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Hotels aus ganz Europa klagen gegen Booking.com

Eine europäische Sammelklage gegen den Online-Anbieter Booking.com hat bisher mehr als 15.000 Hotels und Beherbergungsbetriebe angezogen. Allein in Österreich haben sich rund 750 Betriebe für die Teilnahme an der Klage registriert. Die Initiative wird vom europäischen Hotelverband HOTREC und mehr als 30 nationalen Verbänden unterstützt. Sie richtet sich gegen die jahrelange Anwendung von Bestpreisklauseln, die vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) im September 2024 als unvereinbar mit dem EU-Wettbewerbsrecht beurteilt wurden. Das Ziel der Klage sei es, finanzielle Schäden geltend zu machen, die den Hotelbesitzern durch die Klauseln entstanden sein könnten. Georg Imlauer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich, erklärte, daß die hohe Beteiligung das Interesse an einer rechtlichen Klärung zeige. Die Daten der teilnehmenden Hotels werden nach Ablauf der Anmeldefrist konsolidiert und geprüft. Die Klage soll noch vor Jahresende beim Bezirksgericht Amsterdam, dem Sitz von Booking.com, eingebracht werden.

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Ryanair kritisiert österreichische Flugsicherung wegen Personalmangels

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Flugsicherung Austro Control scharf kritisiert. Die Airline nennt Personalmangel und Mißmanagement als Ursache für erhebliche Verzögerungen bei 32 Flügen und 5.700 Passagieren am Dienstag, dem 26. August. In einer Mitteilung verwies Ryanair auf Medienberichte, wonach 70 Fluglotsen fehlen würden, um die derzeitige Kapazität zu bewältigen. Die Fluggesellschaft betonte, daß viele der betroffenen Flüge Österreich nicht als Ziel hatten, sondern lediglich den Luftraum des Landes durchquerten. Die Airline richtete eine Forderung an Bundesminister Peter Hanke, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um den Personalmangel zu beheben. Ryanair sieht die Vorfälle als Teil eines größeren Problems im europäischen Flugverkehr und fordert seit langem Reformen auf EU-Ebene. Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH von Ryanair, bezeichnete die Störungen als inakzeptabel. Er forderte die zuständigen Stellen auf, Austro Control die nötige Unterstützung zu geben, um den Luftraum angemessen zu verwalten und weitere Beeinträchtigungen zu verhindern.

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Österreichs Tourismusbetriebe fordern Bürokratieabbau

Der Tourismussektor in Österreich sieht sich durch übermäßige Bürokratie in seiner Wettbewerbsfähigkeit gehemmt. Susanne Kraus-Winkler, Bundesspartenobfrau der Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), betonte auf einer Konferenz in Alpbach, daß Unternehmen im Durchschnitt neun Stunden pro Woche mit administrativen Aufgaben verbringen. Besonders kleinstrukturierte Betriebe, die den Großteil der Branche ausmachen, leiden unter den hohen administrativen Anforderungen. Eine Umfrage zeigt, daß sich jedes zweite Unternehmen stark durch Bürokratie belastet fühlt. Dies führe zu hohem Zeit- und Kostenaufwand und schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Die WKÖ fordert daher ein umfassendes Entbürokratisierungspaket von der Bundesregierung. Zu den konkreten Maßnahmen zählen die Lockerung von Prüfpflichten, eine Flexibilisierung des Betriebsanlagenrechts und die Schaffung eines einfachen Modells für Aushilfskräfte. Die Branche erwarte sich von der Herbstklausur der Regierung eine entschlossene Reaktion. Die Freisetzung von Ressourcen durch den Bürokratieabbau soll den Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auf ihr Kerngeschäft und die Betreuung ihrer Gäste zu konzentrieren. Die WKÖ betont, daß dies Freiräume für Innovation und Investitionen schaffen würde.

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Verkehrschaos erwartet: Ferienende und Großveranstaltungen in Österreich

Österreichs Autobahnen und Hauptverkehrsadern stehen vor einem verkehrsreichen Wochenende. Das Ende der Sommerferien in Ostösterreich und mehreren Nachbarländern sowie mehrere Großveranstaltungen sorgen für hohes Staupotential. Die Tauern Autobahn (A10) wird von Verkehrsexperten als Staustrecke Nummer 1 erwartet, insbesondere vor den Tunnel- und Mautbereichen. Auch auf der Brenner- (A13), Pyhrn- (A9) und West Autobahn (A1) wird mit starkem Verkehrsaufkommen gerechnet. Hinzu kommen lokale Verkehrsbehinderungen durch Veranstaltungen wie den Ötztaler Radmarathon in Tirol, den Ironman in Zell am See und das Laufevent Kärnten Läuft am Wörthersee. Zusätzlich zu den Rückreisewellen müssen Autofahrer mit Wartezeiten vor den Grenzübergängen in Spielfeld, Nickelsdorf und am Karawanken Tunnel rechnen. Der ARBÖ warnt davor, daß diese Geduldsproben stundenlang andauern könnten. Der ÖAMTC kündigte den Einsatz eines Stauberaters an, um kleinere Pannen vor Ort zu beheben. Die Gartenbaumesse Tulln wird ebenfalls zehntausende Besucher anziehen und auf den Zufahrtsstraßen zu Verzögerungen führen. Die Hauptreisetage werden nach Prognosen der Verkehrsexperten der Samstag und der Sonntag sein, an denen zwei große Rückreisewellen erwartet werden.

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Sommer 2026: Corendon expandiert in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Corendon Airlines, eine türkisch-niederländisch-maltesische Fluggesellschaft, hat ihren Sommerflugplan für das Jahr 2026 vorgelegt und plant eine signifikante Kapazitätsausweitung. Mit einem Wachstum von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem verstärkten Fokus auf den deutschsprachigen Markt sowie Polen und Großbritannien, positioniert sich die Airline für eine ambitionierte Wachstumsstrategie. Die Gesellschaft, die nach eigenen Angaben jährlich rund 10 Millionen Passagiere befördert, setzt dabei insbesondere auf eine Stärkung ihrer Basen in Deutschland und eine Ausweitung des Flugangebots zu populären Feriendestinationen. Der Sommerflugplan 2026 von Corendon Airlines sieht eine konsequente Konzentration auf die Kernstrecken vor. Christian Hein, Head of Sales & Marketing bei Corendon Airlines, erläuterte, daß die Wachstumsstrategie vor allem durch ein zweistelliges Kapazitätswachstum gestärkt werde. Besonderes Augenmerk liegt auf den vier deutschen Basen in Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg, wo jeweils zwei, in Düsseldorf sogar vier Flugzeuge stationiert werden. Dies soll den Reisenden eine größere Flexibilität bei der Urlaubsplanung ermöglichen. Ein zentrales Ziel der Expansion ist die Metropole Antalya an der Türkischen Riviera. Von allen 19 Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Corendon Airlines anfliegt, soll es im Sommer 2026 mindestens dreimal pro Woche Flüge nach Antalya geben. Von den deutschen Basen wird das Angebot nochmals intensiviert: Ab Düsseldorf sind drei tägliche Flüge geplant, während von Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg zweimal täglich Flüge angeboten werden sollen. Neben der Ausweitung des Angebots nach Antalya kündigt die Airline auch neue Routen an. Ganz neu im Flugprogramm ist die Verbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück und Heraklion auf der griechischen Insel Kreta. Zudem werden

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Sun d’Or Airlines kündigt Flüge nach Salzburg an

Die israelische Fluggesellschaft Sun d’Or Airlines hat ihren Winterflugplan 2025/2026 um eine neue Verbindung erweitert. Das Unternehmen plant laut einem Bericht von Aeroroutes.com, vom 14. bis zum 21. Dezember Flüge zwischen Tel Aviv und Salzburg anzubieten. Die Flüge sollen jeweils donnerstags und sonntags mit einem Flugzeug des Typs Boeing 737-800 durchgeführt werden. Sun d’Or Airlines ist eine Tochtergesellschaft der israelischen Nationalfluggesellschaft El Al und spezialisiert sich auf Ferienflüge zu verschiedenen Destinationen in Europa. Die neue Route zielt darauf ab, israelische Reisende für den Wintersport in die österreichischen Alpen zu bringen. Der Flughafen Salzburg gilt als wichtiger Zugangspunkt für Touristen, die die Skiregionen der umliegenden Bundesländer besuchen möchten. Der vorerst auf eine Woche beschränkte Flugbetrieb könnte als Testlauf für eine mögliche Verlängerung in zukünftigen Saisons dienen. Die Verbindung unterstreicht das wachsende touristische Interesse am Wintersport in Österreich und die Bemühungen, das Flugangebot aus dem Nahen Osten auszubauen.

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Bergbahnen und Klimaticket Ö setzen Zusammenarbeit fort

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen und das Klimaticket Ö setzen ihre Zusammenarbeit fort. Die Kooperation, die den Titel Eins für Berg und Tal trägt, bietet Reisenden die Möglichkeit, von einem Preisvorteil bei der Nutzung von Seilbahnen zu profitieren. Bis Ende November 2025 erhalten Besitzer eines Klimaticket Ö an den Kassen der teilnehmenden Bergbahnen eine Ermäßigung von zehn Prozent auf den jeweiligen Tagespreis. Die Zusammenarbeit soll die Anreise zu alpinen Zielen erleichtern; über 80 Prozent der beteiligten Betriebe sind weniger als zehn Gehminuten von einer Haltestelle des öffentlichen Verkehrs entfernt. Die Initiative der Wirtschaftskammer Österreich umfaßt mittlerweile 82 Mitglieder mit insgesamt 100 zertifizierten Themenbergen. Diese bieten verschiedene Angebote, von Wanderwegen über Bike-Angebote bis zu Erlebnisparks, an. Die Kooperation unterstreicht das wachsende Bestreben, die Anreise zu touristischen Destinationen in Österreich durch eine Kombination von Mobilitäts- und Freizeitangeboten zu vereinfachen und attraktiver zu gestalten. Dies soll auch die Anreise aus entfernt gelegenen Landesteilen erleichtern.

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Paketversand in Österreich wächst weiter, Briefvolumen schrumpft

Ein neuer Jahresbericht des RTR Post Monitor bestätigt die anhaltenden Trends auf dem österreichischen Postmarkt. Im Jahr 2024 wurden in Österreich rund 430 Millionen Pakete befördert, was eine Steigerung von über 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gleichzeitig ist das Briefvolumen weiter rückläufig. Die inländischen Briefsendungen gingen um 6,1 Prozent zurück und beliefen sich auf 480,9 Millionen Stück. Die Entwicklung bei den Paketen ist laut dem Bericht eine direkte Folge des weiter wachsenden Online-Handels, der dazu führt, daß immer mehr Güter an Privatkunden versendet werden. Als Reaktion auf das steigende Paketvolumen hat die Branche die Infrastruktur für die Zustellung massiv ausgebaut. Die Anzahl der Abholstationen in Österreich hat sich im vergangenen Jahr auf über 3.200 mehr als verdoppelt. Das Land reiht sich damit im europäischen Mittelfeld ein. Der Bericht weist zudem auf eine Verlagerung des Kaufverhaltens der Verbraucher weg vom stationären Handel hin zum Internet hin. Die Zunahme des grenzüberschreitenden Online-Handels führt laut den Autoren des Berichts dazu, daß Wertschöpfung in der österreichischen Wirtschaft teilweise ins Ausland abfließt.

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Österreich nähert sich europäischem Standard bei Kartenzahlung an

Die Zahl der Zahlungsterminals in Österreich ist stark angestiegen und hat sich seit 2022 auf nunmehr 30 Terminals pro 1.000 Einwohner verdoppelt. Damit erreicht das Land nahezu den bereinigten EU-Durchschnitt. Österreich hat sich somit an die Dichte in Nachbarländern wie der Schweiz und Tschechien angeglichen. Der offizielle EU-Durchschnitt liegt bei rund 38 Terminals pro 1.000 Einwohner, wobei dieser Wert durch Länder mit einer sehr hohen Dichte wie die Niederlande stark beeinflußt wird. Im Vergleich dazu bleibt Deutschland mit lediglich 15 Terminals deutlich zurück. Der Anstieg in Österreich wird hauptsächlich durch den Tourismussektor getrieben, da ausländische Gäste zunehmend bargeldlose Zahlungen erwarten. Auch der technologische Fortschritt, insbesondere mobile Lösungen, die Smartphones in Bezahlterminals verwandeln, ermöglicht Kleinbetrieben einen einfacheren Zugang zur Kartenzahlung. Marktanalysen legen nahe, daß die Einführung bargeldloser Zahlungen den Umsatz von Händlern steigern und gleichzeitig Kosten sowie Risiken im Umgang mit Bargeld verringern kann. Die Zunahme der Zahlungsterminals gilt als wichtiger Faktor für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes.

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Österreicher zieht es im August ans Meer und in die Berge

Eine aktuelle Auswertung eines Ferienhausportals gibt Aufschluß über die beliebtesten Reiseziele der Österreicher im August 2025. Demnach dominieren Destinationen in Italien und Kroatien die Rangliste der meistgesuchten Ferienunterkünfte. An der Spitze der Beliebtheitsskala finden sich die italienischen Küstenorte Lido di Jesolo und Lignano Sabbiadoro, gefolgt von der kroatischen Stadt Poreč. Die Preise für eine Übernachtung in diesen Orten liegen bei durchschnittlich 268 Euro, 233 Euro und 157 Euro. Unter den Top 50 der Liste befinden sich insgesamt 13 Reiseziele in Kroatien und elf in Italien. Auch der Urlaub in der Heimat bleibt bei vielen Österreichern gefragt. Orte wie Schladming, Zell am See und Kitzbühel zählen zu den am häufigsten gesuchten Zielen. Die durchschnittlichen Übernachtungspreise in diesen österreichischen Ferienorten bewegen sich zwischen 224 Euro in Maria Alm und 313 Euro in Zell am See. Die Daten, die auf Suchanfragen für den Hochsommer 2025 basieren, zeigen, daß die Reisepräferenzen klassisch bleiben. Viele Österreicher planen ihre Ferien am Meer, in den Bergen oder in europäischen Städten.

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