Österreich

Weitere Artikel aus der Rubrik

Österreich

Kurz vor Sommerferien: An einigen französischen Flughäfen wird gestreikt

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Frankreich sind mehrere Flughäfen im Land durch Streiks beeinträchtigt. Auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle sollten heute etwa zehn Prozent der Flüge ausfallen, teilte die Luftfahrtbehörde mit. Mehrere Gewerkschaften hatten zu Streiks aufgerufen, um angesichts der Inflation höhere Gehälter zu erstreiten. In Frankreich beginnen in der kommenden Woche die Sommerferien. Der Streik sollte das Wochenende über anhalten. Es werde mit Verspätungen und weiteren Flugausfällen gerechnet, so der ORF. Auch die Gepäckausgabe könnte beeinträchtigt sein. Für den Flughafen von Marseille gibt es ebenfalls einen Streikaufruf, aber dort sollte es nicht zu Ausfällen kommen, da die Präfektur das Personal zum Dienst verpflichtet hat. Die Fluggesellschaft Air France teilte mit, dass nur Kurz- und Mittelstreckenflüge von Ausfällen betroffen seien. Die Gewerkschaften protestieren gegen geplante Sparmaßnahmen und verweisen darauf, dass der Flugverkehr in einigen Bereichen wieder das Niveau von 2019 vor der Coronavirus-Pandemie erreicht habe. Lediglich die Verbindungen nach Asien seien noch reduziert.

weiterlesen »

Edelweiss flottet speziellen Airbus A320 ein

Der neuste Flottenzuwachs von Edelweiss zeigt sich in einem ungewohnten Design. Die bekannte rote Nase und der rote Hintergrund auf der Heckflosse wurden durch unzählige rote Hände ersetzt. Sie symbolisieren die helfenden Hände der Lufthansa Group-Hilfsorganisation Help Alliance und von Edelweiss.  Beide Organisationen pflegen seit fünf Jahren eine enge Partnerschaft: „Help Alliance und Edelweiss unterstützen zusammen soziale Projekte an Edelweiss Ferienzielen. Durch unser gemeinsames Engagement konnten wir in den letzten Jahren vor allem jungen Menschen in Costa Rica, Vietnam, Südafrika oder Sri Lanka mit diversen Projekten ein besseres Leben ermöglichen“, so Edelweiss-CEO Bernd Bauer. Der Edelweiss Airbus A320 HB-JLT ist das erste Flugzeug einer Lufthansa Group-Airline, welches in einem dedizierten Design im Zusammenhang mit der Help Alliance unterwegs ist. „Das Flugzeug soll auf unser weltweites soziales Engagement aufmerksam machen und dazu beitragen, dass unsere gemeinnützige Organisation noch bekannter wird. Die Zukunft junger Menschen, die in Armut leben, ist unsere wichtigste Destination“, so Andrea Pernkopf, Geschäftsführerin der Help Alliance. HB-JLT wird auf den Namen „Madrisa“ getauft  Seit sechs Jahren benennt die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft ihre Flugzeuge gemäß dem Motto ‘Wo Edelweiss zuhause ist’ nach Regionen, wo die Königin der Alpenblumen heimisch ist. Das Flugzeug wird auf den Namen ‘Madrisa’ getauft und ist bereits die dritte Maschine, welche nach einer Region im Kanton Graubünden benannt wird. In den nächsten Tagen wird ein weiteres Flugzeug zu Edelweiss stossen; dieses werde allerdings die gewohnte Bemalung aufweisen, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. Damit hat Edelweiss 12 Airbus A320 in der Flotte.

weiterlesen »

Airport Weeze: Ryanair fliegt nach Oviedo

Die irische Fluggesellschaft hat ein neues Ziel in den Flugplan aufgenommen: die 220.000-Einwohner-Stadt Oviedo in der nordspanischen Provinz Asturien. Ab dem 3. November fliegt Ryanair ab Weeze jeweils dienstags und sonntags an die „Costa Verde“ an der spanischen Atlantikküste. „Das Reiseziel Oviedo und die Region Asturien halten für Urlauber und Pilger viele spannende Einblicke bereit. Wir freuen uns, dass Ryanair Asturien ab Weeze in der Wintersaison als achte Destination in Spanien anbietet “, so Sebastian Papst, Geschäftsführer des Airport Weeze. Zum Start bietet der Carrier einen zeitlich begrenzten Sitzplatzverkauf mit Tarifen ab 19,99 € an, wenn sie bis zum 2. Juli gebucht wird. Die Aktion gilt für den Reisezeitraum November 2022 bis Jänner 2023.

weiterlesen »

BER: Passagiere sollten früh genug im Terminal sein

Während der Sommerferien in Berlin und Brandenburg erwartet die Flughafengesellschaft ein erhöhtes Reiseaufkommen. Die FBB rechnet mit bis zu drei Millionen Passagieren. Das sind etwa eine Million Menschen mehr als in den Sommerferien des vergangenen Jahres, jedoch immer noch zwei Millionen Menschen weniger als in den Sommerferien des Vor-Corona-Jahres 2019. Im Zeitraum vom 6. Juli bis zum 21. August werden jeden Tag zwischen 65.000 und rund 75.000 Fluggäste den Flughafen BER nutzen. Die Zahl der Passagiere verteilt sich über die gut sechs Ferienwochen relativ gleichmäßig. Nach den aktuell vorliegenden Anmeldungen der Airlines sind während der Ferien bis zu 22.000 Starts und Landungen am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt geplant und damit ein Drittel mehr als während der Sommerferien 2021. Im Sommer 2019 waren es rund 37.000 Flugbewegungen. Insgesamt fliegen in der Ferienzeit 52 Airlines vom BER aus zu 127 Zielen in 45 Ländern. Besonders gefragte Reiseländer sind die Türkei, Spanien, Großbritannien, Griechenland und Italien. Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Passagieren, sich zweieinhalb Stunden vor Abflug im jeweiligen Terminal einzufinden und sich unmittelbar nach dem Check-in zur Sicherheitskontrolle zu begeben. „Wir freuen uns sehr, dass die Menschen wieder fliegen, sei es in den Urlaub, zu Familienbesuchen oder um Geschäften nachzugehen. Die Pandemie und ihre Folgen sorgen aber immer noch für eine Ausnahmesituation in der gesamten Luftfahrtbranche. Die Flughafengesellschaft und ihre Partner haben sich in den letzten Wochen und Monaten bestmöglich auf die Ferienzeit und die zu erwartenden drei Millionen Passagiere vorbereitet. Trotzdem wird es punktuell zu Wartezeiten und Verzögerungen kommen. Wir bitten

weiterlesen »

Südfrankreich lässt weniger Menschen in die Buchten der Calanques

Südfrankreich schränkt den Zugang für die Buchten der Calanques bei Marseille ein. Bis zum Ende des Sommers dürfen nur noch maximal 400 Menschen pro Tag die dortigen Strände besuchen. Bis zuletzt waren es bis zu 2.500. Grund für die Maßnahme sei das angegriffene Ökosystem der Calanques, das unter einer schweren Bodenerosion leidet, wie Check24 berichtet. Die Landschaft der Calanques erstreckt sich zwischen Marseille und Cassis im Süden Frankreichs und zieht im Sommer zahlreiche Einheimische sowie Touristen an. Das Felsmassiv mit seinen steilen Klippen wird von mehreren Buchten unterbrochen, die oft nur mit dem Boot oder über Wanderwege zu erreichen sind. Die zwei bekanntesten unter ihnen, die Calanques von Sugiton und Pierres Tombées, sind durch die hohen Besucherzahlen von einer massiven Bodenerosion betroffen. Eine Begrenzung des Zugangs soll die bedrohte Landschaft nun schützen. Am 26. Juni wurde die neue Zutrittsregelung erstmals angewendet. Über eine Onlineplattform muss ein Tagespass mit QR-Code für das gewünschte Besuchsdatum gebucht werden, von denen nur 400 Stück pro Tag verfügbar sind. Die Reservierung ist kostenlos, wird jedoch eine Person ohne Ticket an den geschützten Buchten angetroffen, droht ein Bußgeld über 68 Euro. Am ersten Tag der Zugangsbeschränkung fanden Kontrollen an den Zugangswegen zu den Calanques statt, zahlreiche Menschen mussten aufgrund des fehlenden QR-Codes wieder umdrehen. Am 3. Juli ist ein zweiter Probetag der neuen Regelung geplant, bevor sie zwischen dem 10. Juli und 21. August dann täglich angewendet wird.

weiterlesen »

Leipzig/Halle: Turkish Airlines fliegt wieder nach Istanbul

Vom Flughafen Leipzig/Halle täglich an den Bosporus: Ab dem 30. Juni bietet Turkish Airlines wieder Linienflüge zwischen dem Flughafen Leipzig/Halle und Istanbul an. Seit heute können Fluggäste aus Mitteldeutschland wieder täglich die Verbindung zum internationalen Drehkreuz Istanbul nutzen. Die Flugdauer beträgt knapp drei Stunden. Die Verbindung musste Corona-bedingt ausgesetzt werden. Der türkische Carrier verbindet den Flughafen Leipzig/Halle seit Mai 2012 mit ihrem Drehkreuz in Istanbul. Flugzeiten Istanbul – Leipzig/Halle – Istanbul: Ankunft LEJ (Di, Do, Sa)           Abflug LEJ (Di, Do, Sa) 10:10 Uhr                                 11:00 Uhr                       Ankunft LEJ (Mo, Mi, Fr, So)     Abflug LEJ (Mo, Mi, Fr, So) 17:40 Uhr                                 18:30 Uhr

weiterlesen »

Kärnten: Bundesheer-Helikopter im Assistenzeinsatz

Im Nachgang des schweren Unwetters führt das österreichische Bundesheer einen Assistenzeinsatz im Bundesland Kärnten durch. Dabei kommen unter anderem zwei Hubschrauber und rund 100 Soldaten zum Einsatz. Heftige Unwetter und massive Niederschläge haben, speziell in den Bezirken Villach und Villach-Land, für Vermurungen, Überschwemmungen und Chaos gesorgt. Viele Straßen sind unpassierbar. Auch Bäume wurden durch Windböen umgeworfen und Keller verschlammt. Seit den frühen Morgenstunden war ein Erkundungstrupp der Villacher Pioniere im Einsatz, um die Lage und das Ausmaß der entstandenen Schäden zu beurteilen.  Das erste Schadensausmaß hat ergeben, dass die Priorität zunächst beim Freimachen der Bundes- und Landesstraße im Gegendtal liegt, um mit den Gerätschaften und dem Personal der Einsatzorganisation im Raum Treffen und Arriach weiter vorgehen zu können und auch in den Ortschaften die abgegangenen Muren zu beseitigen. Wie lange der Einsatz andauert, kann aus derzeitiger Sicht noch nicht abgeschätzt werden. „Die Situation für die betroffene Bevölkerung ist dramatisch. Unsere Pioniere sind seit den Morgenstunden im Einsatz und helfen mit Kraft und Technik, also mit Baggern, Hubschraubern und Schaufeln, um das Ausmaß der Schäden zu beseitigen. Insgesamt stehen 100 Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillons 1 aus Villach der Bevölkerung in diesen schweren Stunden zur Seite. Unser Bundesheer hilft dort wo es dringend gebraucht wird, darauf können sich die Österreicherinnen und Österreicher mit Sicherheit verlassen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

weiterlesen »

Umfrage: 64 Prozent der urlaubswilligen Österreicher wollen ins Ausland

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass sechs von zehn Österreichern während dem Sommer 2022 fix verreisen wollen. Davon wollen 46 Prozent ihren Urlaub innerhalb von Österreich verbringen. Zu diesem Schluss ist eine im Auftrag der Österreichischen Hoteliersvereinigung von Mindtake durchgeführte Umfrage gekommen. 1.000 Einwohner wurden nach ihren Urlaubsplänen für den Sommer 2022 befragt. Die Standesvertretung der Hoteliers sieht das Ergebnis positiv, denn immerhin will knapp unter der Hälfte der Befragten ihren Urlaub im Inland verbringen. ÖHV-Präsident Walter Veit rät jenen, die noch nicht gebucht haben, dass diese sich rasch entscheiden sollten: „Hier und da wird es schon knapp, aber noch findet man in allen Kategorien und Preisklassen freie Zimmer“. Derzeit sollen die See-Regionen in Kärnten, Salzburg und der Steiermark besonders stark gebucht sein.

weiterlesen »

Flughafen Sarajevo fertigt so viele Passagiere ab wie nie zuvor

Der Flughafen Sarajevo hat am vergangenen Freitag Geschichte geschrieben: Innerhalb von 24 Stunden fertigte der Airport 7.714 Passagiere auf 71 Flügen ab – mehr als je zuvor. Damit konnte der bosnische Hauptstadtflughafen einen eigenen Rekord aufstellen. Selbst das Jahr 2019 – als von Corona noch gar nicht die Rede war – habe man damit übertroffen, so der Airport gegenüber dem Online-Portal Ex-Yu-Aviation. Damals lag das Maximum bei 7.651 Fluggästen an einem Tag. Der Flughafen Sarajevo hat sein Passagieraufkommen von vor der Pandemie bereits übertroffen. Von Januar bis Mai begrüßte der Verkehrsflughafen 404.568 Passagiere, um 19,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2019.

weiterlesen »

Tarifvertrag: Easyjet und Verdi können sich einigen

Cockpit- und Kabinencrews bei der Fluggesellschaft Easyjet in Deutschland bekommen mehr Geld. Bei den Verhandlungen für die beiden Berufsgruppen hätten sich beide Seiten unter anderem auf Einmalzahlungen und insgesamt knapp 8 Prozent höhere Vergütungen geeinigt, teilten die Gewerkschaft Verdi und das Unternehmen mit. Die Laufzeit des neuen Vertrags gehe bis Ende April 2024. Piloten erhalten demnach im Oktober dieses Jahres eine Einmalzahlung zwischen 1.125 und 3.000 Euro. Zu diesem Zeitpunkt komme auch die erste Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent. Im April 2023 erhalten die Cockpit-Crews erneut eine Einmalzahlung von bis zu 1.500 Euro sowie eine weitere Erhöhung um 2,5 Prozent. Zum Oktober 2023 gibt es eine dritte Anhebung von 3 Prozent. Für Flugbegleiter gibt es laut Verdi eine Einmalzahlung zum Oktober dieses Jahres von bis zu 4.500 Euro. Zweimal steigen demnach zudem die Gehälter: im Oktober um 5 Prozent und im April 2023 um 3,2 Prozent. Die Gewerkschaft hatte in dem Tarifkonflikt vor wenigen Wochen mit einem Warnstreik am Berliner Flughafen BER den Forderungen Nachdruck verliehen und für Flugausfälle und Verspätungen gesorgt. 

weiterlesen »