundesländern und verschiedenen Großveranstaltungen. Parallel zum Ende der Sommerferien in sechs österreichischen Bundesländern beginnt auch in fünf deutschen Bundesländern die Schule wieder. Der Samstag wird aufgrund der Rückreise von Millionen von Schülern und Reisenden als Hauptstautag erwartet. Massivste Auswirkungen werden auf der Brennerautobahn (A13), der Tauernautobahn (A10) und der Westautobahn (A1) erwartet, insbesondere vor den zahlreichen Tunneln. Auch an den Grenzen müssen sich Reisende auf lange Wartezeiten einstellen, unter anderem vor dem Karawankentunnel und an den Übergängen nach Deutschland. Zusätzlich erschweren Großereignisse wie das Fußball-WM-Qualifikationsspiel in Linz, die European Bike Week am Faaker See und die Herbstmesse in Dornbirn die Verkehrslage. Die Biker-Parade am Samstag verursacht Streckensperrungen im Großraum Villach.

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Bundesheer begrüßt deutlich mehr Kaderanwärter

Das österreichische Bundesheer hat am 1. September mit 1.230 neuen Soldaten die 19. Kaderanwärterausbildung begonnen. Die Anzahl der Bewerber hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, als 650 Anwärter die Ausbildung aufnahmen. Von den neuen Teilnehmern beginnen 366 ihre Laufbahn als Einjährig-Freiwillige. Die Ausbildung bereitet sie auf eine spätere Karriere als Offizier oder Unteroffizier vor. Die Offiziersausbildung dauert vier Jahre und umfaßt unter anderem ein Studium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sieht den deutlichen Zuwachs als Bestätigung für die Attraktivität der Laufbahn beim Bundesheer. Sie betont, daß die neuen Soldaten zur Sicherung der Einsatzbereitschaft beitrügen. Gleichzeitig begannen am 1. September auch 120 neue Lehrlinge in 40 verschiedenen Berufen ihre Lehre beim Bundesheer. Die Ausbildung zum Unteroffizier dauert 18 Monate. Das Bundesheer bildet derzeit insgesamt rund 250 Lehrlinge aus. Die berufliche Palette reicht von der Elektronik bis zur Metallverarbeitung.

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Ryanair fordert die Senkung der Luftverkehrssteuer in Österreich

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Regierung erneut aufgefordert, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen. Laut der Airline sei Österreich im Vergleich zu anderen EU-Märkten nicht wettbewerbsfähig und hinke bei der Erholung des Luftverkehrsaufkommens hinter seinen europäischen Konkurrenten her. Die Forderung zielt auf eine Abschaffung der Luftverkehrssteuer von 12 Euro pro Passagier sowie auf eine Senkung der Flughafen- und Flugsicherungsgebühren. Ryanair argumentiert, daß die hohen Kosten die Investitionen von Fluggesellschaften behinderten und die Flugpreise für Reisende erhöhten. Andere Länder wie Schweden und Ungarn hätten ähnliche Steuern bereits abgeschafft, um das Wachstum zu fördern. Die Fluggesellschaft stellte in Aussicht, im Falle einer Abschaffung der Steuer eine Milliarde US-Dollar in Österreich zu investieren und 300 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das Passagieraufkommen könnte auf jährlich 12 Millionen steigen. Sollten die hohen Zugangskosten jedoch bestehen bleiben, drohe die Airline die Präsenz in Österreich zu reduzieren und die Kapazitäten auf Märkte mit besseren Wachstumsbedingungen zu verlagern.

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Sommer-Bergbahnen führen neue Verhaltensregeln ein

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen (BÖSB) haben erstmals eine überregionale Handlungsempfehlung für Gäste vorgestellt. Die „Gipfelcharta“ soll den respektvollen Umgang mit der Bergwelt und anderen Besuchern fördern. Die Charta legt klare Leitlinien fest. Kornel Grundner, Sprecher der BÖSB, erklärte, daß die Empfehlungen auf erfolgreichen Initiativen aus den Bundesländern beruhen. Die „Gipfelcharta“ wurde in den Kriterienkatalog des Qualitätssiegels aufgenommen und muß bei Zertifizierungen kommuniziert werden. Die Bergbahnen berichteten zudem über eine positive Zwischenbilanz zur Saisonhalbzeit 2025. Laut einer Blitzumfrage waren rund zwei Drittel der Betriebe mit den ersten Monaten zufrieden, fast 60 Prozent verzeichneten stabile oder steigende Gästezahlen. Als Erfolgsfaktoren gelten die hohe Gästezufriedenheit und das Familien- und Aktivsegment. Der Sprecher der BÖSB betonte, daß die Bergbahnen trotz Herausforderungen wie Kostensteigerungen eine stabile Entwicklung zeigten.

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Westbahn erweitert Planungshorizont: Tickets nun sechs Monate im Voraus buchbar

Ein Schritt in Richtung erhöhter Reiseflexibilität und Planungssicherheit wird im österreichischen Bahnverkehr vollzogen. Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn hat bekanntgegeben, daß Tickets für ihr gesamtes Streckennetz ab sofort bis zu sechs Monate im Voraus buchbar sind. Diese Neuerung ermöglicht es Reisenden, ihre Fahrten für einen deutlich längeren Zeitraum als bisher üblich zu sichern. Das erweiterte Angebot richtet sich besonders an jene, die Reisen zu festen Terminen wie Feiertagen oder Schulferien planen, und unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, sich im Wettbewerb der Bahnreiseveranstalter mit einem kundenorientierten Servicekonzept zu positionieren. Die Einführung des neuen Buchungsfensters geht einher mit einer umfangreichen Erweiterung des Streckennetzes und der Frequenzen, die das größte Angebot in der Geschichte der Westbahn darstellen. Der neue Planungshorizont: Ein strategischer Vorteil für Reisende Die Möglichkeit, Zugtickets bis zu einem halben Jahr im Voraus zu buchen, ist im Vergleich zu den gängigen Praktiken vieler europäischer Bahnbetreiber, die oft nur ein dreimonatiges Vorbuchungsfenster anbieten, ein bemerkenswerter Fortschritt. Die Entscheidung der Westbahn, diesen Horizont auf sechs Monate auszuweiten, ist eine direkte Reaktion auf die Bedürfnisse der Kundschaft. Wie Westbahn-Geschäftsführer Marco Ramsbacher betonte, benötigen Reisende, die nicht täglich mit dem Zug unterwegs sind, insbesondere bei längeren Strecken und planbaren Anlässen wie dem Winterurlaub, frühzeitige Planungssicherheit. Das neue System erlaubt es nun, Fahrten für die Weihnachtszeit, Skiferien oder Semesterferien bereits im Spätsommer zu buchen. Diese Strategie dient nicht nur der Kundenbindung, sondern auch der besseren Auslastung der Züge. Durch Frühbuchungen kann die Westbahn die Nachfrage besser antizipieren und das Ticketmanagement optimieren. Frühbucher profitieren zudem von besonders attraktiven

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Alpenverein erhält Unterstützung aus den Niederlanden

Der Österreichische Alpenverein hat bei der Sanierung alpiner Wege erstmals Unterstützung aus den Niederlanden erhalten. Ehrenamtliche des Niederländischen Kletter- und Bergsportvereins (NKBV) halfen in verschiedenen Bundesländern, um die Instandhaltung der Wanderwege zu unterstützen. Insgesamt fünf Teams mit vier bis zehn Freiwilligen arbeiteten jeweils eine Woche lang Seite an Seite mit Verantwortlichen der Alpenvereinssektionen. Die Einsätze fanden in der Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg und Tirol statt. Die Initiative entstand aus dem Wunsch des NKBV, etwas zurückzugeben, da seine Mitglieder die Wege in Österreich ebenfalls nutzen. Der Alpenverein kämpft mit der wachsenden Herausforderung der Wegeerhaltung und einem Rückgang des ehrenamtlichen Engagements. Die Initiative soll daher auch als Signalwirkung dienen, um mehr Menschen für die wichtige Aufgabe der Wegewartung zu gewinnen. Laut Projektverantwortlichem Marco Gabl war die Zusammenarbeit eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten. Die Freiwilligen aus den Niederlanden zeigten sich erstaunt, wie viel Aufwand für die Instandhaltung der Wege nötig sei. Aufgrund des erfolgreichen Ablaufs soll das Projekt im kommenden Jahr fortgeführt werden.

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Österreich feiert erstes Kinofest mit Einheitspreis

Am Samstag, 13. September 2025, findet in Österreich zum ersten Mal das Kinofest statt. Die Veranstaltung, die vom Fachverband der Kinos der Wirtschaftskammer Österreich organisiert wird, bietet Kinotickets an diesem Tag zum Einheitspreis von 5,90 Euro an. Die Initiative orientiert sich am Erfolg ähnlicher Formate in Deutschland und dient als Auftakt in die kommende Herbst- und Wintersaison. Alle Standorte der Kinokette Cineplexx nehmen an der Aktion teil. Für die Besucher stehen verschiedene Filmgenres zur Auswahl. Zu sehen sind unter anderem Familienfilme wie „Die Gangster Gang 2“ und Horrorfilme wie „Conjuring 4“. Das Programm umfaßt zudem Komödien wie „Kanu des Manitu“ sowie Dramen und Romanzen. Die Veranstaltung soll die Vielfalt des Kinos hervorheben. Der Vorverkauf für das Kinofest hat bereits begonnen.

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Österreichs Campingbranche mit starkem ersten Halbjahr 2025

Die österreichische Campingbranche hat im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Anstieg der Übernachtungszahlen verbucht. Laut Statistik Austria wurden insgesamt 3.020.022 Nächtigungen gezählt, was einem Plus von 12,4 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres entspreche. Besonders stark war der April, in dem sich die Nächtigungen auf 357.186 verdoppelten. Der Mai hingegen verzeichnete mit einem Minus von 25 Prozent einen Rückgang der Zahlen. Am häufigsten wurde in Tirol genächtigt, das mit 906.399 Übernachtungen an der Spitze liegt. Kärnten und Salzburg folgen auf den Plätzen zwei und drei. Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Campingclubs, erklärte, daß sich die Campingzahlen seit Jahren auf hohem Niveau bewegen. Die Zahlen zeigten, daß Camping kein vorübergehender Trend, sondern eine feste Größe im österreichischen Tourismus sei. Trotz eines kühleren Julis rechne die Branche mit einer zufriedenstellenden Sommersaison. Die guten Zahlen im August und der Nächtigungsrekord des gesamten Tourismus im Halbjahr würden auf ein positives Ergebnis hindeuten.

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