Österreich

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Graz: Privatdetektiv schnüffelte für Austrian Airlines gegen Mitarbeiter im Krankenstand

Ende Mai 2022 muss sich das Grazer Arbeitsgericht mit einem nicht alltäglichen Fall befassen: Austrian Airlines trennte sich von einem Techniker, der sich im Krankenstand befand. Die notwendigen „Beweise“, die zur fristlosen Entlassung geführt haben, soll ein Privatdetektiv geliefert haben. Die österreichische Lufthansa-Tochter hat vor einiger Zeit die Station Graz geschlossen. Vor Ort hat man kein Personal mehr stationiert, da mittlerweile nur noch die Wien-Strecke bedient wird. Die dezentralen Routen nach Düsseldorf und Stuttgart werden mittlerweile von der Konzernschwester Eurowings angeboten. Daraus folgt: Man benötigt in der Steiermark keine Techniker mehr und hat diesen angeboten, dass diese künftig ihren Dienst an der Homebase Wien versehen können. Allerdings scheint diese Option nicht bei allen gut angekommen zu sein und nun steht es auch Aussage gegen Aussage: Ein Wartungsmitarbeiter behauptet, dass für die Tätigkeit in Wien weniger Lohn bezahlt werden sollte. Gegenüber der Zeitung Heute führte er unter anderem aus, dass es zu diversen Unstimmigkeiten, beispielsweise im Bereich der Elternteilzeit gekommen sein soll. Er habe sich psychisch nicht mehr fit geführt und wurde daher ärztlich krankgeschrieben. Nun soll Austrian Airlines einen Privatdetektiv beauftragt haben. Den Angaben des Betroffenen nach habe dieser Beschattungen durchgeführt und auch auf dem Privatgrundstück des AUA-Mitarbeiters Fotos von ihm und seinen Kindern angefertigt. Zunächst will er aber davon nichts bemerkt haben und erst nach dem Erhalt der fristlosen Entlassung davon erfahren haben. Über einen Rechtsanwalt soll Austrian Airlines argumentieren, dass er während dem Krankenstand im Garten mit seinen Kindern gespielt habe. Heute zitiert aus dem Schreiben: „Fotos zeigen

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Johann Spreitzhofer wird neuer Obmann im WKÖ-Fachverband Hotellerie

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) bekommt einen neuen Obmann. Der steirische Hotelier Johann Spreitzhofer folgt Susanne Kraus-Winkler nach, die dreieinhalb Jahre lang die Interessen der österreichischen Beherbergungsunternehmen in der WKÖ vertreten hatte und vergangene Woche als neue Tourismusstaatssekretärin in die Regierung gewechselt ist. „Ich bedanke mich bei Susanne Kraus-Winkler, die – vor allem während der fordernden Zeit der Pandemie – mit großem Engagement und Herzblut für die Anliegen der österreichischen Hotellerie gekämpft hat. Mit ihr haben unsere 16.000 Beherbergungsbetriebe eine starke Stimme in der Regierung und ich freue mich auf unsere weitere, erfolgreiche Zusammenarbeit – im Sinne der heimischen Beherbergungsbetriebe“, betont Spreitzhofer. Die größten Herausforderungen für die Beherbergungsbranche ortet der designierte Hotellerie-Obmann am Arbeitsmarkt, der Stabilisierung und Rekapitalisierung der Branche sowie dem bevorstehenden Herbst. Eine ehestmögliche Vorbereitung, um neuerliche Corona-Einschränkungen für die Unternehmen weitgehend zu verhindern und größtmögliche Planungssicherheit sicherzustellen, stehen für Spreitzhofer ganz oben auf der Agenda. „Die österreichische Hotellerie liegt mir am Herzen, ich bin ein Vollblut-Hotelier. In diesem wunderschönen Tourismusland aufgewachsen, kenne ich die betriebliche Praxis und die Herausforderungen, die die Branche beschäftigen. Ich freue mich darauf, in meiner neuen Funktion Betriebe sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen und Lösungen für die größten Herausforderungen zu erarbeiten“, so Spreitzhofer abschließend.

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Flughafen Wien stellt neue Tafeln am PaN-Platz vor

Seit 2007 fungiert der Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften – der PaN (Partner aller Nationen) – als Namensgeber für den Vorplatz und Kreisverkehr beim VIP- und General Aviation Terminal am Flughafen Wien. Nun wurden der Platz und die Zufahrt neu gestaltet und dabei auch die Beschilderung modernisiert. Der Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften – PaN (Partner aller Nationen) – entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit dem Ziel, ein möglichst dichtes Netz der Völkerverständigung und Kooperation zu knüpfen. Der Dachverband setzt sich als „stiller Diplomat“ für Völkerfreundschaft, den Aufbau einer friedlichen Gesellschaft und den vorurteilsfreien Dialog zwischen den Nationen, Kulturen und Konfessionen ein. Die Bedeutung der völkerverbindenden Tätigkeit des Dachverbands PaN ist in den prominent besetzten Ehrenämtern dokumentiert. Der Bundespräsident fungiert als Schirmherr, der jeweilige Präsident oder die jeweilige Präsidentin des Nationalrats und des Bundesrats formen zusammen das Ehrenpräsidium und alle neun Landeshauptleute das Ehrenkuratorium. Seit 2007 „PaN-Platz“ beim VIP- und General Aviation Terminal Als Zeichen der Anerkennung dieses internationalen Engagements wurden am 17. Oktober 2007 der Vorplatz und der Kreisverkehr vor dem VIP- und General Aviation Terminal als „PaN-Platz“ benannt. Die seit dieser Zeit vorhandenen Hinweistafeln wurden nun modernisiert und am 12. Mai 2022 im Beisein von den Flughafen Wien-Vorständen Julian Jäger und Günther Ofner sowie PaN-Präsident Hermann Mückler, PaN-Generalsekretär Walter J. Gerbautz und den Vienna Aircraft Handling-Geschäftsführern Michael Zach und Christoph Schmidt enthüllt.

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Griechenland spricht Betretungsverbot für beliebte Insel aus

In den Sommermonaten haben ganze Urlauberströme die kleine Insel Chrissi südlich von Kreta gern besucht. Doch damit soll jetzt Schluss sein – der Natur zuliebe. Die kleine vorgelagerte Insel Chrissi wurde von den Behörden für Besuche gesperrt, damit sich die stark in Mitleidenschaft gezogene Natur des Eilands erholen kann. In den letzten Jahren kamen jährlich rund 200.000 Touristen, um unter anderem den berühmten Zedernwald auf Chrissi zu besichtigen. Wie das Touristikportal Reise vor 9 berichtet, war das unbewohnte Inselchen rund 15 Kilometer vor Kreta dank seiner ursprünglichen Natur bisher äußerst beliebt bei Tagesausflüglern. Vorläufig dürfen Gäste das Inselinnere jedoch nur noch aus der Ferne betrachten: Touristen- und Charterbooten ist es ab sofort verboten, an Chrissi anzulegen. Badende können zwar noch von den Booten aus zum Strand schwimmen und sich dort aufhalten, das Inselinnere und die Zedernwälder jedoch nicht mehr betreten. Ursache ist der Mensch: Die Sommerbewohner, die nach Behördenangaben in Zelten und selbst gebauten Hütten leben und sogar notdürftige Tavernen errichtet haben, zapfen das Grundwasser an, das später den Pflanzen fehlt. Sie verursachen Müll und haben sogar Fahrzeuge auf die Insel gebracht. Zudem wanderten die Menschen ins Innere der Insel und zerstörten dabei die Jungpflanzen, die für neue Vegetation sorgen könnten. Manch einer brachte offenbar sogar Ziegen mit auf die Insel – die Tiere fressen alles an kleinen Pflanzen, was sie finden können. Nun soll verhindert werden, dass sich in diesem Sommer wieder Menschen auf Chrissi niederlassen.

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Europa League: Flughafen Frankfurt erwartet lange Wartezeiten am Spieltag

Wer für den 18. Mai einen Flug am Frankfurter Airport gebucht hat, muss aufgrund eines hohen Passagieraufkommens mit Verzögerungen im Betriebsablauf rechnen. Grund dafür sind zahlreiche Sonderflüge, die Fans von Eintracht Frankfurt zum Finale der Europa League nach Sevilla bringen. Reisende sollen aus diesem Grund mehr Zeit für die Anreise sowie am Flughafen einplanen. Die Bundespolizei rechnet mit 4.500 bis 7.500 zusätzlichen Reisenden am 18. Mai, die sich vor allem am Morgen und Vormittag auf dem Flughafengelände aufhalten werden. Der Flughafen Frankfurt und die Bundespolizei würden etwa 30 bis 35 Sonderflüge für Anhänger der Eintracht erwarten, wie Check24 berichtet. Aus diesem Grund kann es sowohl bei der Anreise als auch beim Check-in sowie bei den Sicherheitskontrollen zu verlängerten Wartezeiten kommen. Ebenso sind Flugverspätungen nicht ausgeschlossen. „Wir haben in einem sehr kurzen Zeitraum sehr viele Passagiere, das macht die Herausforderung aus“, so Michael Moser, Sprecher der Bundespolizei. Der Airport rät Passagieren daher, mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal zu sein und die Möglichkeit des Vorabend-Check-ins zu nutzen. Wer nach Sevilla fliegt, sollte ebenfalls bereits am Abend des 17. Mai oder online einchecken und drei bis vier Stunden vor Abflug am Flughafen eintreffen. 

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Service noch in der Testphase: Swiss holt Gepäck von zuhause ab

In Kooperation mit „Airportr“ testet der Schweizer Carrier einen neuen Gepäckservice. Der Dienstleister holt die Koffer ausgewählter Swiss-Passagiere bis zu 23 Stunden vor dem Flug bei deren Zuhause ab und bringt sie zum Flughafen Zürich. Es handelt sich hierbei um einen Testlauf, für den gezielt Fluggäste über den Newsletter angeschrieben werden. Ob und wann ein entsprechendes Angebot für alle Fluggäste ab Zürich eingeführt wird, ist abhängig vom Erfolg des Testlaufes. Der Service soll dann online buchbar sein und für bis zu zwei Koffer umgerechnet rund 37 Euro kosten, wie das Reiseportal About Travel berichtet. Das Gepäck werde bis zu 23 Stunden vor Abflug zuhause oder im Hotel abgeholt, anschließend versiegelt, zum Flughafen transportiert und für den Flug eingecheckt. Die Koffer reisen dann alleine bis zum Gepäckband am Zielflughafen. Im Angebot sind Genf, London-Heathrow, Berlin-Tegel, Barcelona El Prat, Hamburg, Amsterdam-Schiphol, Düsseldorf und Kopenhagen. Als Abflugort fungiert Zürich.

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Flughafen Bremen saniert Rollweg A

Vom 23. Mai bis zum 5. Juni steht eine Sanierung der Rollbahn A auf dem Flughafen Bremen an. Der Flugbetrieb wird dadurch aber nicht behindert. Für Starts Richtung Osten gelangen in dieser Zeit die Flugzeuge über den Rollweg C auf die Startbahn, rollen diese gen Westen entlang und machen einen sogenannten „Backtrack“ – um dann nach einer Drehung auf der regulären Start- und Landebahn den Start wie gewohnt einzuleiten. Kleine und mittelgroße Maschinen drehen direkt auf der Runway, große Maschinen nutzen in dieser Zeit für ihren Backtrack die Sonderstartbahn „West“, da sie einen größeren Radius zum Drehen benötigen, rollen dann bis zur Schwelle der regulären Start- und Landebahn und starten von dort. Die Landesluftfahrtbehörde hat dieses Verfahren genehmigt und die Gemeinde Stuhr hat ihm ebenfalls zugestimmt.

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Wiener Riesenrad-Waggon wird ein Hotelzimmer

Das Riesenrad im Prater gilt als eines der Wahrzeichen der österreichischen Hauptstadt Wien. Künftig wird es möglich sein in einer der Kabinen zu übernachten, denn der Hotel- und Hostelbetreiber Superbude vermarktet einen Waggon als „Pop-Up-Hotel“. Nach Angaben des Vermieters werden am 20. Mai 2022 die ersten Übernachtungsgäste ins Riesenrad „einziehen“. Der betroffene Waggon wurde entsprechend umgebaut und soll laut Superbude das erste schwebende Hotelzimmer der Welt sein. Man will mit einem guten Ausblick sowie inkludiertem Frühstück punkten. Künftig soll man diese ungewöhnliche Unterkunft über die Homepage des Anbieters buchen können. Derzeit ist das noch nicht möglich. Superbude bietet unter anderem in Frankfurt und Wien weitere durchaus skurrile Übernachtungsmöglichkeiten. Man richtet sich offenbar an Personen, die einen außergewöhnlichen „Kick“ suchen.

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Graz: Kostenloser Flughafenshuttle hat den Betrieb aufgenommen

Seit Montag gibt es in Graz einen neuen Flughafenshuttle, der vorerst im Rahmen eines sechsmonatigen Testbetriebs evaluiert wird. Dieser soll Passagiere zwischen dem Airport und den Öffi-Stationen befördern und damit eine Lücke schließen. Die Nutzung ist vorerst kostenlos. Der Probebetrieb ist Teil des Grazer Projekts „Move2Zero“ und soll bedarfsabhängig betrieben werden. Am ehesten ist das Konzept mit einem so genannten Rufbus vergleichbar. Konkret bedeutet das, dass man den Fahrtwunsch anmelden muss. Eingesetzt werden laut Graz Holding ausschließlich Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Dabei wird auch das automatisierte Ladesystem „Matrix Charging“ des Grazer Unternehmens Easelink eingesetzt. Das On-Demand Shuttle bringt Fluggäste bis vorerst Mitte Oktober 2022 emissionsfrei, bedarfsabhängig und kostenlos von ausgewählten ÖV-Haltestellen zum Flughafen und retour. Im Unterschied zum klassischen Linienbetrieb fährt das Shuttle nicht nach Fahrplan, sondern dann, wenn es gerufen wird. Gerufen werden kann über www.grz-shuttle.at bzw. über die an den Haltestellen platzierten QR-Codes. Nach Bekanntgabe der Start- und Zielhaltestelle, der Personenanzahl und der Gepäckstücke wird das Shuttle in wenigen Minuten am Abholort sein. Das On-Demand Shuttle ist täglich von 4.30 Uhr bis 20.00 Uhr unterwegs und bedient die Haltestellen Flughafen Graz, S-Bahn-Station Flughafen Graz-Feldkirchen (Linie S5), Regionalbushaltestelle Abtissendorf Flughafenstraße (Buslinie 600/620) und Amedia Express Graz Airport-Hotel. Zum Einsatz kommt ein batterieelektrisches Shuttle: Der Mercedes e-Vito. Geladen wird der e-Vito über das automatisierte konduktive Ladesystem „Matrix Charging“ der Firma Easelink. Sobald das Shuttle vor der Ankunftshalle am Flughafen parkt, senkt sich der sogenannte Matrix Charging Connector vom Fahrzeugunterboden automatisch ab und verbindet sich mit der Ladeplatte am Parkplatzboden. Das

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Ab 12. Juni 2022: Regiojet nimmt Brünn-Flughafen Wien auf

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet wird ab 12. Juni 2022 den Flughafen Wien-Schwechat ansteuern. Geplant sind drei tägliche Zugfahrten von Brünn über Wien Hauptbahnhof zum größten Airport Österreichs und zurück. Die tschechische Stadt Brno ist derzeit suboptimal an den Flughafen Wien angeboten. Ab dem örtlichen Airport ist das Angebot gering, so dass viele Reisende derzeit mit dem Auto nach Schwechat fahren. Vor einigen Wochen stellte die Politik das Projekt von Direktzügen zwischen Brünn und Flughafen Wien vor. Regiojet schafft nun Fakten und nimmt diese auf. Ab Brno, wie Brünn auf Tschechisch genannt wird, wird es beispielsweise einen Frühzug geben, der den Wiener Airport etwa gegen 6 Uhr 00 erreichen wird. Das ermöglicht das Erreichen eines Großteils der so genannten Morgenwellen-Flüge. Das führt zu einer operativen Änderung, denn bislang verbringt der Prag-Wien-Zug die Nacht in Wien Hauptbahnhof. Künftig fährt dieser am Abend von Flughafen Wien nach Brünn und wird von dort aus die frühmorgendliche Fahrt zum Airport Wien antreten. Regiojet erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass es sich in den meisten Fällen um Verlängerungen der bestehenden Verbindung Prag-Wien handelt. Diese enden nicht mehr am Wiener Hauptbahnhof, sondern am Flughafen Wien-Schwechat. Ob man zwischen der City und dem Airport Passagiere befördern darf, ist noch offen. Wenn dem so ist, hätten Passagiere nebst City Airport Train, der Schnellbahn (inklusive Regionalexpress), den Vienna Airport Lines und den Railjet-Zügen eine weitere Auswahlmöglichkeit. Angesprochen auf die Budapest-Fahrten erklärte Regiojet, dass diese auch weiterhin angeboten werden. Die Verlängerung zum Flughafen Wien-Schwechat betrifft die aus Prag kommenden Züge, die bislang am

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