Österreich

Weitere Artikel aus der Rubrik

Österreich

Flughafen Wien schreibt wieder schwarze Zahlen

Der Flughafen Wien-Schwechat ist nach den Verlusten in der Coronapandemie wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Quartal 2022 schrieb die börsenotierte Betreibergesellschaft einen Betriebsgewinn von 12,4 Millionen Euro, nach einem Verlust von 30,9 Millionen Euro vor einem Jahr. Der Umsatz verdoppelte sich beinahe von 57,5 auf 110,9 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Unterm Strich stand ein Gewinn von 6,7 Millionen Euro. „Die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher ist größer als je zuvor und das spiegelt sich auch in den steigenden Passagierzahlen am Flughafen Wien-Schwechat und deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal 2022 wider. Eine weiter anhaltende Outperformance bei den Passagierzahlen könnte dazu führen, dass sich die Geschäftsergebnisse für das Gesamtjahr gegenüber den bisherigen Erwartungen deutlich verbessern“, gab sich Vorstand Günther Ofner optimistisch. Schwer abschätzbar sei noch der Herbst und das vierte Quartal, das gilt sowohl für den Pandemieverlauf als auch den Krieg in der Ukraine, wie das Management erklärte. Für das heurige Jahr erwartet der Vorstand einen Umsatz von 560 Millionen Euro und einen Nettogewinn von zumindest 20 Millionen Euro. Spätestens bei den Halbjahreszahlen will das Unternehmen seinen Ausblick aktualisieren, wie es in der Mitteilung hieß. Bis April zählte man in Wien 4,7 Millionen Passagiere, für das Gesamtjahr rechnet man mit 17 Millionen in Wien und mit 21 Millionen inklusive der Beteiligungen in Malta und Kosice. Die Coronakrise hat der Airport noch nicht zur Gänze verkraftet. Die Passagierzahlen liegen weiter hinten dem Vorkrisenniveau zurück, haben zuletzt aber deutlich angezogen. Im April waren es

weiterlesen »

Österreich: Modernisierte MS Mondseeland wieder unterwegs

Auf dem österreichischen Mondsee sticht mit der „MS Mondseeland“ das größte Ausflugsschiff wieder in See. Dieses nahm am 13. Mai 2022 nach umfangreicher Überarbeitung im Trockendoch den Fahrbetrieb wieder auf. Am 29. April wurde es in einer spektakulären Aktion zurück ins Wasser „gekrant“. Mit modernster Technik und stilvollem Design absolvierte das Schiff die behördlichen Abnahmefahrten des Landes Oberösterreich und setzte seit 14. Mai wieder Kurs auf tägliche Rund- und Charterfahrten. Nagelneu – mit knapp 60 Tonnen Gewicht, 24,3 Metern Länge, 5,6 Metern Breite und einer Gesamthöhe von 5,5 Metern präsentiert sich das ehemalige Ausflugsboot nun als modernes Schiff mit Yachtatmosphäre. Die Mondseeland erreicht mit ihren zwei Passagierdecks für bis zu 150 Passagieren 21 km/h Spitzengeschwindigkeit und besitzt einen Tiefgang von 1,2 Metern. Von den 150 Plätzen sind 100 überdacht und witterungsgeschützt (davon 50 indoor). Als Architekten zeichneten die Teams der „Wögerer GmbH“ Inneneinrichtung/Steyr und „Luger & Maul“/Wels verantwortlich. „Die Investition in die Generalsanierung eines so großen Passagierschiffs und dem Neubau des Landungsstegs ist für Mondsee und überregional auch infrastrukturell wichtig. Damit erhält das Salzkammergut ein wunderbares Schifffahrtsangebot brandneu für Einheimische und Touristen zurück“, betont Anton Hargassner jr. die Bedeutung für die Region. Die Reise bis dahin war keine einfache. Zwei Schwerlastkräne holten im November bei Schneetreiben das damals noch 55 Tonnen schwere Schiff aus dem See. Mehr als 20.000 Arbeitsstunden und spektakuläre Schwertransporte durch den halben Ort waren nötig, damit die Festgäste diesen für die lokale Schifffahrt einzigartigen Event genießen konnten. Nach den Eröffnungsreden der Eigner, der Verantwortlichen der Werft

weiterlesen »

Klagenfurt will Brandschutzkategorie abstufen, obwohl Ryanair-Jets um 47 Zentimeter zu lang sind

Am Flughafen Klagenfurt dürfen künftig nur noch Flugzeuge mit einer maximalen Länge von 39 Metern landen, da die Feuerbekämpfungskategorie auf Antrag des Airports auf die Stufe 6 heruntergestuft werden soll. Für Austrian Airlines und Eurowings hat dies keine praktischen Auswirkungen, da das nach Klagenfurt eingesetzte Fluggerät kürzer als 39 Meter ist. Ryanair hingegen könnte Probleme bekommen, denn die Maschinentypen Boeing 737-800 bzw. Max 200 wären um 47 Zentimeter zu lang. Gegenüber 5Min.at bestätigte das österreichische Verkehrsministerium (BMK): „Der Flughafen Klagenfurt hat im Klimaschutzministerium um Änderung der Feuerbekämpfungskategorie von derzeit 8 auf künftig 6 angesucht. Die Feuerbekämpfungskategorie richtet sich nach der Größe der Flugzeuge, die den Flughafen benützen. Die maßgebliche Feuerbekämpfungskategorie bestimmt dann in weiterer Folge die erforderlichen Löschressourcen wie die Anzahl der Löschfahrzeuge und die Menge Löschmittel. Bei Bedarf kann die Kategorie jedoch wieder auf 8 angehoben werden“. Sofern für Ryanair keine „Ausnahmegenehmigung“ erteilt werden sollte, müsste der Flughafen Klagenfurt für die ab Winterflugplan 2022/23 geplanten Flüge des Lowcosters wieder die Hochstufung beantragen. In der Kategorie 8 dürfen Maschinen bis zu einer maximalen Länge von 61 Metern den Airport nutzen.

weiterlesen »

Innsbruck: Tui verzeichnet starke Flugreisen-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui bietet auch heuer wieder Urlaubsreisen ab dem Tiroler Flughafen Innsbruck an. Als Flugpartner fungiert Eurowings Europe. Angeboten werden sieben wöchentliche Umläufe zu fünf Destinationen in drei Ländern. Am Montag wurde in Innsbruck die „Tui-Sommersaison“ eingeläutet, denn der erste Eurowings-Jet hob mit dem Flugziel Heraklion (Kreta) ab. Dieses Ziel bietet man heuer zweimal pro Woche an. Am Wochenende geht es mit Palma de Mallorca (ab Samstag zweimal wöchentlich) und Lamezia Terme (ab Sonntag) weiter. Kos folgt am 25. Mai 2022. Die griechische Insel Rhodos wird heuer ab dem 7. Juni 2022 angeflogen. Der Tour Operator führte eigenen Angaben nach eine Umfrage unter den Empfängern des Werbe-Newslettern durch. Laut Tui-Österreich-Chef Gottfried Math habe diese ergeben, dass etwa 55 Prozent der Tiroler angegeben haben, dass diese im Sommer mindestens zwei Urlaubsreisen unternehmen wollen. Lediglich 15 Prozent der potentiellen Tui-Kunden hätten ihren Urlaub noch nicht gebucht. „Umso mehr freue ich mich, dass wir unser Flugprogramm ab Innsbruck für den Sommer wieder ausgebaut haben. Es gibt diesen Sommer nicht nur eine zusätzliche Verbindung nach Mallorca, wir fliegen ab 4. Juni auch drei Verbindungen mit einer größeren Maschine nach Mallorca und Kreta und können somit gesamt 90 Gäste mehr pro Woche befördern“, so Math. Tui bietet heuer nachstehende Flüge, die von Eurowings Europe durchgeführt werden, ab Innsbruck an: Heraklion – seit 16. Mai 2022 zweimal pro Woche Palma de Mallorca – ab 21. Mai 2022 zweimal pro Woche Lamezia Terme – ab 22. Mai 2022 einmal pro Woche Kos – ab 25. Mai

weiterlesen »

Wien: „Rauchzeichen“ auf den Toiletten im Terminal 2

Im Terminal 2 des Flughafens Wien-Schwechat steigen seit der Wiederinbetriebnahme auf den WC-Anlagen wieder Rauchschwaden. Hintergrund ist, dass beispielsweise im Gatebereich C das vormalige „Raucherkammerl“ geschlossen wurde. Entsprechende Hinweise wurden entfernt bzw. überklebt. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie schloss der größte Flughafen Österreichs die Terminals 1, 1A und 2. Der Flugverkehr ist binnen weniger Tage dramatisch zurückgegangen, so dass sämtliche Abflüge und Ankünfte im Terminal 3 abgewickelt wurden. Sich laufend ändernde Corona-Bestimmungen führten dazu, dass wiederholt Gastronomie, Lounges und Geschäfte schließen mussten und dann wieder aufsperren durften. Selbiges galt auch für die „Räucherhöhlen“ in den Gatebereichen F und G. Die Wiedereröffnung des Terminals 2 mit den Zonen B, C und D brachte für Raucher eine Überraschung, denn die bisherigen Raucherzonen sind gesperrt bzw. wurden aufgelassen. Am offensichtlichsten ist dies am Pier C, denn hier wurden die Hinweisschilder mit schwarzer Folie überklebt. Das führt leider auch zu einem besonders für Nichtraucher unangenehmem Nebeneffekt: Die sich in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Raucherraums befindliche Toilettenanlagen werden häufig als „Ersatzraucherkammerl“ missbraucht. Dass „außerhalb der gekennzeichneten Raucherzonen“ das Rauchen verboten ist, scheint so manchen Passagier schlichtweg nicht zu interessieren. Somit herrscht gelegentlich ein „Klima“, das an Oberstufen-Schultoiletten oder aber schlichtweg an verrauchte Gaststätten erinnert. Dazu kommt im Gatebereich C noch ein anderer Umstand: Die Flughafen Wien AG hat im Zuge der Wiederinbetriebnahme im Bereich des Rundells die Anzahl der Toiletten reduziert. Jene, die über Treppen erreichbar waren, sind gesperrt. Zwar gibt es im Bereich der beiden Busgate-Zonen – sowohl bei den „alten“ als auch

weiterlesen »

Wolfgang Puck eröffnet sein österreichweit erstes Restaurant am Flughafen Wien

Der internationale Spitzenkoch Wolfgang Puck hat persönlich sein erstes Restaurant in seiner österreichischen Heimat eröffnet: Im Rahmen eines Grand Openings begrüßte er gestern Abend über 120 geladene Gäste in seinem Lokal „Wolfgang Puck Kitchen + Bar“ am Flughafen Wien. Die Wolfgang Puck Kitchen + Bar ist seit Mitte April geöffnet und in der Ankunftshalle im Terminal 3 zugänglich. Auf über 700m² werden im Restaurant mit offener Küche, Bar und To-Go-Bereich Speisen wie internationale Klassiker, Wolfgang Puck Signature Dishes, Gourmet Pizzen und natürlich österreichische Küche serviert. Betrieben wird die Gastronomieeinrichtung von SSP – The Food Travel Experts, einem langjährigen Gastronomiepartner am Flughafen Wien. Das Lokal ist täglich von 5 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. „Ich freue mich so sehr, endlich nach Österreich zurückzukehren und unser Restaurant Wolfgang Puck Kitchen + Bar am Flughafen Wien zu eröffnen, der das Tor für viele, viele Menschen aus ganz Mitteleuropa ist. Es ist eine großartige Erfahrung!“ sagt Starkoch Wolfgang Puck. Über 100 geladene Gäste bei Grand Opening Mit über 100 geladenen Gästen feierte Wolfgang Puck gestern Abend das Grand Opening seines ersten Restaurants in Österreich gemeinsam mit seinen Geschwistern Klaus Puck und Christine Puck. Vertreter aus Luftfahrt und Gastronomie, darunter Altbürgermeister Michael Häupl, Ali Rahimi, Mike Köberl (Spoon), Fashion Designer Niko Niko, Edward Ho (EVA Air), Josef Donhauser (DoN Group), Michael Dorfer (Moxy Hotel Vienna Airport) und viele mehr folgten den von TV-Moderatorin Sasa Schwarzjirg geführten Interviewrunden mit Wolfgang Puck, Jeremy Fennell CEO von SSP Continental Europe und Flughafen Wien-Vorstand Julian Jäger. Höhepunkt war die offizielle

weiterlesen »

KLM feiert fünfjähriges Jubiläum der Strecke GRZ-AMS

Seit Mai 2017 sind die Fluggäste des Flughafen Graz über den großen Umsteigeflughafen mit der Welt verbunden. Am 15. Mai 2017 startete KLM die Flugverbindung zwischen Graz und Amsterdam, dem drittgrößten Flughafen Europas. Reisende aus der Steiermark können via Amsterdam 167 internationale Flugziele erreichen. Im Sommer 2022 fliegt KLM 5-7 mal wöchentlich mit einer Embraer 175 von GRZ nach AMS. Die Flugverbindung wird von KLM mit einer Embraer 175 durchgeführt. Diese bietet eine Kapazität von 20 Sitzplätzen in der Business Class, acht Sitzen in der Economy Comfort-Zone sowie 60 Sitzen in der Economy Class an. „Unsere Fluggäste – ob Geschäftsreisende oder Urlauber – schätzen das weltweite Streckennetz der KLM und den effizienten Umsteigeflughafen Schiphol. Amsterdam ist zu jeder Jahreszeit ein attraktives und lohnendes Städtereiseziel und die Niederländerinnen und Niederländer schätzen die kurze Fluganreise, um die touristischen Highlights von Graz und der Steiermark zu erkunden sowie den Red Bull Ring in Spielberg im Rahmen des Formel 1 Wochenendes in ein oranges Flaggenmeer zu verwandeln“, so Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, Geschäftsführer Flughafen Graz.

weiterlesen »

Indonesien streicht auch CoV-Test vor der Ankunft

Indonesien hat zum 18. Mai seine Einreiseregeln erneut gelockert. Wer die beliebte Insel Bali oder andere Landesteile besuchen möchte und vollständig geimpft ist, muss fortan keinen Corona-Test vor der Einreise mehr vornehmen lassen. Der verpflichtende PCR-Test nach der Ankunft in Indonesien war bereits zum 11. April abgeschafft worden, seither musste allerdings bei der Einreise noch ein vorab erfolgter Test vorgelegt werden. Von heute an ist diese Regel in dem beliebten Urlaubsland jedoch aufgehoben, wie es auf der Seite von Check24 heißt. Reisende mit vollständigem Corona-Impfschutz dürfen damit gänzlich ohne zusätzliche Tests nach Bali und in alle übrigen Regionen Indonesiens kommen. Corona-Tests sind für die Einreise nach Indonesien von nun an weder vor noch nach der Ankunft nötig. Die Impfung gilt jedoch nach wie vor als Einreisebedingung für alle ab 18 Jahren: Nur wer mindestens doppelt geimpft ist, darf nach Indonesien einreisen. Ausnahmen herrschen lediglich für Personen, die aus medizinischen Gründen nachweislich nicht geimpft werden können. Der Impfstatus kann bei der Einreise durch das digitale COVID-Zertifikat der EU nachgewiesen werden, welches Indonesien seit dem 11. Mai akzeptiert. Ebenfalls zum 18. Mai lässt Indonesien die bisher noch geltende Maskenpflicht unter freiem Himmel fallen.

weiterlesen »

Reederei sichert sich Anteile an Air France

Die französische Reederei CMA CGM und die Airline Air France-KLM bündeln ihre Kräfte in der Luftfracht. CMA CGM werde im Zuge einer Kapitalerhöhung mit bis zu neun Prozent bei dem Luftfahrtkonzern einsteigen, die Partnerschaft sei zunächst auf zehn Jahre angelegt, so der ORF. Eine Kooperation von Fluggesellschaft und Reederei bahnt sich auch bei dem gemeinsamen Angebot von Lufthansa und dem Schweizer CMA-Konkurrenten MSC zur Übernahme der staatlichen italienischen Airline ITA Airways an. Die gestörten Lieferketten in der Pandemie haben der Frachtschifffahrt hohe Gewinne eingebracht, die sie zur Expansion in die Luftfracht nutzen. Die in Marseille ansässige CMA CGM gründete dafür im vergangenen Jahr eine Luftfrachtsparte. Air France-KLM und die Reederei erklärten, sie erwarteten erhebliche Synergien von der Partnerschaft und wollten in nachhaltiges Wachstum investieren. Die gemeinsame Flotte soll aus zehn Flugzeugen bestehen – sechs von Air France-KLM und vier von CMA CGM. Zwölf weitere Maschinen seien bestellt. Die gemeinsame Frachtflotte wäre die Nummer acht weltweit.

weiterlesen »

Internationale Bahnfahrten: Gewessler will Umsatzsteuer abschaffen

Internationale Flugtickets unterliegen aufgrund zahlreicher internationaler Abkommen nicht der Besteuerung. Künftig soll es auch im grenzüberschreitenden Bahnverkehr keine Umsatzsteuer mehr geben, kündigt Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) an. Die ÖBB versprechen, dass die Ersparnis an die Kunden weitergegeben werden soll. Sonderlich logisch ist es momentan nicht: Fährt man mit der Bahn von Wien nach München, dann fällt auf dem österreichischen Abschnitt die österreichische Umsatzsteuer an auf dem deutschen langt das Finanzamt der Bundesrepublik zu. Fliegt man aber mit dem Flugzeug dann geht der Fiskus beider Staaten komplett leer aus. Internationale Abkommen, die vor Jahrzehnten geschlossen wurden, machen es möglich. Die österreichische Regierung will im Rahmen des Abgabenänderungsgesetz 2022, das sich derzeit in Begutachtung befindet, die Preise für internationale Bahnfahrten drücken. Dazu sollen diese von der Umsatzsteuer befreit werden. Derzeit beträgt die Besteuerung für den österreichischen Streckenanteil zehn Prozent. Sofern das Vorhaben Zustimmung im Nationalrat und Bundesrat findet, soll die Änderung per 1. Jänner 2023 in Kraft treten. Anzumerken ist, dass die Abschaffung der Umsatzsteuer bei internationalen Bahnfahrten ausschließlich den österreichischen Streckenanteil betrifft. Für die ausländischen Teile müssen die ÖBB und private Konkurrenten dann weiterhin die jeweilige nationale Steuer berechnen und abführen. Ob sich auch andere Staaten anschließen werden, ist derzeit nicht absehbar. ÖBB-Chef Andreas Matthä erklärte unter anderem: „Die Abschaffung der Umsatzsteuer auf grenzüberschreitende Bahntickets in Österreich ist ein wichtiger Schritt um Bahnfahren in Europa weiter zu attraktiveren und etwas mehr Chancengleichheit zwischen den unterschiedlichen Verkehrsträgern zu erreichen“. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) will mit der Steueränderung insbesondere die Nachtzugverbindungen günstiger

weiterlesen »