Österreich

Weitere Artikel aus der Rubrik

Österreich

Dritte Wintersaison in Folge: Austrian Airlines setzt Nonstopflug Klagenfurt-Hamburg fort

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines wird auch im kommenden Winterflugplan 2025/26 die Nonstopverbindung zwischen Klagenfurt und Hamburg anbieten. Vom 20. Dezember 2025 bis zum 14. März 2026 können Reisende erneut jeden Samstag die beiden Städte nonstop miteinander verbinden. Die Wiederaufnahme der Route in der dritten aufeinanderfolgenden Wintersaison unterstreicht das Vertrauen in die Nachfrage aus Norddeutschland und ist ein bedeutender Impuls für den Kärntner Tourismus. Die Fluggesellschaft setzt auf diesem Flug eine Embraer 195 ein, ein Flugzeug, das bereits in den vergangenen Jahren auf dieser Strecke zum Einsatz kam. Dieses saisonale Angebot ergänzt die ganzjährige, tägliche Verbindung zwischen Klagenfurt und Wien und schafft so flexible Reisemöglichkeiten für Urlauber und Geschäftsreisende gleichermaßen. Ein bewährtes Angebot: Die Verbindung Klagenfurt-Hamburg Der Nonstopflug von Klagenfurt in die norddeutsche Hansestadt hat sich in den vergangenen beiden Wintern als erfolgreich erwiesen. Die Fluggesellschaft bedient die Strecke mit einer Embraer 195, die Platz für 120 Passagiere bietet. Das Flugzeug ist bekannt für seine Wirtschaftlichkeit und wird auch auf anderen Regionalstrecken der Austrian Airlines eingesetzt. Der Flugplan sieht einen Abflug in Klagenfurt um 11:10 Uhr und eine Ankunft in Hamburg um 12:50 Uhr vor. Der Rückflug startet um 13:35 Uhr in Hamburg und erreicht Klagenfurt um 15:15 Uhr. Die Flugzeiten am Samstagmittag sind ideal für Wochenendausflüge oder den Beginn und das Ende einer Ski- oder Urlaubsreise. Der Start der Verbindung kurz vor Weihnachten und die durchgehende Bedienung bis Mitte März 2026 decken wichtige Reiseperioden ab: Maximilian Wildt, der Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, zeigte sich erfreut über die Fortsetzung der

weiterlesen »

Tui Airways nimmt Salzburg in den Winterflugplan ab Dublin auf

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways hat ihren Winterflugplan 2025/2026 ab Dublin angepaßt. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, wird der Ferienflieger ab dem 20. Dezember 2025 eine neue wöchentliche Verbindung nach Salzburg aufnehmen. Die Flüge sollen jeweils samstags durchgeführt werden. Auf der Strecke wird voraussichtlich eine Boeing 737-800 oder eine 737 Max 8 eingesetzt. Die neue Route ist eine gezielte Ergänzung des Angebots für skibegeisterte Touristen aus Irland, die die österreichischen Alpen ansteuern möchten. Der Flughafen Salzburg dient als wichtiges Einfallstor zu den Wintersportorten in den Regionen Salzburger Land und Bayern. Der Start der Verbindung kurz vor Weihnachten ist strategisch gewählt, um von der hohen Nachfrage in der Hauptferienzeit zu profitieren. Die Boeing 737-800 ist ein gängiges Muster für Mittelstreckenflüge und wird von vielen Fluggesellschaften weltweit eingesetzt. Die modernere Version, die Boeing 737 Max 8, bietet zusätzliche Effizienz und hat sich nach anfänglichen Sicherheitsbedenken wieder im Flugverkehr etabliert. Der Einsatz dieser Flugzeugtypen ermöglicht es Tui Airways, das touristische Angebot rentabel zu gestalten. Die irische Hauptstadt Dublin gewinnt als Ausgangspunkt für Reisen nach Mitteleuropa an Bedeutung. Die neue Verbindung von Tui Airways unterstreicht die wachsende Nachfrage nach Direktflügen in alpine Regionen während der Wintersaison. Dies könnte auch den Tourismussektor in der Region Salzburg weiter stärken.

weiterlesen »

Ende der Steuerfreiheit für Feiertagsarbeit in Österreich

Die jahrzehntelange Praxis der Steuerfreiheit für das sogenannte Feiertagsarbeitsentgelt in Österreich ist mit Wirkung zum 1. Januar 2025 beendet worden. Diese Änderung geht auf ein Urteil des Bundesfinanzgerichts (BFG) vom 19. Dezember 2024 und eine nachfolgende Stellungnahme des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) zurück. Seit Jahresbeginn müssen Zahlungen für Feiertagsarbeit als regulärer Arbeitslohn versteuert werden. Für Arbeitnehmer bedeutet dies, daß sie für die Arbeit an einem Feiertag zwar weiterhin das normale Gehalt plus den Feiertagszuschlag erhalten, dieser Zuschlag nun aber der Lohnsteuer unterliegt. Die Änderung betrifft insbesondere Branchen mit viel Schicht- und Feiertagsarbeit, wie die Hotellerie und Gastronomie. Georg Imlauer, der Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bezeichnete diesen Schritt als „harten Schlag“ für die Mitarbeiter. Imlauer kritisierte, daß die Arbeitnehmer, die an Feiertagen arbeiten und Überstunden leisten, nun steuerlich schlechtergestellt seien als zuvor. Er wies auch auf die steuerliche Behandlung von Überstundenzuschlägen hin, die nur im letzten Monat eines Durchrechnungszeitraums steuerfrei geltend gemacht werden können. Die österreichische Hotellerie drängt seit Monaten auf eine Gesetzesänderung, die die Steuerfreiheit für Feiertagsarbeit wiederherstellt. Der Fachverband Hotellerie appelliert an die Politik und die Gewerkschaften, sich für eine rasche Gesetzesreparatur einzusetzen. Die Maßnahme sei nicht nur steuerpolitisch richtig, sondern würde auch ein wichtiges Signal der Wertschätzung an die Mitarbeiter und Unternehmer senden. Die Regierung in Österreich wird nun aufgefordert, eine Lösung zu finden, die die Nettoverdienste der betroffenen Arbeitnehmer wieder steigert.

weiterlesen »

Wien: Wizz Air hat Abu-Dhabi-Flüge aufgegeben

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air, deren maltesische Tochtergesellschaft in Wien eine Basis unterhält, wird künftig nicht mehr zwischen den Hauptstädten Österreichs und der Vereinigten Arabischen Emirate fliegen. Die Route wurde zwischenzeitlich gänzlich aus dem Reservierungssystem entfernt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Firmengruppe ihren in Abu Dhabi ansässigen Ableger schließen wird. Allerdings wurde seinerzeits auch mitgeteilt, dass ausgewählte Routen zwischen europäischen Metropolen und der VAE-Hauptstadt weiterhin bedient werden sollen. Für die Passagiere hätte sich geändert, dass künftig Wizz Air Hungary oder Wizz Air Malta der Operating Carrier gewesen wäre. Was Wien anbelangt ist jedoch Schluss mit den Abu-Dhabi-Flügen. Diese wurden sang- und klanglos eingestellt. Auch hat Wizz Air die Route bereits aus dem Reservierungssystem entfernt. Damit teilt diese Strecke selbiges Schicksal wie die Dubai-Flüge, denn auch diese hat das Unternehmen zumindest ab Österreichs Bundeshauptstadt schon länger aufgegeben. Wien wird jedoch weiterhin mit Abu Dhabi ohne Umstieg verbunden bleiben, denn der Mitbewerber Etihad Airways bedient diese Route weiterhin.

weiterlesen »

Verkehrsbüro-Gruppe auf Expansionskurs: Radikaler Umbau der Hotelsparte und Fokus auf internationale Marken

Die österreichische Verkehrsbüro-Gruppe, einer der größten Tourismuskonzerne des Landes, leitet eine umfassende strategische Neuausrichtung ihrer Hotelsparte ein. Der Konzern, der bisher vor allem auf die Eigenmarke Austria Trend setzte, verlagert seinen Fokus nun auf die Kooperation mit globalen Hotelgiganten. In den kommenden Jahren sollen die meisten Hotels schrittweise in die Brands internationaler Partner wie Hilton, Marriott und Accor überführt werden. Dieser Schritt markiert eine Abkehr von der bisherigen Markenpolitik und ist Teil einer ehrgeizigen Expansionsstrategie, die nicht nur auf den Ausbau im Inland, sondern auch auf die Übernahme von Hotels in angrenzenden Nachbarländern zielt. Der Umbau, so der Vorstandsvorsitzende Martin Winkler, sei eine Reaktion auf die dynamischen Marktbedingungen und soll die nachhaltige Weiterentwicklung des gesamten Unternehmens sichern. Abschied von der Eigenmarke: Hin zu globalen Franchise-Partnern Bislang betrieb die Verkehrsbüro-Gruppe 21 Hotels unter ihrer Hausmarke Austria Trend. Lediglich drei Häuser, darunter ein Radisson Blu in Salzburg, waren bereits Teil von Franchisevereinbarungen. Diese Strategie ändert sich nun grundlegend. Die Gruppe hat beschlossen, die Zahl der Franchiseverträge mit den drei großen Playern der internationalen Hotellerie – Hilton, Marriott und Accor – zu intensivieren und zu exklusiven Partnern zu machen. Diese Umflaggung der Hotels, auch als „Rebranding“ bezeichnet, hat bereits begonnen und wird in den nächsten Jahren konsequent fortgesetzt. In Wien, dem größten Hotelleriestandort der Gruppe, sind bereits zwei Hotels als Spark by Hilton am Markt. Ein drittes, das historische Hotel Astoria, wurde nach einer umfassenden Renovierung als Curio by Hilton wiedereröffnet. Die Strategie zielt darauf ab, die Markenbekanntheit und Reichweite der internationalen Partner

weiterlesen »

Steigende Treibstoffpreise in Österreich im Juli 2025

Die Kraftstoffpreise in Österreich sind auch im Juli 2025 weiter gestiegen und lagen durchgehend über 1,50 Euro pro Liter. Diesel kostete im Monatsdurchschnitt 1,548 Euro pro Liter und war damit vier Cent teurer als im Juni. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um 1,5 Cent auf durchschnittlich 1,523 Euro. Damit bleibt Diesel an den österreichischen Tankstellen das teurere Produkt. Aus Sicht des Mobilitätsclubs ÖAMTC sind die Preissteigerungen nicht nachvollziehbar. Die Rohölpreise hätten sich im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Auch die beginnenden Sommerferien und der damit verbundene Reiseverkehr seien kein Grund für die Preiserhöhungen, da es keine Versorgungsengpässe gebe. Österreich liegt mit seinen Preissteigerungen im europäischen Mittelfeld. Während der Dieselpreis in fast allen Ländern gestiegen ist, wurde Superbenzin mancherorts sogar günstiger. Für Autofahrer, die in den Urlaub fahren, können sich Preisunterschiede in den Nachbarländern lohnen. In Kroatien sind die Preise trotz der Aussetzung staatlich festgelegter Höchstpreise günstiger als in Österreich. Dennoch können in Tourismusregionen Ausnahmen auftreten. Als Alternative bietet sich Slowenien an, wo die Preisregulierung beibehalten wurde und nun auch für Autobahntankstellen gilt. Dort kostet Diesel durchschnittlich 1,492 Euro und Super 1,438 Euro pro Liter. Reisende nach Italien müssen weiterhin mit deutlich höheren Preisen rechnen. Dort ist Diesel im Schnitt etwa 10 Cent und Super 20 Cent teurer als in Österreich. Eine Recherche des ADAC in Deutschland zeigte im Juli ebenfalls leicht steigende Kraftstoffpreise. Auch in der Schweiz hat die Teuerung beim Benzin die Marke von zwei Schweizer Franken pro Liter erreicht.

weiterlesen »

Auf über 3.000 Metern: „007 Elements“ – Ganz im Zeichen von James Bond

Es braucht schon etwas Mut, einen triftigen Grund oder gleich beides, um eine Touristen-Attraktion, die dem wohl bekanntesten Geheimagenten der Welt, James Bond, gewidmet ist, auf über 3.000 Metern Höhe auf einem österreichischen Berg anzubieten. Gibt es nicht? Und ob es das gibt und zwar in Sölden im Bundesland Tirol. Doch wie kommt man eigentlich auf die Idee eine Ausstellung so großer Höhe aufzuziehen, dass Besucher im Hochsommer 2025 in den Genuss von Schneefall kommen können? Die Antwort darauf ist ganz simpel: Es handelt sich um einen Original-Drehort des 007-Streifens „Spectre“, in dem Daniel Craig die Hauptrolle spielt. Die Seilbahnen waren schon vorher vorhanden, die Infrastruktur wie zum Beispiel Österreichs höchstgelegenes Haubenlokal – direkt neben „007 Elements“ – ebenfalls. Warum also nicht? Im Winter lässt es sich mit Schwüngen verbinden und im Sommer zum Beispiel mit einer Wanderung oder einer Mountainbike-Tour. Oder einfach mal so schauen wo „Spectre“ in Sölden gedreht wurde. Während „Ein Quantum Trost“ in der Luftfahrt-Community durchaus für Erheiterung sorgte, denn die 007-Macher verlegten den britischen Flughafen Farnborough mal eben nach Bregenz und suggerierten einen „Bregenz Airport“, der nicht existiert, sind die Schauplätze in Sölden real. Diese können besichtigt werden. Nicht alle Sölden-Szenen wurden in jenem Bereich, in dem sich „007 Elements“ befindet, gedreht. Einige können zu Fuß erkundet werden, denn diese sind im Freigelände, beispielsweise im Bereich einer Bergstraße. Ganz oben am Berg, wo einst James Bond und Blofeld waren Doch was erwartet die Besucher eigentlich? Zunächst geht es mit einer Einseilumlaufbahn (Gondel) zur Mittelstation. Dort

weiterlesen »

Thomas Weimann neuer Chef für Flugplanung bei Corendon Airlines

Die türkisch-niederländische Fluggesellschaft Corendon Airlines hat Thomas Weimann mit sofortiger Wirkung zum neuen Head of Network Planning & Scheduling ernannt. In seiner neuen Rolle ist Weimann für die langfristige Strategie des Streckennetzes und die Flugplanung verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Streckenführung und die Flugpläne zu optimieren, um die Flottenauslastung, die Rentabilität und die saisonale Nachfrage zu verbessern. Er ist zudem für das Slot-Management der Airline zuständig. Der CEO von Corendon Airlines, Yildiray Karaer, zeigte sich erfreut über die Neubesetzung. Er lobte Weimanns internationales Fachwissen und seine Erfolge in der Netzwerkplanung. Karaer geht davon aus, daß Weimanns Erfahrung einen wichtigen Beitrag zum Wachstum der Fluggesellschaft leisten wird. Mit der Einstellung Weimanns unterstreicht Corendon Airlines die Ambition, seine Präsenz und Effizienz in den europäischen Märkten auszubauen. Weimann bringt über zehn Jahre Berufserfahrung in der Luftfahrtbranche mit. Er war zuletzt als Leiter für das Revenue Management im Kurz- und Mittelstreckensegment bei der spanischen Fluggesellschaft Iberia in Madrid tätig. Zuvor leitete er bei Iberia Express die Abteilung für Netzwerkplanung, Flugplanung und Slot-Management. Auch bei der LATAM Airlines Group in Santiago de Chile und São Paulo konnte er internationale Erfahrung sammeln. Der studierte Ökonom hat zudem während seiner Studienzeit Aufenthalte in Peking und Paris absolviert. Corendon Airlines, die als Ferienfluggesellschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent ist, fliegt von 26 Flughäfen aus zahlreiche Urlaubsziele an, darunter in der Türkei, Griechenland, Spanien und Ägypten. Die Airline arbeitet eng mit Reisebüros und Reiseveranstaltern zusammen und expandiert auch in andere Märkte wie Polen und das

weiterlesen »

Nach 196 Jahren: DDSG feiert Premiere der „Ungarischen Nacht“

Kaum zu glauben, aber in der 196-jährigen Geschichte der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gab es bis Ende Juli 2025 noch nie eine Themenfahrt „Ungarische Nacht“. Die DDSG Blue Danube, eines der Nachfolgeunternehmen der legendären DDSG, wagte sich am 25. Juli 2025 über die Premiere und erstmals stand eine Ausfahrt der MS Admiral Tegetthoff ganz im Zeichen der Küche des österreichischen Nachbarlandes. Dass die Geschichte der DDSG, die in den 1990er-Jahren auf Betreiben der damaligen Regierung zerschlagen und in Scheibchen verkauft wurde, auch von Ungarn geprägt ist, liegt auf der Hand. Immerhin bildeten Österreich und sein heutiges Nachbarland bis zur Auflösung der k.u.k-Monarchie den Staat Österreich-Ungarn. In den damaligen „Ländern der Heiligen Ungarischen Krone“ befanden sich die wichtigste Werft und ein bedeutendes Kohlerevier der DDSG. Selbst im Passagierverkehr war das Schiff über einen sehr langen Zeitraum das Verkehrsmittel der Wahl, wenn man von Wien nach Budapest (oder umgekehrt) kommen wollte, denn es war schlichtweg schneller als die Bahn, die Kutschen oder Automobile. Mittlerweile gibt es keine Linienschiffe mehr zwischen den beiden Hauptstädten, da diese gegenüber dem Straßen- und Eisenbahnverkehr schlichtweg schon allein aus Zeitgründen nicht mehr konkurrenzfähig sind. Nachfolger einer Traditionsreederei Der Erste Weltkrieg führte dazu, dass unter anderem „Die Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder“ (Österreich) und die „Länder der Heiligen Ungarischen Krone“ (Ungarn“ getrennte Wege gegangen sind. Die DDSG konnte eine Lösung finden, um weiterhin Zugang zum unternehmenseigenen Kohlerevier sowie der wichtigen Werft zu haben. Man arrangierte sich mit Ungarns Diktator Admiral Miklós Horthy. Nachdem sich auch Österreich unter Engelbert Dollfuß und seinem

weiterlesen »

Drohnenflüge im alpinen Gelände: Eine Anleitung für sicheres und verantwortungsvolles Fliegen

Die österreichischen Alpen mit ihren türkisfarbenen Bergseen, majestätischen Felswänden und grünen Almen bieten eine atemberaubende Kulisse für Drohnenpiloten. Die Möglichkeit, diese Landschaften aus der Vogelperspektive zu erfassen, zieht immer mehr Liebhaber der Luftbildfotografie an. Doch das Fliegen in alpinem Gelände birgt besondere Herausforderungen und erfordert eine sorgfältige Vorbereitung. Thomas Fleer, Drohnen-Experte des ÖAMTC, betont, daß ein Flug in den Bergen technisch anspruchsvoll ist und ein hohes Maß an Aufmerksamkeit verlangt. Vor allem die Rücksichtnahme auf andere Menschen und Tiere sowie die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen sind unerläßlich, um ein sicheres und störungsfreies Erlebnis zu gewährleisten. Die rechtliche Grundlage: Planung ist der erste Schritt Bevor eine Drohne in den österreichischen Bergen in die Luft steigt, ist eine umfassende Planung unumgänglich. Der erste und wichtigste Schritt ist die Information über die geltenden Flugverbotszonen. Zahlreiche alpine Regionen sind, aus verschiedenen Gründen, für Drohnenflüge gesperrt oder nur mit einer Sonderbewilligung erlaubt. Dazu gehören in Österreich vor allem Nationalparks, Natura-2000-Zonen und ausgewiesene Vogelschutzgebiete. Diese Bereiche sind oft besonders schützenswert und das Fliegen von Drohnen kann hier zu erheblichen Störungen führen. Wer in der Natur unterwegs ist, sollte sich unbedingt vorab darüber informieren, wo das Fliegen erlaubt ist. Hilfreiche Werkzeuge hierfür sind digitale Karten und Apps. Der ÖAMTC, als einer der führenden Mobilitätsclubs des Landes, bietet mit seiner kostenlosen Drohnen-Info App eine praktische Lösung, die aktuelle Flugzonenkarten bereitstellt. Diese Apps sind essenziell, um Bußgelder oder rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Neben den geografischen Einschränkungen ist eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Diese Versicherung dient dazu, etwaige Personen- oder Sachschäden

weiterlesen »