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Air India reaktiviert Delhi-Wien

Ab 18. Feber 2023 wird Air India wieder auf der Strecke Delhi-Wien fliegen. Derzeit ist geplant, dass drei wöchentliche Umläufe mit Boeing 787-8 durchgeführt werden sollen. „Die Langstrecke in Wien legt weiter zu: Mit Air India ist die Wiederherstellung einer Direktverbindung in die Hauptstadtregion Indiens gesichert und das ist ein erfreulicher Erfolg. Delhi ist nicht nur wichtigstes Wirtschaftszentrum Indiens, sondern auch in touristischer Hinsicht eine attraktive Destination und Wien ein wichtiger Markt für den indischen Tourismus. Wir freuen uns wieder an die gute Zusammenarbeit mit Air India anknüpfen zu können“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Flugverbindung wird mit einem Boeing Dreamliner 787-8 jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient. Die Flugzeit zwischen Delhi und Wien beträgt etwa sieben Stunden.

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Eisenbahner-Streik: Schienenersatzverkehr beim City Airport Train

Aufgrund des österreichweiten Eisenbahner-Streiks kann auch der City Airport Train nicht fahren. Hintergrund ist, dass man die Infrastruktur der ÖBB nutzt und diese am Montag nicht zur Verfügung steht. Ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen wurde eingerichtet. Im Gegensatz zu den Railjets, die ab Wien Hauptbahnhof verkehren sowie der Schnellbahnlinie S7, können CAT-Fahrgäste auf einen Schienenersatzverkehr umsteigen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Fahrzeit dadurch erheblich länger ist. Am Flughafen Wien fahren die Busse an der Haltestelle 1, die sich vor der Ankunft des Terminals 3 befindet ab. In Wien-Landstraße stehen die Fahrzeuge in der Marxergasse, gegenüber dem Justizzentrum, bereit.

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Westbahn fordert Abspaltung der ÖBB-Infrastruktur

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn kritisiert, dass in Österreich die Bahn-Infrastruktur bei den ÖBB angesiedelt ist und somit auch Unternehmen, deren Mitarbeiter sich nicht an Streiks beteiligen wollen, betroffen sind. Man fordert die Überführung der Infrastruktur in eine staatliche Behörde und verweist auf das Vorbild Schweden. Die österreichische Eisenbahn-Infrastruktur befindet sich – abgesehen von einzelnen Ausnahmen – im Eigentum bzw. in der Betriebsführung der ÖBB Infrastruktur AG. Das schließt auch die Fahrdienstleister, Stellwerke und sonstige für den Eisenbahnverkehr zwingend notwendige Tätigkeiten ein. Einige wenige Nebenstrecken befinden sich im Eigentum bzw. in der Betriebsführung anderer Anbieter. Die Westbahn kritisiert, dass man aufgrund des Vida-Eisenbahnerstreiks nicht fahren kann und das obwohl offenbar viele Mitarbeiter am Arbeitskampf nicht teilnehmen wollen. Da die ÖBB Infrastruktur bestreikt wird, können die Bundesbahnen auch privaten Anbietern zwingend notwendige Dienstleistungen nicht zur Verfügung stellen. Die Westbahn fordert in einer Aussendung, dass die Bahn-Infrastruktur aus dem ÖBB-Konzern herausgelöst werden soll. Eine staatliche Behörde soll künftig für Planung, Ausbau und Wartung sowie die Verkehrsleitung des Eisenbahnbetriebes verantwortlich sein. Als Muster-Beispiel verweist man auf Schweden, wo dies bereits im Jahr 2010 umgesetzt wurde. Die Europäische Union schreibt seit vielen Jahren vor, dass Infrastruktur und operativer Fahrbetrieb der Staatsbahnen getrennt sein müssen. Das soll privaten Anbietern den Zugang erleichtern. Allerdings hat sich in den meisten EU-Ländern lediglich geändert, dass es sich um zwei unterschiedliche Rechtsträger handelt, die jedoch weiterhin der Staatsbahn angehören. Lediglich Schweden hat eine klare Trennung vollzogen. Die Westbahn hält in einer Aussendung nichts davon die Infrastruktur zu privatisieren. So erklärt

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LEJ: Neue Abfertigungshalle für Luftfracht eingeweiht

Georgi Handling wird ab Frühjahr 2023 eine neue Abfertigungshalle für Luftfracht am Flughafen Leipzig/Halle in Betrieb nehmen. Die neue Abfertigungshalle für Luftfracht wird ab 2023 durch den deutschen Transporteur als Zollverwahrlager mit Luftsicherheitsstatus betrieben. Auf 15.000 Quadratmetern Hallenfläche sollen alle Arten der Luftfracht wie Gefahrgut, gekühlte Ware oder auch Spezialgut umgeschlagen werden. Laut Mitteilung wurde jetzt der entsprechende Bauabschnitt des Technologieparks eingeweiht. Vor wenigen Tagen hat der Airline-Dachverband IATA die PortGround GmbH am Flughafen Leipzig/Halle nach seinem CEIV Pharma Qualitätssiegel rezertifiziert.

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CGN: Marc O’Polo eröffnet in Terminal 1

Der Marc O’Polo -Shop in Terminal 1 des Köln/Bonn Airport öffnet heute wieder seine Pforten. Der rund 208 Quadratmeter große Laden wird nun wieder von der internationalen Modemarke mit Hauptsitz im bayerischen Stephanskirchen betrieben. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Fluggästen mit Marc O’Polo pünktlich zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes wieder ein breites Sortiment an hochwertiger Mode mit einem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit anbieten können“, erklärt Flughafen-Geschäftsführer Torsten Schrank. „Marc O’Polo schließt eine Lücke, die in der Pandemie entstanden ist, und bereichert unser Angebot im Non-Aviation-Bereich.“ Das Sortiment mit dem Schwerpunkt „Modern Casual“ umfasst Damen- und Herrenbekleidung sowie Handtaschen, Schuhe und Accessoires der Marken „Marc O’Polo“ und „Marc O’Polo DENIM“. Der neue Marc O’Polo-Laden ist täglich von 7.30 bis 20.00 Uhr geöffnet.

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Belgien blockiert Budget für europäische Flugsicherung

Das Jahresbudget für die in Maastricht ansässige Flugsicherung in den Benelux-Staaten und großen Teilen Nordwestdeutschlands droht am Widerstand Belgiens zu scheitern. Die Fluglotsen-Gewerkschaft TUEM warnt vor gravierenden Konsequenzen für den Flugverkehr im Jahr 2023. „Dass Belgien zum wiederholten Mal als einziges Land das Budget der produktivsten Flugsicherungskontrollzentrale Europas blockiert, ist egoistisch, unverantwortlich und gefährdet den reibungslosen und sicheren Flugverkehr in Europa“, betont TUEM-Präsident Stefan Pille. Das Maastricht Upper Area Control Center (MUAC) überwacht den Luftraum über Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und weiten Teilen Nordwestdeutschlands. Die dort ansässigen Fluglotsen leiten dort täglich 5.000 Flugzeuge mit über 500.000 Passagieren durch einen der komplexesten und dichtesten Lufträume der Welt. Die Finanzierung teilen sich die Länder Belgien, Niederlande, Luxemburg und Deutschland. MUAC hat die höchsten Produktivitätswerte aller Flugsicherungskontrollzentralen Europas. Der Umsatz liegt seit über 20 Jahren über den Ausgaben, und sogar in der Corona-Krise, als der Flugverkehr weltweit stark eingebrochen ist, wurde ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Die Gewinne kommen den Trägerländern zugute. „Alle Länder, inklusive Belgien, bekommen von MUAC jedes Jahr deutlich mehr zurück als sie einzahlen – sogar in den zurückliegenden Krisenjahren“, betonte Pille. „Deshalb ist es vollkommen inakzeptabel, dass Belgien eigene politische Interessen vor die Interessen der Passagiere und Mitarbeiter stellt.“ Pille wies darauf hin, dass die Arbeit der Fluglotsen in den vergangenen drei Jahren überdurchschnittlich belastend war. Hintergrund waren Personalengpässe durch die Corona-Pandemie und zuletzt die Zunahme des zivilen und militärischen Flugverkehrs durch den Krieg in der Ukraine. „Unsicherheit, ob 2023 ihre Gehälter gezahlt werden können, ist das letzte, was die

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Weniger als 1000 Passagiere: Flughafen Mostar weiter angeschlagen

Der Flughafen Mostar fertigte im abgelaufenen Oktober 2022 lediglich 711 Passagiere ab, um 88,7 Prozent weniger als im gleichen Monat des Jahres vor der Pandemie. Im Zeitraum von Januar bis Oktober 2022 begrüßte der Flughafen insgesamt 9.995 Reisende, um 68,1 Prozent weniger als vor drei Jahren. Der Flughafen Mostar hatte in den letzten Jahren Schwierigkeiten, Fluggäste anzuziehen, und wurde darüber hinaus auch von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffen. Im Krisen-Jahr 2020 wurden nur 1.374 Passagiere abgefertigt, während sich die Zahlen im darauffolgenden Jahr 2021 mit insgesamt 1.942 Reisenden kaum verbesserten. Obwohl die Fluggastzahlen im aktuellen Jahr leicht gestiegen sind, liegen sie immer noch unter denen des Jahres 2014. Damals wurden 78.055 Passagiere abgefertigt. Im September wurde bekannt, dass die Billigfluggesellschaft Wizz Air den bosnischen Flughafen Mostar ansteuern möchte. Bisher sind aber keine Flüge zu diesem Airport buchbar. Ob sich das noch ändern wird, stehe in den Sternen, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet.

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Verdi: Lufthansa-Servicecenter in Berlin bekommt neuen Tarifvertrag

Verdi und Lufthansa haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 300 Beschäftigten im Berliner Lufthansa-Servicecenter „LH InTouch“ geeinigt.  Die Gehälter werden ab sofort um 11,3 Prozent erhöht. Ein weiterer Erhöhungsschritt um vier Prozent erfolgt ab November 2023. Darüber hinaus werde der bestehende Vergütungstarifvertrag, der frühestens zum 30. Juni 2023 kündbar war, um 9 Monate verlängert und gilt in der geänderten Fassung ab dem 1. Oktober 2022 und ist erstmalig zum 31. März 2024 kündbar. Für den Monat Oktober 2022 erhalten die Beschäftigten eine Kompensation in Höhe von 300 € Inflationsausgleichsprämie (Teilzeit anteilig), die aufgrund der aktuellen gesetzlichen Regelungen steuerfrei ausgezahlt wird. Außerdem wurde die niedrigste Entgeltstufe gestrichen. Durch die beiden Erhöhungsschritte würden die Monatsgehälter abhängig von der jeweiligen Vergütungsgruppe um 319 bis zu 458 € monatlich steigen, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt. LH InTouch ist ein Lufthansa-Servicecenter zur Betreuung von Privat- und Geschäftskunden.

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Klagenfurt: Lilihill will weitere Hub-Anbindung vorstellen

Im Dauerstreit um den Flughafen Klagenfurt hat sich Mehrheitseigentümer Lilihill mit Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) auf einen Vier-Punkte-Plan geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass im Dezember 2022 eine Anbindung an ein weiteres Drehkreuz, beispielsweise München oder Frankfurt am Main, vorgestellt werden soll. Derzeit ist völlig unklar welcher Carrier die geplante Hub-Anbindung bedienen soll, denn seitens der Lufthansa Group, die in der Vergangenheit sowohl Frankfurt als auch München ab Klagenfurt angeboten hatte, ist bislang kein Interesse bekannt. Eine reine Point-to-Point-Verbindung einer Fluggesellschaft, die über keine Abkommen mit dem Star-Alliance-Mitglied verfügt, wäre keine vollwertige Drehkreuzanbindung, da Passagiere dann das Gepäck neuerlich aufgeben müssten. Lilihill plant seit einiger Zeit eine eigene Fluggesellschaft und hat dazu vor längerer Zeit fliegerisches Fachpersonal, das in der Vergangenheit unter anderem für Niki tätig war, eingestellt. Die Corona-Pandemie führte aber dazu, dass es um dieses Projekt äußerst ruhig geworden ist, so dass es keine relevanten Neuigkeiten gibt. Die Einigung mit Landeshauptmann Peter Kaiser sieht auch vor, dass das Land die Call-Option auch im kommenden Jahr rückwirkend für 2022 ziehen kann. Weiters soll Lilihill mit der landeseigenen Babeg bei Betriebsansiedlungen kooperieren. Der umstrittene Pachtvertrag soll rückgängig gemacht werden, wodurch eine Klage der Kärntner Beteiligungsverwaltung gegenstandslos werden würde. Allerdings sieht Landesrat Martin Gruber (ÖVP) die Verpflichtungserklärung der Lilihill Group in einem anderen Licht. Der Politiker ist der Ansicht, dass es um leere Versprechungen handeln würde und bezeichnet die Einigung als eine private Absprache zwischen dem Landeshauptmann und Lilihill-Eigentümer Orasch. Gruber fordert weiterhin, dass die Call-Option auf den Mehrheitsanteil unverzüglich

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Britische Flughäfen liebäugeln mit Abschaffung von Flüssigkeitsregeln

Die britischen Flughäfen wollen Medien zufolge innerhalb der kommenden zwei Jahre die Regeln für die Menge von Flüssigkeiten im Handgepäck abschaffen. Wie die BBC heute berichtete, will die britische Regierung bis Mitte 2024 neue 3-D-Scanner einführen, die Sicherheitskräften einen deutlicheren Blick in die Taschen Reisender erlauben. Passagiere könnten dann Flüssigkeiten ohne Begrenzung sowie Laptops und Tablets in ihren Taschen lassen, hieß es. Die Maßnahme soll der Zeitung „Times“ zufolge Schlangen an den Sicherheitskontrollen deutlich verkürzen. Seit November 2006 dürfen Flüssigkeiten nur in Behältern mit maximal 100 Millilitern Größe im Handgepäck mitnehmen. Sie müssen in einem durchsichtigen Beutel mit höchstens einem Liter Fassungsvermögen verpackt sein und bei der Kontrolle extra vorgezeigt werden. Auch Laptops und Tablets müssen aus Rucksäcken und Taschen genommen werden. Die Maßnahme wurde erlassen, nachdem ein Plan vereitelt worden war, Anschläge auf Flugzeuge mit in Getränkeflaschen verstecktem Sprengstoff zu verüben.

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