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GRZ: Düsseldorf und Stuttgart nach Flugpause wieder erreichbar

Die Stimmung in der Reise- und Flugbranche ist zusehends optimistisch. So führt auch die Lockerung vieler Reisebeschränkungen zur Wiederaufnahme der Linienflüge nach Düsseldorf und Stuttgart am kommenden Montag. Nach Düsseldorf geht es zunächst dreimal, nach Stuttgart fünfmal pro Woche. Im Sommerflugplan, der Ende März startet, ist eine schrittweise Aufstockung auf je elf Flüge pro Woche geplant. Geflogen wird mit Airbus 319 und Airbus 220-300. „Nachdem das Reisen wieder einfacher wird und ein Abflauen der Infektionskurve abzusehen ist, erkennen wir einen deutlichen Anstieg der Nachfrage bei Geschäftsreisen. In den Wirtschaftszentren Stuttgart und Düsseldorf sind viele wichtige Partnerunternehmen für die exportorientierte steirische Industrie und Wirtschaft angesiedelt. Zusätzlich bieten die Direktflüge für Urlaubsgäste aus den beiden deutschen Bundesländern eine attraktive Anreisemöglichkeit nach Graz und in das Grüne Herz Österreichs“, informiert Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz.

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FACC beendet 2021 erneut mit Verlust

Der heimische Flugzeugzulieferer FACC hat das Geschäftsjahr 2021erneut mit roten Zahlen abgeschlossen, der Verlust fiel jedoch geringer aus als im Vorjahr. Bei einem Umsatz von 497,6 Millionen Euro, ergab sich ein EBIT vor Einmaleffekten von 4,3 Millionen Euro. Das Ergebnis schmälerten jedoch einmalige Effekte im Ausmaß von 29,4 Millionen Euro. Unterm Strich stand somit beim operativen Ergebnis (EBIT) ein Minus von 25,1 Millionen Euro. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Unternehmens hervor. Hintergrund für den schmälernden Einmaleffekt war ein verlorener Rechtsstreit mit einem Zulieferer.  Für 2022 rechnet FACC mit einer weiteren positiven Entwicklung der kontinentalen Märkte USA, Asien und Europa und einer steigenden Nachfrage nach Kurz- und Mittelstreckenfliegern. Das Unternehmen sieht sich entsprechend wieder auf Wachstumskurs und rechnet für das Gesamtjahr 2022 mit einer Erhöhung des Umsatzes von etwa zehn Prozent und einem EBIT im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

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Ukraine: Austrian Airlines fliegt bis mindestens 26. März 2022 nicht

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines darf derzeit – wie alle anderen Carrier auch – nicht in die Ukraine fliegen. Hintergrund ist, dass der osteuropäische Staat kriegerisch von der russischen Armee überfallen wurde. Die AUA hat nun sämtliche Ukraine-Flüge bis vorerst 26. März 2022 gestrichen. „Aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine setzt Austrian Airlines alle Flüge in die Ukraine bis einschließlich 26. März 2022 aus. Flüge nach Kiew (KBP) und Odessa (ODS) sind bereits seit Montag, 21. Februar gestrichen, seit heute wird auch die Verbindung nach Lwiw (LWO) ausgesetzt. Wir verfolgen die Lage weiterhin intensiv und stehen mit nationalen und internationalen Behörden im engen Austausch. Überflüge im Ukrainischen Luftraum finden nicht statt. Die Sicherheit unserer Fluggäste und Besatzungsmitglieder hat zu jeder Zeit oberste Priorität“, so eine Firmensprecherin. Derzeit ist nicht absehbar, ob der von Austrian Airlines genannte Termin in irgendeiner Form „halten“ kann. Die Ukraine wurde kriegerisch von Russland überfallen und die weitere Entwicklung dieser Krise ist nicht absehbar.

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Easyjet zieht sich aus Stuttgart zurück

Mit der Billigfluggesellschaft Easyjet zieht sich ein weiterer Lowcoster vom Flughafen Stuttgart zurück. Der Carrier, der einst einige Routen ab dem größten Airport Baden-Württembergs hatte, strich die letzte Route: London-Gatwick. Zwar behält sich der Billigflieger vor, dass man zu einem späteren Zeitpunkt nach Stuttgart-Echterdingen zurückkehrt, jedoch gibt es zumindest kurzfristig keine Anzeichen dafür. In der Vergangenheit hatte man auch innerdeutsche Flüge, beispielsweise nach Berlin-Tegel, im Angebot. Diese Route hatte man im Nachgang der Air-Berlin-Pleite aufgenommen. Auch in Österreich setzt Easyjet den Rotstift an, denn in Innsbruck entschied man sich dafür, dass die ganzjährig geplante Route nach Berlin in dieser Sommerflugplanperiode nicht bedient wird. Die Wiederaufnahme ist für Ende Oktober 2022 angekündigt. Die Verbindung nach London-Gatwick ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Noch vor wenigen Wochen betonte Easyjet, dass man ab Wien-Schwechat weiterhin die Ziele Amsterdam, Basel und Berlin-Brandenburg bedienen wird. Mittlerweile entschied man sich dafür, dass die beiden zuerst genannten Ziele nicht mehr bedient werden. In der Vergangenheit hatte Easyjet auch andere Routen, beispielsweise Mailand-Malpensa, im Angebot. Eine Basis hatte man ungeachtet des Umstands, dass sich der Firmensitz von Easyjet Europe Airline GmbH in Wien befindet, noch nie in Österreich. Die Basel-Strecke war ein Angebot der Konzernschwester Easyjet Switzerland.

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Ukraine sperrt zivilen Luftraum

Die russische Invasion in der Ukraine hat jetzt auch den zivilen Flugverkehr in der und über der Ukraine vollständig lahmgelegt. Wladimir Putin hat in der Nacht auf Donnerstag den Start von Militäraktionen angekündigt und den Kriegsbefehl gegeben. Dann nahm das Unheil seinen Lauf, russische Bodentruppen überquerten vielerorts die Grenzen, es kam überdies zu Luftangriffen und auch schon zu ersten Verlusten. Das Ergebnis der sich immer mehr zuspitzenden Lage, die bereits dazu geführt hat, dass mehrere Fluggesellschaften ihre Flugpläne anpassen oder zur Gänze streichen mussten. Inzwischen muss sich aber keine Airline mehr Gedanken darüber machen. Denn die Ukraine hat als Reaktion auf die militärische Offensive den gesamten zivilen Luftraum für geschlossen erklärt. Erste Airlines reagieren Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt alle ihre Flüge in die und aus der Ukraine bis einschließlich dem 13. März 2022 aus. „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für uns aller höchste Priorität“, heißt es in der Aussendung. Auch die Flieger des ungarischen Low-Costters Wizz Air werden die Ukraine nicht mehr anfliegen. „Aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine und der Sperre des Luftraums bedauert Wizz Air mitzuteilen, dass die Fluggesellschaft vorübergehend den gesamten Flugbetrieb in der Ukraine einstellen muss“, so die Airline. Mehrere Flüge in die Ukraine seien sogar auf halber Strecke umgekehrt, darunter eine Boeing 787 von Air India, die aus Delhi nach Kiew unterwegs war. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero.

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Innsbruck: Easyjet pausiert Berlin-Strecke über den Sommer 2022

Entgegen ursprünglicher Planungen wird die Billigfluggesellschaft Easyjet den österreichischen Flughafen Innsbruck im Sommer 2022 nicht von Berlin aus ansteuern. Die Strecke ist weiterhin als saisonale Winterroute geplant. Dies hat zur Folge, dass der orangefarbene Billigflieger am 25. März 2022 den vorerst letzten Flug zwischen den beiden Städten durchführen wird. Anschließend geht man in eine „Sommerpause“ und beabsichtigt dem aktuellen Planungsstand nach am 30. Oktober 2022 wiederaufzunehmen. Die Verbindung nach London-Gatwick ist von der jüngsten Easyjet-Entscheidung nicht betroffen.

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Austrian Airlines: A320neo bekommen Triebwerke von Pratt & Whitney

Jene vier Airbus A320neo, die Austrian Airlines ab Sommer 2022 übernehmen wird, werden mit Triebwerken von ausgestattet sein. Die bestehende A320ceo-Flotte hat Antriebe des Konkurrenten CFM International montiert. Austrian Airlines hat sich bei den Neuzugängen für Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerke entschieden. Mit diesen werden die vorerst vier für die österreichische Fluggesellschaft bestimmten A320neo ausgerüstet sein. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Firmensprecherin auf Anfrage: „Ja, die Maschinen werden mit Pratt & Whitney Triebwerken ausgestattet sein“. Zwischen August 2022 und Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines insgesamt vier A320neo einflotten. Diese stammen aus einer bestehenden Order der Konzernmutter Lufthansa und werden ältere Modelle der A320-Familie ersetzen.

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Ankara: Turkish Airlines schickt Anadolujet nach Graz

Nach dem Rückzug von der Istanbul-Strecke schickt Turkish Airlines die hauseigene Billigmarke Anadolujet ab Ankara nach Graz. Geplant sind zwei Umläufe pro Woche, die Ende Juni 2022 aufgenommen werden sollen. In der Vergangenheit band Turkish Airlines die Landeshauptstadt der Steiermark an das Hauptdrehkreuz, Istanbul, des Star-Alliance-Mitglieds ein. Diese Strecke wird auch im Sommerflugplan 2022 nicht bedient und generell ist die Reaktivierung ungewiss. Gänzlich fern bleiben wird Turkish Airlines Graz allerdings nicht. Ab 30. Juni 2022 bietet man unter der Billigmarke Anadolujet zwei wöchentliche Ankara-Flüge an. Diese werden an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Im Regelfall kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Es werden auch Umsteigeflüge über die Hauptstadt der Türkei angeboten. Anadolujet ist keine eigene Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsmarke der Turkish Airlines. Aus diesem Grund wird unter TK-Flugnummern geflogen. Die türkische Firmengruppe plant mittelfristig dieses Lowcost-Brand in eine eigene Tochtergesellschaft mit eigenem AOC auszulagern.

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Wien: Jänner mit Nächtigungsplus von 424 Prozent

307.000 Nächtigungen und damit ein rechnerisches Plus von 424% zum Vergleichszeitraum im Vorjahr verzeichneten Wiens Beherbergungsbetriebe im Jänner 2022. Verglichen mit dem Vorkrisen-Jahr 2019 erreichten sie damit knapp ein Drittel des damaligen Niveaus. Österreich führt mit 87.000 Übernachtungen den Inlandsmarkt an, gefolgt von Deutschland (50.000), der Ukraine (12.000), den USA (12.000), Rumänien  (11.000), Italien (10.000), Spanien (10.000), Frankreich (9.000), Israel (7.000) und Griechenland (6.000). Nun stehen auch deren Netto-Umsätze im Gesamtjahr 2021, in dem die Beherbergungsbetriebe fast sechs Monate für Freizeitgäste geschlossen waren, fest: 305,6 Millionen Euro (+28 Prozent zu 2020) bedeuten einen Rückgang von 70 Prozent zum bisherigen Rekordjahr 2019. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im Jänner 14,3 Prozent (1/2021: 4,7 Prozent), jene der Zimmer rund 19 Prozent (1/2021: rund 6 Prozent). Insgesamt waren im Jänner rund 57.800 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren um etwa 25.000 Betten (+ 78 Prozent) mehr als im Jänner 2021 angeboten wurden

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Austrian Airlines fliegt im Sommer über Vorkrisenniveau

Mit der Ankündigung großflächiger Lockerungen in ganz Europa schießen die Buchungen bei Austrian Airlines eigenen Angaben zufolge in die Höhe. Vor allem die Nachfrage nach Flügen in den Osterferien sei groß, wobei es die Reisenden vor allem zu Warmwasserdestinationen wie die Malediven, Mauritius oder Cancún ziehe. Seit den Lockerungsankündigungen in Thailand werden auch Austrian-Flüge nach Bangkok wieder stark nachgefragt. Auch Mittelmeerdestinationen wie Málaga oder klassische Citytrip-Ziele wie Paris, Hamburg oder Berlin seien im Frühling beliebt und wurden teilweise bereits mit Zusatzfrequenzen aufgestockt. „Der gewaltige Buchungsanstieg und die Reiselust der Österreicher überraschen uns nicht. Die Menschen wollen raus und Neues entdecken – Austrian ist dabei Reisebegleiter des Vertrauens!“, sagt Austrian Vertriebsvorstand Michael Trestl. Nach zwei langen Jahren voller Reisebeschränkungen startet Austrian Airlines mit einem touristischen Flugangebot über Vorkrisenniveau in die Sommersaison, um damit den großen anstehenden Nachholeffekt aufzufangen. Mit über 110 Destinationen und einer breiten Frequenzaufstockung bietet die Heimatairline diesen Sommer 120 Prozent des Angebots im Vorkrisenjahr 2019. Der Nachholbedarf der Reisenden zeichne sich bereits jetzt in den Buchungszahlen für die Sommermonate ab. So wurden beliebte europäische Ziele wie Palma de Mallorca, Ibiza, Thessaloniki, Keflavik oder Larnaca alleine in den vergangenen Tagen tausendfach gebucht. Aufgrund der hohen Nachfrage für Flüge auf die Balearen, bedient Austrian Airlines im Sommer die Inseln Mallorca mit bis zu drei Flügen täglich und Ibiza mit bis zu fünf Flügen wöchentlich. Auch Austrian-Flüge über den Atlantik werden stark gebucht. Mit der Wiederaufnahme von Los Angeles im Streckennetz bietet Austrian Airlines ab Mai bis zu 33 wöchentliche Direktverbindungen in

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