Österreich

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Darum gilt das Klimaticket doch nicht überall

Das österreichische Klimaticket wird unter anderem mit dem Slogan „Eins für alle“ beworben. Anders als es die Werbung vermuten lassen würde, sind nicht alle öffentlichen Verkehrsmittel inkludiert. Beispielsweise sind fast alle innerösterreichischen Fernbuslinien, der City Airport Train und die Vienna Airport Lines ausgenommen. Sonderlich viele innerösterreichische Fernbusstrecken gibt es zwar nicht, jedoch stellen diese eine zum Teil sehr nützliche Ergänzung dar, da diese primär auf Routen verkehren, auf denen die Reisezeit mit der Bahn deutlich länger wäre. Im Klimaticket enthalten sind die von Dr. Richard betriebenen Routen G1 (Güssing-Wien) und 311 (Gleisdorf-Wien) sowie die von Postbus durchgeführten ÖBB-Intercitybusse – beispielsweise zwischen Graz und Klagenfurt. Blaguss Reisen und Dr. Richard sind Konzessionäre einiger innerösterreichischer Strecken, die im Rahmen einer Franchisevereinbarung als Flixbus vermarktet werden. Dabei ist der deutsche Konzern jedoch nicht Auftraggeber, sondern die beiden österreichischen Unternehmen betreiben die Routen auf eigene Rechnung. Dr. Richard fährt zwischen Graz und Wien sowie Graz und Flughafen Wien. Auf der Strecke gibt es eine Einstiegsmöglichkeit, die insbesondere von Südburgenländern rege genutzt wird. Der Mitbewerber Blaguss Reisen hat unter anderem die innerösterreichischen Strecken Klagenfurt-Wien und Graz-Linz im Portfolio. In St. Michael gibt es die Möglichkeit zum Umstieg, so dass auch Klagenfurt von Linz aus erreicht werden kann. Theoretisch kann man auch nach Wien umsteigen, jedoch dürfte dies aufgrund der gegenüber den ÖBB bzw. Westbahn deutlich längeren Reisezeit eher selten genutzt werden. Klimaschutzministerium verweist an Verkehrsverbünde Die Frage warum die unter der Marke Flixbus angebotenen innerösterreichischen Fernbusverkehre nicht inkludiert sind, ist gar nicht so einfach zu

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Wien nimmt 500.000 Euro für AUA-Werbekampagne in die Hand

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines und Wien Tourismus wollen mit einer gemeinsamen Werbeaktion, für die 500.000 Euro ausgegeben werden, den Städtetourismus auf der Langstrecke ankurbeln. Wien soll insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika und auf digitalen Kanälen beworben werden. „Rund die Hälfte der Wien-Gäste – im Kongressbereich sind es sogar drei Viertel – kommt mit dem Flugzeug nach Wien. Der Beitrag unseres Home Carriers Austrian Airlines am jahrelangen Erfolg der Tourismusstadt Wien, die vor Corona gemessen an Wertschöpfung und Ausgaben das zweitstärkste österreichische Bundesland war, ist ein wesentlicher. Umso mehr ist es der Stadt Wien ein zentrales Anliegen, die langjährige Kooperation zwischen Austrian Airlines und WienTourismus gerade in Zeiten des Restarts entsprechend zu unterstützen. Die Stadt investiert daher 500.000 Euro, um Wiens internationale Positionierung zu stärken“, erklärt Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Marketingaktivitäten kooperieren WienTourismus und Austrian Airlines heuer auf mehreren europäischen Herkunftsmärkten, schwerpunktmäßig Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweiz sowie Spanien und Italien, außerdem auf dem Fernmarkt USA – der gemeinsame Aufwand beträgt dabei rund 1,5 Millionen Euro. Das seitens Stadt Wien durch die Sonderdotierung in der Höhe von 500.000 Euro aufgestockte Budget soll dabei schwerpunktmäßig in den USA zum Einsatz kommen. „Rund 83 Prozent von Wiens Gästenächtigungen kamen 2019 aus dem Ausland – selbst im Ausnahmejahr 2021 schaffte Wien bereits wieder auf einen Anteil von 72% bei internationalen Nächtigungen, auch wenn diese verstärkt aus Nahmärkten stammten. Auf dem Weg aus der Pandemie setzen wir nun auch auf die Reaktivierung der Fernmärkte, allen voran der USA, die ihre

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Nur noch wenige EU-Staaten pochen auf Masken an Bord

Mit Wirksamkeit zum 16. Mai 2022 lockert der Billigflieger Ryanair aufgrund der jüngsten EASA-Richtlinien die Maskenpflicht auf EU-Flügen weiter. Nur noch 15 Mitgliedsstaaten pochen weiterhin auf das Tragen von MNS an Bord, Österreich als weltweit einziger Staat gar auf FFP2-Masken. „Wir begrüßen die von der EASA und dem ECDC beschlossene Lockerung der Vorschriften, die am kommenden Montag, dem 16. Mai, in Kraft tritt. Ab diesem Datum sind Gesichtsmasken auf allen Ryanair-Flügen optional, mit Ausnahme der Flüge in/aus den 15 EU-Staaten, in denen Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin vorgeschrieben sind. Wir gehen davon aus, dass diese Staaten ihre Vorschriften zum Tragen von Gesichtsmasken in den kommenden Tagen im Einklang mit diesen neuen Gesundheitsrichtlinien der EASA und des ECDC lockern werden. Reisende können sich auf der Website von Re-Open EU über die neuesten EU-Maskenvorschriften informieren“. Passagiere, die in die nachstehenden Staaten fliegen bzw. von dort aus abfliegen, haben vorerst nichts von den Lockerungen. Das österreichische Gesundheitsministerium konnte zuletzt nicht beantworten, ob man die EU-Empfehlungen übernehmen wird oder nicht. Österreich Lettland Zypern Litauen Tschechien Luxemburg Estland Malta Frankreich Niederlande Deutschland Portugal Griechenland Spanien Italien

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ZRH: Bettina Kunz wird Kommunikationschefin

Per 1. Juni 2022 übernimmt Bettina Kunz, bisherige Senior Mediensprecherin der Flughafen Zürich AG, die Leitung von Corporate Communications. Sie folgt auf Manuela Staub, die zu diesem Zeitpunkt als Chief People & Communications Officer Mitglied der Geschäftsleitung wird. Bettina Kunz arbeitet seit sieben Jahren in der Kommunikationsbranche, die letzten zwei Jahre als Senior Mediensprecherin bei der Flughafen Zürich AG und davor in der politischen Kommunikation der kantonalen Verwaltung Thurgau. Sie war außerdem von 2010 bis 2015 als Redaktorin und Reporterin bei der SRF Tagessschau tätig. In ihrer neuen Funktion verantwortet Bettina Kunz mit Jahrgang 1986 die Leitung von Corporate Communications, zu der auch die Abteilung Customer Relations der Flughafen Zürich AG gehört.  Weiterhin zum Mediensprecherinnenteam gehört nebst der langjährigen Senior Mediensprecherin Jasmin Bodmer-Breu (seit 2008) auch Elena Stern, die per 1. Februar 2022 von der Unternehmenskommunikation der Swiss zum Unternehmen stieß.  Wie bereits im März kommuniziert, wird die bisherige Leiterin Corporate Communications, Manuela Staub, neu als Geschäftsleitungsmitglied den Bereich „People und Communications“ führen. Nebst Corporate Communications gehören Public Affairs, Human Ressources, Visitor Services und Events sowie People & Organizational Development dazu. 

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Südrussische Flughäfen bleiben weiterhin geschlossen

Wegen des Krieges in der Ukraine haben die russischen Behörden die Flugverbote im Süden des eigenen Landes bis 19. Mai verlängert. Insgesamt elf Flughäfen bleiben weiterhin gesperrt, darunter der im Schwarzmeer-Kurort Anapa, in Rostow am Don und in der Großstadt Krasnodar, teilte die Luftfahrtbehörde Rosawiazija heute mit. Auch die Flughäfen von Gelendschik, Woronesch sowie in Simferopol auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind weiter von Luftraumbeschränkungen betroffen. Die Verbote gelten den Angaben zufolge vorerst bis 19. Mai, 2.45 Uhr MESZ. Russland hatte nach der Invasion in die Ukraine am 24. Februar mehrere südrussische Airports geschlossen und die Flugverbote immer wieder verlängert.

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Air France baut Schiebetüren in Business Class ein

Air France setzt auf der Langstrecke eine neue Business Class vor. Die Sitze werden eine Schiebetüre erhalten, ein Privacy-Feature, das bisher in einigen Airlines den First-Class-Passagieren vorbehalten war. Ab Herbst werden die neuen Sitze in den 12 Boeing 777-300 eingebaut. Das Design dieses Sitzes basiere auf den 3 ‘F’, schreibt die Airline: Full Flat, was bedeutet, dass sich der Sitz in ein echtes Bett von fast zwei Metern Länge verwandelt, Full Access, was allen Passagieren einen direkten Zugang zum Gang bietet, und Full Privacy, was eine optimale Privatsphäre gewährleistet. Die neue Schiebetür soll es den Passagieren ermöglichen, einen völlig privaten Raum zu schaffen, der von den anderen Passagieren in der Kabine nicht einsehbar ist. Um das Gefühl der Privatsphäre für gemeinsam reisende Passagiere zu verstärken, sind die Sitze in der Mitte der Kabine jetzt mit einem zentralen Paneel ausgestattet, das durch Herunterdrücken abgesenkt werden kann, um einen gemeinsamen Raum zu schaffen. Der Sitz verfügt ausserdem über einen breiten, blendfreien 17,3-Zoll-4K-High-Definition-Bildschirm mit einem geräuschdämpfenden Headset, eine neue Bluetooth-Verbindung, die es den Passagieren ermöglicht, ihre eigenen Kopfhörer zu benutzen, und mehrere Steckdosen. Die Polsterung des Sitzes sorge für Weichheit und ein Gefühl der Behaglichkeit. Wolle, gebürstetes Aluminium und vollnarbiges französisches Leder sind für die Herstellung ihrer Sitze ausgewählt worden.

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Flughafen Frankfurt: Ostern belebt Passagieraufkommen deutlich

Das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen war im April dank des Osterreiseverkehrs mehr als viermal so hoch wie im Vergleichsmonat des Vorjahres. Insgesamt nutzten rund 4,0 Millionen Fluggäste den Flughafen – das entsprach einem Plus von 303,8 Prozent, wie der Betreiber Fraport mitteilte. Das war der stärkste Monatswert seit Beginn der Corona-Pandemie, die Zahlen lagen allerdings noch um gut ein Drittel unter dem Vorkrisenniveau von April 2019. Im Frachtgeschäft bekam Fraport weiterhin die Folgen der Lockdowns in China aufgrund der Corona-Pandemie und die Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg zu spüren. Das Cargo-Aufkommen ging im vergangenen Monat um 16 Prozent auf 169.316 Tonnen zurück.  Die Zahl der Flugbewegungen hat sich mehr als verdoppelt auf 32.342 Starts und Landungen, ein Plus von 108,8 Prozent. Auch das internationale Portfolio profitierte von der anhaltenden Belebung der Passagiernachfrage. Alle Konzern-Flughäfen erzielten Zuwächse von über 100 Prozent im Vergleich zum April 2021.

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Airbus A350: Emirates rechnet mit Lieferverzögerung

Emirates wird seinen ersten Airbus A350 später als ursprünglich angekündigt in Empfang nehmen. Der Flugzeugbauer wird den ersten Flieger erst im August 2024 an die Fluggesellschaft ausliefern. Die Lieferungen der Jets werden erst im August 2024 eintreffen, sagte Emirates-Betriebschef Adel Al Redha der Zeitung „Emarat Al Youm“. Emirates sollte seinen ersten von 50 A350-Jets im Mai 2023 erhalten, wie die Fluggesellschaft bei der Bekanntgabe der Bestellung Ende 2019 mitteilte. Der Golf-Carrier ist in allen neuen Serien von Verzögerungen betroffen. Die 30 bei Boeing bestellten 787-9 erwarte Emirates ebenfalls erst 2024, wie reuters.com berichtet.

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Flughafen Zürich mit Passagierplus im April

Im letzten Monat flogen 1,8 Millionen Personen über den Flughafen Zürich. Das sind 465 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des letzten Jahres. Besonders über die Ostertage und die Frühlingsferien habe der Flughafen Tageshöchstwerte verzeichnet, wie man sie zuletzt im März 2020 gesehen hatte, teilte der Flughafenbetreiber mit. Zugenommen hat sowohl die Zahl der Lokal- als auch der Transitpassagiere, wie es weiter heißt. Dabei nahm die Zahl der Umsteigepassagiere mit 665 Prozent nochmals merklich stärker zu als die Zahl der lokalen Passagiere (+428 Prozent). Vergleicht man die Zahlen über drei Jahre, zeigt sich allerdings, dass der Flughafen nach wie vor unter einer massiven Passagierflaute leidet. Die Zahlen erreichten erst zwei Drittel des Niveaus vom März 2019. Die Anzahl Flugbewegungen hat sich mit knapp 18’000 Starts und Landungen im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich erhöht (+164 Prozent). Damit wurden schon wieder fast drei Viertel der An- und Abflüge von 2019 erreicht. Demnach waren die Flugzeuge auch wieder stärker ausgelastet. Sie waren im Schnitt zu drei Vierteln gefüllt. Im Schnitt sassen 122,5 Passagiere an Bord. Im April des vergangenen Jahres waren es lediglich 81,3. Wie bereits in den Vormonaten war die Fracht auch im April äußerst stark. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich gut 37.000 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit April 2019 wurde 1 Prozent weniger Fracht abgewickelt. 

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Swiss verlagert München-Zürich auf die Schiene

Die Schweizerischen Bundesbahnen und die Lufthansa-Tochter Swiss dehnen ihre seit einiger Zeit bestehende Kooperation auf die Strecke München-Zürich aus. Damit wird die erste „Swiss Air Rail“-Strecke (vormals: Flugzeug) auf internationaler Ebene aufgenommen. Ab Juli 2022 steht den Swiss-Passagieren mit der Strecke München Hauptbahnhof – Zürich Flughafen zum ersten Mal eine internationale Verbindung von Zug und Flug zur Verfügung. Das innerhalb der Eidgenossenschaft bestehende Angebot wird ebenfalls ausgebaut. „Gemeinsam mit der SBB bringen wir komplementäre Reisemöglichkeiten im Interesse unserer Gäste einen wichtigen Schritt voran. Zusammen setzen wir dabei auf eine intelligentere Verknüpfung des Bahn- und Luftverkehrs, wo immer dies sinnvoll umsetzbar ist. Es ist ein Meilenstein, dass wir mit München nun zum ersten Mal eine internationale Swiss Air Rail Anbindung lancieren können“, so Swiss-COO Tamur Goudarzi Pour. Vorgesehen ist, dass täglich sechs SBB-Zugpaare zwischen München und Zürich (vice versa) mit Swiss-Flugnummern belegt werden. Zusätzlich sind auch Ein- und Ausstiege im österreichischen Bregenz möglich. Das Bahnticket ist im Flugschein inkludiert. Wie bei allen Air Rail Strecken bietet Swiss ihren Fluggästen eine Anschlussgarantie im Falle einer Verspätung. Passagiere der First und Business Class reisen zudem in der 1. Klasse, außerdem erhalten First- und Business Class sowie HON- und Senator Status-Kundenam Hauptbahnhof in München Zugang zur Lounge der Deutschen Bahn. Zusätzlich erhalten sämtliche Fluggäste auf der Strecke nach München Hbf eine automatische Sitzplatzreservierung und profitieren von kostenfreiem WLAN „Es freut mich, dass es nun auch auf der Strecke München – Zürich Flughafen noch einfacher wird, Flugzeug und Zug zu kombinieren. Damit können SWISS Kundinnen

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