Österreich

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Westbahn präsentiert sich mit neuem Markenauftritt und Expansionsplänen

Die Westbahn, ein bedeutender Akteur im österreichischen Schienenverkehr, hat ihren Markenauftritt umfassend erneuert und tritt ab sofort mit einem neuen Design und dem Leitsatz „Immer ein guter Zug“ auf. Dieser Wandel soll das Qualitätsversprechen der Privatbahn sichtbarer und erlebbarer machen. Neben einem frischeren Erscheinungsbild mit neuem Logo und einer überarbeiteten Farbgebung kündigt die Westbahn auch eine wesentliche Streckenerweiterung an: Ab März 2026 werden die Züge des Unternehmens auch die Südstrecke bedienen und Reisende von Wien über Graz und Klagenfurt bis nach Villach befördern. Die visuelle Neuausrichtung und die geplante Expansion unterstreichen die ambitionierte Strategie der Westbahn, ihre Position im heimischen Fernverkehr zu stärken und zu einem noch wettbewerbsfähigeren Anbieter aufzusteigen. Vom grünen Zug zum modernen Erscheinungsbild Der neue Markenauftritt der Westbahn, der in einer Kampagne beworben wird, stellt einen klaren Bruch mit dem bisherigen Erscheinungsbild dar. Das Unternehmen, das sich in der Vergangenheit durch seine charakteristischen grün-weißen Züge auszeichnete, setzt nun auf ein frisches, kraftvolles Design. Im Mittelpunkt der visuellen Neuausrichtung steht das überarbeitete Logo. Die Farbwelt, die auf einer ausgewogenen Kombination von Blau- und Gelbgrün-Tönen basiert, soll einen modernen und offenen Look vermitteln. Theresa Kriechhammer, Head of Marketing bei der Westbahn, betonte, daß der neue Look ein modernes Markenbild repräsentiere, ohne den Wiedererkennungswert zu verlieren. Das neue Leitthema „Immer ein guter Zug“ hat eine doppelte Bedeutung, wie Geschäftsführer Marco Ramsbacher erläutert. Es verweise einerseits auf die Qualität der Westbahn als Verkehrsmittel und umfaße die Kernwerte des Unternehmens wie Zuverlässigkeit, Komfort und Exzellenz. Die Westbahn biete, so Ramsbacher, eine „Qualitätsreisezeit“,

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Digitalisierung auf Schienen: ÖBB führt Streckeninspektion mit Drohnen durch

Die österreichische Bundesbahn (ÖBB) setzt als Vorreiter im europäischen Eisenbahnsektor auf eine innovative Methode zur Inspektion ihres Schienennetzes: die BVLOS-Gleisbefliegung mittels Drohnen. Dieses Verfahren, bei dem Drohnen außerhalb der direkten Sichtweite des Piloten operieren, soll die Effizienz, Präzision und Sicherheit der Streckenüberwachung verbessern. In Zusammenarbeit mit dem Drohnenspezialisten Hero.aero und ausgestattet mit dem hochpräzisen Riegl VUX-120 Laserscanner, können die ÖBB nun ihre fast 10.000 Kilometer langen Gleise überwachen, ohne den laufenden Zugverkehr zu behindern oder Personal unnötigen Risiken auszusetzen. Dieser strategische Schritt hin zur digitalen Gleisinspektion unterstreicht die Vision der ÖBB, sich von der physischen Präsenz auf den Gleisen zu lösen und neue Maßstäbe in der Infrastrukturwartung zu setzen. Vom Gleis ins Cockpit: Die technische Neuausrichtung Die traditionelle Inspektion von Bahnstrecken ist ein aufwendiges Unterfangen. Sie erfordert den Einsatz von Personal, das direkt auf den Gleisen arbeitet, was nicht nur zeitintensiv und teuer ist, sondern auch ein hohes Sicherheitsrisiko birgt. Gerade in schwer zugänglichem Gelände oder bei schlechten Wetterbedingungen sind manuelle Inspektionen eine große Herausforderung. Die ÖBB begegnet diesen Problemen nun mit dem Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen (UAS). Das Herzstück dieser neuen Methode ist der Velos Rotors V3, ein speziell für industrielle Anwendungen entwickelter Dual-Rotor-Hubschrauber. Dieses robuste Fluggerät zeichnet sich durch lange Flugzeiten und eine hohe Nutzlastkapazität aus, was es ideal für die Überwachung großflächiger Infrastrukturen macht. Die Drohne ist mit dem Riegl VUX-120 Laserscanner ausgestattet, einem System, das für unbemannte Flugsysteme konzipiert wurde. Der Scanner ermöglicht eine 360-Grad-Abtastung und liefert eine hohe Punktdichte, was eine äußerst detaillierte und präzise

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Verkehrssektor als Motor der österreichischen Wirtschaft diskutiert

Führende Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben bei einem Wirtschaftsgespräch in Wien über die Rolle des Verkehrssektors als Motor für die österreichische Wirtschaft diskutiert. Die Veranstaltung im Airport Tower des Flughafens Wien, zu der die Volksbank geladen hatte, widmete sich neuen Technologien und Wachstumschancen in der Branche. Der österreichische Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke, betonte die Bedeutung staatlicher Investitionen. Bis zum Jahre 2030 sollen 30 Milliarden Euro in die Modernisierung von Schiene, Straße und intermodalen Projekten fließen. Zusätzlich sind in den kommenden drei Jahren 1,7 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung vorgesehen. Auch der Flughafen Wien investiert aktuell 400 Millionen Euro in eine Terminalerweiterung. Die Teilnehmer des Gesprächs berichteten von verschiedenen Innovationsprojekten. Die ÖBB verwies auf die Digitalisierung zur Reduzierung der Komplexität, indem beispielsweise das neue Eisenbahnsicherungssystem ETCS eingeführt wird. Im Bereich der Luftfahrt wurde die Bedeutung Österreichs als fünftgrößter Zulieferer für Airbus hervorgehoben. Auch die Raumfahrttechnologie wurde als neues Wachstumsfeld für die heimische Wirtschaft genannt.

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Österreichische Biersommeliers treten bei Weltmeisterschaft in München an

Am kommenden Wochenende findet in München die 8. Weltmeisterschaft der Biersommeliers statt. Das zehnköpfige österreichische Nationalteam gilt im internationalen Vergleich als einer der Titelanwärter. Insgesamt nehmen 93 Wettbewerber aus 18 Ländern und vier Kontinenten an der Meisterschaft teil. Das Team unter der Führung von Kapitän Oliver Klamminger bereitete sich seit Monaten intensiv vor. Die Vorbereitung umfaßte mehrere Trainingscamps in österreichischen Brauereien, in denen die Sinne geschärft und Präsentationstechniken verfeinert wurden. Die Veranstaltung wird von der anerkannten Doemens Akademie organisiert. Die Teilnehmer müssen im Wettbewerb eine Jury aus ehemaligen Weltmeistern überzeugen. Die Rolle des Biersommeliers wird von Vertretern der Branche als immer wichtiger angesehen, um die Vielfalt und Qualität des Bieres zu vermitteln. Das Finale am Sonntag ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Falkensteiner ist beliebteste Tourismusmarke Österreichs

Die österreichische Tourismusgruppe Falkensteiner wurde in einem Image-Ranking des Wirtschaftsmagazins Gewinn zum achten Mal in Folge zur beliebtesten Marke der heimischen Tourismusbranche gewählt. Zudem verbesserte sich das Unternehmen im branchenübergreifenden Gesamtranking erstmals unter die Top 10 der bestbewerteten Unternehmen Österreichs. Das Ranking, das zum 30. Mal durchgeführt wurde, basiert auf einer Umfrage unter rund 30.000 Lesern. Dabei werden Unternehmen aus 15 verschiedenen Branchen hinsichtlich Qualität, Vertrauen und Zukunftsorientierung bewertet. Die Platzierung von Falkensteiner im Vergleich mit Marken aus Handel und Industrie unterstreicht die Bedeutung von Markenführung im Tourismussektor. Nach Angaben der Unternehmensführung sieht man in der Auszeichnung eine Bestätigung des langfristigen Unternehmenskurses. Die Platzierung werde als Erfolg der Mitarbeiter gewertet. Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group betreibt derzeit 27 Hotels und drei Appartementanlagen in sechs europäischen Ländern.

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Ein Stimmungsdämpfer im Sommer 2025: Tourismusbranche verzeichnet trotz solider Zahlen wachsende Sorgen

Die jüngste Branchenumfrage der Unternehmensberatung Kohl > Partner, an der knapp 300 Touristiker aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol teilnahmen, offenbart ein paradoxes Bild: Trotz einer stabilen Auslastung, soliden Umsätzen und einer gestiegenen Akzeptanz für Preisanpassungen hat sich die Stimmung in der Branche deutlich verschlechtert. Der Stimmungsindex sank von einem Wert von 3,2 im Vorjahr auf 2,8 im Sommer 2025. Während die Schweizer Touristiker eine vergleichsweise optimistische Haltung bewahren, sind die Betriebe in Österreich am pessimistischsten. Die Umfrage zeigt einen Wandel der zentralen Herausforderungen, bei denen Fragen der Auslastung und des Buchungsverhaltens die Mitarbeitergewinnung überflügeln, die in den vergangenen Jahren im Vordergrund stand. Vom Personalmangel zur Auslastungsfrage In den vergangenen Jahren war der Mangel an qualifiziertem Personal das dominierende Thema in der Tourismusbranche. Hotels, Gaststätten und Freizeiteinrichtungen kämpften mit der Suche nach Arbeitskräften, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Umfrage für den Sommer 2025 zeigt jedoch eine signifikante Entspannung dieser Situation. Viele Betriebe berichten, daß sich die Personalsituation normalisiert habe, was die drängendsten Sorgen der letzten Jahre in den Hintergrund rücken läßt. An die Stelle der Mitarbeiterproblematik treten nun neue Herausforderungen. Die Umfrage von Kohl > Partner hebt hervor, daß das Erreichen der Auslastung und das kurzfristige Buchungsverhalten der Gäste die größten Sorgen der Touristiker sind. Die Reisenden von heute planen ihre Urlaube oft erst kurz vor der Abreise, was für die Betriebe eine erhebliche Unsicherheit bei der Planung von Ressourcen und Personal mit sich bringt. Dieses Phänomen ist nicht neu, hat sich aber in der Nach-Pandemie-Ära verstärkt und stellt

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Bundesheer trainiert Hubschrauberflüge im Hochgebirge

Das österreichische Bundesheer hat vom 25. August bis zum 5. September 2025 einen Hochgebirgslandelehrgang für Hubschrauberpiloten durchgeführt. Das Training fand im Gebiet von Tirol, Kärnten und Salzburg statt, wobei in Höhenlagen von bis zu 3.500 Metern geübt wurde. Ziel der Ausbildung war es, Starts und Landungen unter anspruchsvollen alpinen Bedingungen zu trainieren. Die Piloten lernten dabei, Landeflächen in unwegsamem Gelände zu erkunden sowie die Leistungsgrenzen ihrer Hubschrauber kennenzulernen. Insgesamt nahmen 32 Piloten an dem Kurs teil, darunter sowohl angehende Einsatzpiloten als auch erfahrene Fluglehrer. Für die Übungen wurden zwölf Hubschrauber des Bundesheeres eingesetzt, darunter die Typen S-70 „Black Hawk“, OH-58 „Kiowa“ und der moderne AW169 „Lion“. Die Ausbildung solle die Bereitschaft der Luftstreitkräfte für militärische Aufgaben und Assistenzeinsätze in den Bergen sicherstellen, wie sie etwa bei Naturkatastrophen erforderlich sein können.

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Ryanair kritisiert österreichische Flugsicherung wegen Verspätungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Flugsicherung Austro Control wegen einer steigenden Anzahl von Flugverspätungen scharf kritisiert. Das Unternehmen behauptet, daß Personalmangel und organisatorische Probleme die Ursache für diese Verzögerungen seien. Laut Angaben von Ryanair seien innerhalb von nur einer Woche im September rund 36.000 Passagiere auf Flügen von und nach Österreich betroffen gewesen. Seit Jahresbeginn solle es bereits über 890.000 Flugreisende betroffen haben, die aufgrund dieser Probleme mit unnötigen Verspätungen bei 4.900 Ryanair-Flügen konfrontiert gewesen seien. Die österreichische Flugsicherung Austro Control weist derartige Vorwürfe in der Regel zurück und verweist auf die komplexen Bedingungen im europäischen Luftraum sowie auf die erforderlichen Sicherheitsstandards. Konflikte zwischen Fluggesellschaften und der Flugsicherung sind im europäischen Luftverkehr keine Seltenheit. Die Fluggesellschaft fordert den österreichischen Verkehrsminister Peter Hanke dazu auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um eine ausreichende Personalbesetzung bei den Flugsicherungsdiensten sicherzustellen. Die Forderung richtet sich auch an die EU-Kommission.

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Schienen-Control: Wettbewerb mit der Straße größte Herausforderung für Eisenbahnunternehmen

Eine aktuelle Erhebung der Regulierungsbehörde Schienen-Control belegt, daß der Wettbewerb mit dem Straßenverkehr die größte Herausforderung für österreichische Eisenbahnunternehmen darstellt. Die Ergebnisse basieren auf einer systematischen Befragung von Marktteilnehmern in Österreich. In einigen Bereichen erreicht der österreichische Schienenverkehr im europäischen Vergleich weiterhin gute Werte. So werden etwa die Infrastrukturqualität, die Ausbildungseinrichtungen und die Sprachkompetenz des Personals als besonders positiv bewertet. Die Konkurrenz durch den Straßenverkehr wurde mit 3,82 in der Schulnotenskala so schlecht wie nie zuvor bewertet. Auch die Kosten und Verfügbarkeit von Triebfahrzeugen und Energie, sowie die Höhe der Trassengebühren, werden als Probleme angeführt. Zudem hemmen technische Probleme bei Sicherungssystemen wie ETCS die Interoperabilität im grenzüberschreitenden Verkehr. Die Erhebung der Schienen-Control dient als Grundlage für die Beurteilung der Lage im Schienenverkehr und solle politischen Entscheidungsträgern helfen, die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn zu erhalten.

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Teilzeit in Tourismusbranche in der Kritik

Die Gewerkschaft Vida kritisiert die hohe Teilzeitquote im österreichischen Tourismus und der Gastronomie. Sie sieht in dieser Entwicklung ein strukturelles Hindernis für Arbeitnehmer, die gerne Vollzeit arbeiten würden. Die Gewerkschaft wirft Arbeitgebern vor, Beschäftigte nach dem Ende der Hochsaison in Teilzeit zu drängen. Laut Angaben von Statistik Austria lag die Teilzeitquote im Tourismus im Jahr 2023 bei 39,2 Prozent, was deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 31,6 Prozent liegt. Auffällig sei auch, daß Männer im Tourismusbereich mit 24,8 Prozent überdurchschnittlich oft in Teilzeit arbeiten. Die Gewerkschaft fordert die konsequente Durchsetzung der bestehenden Regelungen sowie bessere Betreuungseinrichtungen als Grundlage für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zudem solle der gesetzliche Anspruch auf eine Stundenaufstockung durch die Arbeitgeber besser umgesetzt werden. Vertreter der Hotellerie- und Gastronomiebranche betonen hingegen, daß die saisonale Natur des Geschäfts eine hohe Flexibilität erfordere, um Betriebe zu führen und Massenentlassungen zu vermeiden.

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