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Wien: Easyjet zieht sich vorläufig vollständig zurück

Die Billigfluggesellschaft Easyjet zieht sich vorläufig komplett aus Wien-Schwechat zurück. Zuletzt hieß es noch, dass die Berlin-Strecke weiterhin bedient wird, jedoch wird auch diese zum 25. März 2022 eingestellt. Easyjet unterhält in Wien-Schwechat keine stationierten Flugzeuge. Der Firmensitz der Easyjet Europe Airline GmbH befindet sich in Wien in der Wagramer Straße. Vor der Corona-Pandemie hatte man die Ziele Basel, Amsterdam und Berlin-Tegel im Programm. Ziele wie Mailand-Malpensa wurden schon lange zuvor nicht mehr angeboten. Der Carrier entschied sich vor wenigen Tagen dafür, dass die österreichische Hauptstadt nicht mehr von Basel und Amsterdam aus angesteuert wird. Nun traf es auch die Berlin-Strecke, die seit der Übernahme dieser von Air Berlin unter stark schwankender Auslastung gelitten hat. Easyjet zieht nun die Notbremse und wird diese Route mit 25. März 2022 vorerst letztmalig bedienen. Offiziell heißt es aber, dass es sich lediglich um eine Pause während der Sommerflugplanperiode 2022 handeln soll. Eine mögliche Wiederaufnahme ist für den 30. Oktober 2022 angekündigt. Tickets zwischen Berlin und Wien v.v. werden bereits für die Winterflugplanperiode 2022/23 verkauft. Ob Easyjet die Route tatsächlich reaktivieren wird, wird sich dann zeigen.

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Flugverbote: Russische Airlines mussten absurde Umwege fliegen

In immer mehr europäischen Staaten sind Flugzeuge russischer Fluggesellschaften unerwünscht und die Länder, die die Nutzung ihres Luftraums untersagen, werden Tag für Tag mehr. Dies führt dazu, dass unter anderem Aeroflot zum Teil absurde Umwege fliegen muss, um beispielsweise Wien ansteuern zu können. Österreich hatte am Samstag noch nicht darüber entschieden, ob man Fluggerät, das im Zusammenhang mit der Russischen Föderation steht, aus dem Luftraum bannt. Das führte zu erheblicher Kritik der Opposition. Da jedoch Russland auf jeden Bann prompt reagiert und Flugzeuge und Airlines ebenfalls bannt, war man sehr zurückhaltend. Dahinter steckt der Umstand, dass die österreichische Business-Aviation in großem Umfang Geschäftsbeziehungen mit russischen Kunden unterhält. Viele Privatjets befinden sich im Eigentum reicher Russen. Normalerweise sind Fluggesellschaften bemüht möglichst Luftlinie zwischen zwei Destinationen zu fliegen. Wenn möglich also kerzengerade fliegen. Manchmal ist dies aufgrund von ATC-Anweisungen nicht möglich, jedoch werden zum Teil absurde Umwege im Regelfall nur aus Sicherheitsgründen gemacht, weil man einen bestimmten Luftraum eben nicht nutzen möchte. Ein exemplarisches Beispiel vom Samstag zeigt, dass Aeroflot für den Flug SU 2352 von Moskau-SVO nach Wien einen unter normalen Umständen absurd wirkenden Umweg fliegen musste. Man darf beispielsweise die Lufträume von Polen und zahlreicher anderer Staaten nicht nutzen. Das führte dazu, dass die Boeing 738-800 mit der Registrierung VQ-BWA über Lettland, anschließend die Ostsee, über Deutschland und Österreich nach Wien fliegen musste. Beim Rückflug musste ebenfalls der Umweg genommen werden. Die Flugzeiten verlängerten sich dadurch erheblich. Vergleichbare Fälle gab es über das gesamte Wochenende in ganz Europa zahlreiche. Wie

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Salzburg: Urlauber aus der Ukraine gestrandet

Rund 250 Personen aus der Ukraine, die sich beispielsweise zu Urlaubszwecken im österreichischen Bundesland Salzburg aufhalten, sind dort vorerst „gestrandet“. Zwar befinden sich die Urlauber in einem sicheren Land, jedoch ist die Heimreise auf dem Luftweg nicht mehr möglich. Hintergrund ist, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation ihren Nachbarstaat angegriffen haben und in der Ukraine Krieg herrscht. Aus Sicherheitsgründen ist die Durchführung sämtlicher Zivilflüge auf unbestimmte Zeit untersagt. Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air schaffte es nicht mehr vier Maschinen aus dem nunmehrigen Kriegsgebiet auszufliegen. Die rund 250 Ukrainer, die in Salzburg gestrandet sind, sollen sich laut Informationen der Salzburger Kronen Zeitung teilweise auf dem Landweg auf den Weg in Richtung Heimat gemacht haben. Ein anderer Teil will die weiteren Entwicklungen im sicheren Österreich abwarten. Die Landesregierung kündigte an, dass die gestrandeten Ukrainer unterstützt werden sollen. Einige Hoteliers zeigten auch Herz und lassen die Ukrainer bis zur Klärung wie es weiter gehen wird kostenlos in ihren Häusern wohnen.

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AUA stellt Russland-Flüge ein und meidet den Luftraum

Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines entschied sich am Samstagabend dafür, dass die Ziele in der Russischen Föderation zumindest innerhalb der nächsten sieben Tage nicht mehr ansteuern wird. Auch will man den Luftraum dieses Staats nicht mehr nutzen. Es ist davon auszugehen, dass bei Umsetzung des EU-weiten Banns gegen russische Fluggesellschaften und Flugzeuge unverzügliche Gegenmaßnahmen seitens der Putin-Regierung veranlasst werden. Das führt unter anderem dazu, dass EU-Airlines den Luftraum der Russen nicht mehr nutzen dürfen. Für die Flüge der Austrian Airlines hat das zur Folge, dass nicht nur die Point-to-Point-Strecken von/nach Russland betroffen sind, sondern auch jene, die bislang über den größten Staat der Welt geflogen sind. Diese weichen nun auf andere Lufträume aus, so dass sich die Flugzeiten verlängern werden. Der Carrier nimmt dies aber gerne in Kauf und begründet die Entscheidung unter anderem „mit der aktuellen und sich abzeichnenden regulatorischen Situation“. Weiters betont die AUA: „Austrian Airlines beobachtet die Situation weiterhin genau und steht in engem Austausch mit den nationalen und internationalen Behörden. Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungsmitglieder hat für uns zu jeder Zeit oberste Priorität“.

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Spät aber doch: Österreich bannt russische Luftfahrt

Die österreichische Bundesregierung hat mit der Aussprache einer Luftraumsperre für Airlines und Flugzeuge, die im Zusammenhang mit der Russischen Föderation stehen, lange gewartet. Am Sonntag trat der Bann um 15 Uhr 00 – zeitgleich mit Deutschland in Kraft. Russischen Fluggesellschaften ist die Nutzung des Luftraums der Republik Österreich untersagt. Der Bann umfasst auch Maschinen, die im Eigentum von Personen mit russischer Staatsbürgerschaft stehen oder aber von diesen gechartert sind. Weiters umfasst sind sämtliche AOC-Holder aus Russland sowie alle im russischen Register eingetragenen Flugzeuge. Dieser Bann dürfte auch für die österreichische Business Aviation problematisch werden, denn diese unterhielt jahrzehntelang enge Geschäftsbeziehungen mit russischen Staatsbürgern. Allerdings hat der Bann auch eher nur noch symbolische Bedeutung, denn immer mehr Staaten rund um Österreich haben bereits zuvor vergleichbare Maßnahmen ausgesprochen. Auf EU-Ebene soll dies auf den gesamten Luftraum der Europäischen Union ausgedehnt werden. Der österreichische Bann gilt vorerst bis zum 27. Mai 2022. Die Folge daraus ist, dass es OE-registrierten Flugzeugen und sowie Airlines nicht mehr gestattet ist den russischen Luftraum zu nutzen. Die Gegenmaßnahme des Putin-Regimes dürfte in erster Linie die Business Aviation treffen, denn Austrian Airlines kündigte bereits zuvor an, dass man Russland vorerst nicht mehr anfliegen wird und auch den Luftraum nicht mehr nutzen wird. Das österreichische Notam im Wortlaut: “A0415/22 – UKRAINIAN CRISIS: AS FROM 27.02.2022 1500 CET ALL AIRCRAFT OWNED, CHARTERED OR OPERATED  BY CITIZENS OF THE RUSSIAN FEDERATION, HOLDERS OF OPERATING LICENCE (OR SIMILAR AUTHORIZATION) ISSUED BY THE RUSSIAN FEDERATION AND ACFT WITH REGISTRATION IN RUSSIAN FEDERATION ARE

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Condor verzeichnet „gute Nachfrage“ in Wien

Im Sommerflugplan 2022 wird die deutsche Ferienfluggesellschaft nach mehrjähriger Abwesenheit wieder auf den Flughafen Wien-Schwechat zurückkehren. Das Comeback erfolgt nicht auf der Langstrecke sondern auf vier touristischen Routen. Condor wird dreimal wöchentlich nach Heraklion, zweimal pro Woche nach Kos, viermal wöchentlich nach Palma de Mallorca und zweimal pro Woche nach Rhodos fliegen. Auf fast allen Strecken begibt man sich in einen harten Wettbewerb mit anderen Anbietern, darunter Ryanair, Wizz Air und Austrian Airlines. Diesbezüglich gibt man sich seitens Condor gelassen und verweist darauf, dass die einzelnen Fluggesellschaften unterschiedliche Geschäftsmodelle verfolgen. Man hält mehrere Anbieter auf den Strecken für gut, denn so hätten Passagiere und Reiseveranstalter mehr Auswahlmöglichkeiten. Mit Tour Operations hat man auf den für Wien geplanten Routen bereits Kooperationen abgeschlossen und konnte an diese Ticketkontingente verkaufen. Angesprochen auf die aktuelle Buchungslage der ab Österreich angebotenen Strecken erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Nachfrage ist in den letzten Tagen, besonders für Ostern und den Sommer, stark angezogen. Die Buchungszahlen in Wien sind gut und wir spüren, dass die Menschen einfach raus in den Urlaub wollen“.

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NUE: Ryanair fliegt jetzt noch öfter nach Venedig

Ryanair hatte zunächst zwei wöchentliche Flüge nach Venedig geplant. Da die Buchungen so gut laufen, kommt nun eine dritte Verbindung hinzu. Venedig erweist sich als eines der meist gebuchten Reiseziele im neuen Sommerflugplan des Airport Nürnberg. Da wundert es nicht, dass der Lowcoster seine Frequenzen nach Italien erhöht. Die Lagunenstadt ist jetzt dienstags, donnerstags und samstags nonstop von Nürnberg aus zu erreichen. Ryanair sorgt in diesem Sommer für eine erhebliche Bereicherung des Nürnberger Flugplans mit insgesamt 27 Zielen, darunter 13 neue Strecken.

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Diesmal ab VIE: SupremeFly fliegt nach Monastir

Für das österreichische Startup SupremeFly wird am 7. Juli 2022 der erste Charterflug nach Monastir abheben. Schon im letzten Jahr hatte das virtuelle Unternehmen Charter-Flüge nach Monastir im Angebot. Damals startete man noch von Bratislava aus. In diesem Jahr heben die Maschinen direkt ab VIE ab. Die Charterflüge zwischen dem Flughafen Wien und Monastir sind jedoch kein Bestandteil des angebotenen Abo-Modells. Das Geschäftsmodell von SupremeFly unterscheidet sich von jenem der bestehenden Airlines: Je nach gewähltem Paket erhalten die Kunden eine gewisse Anzahl inkludierter Flüge pro Kalendermonat. Tendenziell gilt: Je teurer die Mitgliedschaft, desto öfters kann man monatlich mit SupremeFly fliegen. Termine der Charterflüge nach Monastir auf einen Blick: 07. Juli 2022 14. Juli 2022 21. Juli 2022 06. August 2022 16. August 2022 26. August 2022 03. September 2022

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FlyDubai fliegt Salzburg ab Mitte Juni 2022 täglich an

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai stockt aufgrund hoher Nachfrage die Frequenzen zwischen Dubai und dem österreichischen Salzburg weiter auf. Der Carrier beabsichtigt ab 23. Juni 2022 täglich zwischen den beiden Städten zu fliegen. Es handelt sich um die zweite Aufstockung, die binnen weniger Monate kommuniziert wurde. Vorerst soll sich die tägliche Bedienung aber nur um eine temporäre Angelegenheit, die bis zum 11. September 2022 befristet ist, handeln. Bei entsprechend konstant hoher Nachfrage kann sich FlyDubai aber vorstellen Salzburg dauerhaft täglich mit Dubai zu verbinden. Auf dem Airport in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind auch Umstiege auf die Konzernschwester Emirates Airline möglich, so dass Salzburg an ein weiteres großes Luftfahrt-Drehkreuz angebunden ist.

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Linz: Antonov An-124-Crew richtet Friedensappell an die Welt

„Stop War“, „Save Ukraine“, „Today Ukraine Tomorrow Europe“, „Stop Putin“ – Mit diesen Worten macht die Besatzung einer von Antonov Airlines betrieben An-124, die sich derzeit im oberösterreichischen Linz befindet, auf die furchtbare Lage, in dem sich die ukrainische Zivilbevölkerung aufgrund der Angriffe der Streitkräfte Russlands und Weißrusslands befindet, aufmerksam. Auf dem Flughafen Linz befinden sich derzeit zwei Frachtflugzeuge des Typs Antonov An-124-100-150. Diese sind damit in einem „sicheren Hafen“, doch das ist für die ukrainische Besatzung nur ein schwacher Trost. Ihr Heimatland wurde auf Befehl des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, kriegerisch überfallen. Was hilft es, wenn man selbst in Sicherheit ist, aber Lebenspartner, Kinder, Eltern, Freunde, Verwandte und andere Landsleute in akuter Gefahr sind? Die Besatzung der UR-82072 stellte an ihrer An-124 Schilder auf, die die Welt auf die Lage aufmerksam machen sollen und gleichzeitig auch alle anderen Europäer aufrütteln sollen. „Today Ukraine Tomorrow Europe!“ ist eine eindringliche Botschaft. Das Flugzeug samt dem Friedensappell befindet sich auf dem Vorfeld des Flughafens Linz-Hörsching.

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