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Airbus gründet neue Tochtergesellschaft in Frankreich

Mit Jahresbeginn gründete der Flugzeughersteller eine neue Tochtergesellschaft namens Airbus Atlantic. Dieses Vorhaben wurde bereits im April angekündigt: Zwei neue Unternehmen möchte der Luftfahrtkonzern gründen. Eines in Frankreich – was nun mit Airbus Atlantic geschehen ist – und eines in Deutschland. Mit der Neuaufstellung soll die Wertschöpfungskette gestärkt und der Produktionsablauf optimiert werden. Airbus Atlantic werde eine Schlüsselrolle in der Lieferkette für Flugzeugstrukturen spielen, teilte Airbus nun mit. Mit 13.000 Mitarbeitern in fünf Ländern auf drei Kontinenten und einem geschätzten Geschäftsvolumen von rund 3,5 Milliarden Euro sei das Unternehmen weltweit die Nummer zwei bei Flugzeugstrukturen, die Nummer eins bei Pilotensitzen und rangiere unter den Top drei bei Business- und First-Class-Passagiersitzen, die weiterhin unter der Marke Stelia Aerospace vertrieben werden. Das neue Tochterunternehmen in Deutschland wird laut Ankündigung vom April die Aktivitäten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen der Tochter Premium Aerotec in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenführen.

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ÖAMTC-Flugrettung 2021 mit 19.253 Einsätzen

Österreichweit hoben die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung 2021 zu 19.253 Einsätzen ab – so oft wie nie zuvor. Im Schnitt wurde damit 53-mal pro Tag eine Christophorus-Crew alarmiert, um lebensrettende Hilfe aus der Luft zu bringen. Gegenüber 2020 (17.284 Einsätze) ist das ein Plus von elf Prozent. „Auch im abgelaufenen Jahr war die Corona-Pandemie eines der bestimmenden Themen im Land. Zum Schutz unsere Piloten, Ärzte und Flugretter – aber auch der Patienten – haben wir daher die bewährten Schutzkonzepte laufend an die Lage angepasst. Das hat hervorragend funktioniert, weswegen wir unseren Betrieb immer und uneingeschränkt aufrechterhalten konnten“, hält Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, fest. Die meisten Einsätze wurden in Niederösterreich (4.758) der Steiermark (3.556) und Oberösterreich (2.650) geflogen.

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Emirates wieder sicherste Airline der Welt

Fachleute des Hamburger Flugunfallbüros JACDEC haben auch in diesem Jahr wieder die Golf-Airline zur sichersten Fluggesellschaft der Welt gekürt. Der weltgrößte Betreiber des doppelstöckigen Verkehrsflugzeugs A380 – dem größten Passagierjet überhaupt – behält in einer JACDEC-Auswertung fürs Luftfahrtmagazin „Aero International“ (Februar-Ausgabe) seine Spitzenposition. Auch ein riskanter Zwischenfall kurz vor dem Jahresende beim Start einer Boeing 777 in Dubai änderte nichts an dieser positiven Gesamtwertung. Mit einem Risikoindex von 95,05 Prozent liegt Emirates unter den 25 weltgrößten Airlines vor der niederländischen KLM (93,31 Prozent), den US-Fluggesellschaften Jetblue Airways (91,61) und Delta Air Lines (91,55) sowie der britischen easyJet (91,28). Der theoretisch erreichbare Bestwert liegt bei 100 Prozent, heißt es im ORF. Weil sie in diesem Jahr keine ausreichende Passagierkilometerleistung erreicht haben, tauchen bekannte Fluggesellschaften wie Austrian Airlines, Eurowings und Condor nicht unter den europäischen Top 25 auf. Für sie berechneten die Experten einen Risikoindex von 85,7, 89,71 und 88,54 Prozent.

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Studie: Ernüchternder Ausblick für Österreichs Touristik

Einen nüchternen Ausblick auf die Entwicklung der Hotellerie legt die Prodinger Tourismusberatung in ihrem jüngsten Trendreport für das Jahr 2022 vor. Nach derzeitigem Wissen wird es auch künftig immer wieder zu Virus-Mutationen kommen. Allerdings hat die Hotellerie laut AGES (Österr. Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) mit gerade ein bis zwei Prozent einen minimalen Anteil am Pandemiegeschehen. „Hotels sind evidenzbasiert sichere Orte und keine Beförderer der Pandemie. Die Lösung des Problems liegt daher sicher nicht im vielfach fatalen Aussetzen der Wirtschaftskreisläufe“, kritisieren die Autoren des Reports, Thomas Reisenzahn und Marco Riederer den falschen Denkansatz vieler Politiker. Zahlreiche Betriebe sind inzwischen wirtschaftlich schwer angeschlagen, viel Eigenkapital wurde in den beiden letzten Jahren verbrannt. Um auch künftig mithalten zu können, braucht es neue Ideen und Anpassungen, vom Angebot bis zur Betriebsführung. Es gilt, frühzeitig kommende Themenfelder zu erkennen, um mögliche negative Folgen abzufangen. Als Problembereich erachten die Autoren beispielsweise Betriebsprüfungen, die im kommenden Jahr „neue Dimensionen“ erreichen. Dabei geht es um eventuelle Rückforderungen erhaltener Hilfsgelder oder um bestimmungswidrige Verwendungen. Auch eine Überkompensation könnte festgestellt werden. In den Richtlinien finden sich reichlich unbestimmte Begriffe, die viel Interpretationsspielraum offen lassen und im konkreten Fall problematisch sein können. Deutlich verschärfen wird sich das Drama der (zu) geringen Eigenkapitalquoten. Vor allem kleine Unternehmen erleiden dadurch verstärkte Investitionsrisiken. Die Prodinger Tourismusberatung schlägt hier eine bis 21.12.2022 befristete Übergangsregelung vor, wonach das Vermögen (die stillen Reserven) begünstigt mit dem Viertel-Steuersatz aufgewertet werden kann und die Bilanzen das echte Eigenkapital aufweisen. Dies stärkt die Bonität und erhöht langfristig die Abschreibungsbasis.

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Wien: Wizz Air nimmt Abu Dhabi und Dubai auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beabsichtigt künftig ab Wien-Schwechat auch Dubai und Abu Dhabi anzubieten. Die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate soll ab dem 28. März 2022 vorerst zweimal pro Woche angesteuert werden. Die operative Durchführung der Flüge soll durch Wizz Air Hungary, die in Wien eine Basis unterhält, erfolgten. Der Verkauf der Flugscheine wurde bereits aufgenommen. Abu Dhabi wird derzeit auch von Etihad Airways angeboten. In der Vergangenheit flog kurzzeitig die nicht mehr existierende NIki auf dieser Route. Noch vor der Aufnahme der Abu-Dhabi-Flüge geht es nach Dubai. DIese Route soll temporär in der Zeit vom 11. Feber 2022 bis zum 25. März 2022 angeboten werden. Geplant sind bis zu drei Umläufe pro Woche. Eine Fortführung ist derzeit nicht nicht vorgesehen, da man sich in den VAE auf Abu Dhabi fokussiert, wo man auch einen regionalen Ableger unterhält. Paulina Gosk, Sprecherin von Wizz Air, sagte: „Wir freuen uns immer, neue Destinationen für unsere Kunden anzukündigen und unser Netzwerk kontinuierlich zu erweitern. Mit einer Verbindung in die Vereinigten Arabischen Emirate können wir ein außergewöhnliches Reiseziel anbieten und so die Wien-Basis nicht nur weiter ausbauen, sondern allen voran Flugreisen für alle erschwinglich machen.“

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Wien: Neuer Geschäftsführer für DDSG-Touristenschiffe

Die Touristenschiffe der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft, DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH, bekommen mit Wolfgang Fischer per 1. Feber 2022 einen neuen Geschäftsführer. Er folgt auf Barbara Forsthuber, die innerhalb der Wien Holding eine andere Position übernehmen wird. Der DDSG-Chefposten wurde im Oktober 2021 ausgeschrieben. Bis 16. November 2021 konnten sich Interessierte um den Job bewerben. Jetzt ist auch die Hearing-Phase abgeschlossen und die Entscheidung über die künftige Geschäftsführung ist gefallen. Fischer war zuvor für die Konzernschwester Wiener Stadthalle tätig. „Wolfgang Fischer wird die DDSG Blue Danube künftig gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer Wolfgang Hanreich führen. Einen besonderen Fokus in seiner Tätigkeit soll Fischer auf die Bereiche Marketing (PR, Werbung), Qualitätsmanagement und auf Sonderprojekte legen. Von Wolfgang Fischers großer Erfahrung im Veranstaltungsbereich soll auch die Flotte der DDSG profitieren. Denn Fischer soll sich auch auf den Ausbau des Event- und Veranstaltungsbereiches auf den Schiffen konzentrieren“, so Wien Holding-Chef Kurt Gollowitzer.  Die DDSG Blue Danube, ein Unternehmen der Wien Holding und der Verkehrsbüro Group AG, betreibt als eines der Nachfolgeunternehmen der früheren Donaudampfschifffahrts-Gesellschaft die Personenschifffahrt in Wien. Insgesamt gehören sieben Schiffe zur Flotte. Die DDSG Blue Danube ist damit das führende Personenschifffahrtsunternehmen Österreichs. Die Schiffe der Flotte legen vom Personenhafen Wien bei der Reichsbrücke beziehungsweise von der Schiffsstation City am Donaukanal gleich beim Schwedenplatz ab. Zu den Hauptgeschäftsfeldern zählen neben den touristischen Linienschifffahrten in Wien und der Wachau auch Charterfahrten auf der Donau sowie Eventfahrten mit Abendprogramm.

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Staatskredit: Austrian Airlines zahlt weitere 30 Millionen Euro zurück

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines wird eigenen Angaben nach am 31. Dezember 2021 weitere 30 Millionen Euro des im Vorjahr gewährten Staatskredits zurückbezahlen. Unter Berücksichtigung der Rate, die im Juli 2021 überwiesen wurde, hat man bislang 60 Millionen Euro zurückgeführt. Das Rettungspaket, das die österreichische Bundesregierung im Vorjahr für die Lufthansa-Tochter zusammengeschnürt hatte, beinhaltete nebst einem “nichtrückzahlbaren Zuschuss” in der Höhe von 150 Millionen Euro auch ein 300-Millionen-Euro schweres Darlehen, für das die Republik Österreich haftet. Austrian Airlines erklärt unter anderem, dass man die Rückzahlungsvereinbarungen “planmäßig erfüllen” würde. „Die Corona-Pandemie hat zur schwersten Krise in der Unternehmensgeschichte geführt. Ohne die Unterstützung der österreichischen Bundesregierung und weiterer Stakeholder wäre der Fortbestand von Austrian Airlines als solche nicht möglich gewesen. Wir sind stolz, dass wir bereits ein Fünftel unserer Finanzhilfen planmäßig zurückgezahlt haben und unserer Verantwortung, wie versprochen, nachkommen. Und das, obwohl die Pandemie länger andauert, als wir alle gehofft haben. Diesen Kurs werden wir fortführen, um auch zukünftig der rot-weiß-rote Home-Carrier am Flughafen Wien zu sein, der Österreich mit der Welt verbindet”, erklärt Vorstandsmitglied Michael Trestl. Im Juni 2020 erhielt Austrian Airlines ein Corona-Hilfspaket in einer Gesamthöhe von 600 Millionen Euro, 150 Millionen Euro davon als Eigenkapitalzuschuss der Konzernmutter Lufthansa sowie weitere 150 MIllionen Euro als staatliche Schadensabdeckung. Die restlichen 300 Millionen Euro wurden von der Republik Österreich als Kredit über eine Bankenfinanzierung gewährleistet. Der Kredit ist bis 2026 in halbjährlichen Raten rückzuführen.

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Allein am Sonntag: Tiroler Polizei verweigert 110 UK-Urlaubern die Einreise

Allein am Sonntag ist es am Flughafen Innsbruck zu 110 Zurückweisungen von Personen, die sich zuvor im Vereinigten Königreich aufgehalten hatten, gekommen. Die Tiroler Polizei erklärte unter anderem, dass die betroffenen Personen die notwendige Auffrischungsimpfung und/oder negativen PCR-Test nicht haben nachweisen können. “Entry denied” hieß es am Sonntag für insgesamt 110 Reisende, die aus dem Vereinigten Königreich kommend, ihren Urlaub in Tirol verbringen wollten. Nach Angaben der Exekutive konnte die überwiegende Mehrheit unverzüglich auf dem Luftweg wieder zurück nach UK befördert werden.  Bei 40 Personen war der Rückflug am 26.12.2021 nicht mehr möglich. Diese wurden ebenfalls an der Grenze abgewiesen und über Anordnung des Landes Tirol vorübergehend in einem Hotel untergebracht. Bei der Abklärung am 27.12.2021 mit dem Stadtmagistrat Innsbruck als zuständige Gesundheitsbehörde verhielten sich die 40 Personen sehr diszipliniert, höflich und verständnisvoll. Sie waren zum Teil aber aufgrund entsprechender Informationen im Internet – insbesondere im Hinblick auf die Gültigkeitsdauer des PCR-Tests (72 anstatt 48 Stunden) – offensichtlich unzureichend über die gesundheitsbehördlichen Einreisevoraussetzungen nach Österreich informiert. Während insgesamt 28 der britischen Staatsangehörigen wieder ausreisen mussten, war es möglich bei 12 Personen (Familien mit Kindern) das Einreisen nach Tirol, unter Einhaltung der erforderlichen Maßnahmen, zu gestatten. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) setzte kürzlich unter anderem das Vereinigte Königreich, Dänemark, Norwegen und die Niederlande auf die Liste der Virusvariantengebiete. Dies hat zur Folge, dass besonders strenge Einreisebestimmungen gelten. Geimpfte können nur dann ohne Quarantäne einreisen, wenn diese drei Dosen sowie einen negativen PCR-Test nachweisen können. Diese “Virusvarianten-Keule” betrifft besonders stark die Flughäfen Salzburg

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Philipp Piber wird neuer Austro-Control-Geschäftsführer

Die Austro Control GmbH bekommt mit Philipp Piber einen neuen Geschäftsführer, der die österreichische Flugsicherung an der Seite von Valerie Hackl leiten wird. Der Manager folgt auf Axel Schwarz, dessen Vertrag zum 31. Dezember 2021 ausläuft und nicht verlängert wird. Laut Erklärung des Verkehrsministeriums ging Piber aus einem Bewerbungsverfahren, das mit externer Unterstützung durchgeführt wurde, als bestgereihter Kandidat hervor. Er hat einen Dreijahresvertrag mit der Option auf zwei Jahre Verlängerung erhalten. Philipp Piber ist nach Stationen im Finanz- und Verkehrsministerium seit 2016 in der Austro Control tätig, zuletzt als Leiter der Österreichischen Luftfahrtbehörde. Der studierte Volkswirt war zudem als Vorsitzender des Beirats der Austro Control International GmbH tätig und besitzt als Teilnehmer unterschiedlichster Gremien eine breite internationale Erfahrung. „Mit Philipp Piber gewinnt die Austro Control einen sehr motivierten und engagierten Geschäftsführer, der nicht nur das Unternehmen gut kennt, sondern auch eine umfangreiche Expertise auf verschiedenen Feldern der Luftfahrt mitbringt. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit Valerie Hackl ein hervorragendes Team haben, um die großen Herausforderungen auf dem Weg zu einer modernen und grüneren Luftfahrt rasch und gut zu bewältigen. Mein Dank geht natürlich auch an Axel Schwarz für den umfassenden Einsatz in den vergangenen Jahren“, betont Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

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Klagenfurt: Land Kärnten stemmt sich gegen Aviation-City-Pläne

Um den Flughafen Klagenfurt wird seit vielen Jahren auf politischer Ebene gestritten. Daran änderte auch der mehrheitliche Verkauf an die Lilihill Gruppe des Franz Orasch nichts. Der Mehrheitseigentümer will die so genannte Aviation City errichten, jedoch stemmt sich das Land Kärnten gegen die geplante Form der Finanzierung. Konkret will Lilihill den Klagenfurter Flughafen mit der Errichtung der Aviation City deutlich aufwerten. Die kürzlich vorgestellten Pläne fallen kleiner aus aus unmittelbar nach dem Erwerb der Mehrheit angekündigt. Finanziert werden soll das Bauprojekt unter anderem mit dem Verkauf von Grundstücken, die für den Flugbetrieb nicht notwendig sind. Genau das will Landesrat Martin Gruber (ÖVP) aber verhindern, denn er kündigte bereits an, dass sich das Land Kärnten gegen den Verkauf der nicht betriebsnotwendigen Grundstücke stemmen wird. Gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt hält die öffentliche Hand die so genannte Sperrminorität. Lilihill wollte erst vor einigen Monaten den Klagenfurter Flughafen komplett übernehmen, jedoch sind die Verhandlungen mit den Minderheitsgesellschaftern bislang nicht erfolgreich verlaufen. Die politisch Verantwortlichen argumentieren, dass der Verkauf von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von etwa 48 Quadratmetern an eine Tochtergesellschaft zu wenig einbringen würden. Lilihill verweist auf ein Gutachten und will für die Flächen 17,8 Millionen Euro auf den Tisch legen. Das bedeutet konkret, dass eine andere Lilihill-Tochter der Flughafengesellschaft die Grundstücke abkaufen würde und den Finanzmitteln dann Investitionen am Airport getätigt werden. Die Politik ist aber der Ansicht, dass eine andere Immobiliengruppe mehr Geld bezahlen würde und daher stemmt man sich gegen den Deal. Lilihill zeigt sich aber kompromissbereit und bietet an,

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