Österreich

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Ab 22. Feber 2022: Österreich-Einreise wieder deutlich einfacher

Ab 22. Feber 2022 gelten für die Einreise nach Österreich neue Regeln. Diese sind gegenüber der momentan gültigen Verordnung wesentlich lockerer. Kernstück ist, dass auf den 3G-Nachweis umgestellt wird und auch Antigen-Schnelltestergebnisse wieder akzeptiert werden. Derzeit praktiziert Österreich die so genannte 2G-Plus-Regel. Das bedeutet, dass lediglich Personen, die drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, von der Quarantäne bzw. einem zusätzlichen PCR-Test ausgenommen sind. Alle anderen – abgesehen von Personengruppen, die unter generelle Ausnahmen fallen – benötigen einen negativen PCR-Test, der jedoch auch nachträglich in Österreich gemacht werden kann. Ab 22. Feber 2022 fällt die im vorherigen Absatz geschilderte Situation. Ab diesem Tag ist die quarantänefreie Einreise nach Österreich aus allen Staaten (ausgenommen Virusvariantengebiete, die es momentan nicht gibt) mit dem 3G-Nachweis möglich. Akzeptiert werden PCR-Befunde, die maximal 72 Stunden alt sein dürfen, Antigen-Schnelltest-Ergebnisse von offiziellen Stellen, die höchstens 24 Stunden alt sein dürfen, Genesungs- und Impfnachweise. Es ist darauf hinzuweisen, dass Antigen-Selbsttests nicht akzeptiert werden. Der Befund bzw. das Zertifikat muss von einer offiziellen Teststelle ausgestellt sein. Eventuelle Kosten im Ausland müssen selbst getragen werden. Geimpfte und Genesene müssen beachten, dass die Gültigkeit ihrer Dokumente von 270 Tagen auf 180 Tage verkürzt wird. Davon ausgenommen sind Personen, die dreimal geimpft sind, für diese gilt weiterhin 270 Tage. Generell ausgenommen von der 3G-Pflicht sind Minderjährige unter 12 Jahren. Diese benötigen keinerlei Nachweis. Über 12 Jahren ist der 3G-Nachweis zu erbringen. Es gelten die identen Bestimmungen wie für Erwachsene.

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Lufthansa Group setzt Ukraine-Flüge teilweise aus

Die Lufthansa Group steuert die ukrainischen Flughäfen Odessa und Kiew-Borispil bis auf Weiteres nicht mehr an. Seit Montag sind die Verbindungen von Swiss, Austrian Airlines und Lufthansa auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Offiziell erklärte man, dass man vorerst bis Ende Feber 2022 nicht nach Borispil und Odessa fliegen wird. Das Ziel Lwiw ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken aufgrund der aktuellen Lage. Bereits zuvor stelle KLM die Ukraine-Verbindungen temporär ein. Zuvor hatten unter anderem Deutschland und Österreich offizielle Reisewarnungen ausgesprochen und ihre Staatsbürger zum Verlassen der Ukraine aufgefordert. Angesichts des Umstands, dass immer mehr Flugverbindungen eingestellt werden, wird dies ein immer komplizierteres Unterfangen. Leasinggesellschaften haben einige Flugzeuge ukrainischer Fluggesellschaften kassiert, da große Versicherungen den Deckungsschutz im Lauftraum der Ukraine verweigern. Beispielsweise musste Bees Airline die komplette Flotte in die EU ausfliegen. Die Billigfluggesellschaft Ryanair erklärte auf Anfrage, dass man jene Ukraine-Ziele, die noch bedient werden, auch weiterhin anfliegen wird. Man beobachtet die weitere Entwicklung der Lage sehr genau und entscheidet kurzfristig.

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Wien: Beschlagnahmte Chamäleons haben Nachwuchs bekommen

Der Tiergarten Schönbrunn kann sich über Nachwuchs seltener Chamäleon-Arten erfreuen. Die Elterntiere wurden im Jänner des Vorjahres am Flughafen Wien-Schwechat durch Zollbeamte beschlagnahmt und zur Pflege an den österreichischen Zoo übergeben. Am 20. Jänner 2021 wurde ein 56-jähriger Mann am größten Airport Österreichs beim Versuch streng geschützte und seltene Chamäleons nach Österreich zu schmuggeln erwischt.. Laut damaliger Erklärung der Zollbehörde waren die Tiere in einem schlechten Zustand. Die Kleinreptilien wurden unverzüglich an den Tiergarten Schönbrunn zur Pflege übergeben. Dieser konnte die insgesamt 74 artengeschützten Chamäleons erfolgreich aufpeppeln und stabilisieren. Nun kann der Tiergarten Schönbrunn sogar vermelden, dass es mittlerweile Nachwuchs gibt. „Mittlerweile haben alle der seltenen Chamäleon-Arten Eier gelegt, von drei Arten sind die Jungtiere bereits geschlüpft“, so eine Verantwortliche des Tiergartens. Offensichtlich war die Beschlagnahme durch den Zoll im Sinne der Chamäleons die beste Lösung, denn im Tiergarten Schönbrunn scheinen diese sich so wohl zu fühlen, dass es nun Nachwuchs gibt. Eigenen Angaben nach ist der Wiener Zoo eine von nur zwei Einrichtungen, der Jungtiere von seltenen Chamäleon-Arten hat. Diese sind kurz nach der Geburt exklusive Schwanz nur etwa einen Zentimeter groß.

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Eurowings Europe wird nach Malta „ausgeflaggt“

Der Lufthansa-Konzern folgt dem Beispiel von Mitbewerbern wie Ryanair und gründet auf Malta einen neuen Flugbetrieb. Dieser trägt den Namen Eurowings Europe Ltd. und wird mit maltesischem AOC abheben. Dies geht aus einem internen Rundschreiben, das an die Belegschaft geschickt wurde, hervor. Es soll auch ziemlich schnell gehen, denn bereits im Winterflugplan 2022/23 soll die neue Fluggesellschaft abheben Sukzessive sollen dann Flugzeuge auf das maltesische AOC umgemeldet werden. Die Begründung der „Umflaggung“ nach Malta erinnert Eins zu Eins an Malta Air bzw. Lauda Europe: Man wolle die komplizierte Doppelbesteuerung für die Beschäftigten vermeiden. Zunächst ist die österreichische Eurowings Europe GmbH betroffen. Deren momentane Flugdienstleistungen sollen von der maltesischen Eurowings Europe Limited übernommen werden. Allerdings ist auch eine größere Lösung möglich, denn der Malta-Ableger würde es auch ermöglichen, dass dieser die Flugtätigkeit von Eurowings Deutschland im großen Stil übernehmen könnte. Die Folge draus wäre: Bisherige Tarifverträge wären nicht mehr anwendbar und Eurowings Europe Ltd. könnte ganz ohne deutsche Tarifverträge bei Null loslegen. Noch ist aber nur die Rede davon, dass die Bases im Ausland auf das maltesische AOC umgestellt werden sollen. Genau das versucht Eurowings im Rundschreiben aber zu zerstreuen. Es soll sich für die Beschäftigten nur wenig ändern, denn die Bases, Verträge und so weiter sollen gleichbleiben. Der Verwaltung von Eurowings Europe GmbH geht es aber an den Kragen, denn diese wird künftig eigentlich auf Malta benötigt. Man prüft derzeit, ob diese in einer Art „Home Office im Office“ von Schwechat aus für die neue Firma arbeiten können. Entschieden ist

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Lufthansa beliebteste Reise- und Tourismusmarke

Die AUA-Muttergesellschaft wird zu Deutschlands beliebtester Reise- und Tourismusmarke gewählt. Die Airline führt die deutsche Top 10 des in diesem Jahr erstmalig durchgeführten Travel & Tourism Brand & Destination Rankings 2022 von YouGov an. Damit sichert sich Lufthansa den ersten Platz unter den bei deutschen Verbrauchern beliebtesten Reise- und Tourismus-Marken. Grundlage für das Ranking bilden bevölkerungsrepräsentative Daten des Markenmonitors YouGov BrandIndex.

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Emirates erhöht Frequenzen nach Sydney

Nachdem die Grenzen für den internationalen Reiseverkehr wieder geöffnet wurden, stockt der Golf-Carrier ihr Angebot nach Sydney auf. Zwei tägliche Flüge mit dem A380-Flaggschiff mit mehr als 1000 Sitze werden am 1. März täglich von Dubai nach New South Wales fliegen. Die zusätzliche tägliche Rotation zwischen Sydney und Dubai werde unter den Flugnummern EK412/413 verkehren, wie About Travel berichtet. Die A380 bietet 14 First Class-Privatsuiten, 76 Flachbett-Sitze in der Business Class und 426 Sitze in der Economy Class. Der Emirates-Flug EK412 startet täglich um 10:15 Uhr in Dubai und kommt am nächsten Tag um 07:00 Uhr in Sydney an. Von Sydney aus startet EK413 um 21:45 Uhr und erreicht Dubai am nächsten Tag um 05:15 Uhr. Australische und internationale Kunden können auch weiterhin den Flug EK414 buchen, der täglich um 02:00 Uhr in Dubai abfliegt und um 22:30 Uhr in Sydney ankommt. Der Rückflug von Sydney, EK415, startet um 06:00 Uhr und kommt um 13:20 Uhr in Dubai an. Alle Zeiten sind Ortszeiten.

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Austrian Airlines will A320neo als „Klimabotschafter“ vermarkten

Austrian Airlines will jene vier Airbus A320neo, die ab August 2022 zur Flotte stoßen werden, als so genannte „Klimabotschafter“ vermarkten. Firmenintern sucht man nach Vorschlägen für die Taufnamen, „um ihre Rolle als Klimabotschafter zu unterstreichen“. Aus einem vorliegenden Rundschreiben, das von den Vorstandsmitgliedern Michael Trestl und Francesco Sciortino unterschrieben ist, geht hervor: „Die neuen A320neos sollen daher fliegende Botschafter für unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt sein und für den innovativen Spirit in unserem Unternehmen stehen“. Die Mitarbeiter von Austrian Airlines können bis zum 31. März 2022 ihre Vorschläge für Taufnamen der vier Airbus A320neo einreichen. Dazu ist unter anderem zu lesen. „Eure Ideen sind gefragt: Auf welche Namen sollen die vier Neuzugänge getauft werden, um ihre Rolle als Klimabotschafter zu unterstreichen? (…) Bitte achtet darauf, dass die Namen international verständlich sind. Alle Ideen werden gesammelt und anschließend von einer internen Jury bewertet“.

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Eurowings bringt dritte Maschine nach Salzburg

Neben Eurowings-CEO Jens Bischof kam auch Eurowings Europe Geschäftsführer Stefan Beveridge in die Mozartstadt. Neben Netzwerken, Ideen diskutieren und Pläne für die Zukunft ansprechen und einem Fußmallmatch stand auch Geschäftliches an der Tagesordnung. Lufthansa-Tochter Eurowings wird einen dritten Airbus-Jet in Salzburg stationieren und das Flugangebot wieder verdoppeln. Bereits ab Ostern sollen deutlich mehr Flüge angeboten werden. Die Buchungslage sei aktuell derart gut, dass man bereits in diesem Sommer wieder gut 70 Ziele in Deutschland und rund ums Mittelmeer aus Salzburg anfliegen wird können. Der wichtigste Partner des Salzburger Flughafens wird daher einen dritten Airbus in der Mozartstadt stationieren und mehr als 50 Abflüge pro Woche in 15 Destinationen anbieten. „Salzburg ist unsere wichtigste Basis in Österreich und hat sehr viel Potenzial“, sagte Eurowings-Chef Jens Bischof. Der Flughafen Salzburg profitiert davon nach der Pandemie als Arbeitgeber, sagt der Pilot Stefan Beveridge, CEO von Eurowings Europe: „Wir haben zurzeit etwa 50 Mitarbeiter in Salzburg stationiert und gehen davon aus, dass wir auf 90 aufstocken werden“. Bewerbungen für Cockpit-, Kabinen- und Bodenpersonal sind bereits jetzt möglich. Eurowings, das neben Salzburg und Wien auch die Flughäfen Linz, Innsbruck (nur im Winter), Graz und Klagenfurt anfliegt, hat sich laut Bischof während der Pandemie neu positioniert. Man wolle sich sehr deutlich von den „Very-Low-Cost-Airlines“ abheben. 

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Flughafen Stuttgart möchte synthetisches Kerosin herstellen

Der Flughafen Stuttgart will gemeinsam mit Partnern mit einer Durchführbarkeitsstudie klären, wie klimaschonendes synthetisches Kerosin aus „grünem“ Wasserstoff und prozess-bedingtem Kohlendioxid (CO2) aus der Zementproduktion hergestellt werden kann. Möglich sei ein künftiges Werk mit einer Kapazität von 50.000 Tonnen in Heidenheim-Mergelstetten, teilte das baden-württembergische Verkehrsministerium mit. Das Land fördere mit rund einer Million Euro eine Studie für das Vorhaben. „Auch der Luftverkehr muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagte Ressortchef Winfried Hermann. Das Projektkonsortium, dem der Flughafen Stuttgart, die Firma Schwenk Zement und SkyNRG angehören, engagiert sich ebenfalls mit einer Million Euro an dem Vorhaben. Falls die sogenannte Durchführbarkeitsstudie erfolgreich sei, könnte erstmals aus dem CO2 in der Abluft eines Zementwerks klimaschonendes Kerosin auf industriellem Niveau hergestellt werden. Auch Wasserstoff werde für die Produktion verwendet. Diese könnte im Jahr 2028 aufgenommen werden.

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FACC zieht Auftrag von Rolls-Royce an Land

Der Aerospace-Zulieferer FACC konnte sich ein weiteres Großprojekt sichern: FACC wurde vom britischen Triebwerkshersteller Rolls-Royce mit der Entwicklung und Fertigung der Composite-Bauteile für das neue Pearl 10X Triebwerk beauftragt. Rolls-Royce bietet mit dem Pearl 10X dem Business-Aviation-Markt ein bahnbrechendes, leistungsstarkes Triebwerk an. Dass uns Rolls-Royce als Technologiepartner für sein neues Spitzenprodukt ausgewählt hat, bestätigt erneut unsere führende Position im Bereich der Leichtbaulösungen für Flugzeugtriebwerke“, hebt CEO Robert Machtlinger hervor. Neben dem akustischen Mantelstromgehäuse inklusive Wartungstüren wird FACC die Liner für das Fan-Gehäuse, die Triebwerksspitze und die Kabeldurchführung liefern, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt.

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