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Flughafen Basel: Morgen wird gestreikt

Morgen könnte es zu Verspätungen beim Flugbetrieb am Airport Basel-Mulhouse kommen. Der Grund: Fluglotsen und Wartungsarbeiter wollen streiken. Scheinbar gehen morgen sowohl die Fluglotsen als auch das Wartunsgpersonal am Flughafen Basel-Mulhouse in den Streik. Die Fluglotsen und Elektrotechniker fürchten eine geplante Umstrukturierung des technischen Wartungsdienstes im Flugkontrollzentrum, der Wartungsdienst soll künftig dem technischen Dienst in Strassburg unterstellt sein, heißt es auf blick.ch. Das Problem: Die Gewerkschaften befürchten, dass unter dem Regime von Strassburg Wartungsarbeiten in Mulhouse nicht mehr mit gleicher Priorität ausgeführt werden könnten und es deshalb zu Verzögerungen im Flugbetrieb kommen könnte. Nicht nur das, ebenfalls sehe sich der Standort mit einem Personalproblem konfrontiert. Dies würde die Streikaufrufe zusätzlich befeuern. „Vor allem im Sommer sind Fluglotsen gezwungen, Kontrollpositionen zusammenzulegen, sodass ein einziger Mitarbeiter die Arbeit von mehreren erledigt“, klagen die Gewerkschaften. Weiterhin müssten Abflug- und Landezeiten von Flugzeugen verzögert werden, damit die Arbeitsbelastung auf einem erträglichen Niveau bleibt. Noch ist unklar, wie stark sich der Streik am 8. November auf den Flugbetrieb auswirken wird. Immerhin: Die französische Flugsicherung hat einen Mindestbestand an Mitarbeitern garantiert. Demnach werde es grundsätzlich nicht zu Flugannulierungen kommen. Wer am kommenden Dienstag plant, von Basel abzufliegen, sollte sich dennoch frühzeitig nach Änderungen im Flugplan erkundigen und vielleicht etwas früher am Flughafen sein. Mit neun Millionen Passagieren pro Jahr ist Mulhouse ein bedeutender Flughafen im Nordosten Frankreichs. Zudem ist der Euro-Airport auch bei vielen Schweizer Passagieren beliebt, nicht nur in der Region Basel.

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Cargo Air stattet Linz bunten Frachterbesuch ab

Im Auftrag der Deutsche Post-DHL-Tochter European Air Transport Leipzig hatte der Flughafen Linz am 4. November 2022 ein durchaus kunterbuntes Frachtflugzeug zu Gast. Die bulgarische Cargo Air steuerte den oberösterreichischen Airport mit einem Umbaufrachter des Typs Boeing 737-800 an. Dieser trägt noch immer die Grundlivery der einstigen Comair-Marke Kulula. Dort war die Maschine zuvor als Passagierflugzeug im Einsatz. Vor dem Einsatz bei Cargo Air wurde der 24,4 Jahre alte Mittelstreckenjet in einen Vollfrachter konvertiert. Beim Lack hat man aber gespart, denn sowohl die Triebwerke als auch das Leitwerk zeigen weiterhin das „K“ des vormaligen Betreibers. Comair war eine südafrikanische Fluggesellschaft, die unter zwei Marken aktiv war. Einerseits nutzte man als Franchisenehmer das British-Airway-Brand und andererseits war man als Kulula auch als Billigflieger aktiv. Das Unternehmen musste vor einiger Zeit Konkurs anmelden und befindet sich derzeit in Liquidation. Die heutige LZ-CGB ist im Vorjahr als Vollfrachter zur Flotte von Cargo Air gestoßen. Die gegenständliche Maschine trägt die Seriennummer 28374 und wurde ursprünglich an Transavia ausgeliefert. Nach Eigentümerwechseln befindet sich diese Boeing 737-800 im Besitz von Alterna Capital Partners, die die Maschine als Umbaufrachter an die bulgarische Cargo Air verleast hat. Der Flughafen Linz schreibt auf Social Media übrigens: „Ein bunter Vogel im herbstlichen Grau! Wenn das nicht international ist: Im Auftrag von DHL pendelt derzeit die bulgarische Cargoair mit einer ehemaligen Passagiermaschine der südafrikanischen KULULA Airline zwischen Linz und Leipzig“.

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Wien: Qatar Cargo hat neue Frachtlinie aufgenommen

Am Freitagabend landete Qatar Airways Cargo erstmals im Rahmen einer Fracht-Linienverbindung auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Der Carrier wird ab sofort einmal pro Woche den österreichischen Airport mit reinen Vollfrachtern ansteuern. Bereits seit dem Jahr 2003 bietet Qatar Airways Passagierflüge zwischen Wien und Doha an. Neu ist, dass man ab sofort auch einmal wöchentlich eine reine Cargoverbindung anbietet. Der Premierenflug fand am Freitagabend statt. Die Flotte der Frachtsparte von Qatar Airways umfasst neben einem A310-Frachter noch zwei Boeing 747-8-Frachter, 21 Boeing 777-Frachter und fünf Airbus A330-Frachter. „Luftfracht ist ein wichtiges Marktfeld für den Flughafen Wien und wir investieren laufend in eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur. Der Flughafen Wien bietet neben qualitativen Cargo-Services auch großes Know-How in diesem Bereich. Wir freuen uns sehr, dass Airlines unsere Kompetenz erkennen und über die Entscheidung von Qatar Airways Cargo, nun eine regelmäßige Frachtverbindung nach Wien zu betreiben“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Amadeus Germany bekommt neuen Geschäftsführer

Oliver Rengelshausen wird zum 1. Jänner 2023 neuer Geschäftsführer von Amadeus Germany und damit Nachfolger von Uta Martens, die das Unternehmen nach 27 Jahren verlässt und zu DER Touristik wechselt. Oliver Rengelshausen war zuletzt als Senior Vice President, Account Management bei Amadeus für die Lufthansa Group & Star Alliance zuständig. Zuvor war er von 2013 bis 2019 Geschäftsführer der Amadeus Leisure IT GmbH, ehemals Traveltainment. Seine Karriere startete er in verschiedenen Führungspositionen bei der Lufthansa E-Commerce GmbH, Thomas Cook AG und der Telefónica o2 Germany GmbH, bevor er zur Amadeus Leisure IT wechselte. „Ich freue mich sehr, dass Oliver Rengelshausen die Rolle des Geschäftsführers für Amadeus Germany übernimmt. Oliver ist ein ausgewiesener Branchenexperte mit starker Kundenorientierung und einem großen Netzwerk innerhalb der Branche. Ich arbeite seit vielen Jahren mit ihm zusammen und bin davon überzeugt, dass er die richtige Person ist, um unsere Kunden in Deutschland, einem für Amadeus strategisch wichtigen Markt, zu unterstützen und gemeinsam die vor uns liegenden Chancen zu nutzen“, so Anna Kofoed, Executive Vice President, EMEA Travel Sellers bei Amadeus.

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FRA: Erster Zug der neuen Sky Line-Bahn vorgestellt

Am Flughafen Frankfurt wurde gestern erstmalig ein Zug der neuen Sky Line-Bahn präsentiert. Die neue Bahn bindet zukünftig das Terminal 3 an die bestehenden Terminals an. Der erste von insgesamt zwölf Zügen wurde aus dem Produktionswerk von Siemens Mobility in Wien angeliefert. In den kommenden Wochen wird das Fahrzeug für die ersten Testfahrten, die für 2023 geplant sind, vorbereitet. Mit der neuen Sky Line-Bahn werden Reisende künftig in nur acht Minuten vom Fern- und Regionalbahnhof direkt am Hauptgebäude des Terminal 3 ankommen. Die Züge werden an 365 Tagen im Jahr im Zweiminuten-Takt zwischen Terminal 3 und den bestehenden Terminals fahren. Die neue Sky Line-Bahn ergänzt das bestehende Transportsystem, das Passagiere bereits zwischen Terminal 1 und 2 nutzen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Bahn gelangen künftig bis zu 4.000 Personen pro Stunde und Richtung vom und zum Terminal 3. Das System funktioniert rund um die Uhr automatisiert und fahrerlos. Jeder der zwölf Züge besteht aus zwei permanent miteinander verbundenen Wagen, die jeweils gut elf Meter lang und 2,80 Meter breit sind sowie leer rund 15 Tonnen wiegen. Pro Zug ist stets ein Wagen Non-Schengen-Reisenden vorbehalten.

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Kuba verlängert Gültigkeit von Touristenvisum

Konnten Reisende in den Karibikstaat zuvor eine Touristenkarte für eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen erwerben, berechtigt das Visum nun einen Aufenthalt von 90 Tagen. Darüber hinaus kann das Visum einmalig um weitere 90 Tage verlängert werden. Wie Tourismusminister Juan Carlos García am vergangenen Sonntag über Twitter mitteilte, können Reisende seit dem 1. November die für die Einreise obligatorische Touristenkarte für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen beantragen. Zuvor war der Erwerb eines Visums nur für maximal 30 Tage gestattet und konnte einmalig um einen weiteren Monat verlängert werden. Eine Verlängerung ist fortan weiterhin möglich: Innerhalb des Aufenthaltszeitraums kann die Touristenkarte um eine Dauer von weiteren 90 Tagen angehoben werden, sodass das Visum eine maximale Gültigkeit von 180 Tagen vorweist. Mit der Verlängerung der Visumgültigkeit soll der Tourismus auf Kuba neuen Aufschwung erhalten, nachdem die kubanische Regierung eingeräumt hat, die Anfang des Jahres errechnete Tourismusprognose von 2,5 Millionen Besuchern aller Voraussicht nach nicht zu erreichen. Ob der Tourismus im Land dadurch angekurbelt werden kann, bleibt fraglich. Denn wer in Kuba war, kann nicht mehr visumfrei mit Esta in die USA einreisen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein generelles Einreiseverbot. Nur die Teilnahme am Visa-Waiver-Programm, also der visumfreien Einreise, ist nicht mehr möglich. Statt der unkomplizierten Esta-Genehmigung, die 21 Euro kostet und zwei Jahre gültig bleibt, muss dann auch für touristische Aufenthalte ein reguläres Visum beantragt werden. Dies ist jedoch in den meisten Fällen nur mit einem Termin im Konsulat möglich, auf den derzeit oft monatelang gewartet werden muss.

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Erstmals nach Deutschland: Eva Air verbindet Taiwan mit München

Erstmals fliegt die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air ein deutsches Ziel an:Ab sofort geht es viermal pro Woche von Taipeh in die bayerische Landeshauptstadt. Die taiwanesische Metropole wird jeweils montags, mittwochs, freitags und samstags von München aus angeflogen. Zum Einsatz kommt ein Dreamliner – das Langstreckenflugzeug Boeing 787-9. Der Erstflug wurde mit einer Boeing 777 mit einer „Hello Kitty“ Sonderlackierung durchgeführt. Bisher fliegt der Carrier, der seit 2013 dem Luftfahrtverbund Star Alliance angehört, die europäischen Metropolen London, Paris, Amsterdam, Wien und Mailand an. EVA Air bedient derzeit weltweit 68 Destinationen auf vier Kontinenten. Die Flotte besteht zurzeit aus 90 Flugzeugen – rund zwei Drittel davon Langstreckenjets. „Wir begrüßen EVA Air als neuen Stern am Münchner Himmel. EVA Air ergänzt insbesondere mit sehr guten Umsteigeverbindungen unser vielfältiges Asien Angebot. Die Neuaufnahme der Flüge zwischen Taipehund München erweitert unser Interkont-Netz und ist zudem ein erfreuliches Zeichen für die kontinuierliche Erholung des Verkehrs am Standort München“, so Airport-Geschäftsführer Jost Lammers.

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Graz mit 195.564 Fluggästen im Q3/2022

In den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 haben insgesamt 195.564 Passagiere den Grazer Flughafen genutzt. In diesem Zeitraum wurden 2.813 kommerzielle Flugbewegungen durchgeführt. Während der ersten neun Monate des laufenden Jahres hatte der steiermärkische Airport 423.053 Passagiere. Damit lag man deutlich über dem Aufkommen des Vergleichszeitraums des Vorjahres. Allerdings konnte man nicht an die Zahlen, die man vor der Pandemie hatte, anknüpfen. Durchgeführt wurden in den ersten drei Quartalen 2022 6.418 Flüge. Die Fluggesellschaft Eurowings hat erst kürzlich die Stuttgart-Strecke neuerlich reaktiviert. Allerdings wird man diese in Kürze erneut temporär einstellen. Eine weitere Hiobsbotschaft für den Winter 2022/23 ist, dass Corendon Europe die Präsenz reduziert. Davon sind auch Linz und Salzburg betroffen. Aufstockungen gibt es bei KLM, denn die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol wird häufiger bedient. Graz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 963 53 % 67.711 60 % August 924 59 % 62.908 64 % Juli 926 53 % 64.945 88 % Juni    945 141 %   68 206 419 % Mai    888 257 %   61 625 1.137 % April    657 186 %   42 344 1.074 % März    513 328 %   26 295 845 % Februar    268 168 %   14 866 587 % Jänner    334 190 %   14 153 421 % Gesamt: 6.418   423.053   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Innsbruck: 125.172 Reisende im Q3/2022

Der Flughafen Innsbruck hatte im dritten Quartal 2022 insgesamt 125.172 Passagiere. Durchgeführt wurden 1.477 kommerzielle Flugbewegungen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man die Anzahl der Reisenden mehr als verdoppeln. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurde der Tiroler Airport von 588.709 Fluggästen genutzt. Es gab in diesem Zeitraum 5.827 kommerzielle Flüge. Ähnlich wie in Salzburg ist in Innsbruck nicht der Sommer, sondern der Winter jene Jahreszeit, in der das Hauptgeschäft stattfindet. Das hängt damit zusammen, dass viele Schifahrer diesen Airport als Landeplatz für ihre Urlaube nutzen. Das erste Quartal 2022 war zwar wesentlich besser als der Winter 2021, jedoch lag Innsbruck erheblich unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Für den Winter 2022/23 zeichnet sich eine deutliche Erholung ab, denn viele Wintercharter sind bereits angemeldet. Auch gibt es neue Linienflüge. Innsbruck-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 489 153 % 40.103 145 % August 471 53 % 42.850 76 % Juli 517 88 % 42.219 121 % Juni    513 227 %   40 142 404 % Mai    387 505 %   27 117 1.224 % April    461 754 %   50 843 4.238 % März   1 087 2.213 %   141 010 11.901 % Februar    998 2.070 %   122 539 12.799 % Jänner    904 1.074 %   81 886 6.209 % Gesamt: 5.827   588.709   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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OE-LZO „Seewinkel“ erstmals in Wien gelandet

Am Freitag, den 4. November 2022, ist um die Mittagszeit mit der OE-LZO der zweite Airbus A320neo der Austrian Airlines erstmals auf dem Flughafen Wien gelandet. Der Mittelstreckenjet wird den Taufnamen „Seewinkel“ tragen. Kommerziell soll diese Maschine ab Dezember 2022 eingesetzt werden. Auch diesen Airbus A320neo hat Austrian Airlines „nackt“ übernommen. Die Kabinenausstattung wird genau wie bei der OE-LZN durch den firmeneigenen Technikbetrieb eingebaut. Die Lackierarbeiten werden im slowakischen Bratislava vorgenommen. Nach Abschluss der Tätigkeiten soll die OE-LZO ab Dezember 2022 in den kommerziellen Flugbetrieb gestellt werden. Der Neuzugang wurde am Freitag von einem Überstellungsteam vom Airbus-Werk Toulouse nach Wien-Schwechat geflogen. Der Taufname dieses A320neo wird „Seewinkel“ sein. Vorerst wird man dann die OE-LZO hauptsächlich in Richtung London-Heathrow, Berlin, Frankfurt und Amsterdam einsetzen. Im Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines zwei weitere Maschinen dieses Typs übernehmen. Im Unterschied zu den beiden ersten Exemplaren wird man diese bereits mit Livery und Kabinenausstattung ab Werk übernehmen. Ankunft der OE-LZO in Wien als Slideshow:

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