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EU legt Pläne für 5G in Flugzeugen offen

Es ist das Ende für den “Flugzeugmodus”: Die EU will es Smartphone-Nutzern ermöglichen, 5G in Flugzeugen zu nutzen. Traditionell sollten Smartphones und andere Geräte, die Mobilfunk verwenden, während der Flugdauer im Flugmodus verharren. Argumentiert wurde das zunächst mit Sicherheitsbedenken in Hinblick auf eine potenzielle Störung der Flugsysteme. Dass diese technisch nicht wirklich nachvollziehbar sind, hat nichts daran geändert, dass diese Praxis bis heute aufrecht ist. Das könnte sich aber bald ändern. Wie die Europäische Kommission in einer Presseaussendung verkündet, soll es Fluglinien bald erlaubt sein, 5G-Technologie in ihren Flugzeugen einzusetzen. Flugzeuge könnten künftig mit entsprechenden Picozellen, also räumlich eng begrenzten Mobilfunksendern, ausgestattet sein, um die notwendige Netzabdeckung zu bieten. Die rechtliche Basis für all das hat die EU bereits im Jahr 2008 geschaffen, als bestimmte Frequenzbereiche für Mobilfunkkommunikation reserviert wurden. Mit der aktuellen Novelle kann dies aber nun auch wirklich genutzt werden. Große Euphorie kommt keine auf. Denn die aktuelle Ankündigung der EU ist allerdings zunächst einmal nur das: eine Ankündigung. Einen konkreten Zeitplan sowie nähere Details gibt es noch nicht. In den USA sind Pläne zur Installation von 5G-Equipment in Flugzeugen bislang nicht realisiert worden. Die Federal Communications Commission verwarf bereits vor 2 Jahren Pläne, Sprach- und Datendienste während des Fluges zuzulassen. Begründet wurde die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken, Widerstand kam aber auch von Piloten und Flugbegleitern. Insofern bleibt abzuwarten, ob aus der Theorie der EU-Kommission auch einmal eine Praxis wird.

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Österreich: Nächtigungen erreichen im Sommer fast Vorkrisen-Niveau

Österreich konnte diesen Sommer mit 77,88 Millionen Nächtigungen fast an den Rekordzahlen von 2019 anknüpfen und liegt mit nur mehr 1,4 Prozent knapp unter dem Vorkrisenniveau 2019. Bei den Gesamtnächtigungen von Mai bis Oktober sind fast ein Drittel (31,2 Prozent) auf inländische Gäste zurückzuführen. „Das verdeutlicht, dass die Österreicherinnen und Österreicher dem heimischen Tourismus die Treue halten und im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 sogar um 1,7 Prozent bei den Nächtigungen zulegten“, so Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler anlässlich der heute präsentierten Sommerbilanz der Statistik Austria. 68,8 Prozent aller Nächtigungen entfielen auf ausländische Gäste: Bei Gästen aus Deutschland (+5,6 Prozent) und den Niederlanden (+7,1 Prozent) konnte ein Plus im Vergleich zu 2019 erzielt werden. Die Zahlen bestätigen auch, was die Reisebranche schon seit einiger Zeit beobachtet: Die gehobene Hotellerie sowie Ferienwohnungen erzielten ein Plus von 29,2 Prozent bei den Nächtigungen, wohingegen die Mitte im 1-, 2-Stern- und im 3-Stern-Beherbergungsbereich vermehrt unter Druck zu stehen beginnt. Asiatischer Markt fehlt weiterhin 2019 war China mit knapp einer Million Nächtigungen der wichtigste asiatische Herkunftsmarkt, gefolgt von Japan. Im heurigen Sommer gingen die Buchungszahlen aufgrund der Corona-Restriktionen der Herkunftsmärkte China um 93,7 Prozent und Japan um 85,3 Prozent zurück. „Als wichtigster Herkunftsmarkt fehlen uns die Asiatinnen und Asiaten im Städtetourismus ganz besonders. Positiv überrascht sind wir hingegen von den Gästen aus den USA, die als Herkunftsmarkt immer stärker vertreten sind und heuer sogar ein Plus von 18,9 Prozent der Nächtigungen verzeichneten“, so die Staatssekretärin.

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Klagenfurt: Skyalps als Operator für Frankfurt und München im Gespräch

In Kärnten wird momentan die Hausmarke des Flughafens Bozen, Skyalps, für mögliche Flüge nach Frankfurt am Main und München ins Gespräch gebracht. Auf Charterbasis solle diese die von Lilihill angekündigten Hub-Anbindungen bedienen. Skyalps wurde vor einiger Zeit im Nachgang der Privatisierung des Flughafens Bozen ins Leben gerufen. Derzeit erfolgt die operative Durchführung der Flüge durch die maltesische Luxwing, jedoch soll sich das in Kürze ändern, denn man wird eigenes AOC und eigene Betriebsgenehmigung erhalten. Bereits jetzt gibt es bei Skyalps gelegentliche Out-of-Base-Operation. Dies könnte auch für Klagenfurt umgesetzt werden. Allerdings gibt es weder seitens der Hausmarke des Flughafens Bozens noch seitens der Lilihill Group eine offizielle Bestätigung. Im Dezember 2022 will man nähere Einzelheiten zu den geplanten Flügen nach Frankfurt und/oder München vorstellen. Ohne Lufthansa-Codeshare würde es sich aber um keine echte Drehkreuz-Anbindung handeln.

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Austrian Airlines und Air Canada dehnen Codeshare aus

Die Star-Alliance-Mitglieder Austrian Airlines und Air Canada bauen ihre Codeshare-Zusammenarbeit weiter aus. Auf drei Italien-Strecken, die vom kanadischen Carrier bedient werden, legt das österreichische Luftfahrtunternehmen seinen OS-Code. Konkret geht es um die Routen von Montreal nach Rom-FCO und Mailand-Malpensa. Weiters wurde der OS-Code auch auf Toronto-Rom gelegt. Passagiere von Austrian Airlines können mit Umstieg in Rom bzw. Mailand-Malpensa mit Air Canada reisen. Dadurch stehen ab Wien-Schwechat weitere Buchungsmöglichkeiten zur Verfügung.

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Italien: Generalstreik für 2. Dezember angekündigt

In Italien kommt es am 2. Dezember zu einem Generalstreik, von dem weite Bereiche des öffentlichen Lebens betroffen sein werden. Vor allem im Verkehr sind massive Einschränkungen wahrscheinlich. Über den genauen Umfang der Arbeitskampfmaßnahme kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch keine Auskunft gegeben werden. Mehrere italienische Gewerkschaften haben für den 2. Dezember zu einem Generalstreik aufgerufen. Vor allem im Verkehr müssen Reisende und Pendler mit teils schwerwiegenden Einschränkungen rechnen. So werden Regional- und Fernverkehrszüge, der öffentliche Personennahverkehr und auch der Flugsektor von der Arbeitsniederlegung betroffen sein. Ebenso ist ein Streik der Mitarbeitenden an den Mautstellen von Autobahnen wahrscheinlich. Urlauber, die am 2. Dezember von, nach oder durch Italien reisen wollen, sollten sich daher unbedingt im Vorfeld über ihre gebuchten Verbindungen informieren und gegebenenfalls andere Reisetage in Betracht ziehen. Aufgrund des Ausfalls zahlreicher Nahverkehrsverbindungen ist zudem damit zu rechnen, dass Pendler auf Autos zurückgreifen und so für überfüllte Straßen sorgen. Welchen Umfang der Streik am Ende genau haben wird, lasse sich derzeit kaum prognostizieren, wie Check24 berichtet. Dennoch wurden bereits einige Streikzeiten veröffentlicht. Der Flug- und Eisenbahnverkehr wird vom 1. Dezember um 21 Uhr bis zur selben Zeit am 2. Dezember bestreikt, während die Autobahnbeschäftigten ab dem 1. Dezember um 22 Uhr ihre Arbeit für 24 Stunden niederlegen. Der Streik im ÖPNV unterschiedet sich von Stadt zu Stadt, in Rom ist beispielsweise vor allem am Freitag zwischen 8:30 und 17 Uhr sowie von 20 Uhr bis zum Betriebsende mit den schwerwiegendsten Behinderungen zu rechnen.

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Latam Airlines fliegt nach Los Angeles

Ab dem 1. Juli 2023 wird die südamerikanische Fluggesellschaft als einzige Flüge von São Paulo nach Los Angeles anbieten. Derzeit steuert sie die Metropole an der Westküste der USA bereits ab Santiago und Lima an. Mit einer Dauer von zwölf Stunden verkürze der Nonstopflug die Gesamtreisezeit zwischen den beiden Städten um etwa vier Stunden im Vergleich zu einer Reise mit Transfer, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Die Airline wird den Flug drei Mal wöchentlich mit einer Boeing 777 anbieten.

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Air Baltic erzielt Quartalsgewinn in Höhe von 17,1 Millionen Euro

Die Air Baltic Group hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 Umsatzerlöse in Höhe von 362,5 Millionen Euro erzielt – ein Plus von 172 Prozent gegenüber 2021. Gleichzeitig ist der Nettogewinn im dritten Quartal 2022 auf 17,1 Millionen Euro gestiegen. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres beförderte Air Baltic insgesamt 2,4 Millionen Passagiere mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die Zahl der durchgeführten Flüge ist um 88 Prozent auf 27.713 Flüge gestiegen. „Die Luftfahrtindustrie erholt sich von den Auswirkungen der Pandemie, und das spiegelt sich auch in unseren Finanzergebnissen wider. Mit mehr als 362,5 Millionen Euro Umsatz und 2,4 Millionen Passagieren in den ersten neun Monaten dieses Jahres ist Air Baltic auf dem Weg zurück in die Gewinnzone“, so Airline-Chef Martin Gauss. „Der Krieg in der Ukraine mit all seinen Folgen hat unsere Marktbedingungen erheblich verändert: Wir sehen uns mit Problemen in der Lieferkette, steigenden Treibstoffpreisen, Umstrukturierungen im Flugbetrieb und vielem mehr konfrontiert. Aber wir bleiben konsequent und unser Kernziel bleibt dasselbe – Air Baltic wird seinen Marktanteil weiter ausbauen, indem wir die Konnektivität zwischen dem Baltikum und dem Rest der Welt weiter verbessern“, so Gauss weiter.

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Den Schweizer Flughäfen fehlen noch knapp 20 Prozent zum Vorkrisen-Niveau

Die Passagierzahlen an den Schweizerischen Flughäfen erholen sich stetig, das Niveau vor der Pandemie wurde aber laut Zahlen des Bundesamts für Zivilluftfahrt auch in den Monaten Juli, August und September noch nicht wieder erreicht. Im dritten Quartal 2022 verzeichneten die schweizerischen Flughäfen im Linien- und Charterverkehr insgesamt 13,7 Millionen ankommende und abfliegende Passagiere (Lokal- und Transferpassagiere). Dies seien 5,3 Millionen Passagiere oder 62 Prozent mehr als in den gleichen Monaten des Vorjahres, aber noch immer 18 Prozent weniger als 2019, dem Jahr vor Beginn der Covid-19-Pandemie. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. Die Zahl der Flugbewegungen ist im dritten Quartal 2022 gegenüber 2021 ebenfalls angestiegen, und zwar um 43 Prozent auf 104.000. 

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Norse Atlantic beschafft sich frisches Kapital

Norse Atlantic Airways beschafft sich über die Ausgabe neuer Aktien frisches Geld. Der unter anderem in Berlin aktive Langstrecken-Billigflieger hat durch Platzierung von 120 Millionen neuen Aktien zum Bezugspreis von je 2,5 Norwegischen Kronen (0,24 Euro) einen Bruttoerlös von umgerechnet 29 Millionen Euro (300 Millionen Norwegische Kronen) erzielt. In einem zweiten Schritt plant die norwegische Fluglinie außerdem ein nachfolgendes Angebot von 60 Millionen weiteren Aktien zu diesem Preis. Das frische Geld soll zum Ausbau der britischen Tochter verwendet werden. Das erste Flugzeug von Norse Atlantic UK ist die Boeing 787-9 mit der Registrierung G-CKOF. Es handelt sich um ein 4,6 Jahre altes Flugzeug, das von AerCap geleast wird.

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Treibstoff: Shell zieht sich vom Flughafen Klagenfurt zurück

Nach über 30 Jahren zieht sich der Mineralölkonzern Shell vom Flughafen Klagenfurt zurück. Das Unternehmen stellt mit 31. Dezember 2022 die Lieferung von Treibstoffen für Flugzeuge und Helikopter am Kärntner Flughafen ein. Zu den Gründen der Beendigung der Tätigkeit auf dem österreichischen Airport machte Shell keine Angaben. Es ist aber anzunehmen, dass der Absatz für den Mineralölkonzern nicht lukrativ genug ist. Man ist seit etwa 30 Jahren am Klagenfurter Flughafen tätig. Dieser muss nun einen neuen Anbieter finden oder aber den Verkauf von Treibstoffen in Eigenregie auf die Beine stellen. Derzeit ist noch nicht bekannt wer ab 1. Jänner 2023 Flugbenzin und Kerosin am Kärntner Airport verkaufen wird. Lilihill will im Dezember 2022 eine Neuregelung, die nahtlos erfolgen soll, vorstellen.

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