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B777-Impfaktion: Nur 200 von 300 Impfungen wurden abgeholt

Am Samstag konnten sich Interessierte in einer Boeing 777 der Austrian Airlines impfen lassen. Kapazität hatte mit für 300 Impfungen, jedoch konnte man davon lediglich rund 200 Stück verimpfen. Die Folge daraus: Die Initiatoren sind auf rund einem Drittel sitzen geblieben. Dennoch bezeichnet man den Impftag als „vollen Erfolg“. Der Umstand, dass sich das Rote Kreuz Niederösterreich, die Flughafen Wien AG und Austrian Airlines AG zusammengetan haben und eine außergewöhnliche Impfaktion in einem Langstreckenflugzeug organisiert haben, ist grundsätzlich eine absolut lobenswerte und gute Sache. Allerdings hätte es hinsichtlich der optimalen Ausnutzung von Angebot und Nachfrage der „Kapazität“ noch rund ein Drittel Luft nach oben gegeben. Von einem „durchstechenden“ Erfolg hätte man daher sprechen können, wenn man zumindest alle 300 Spritzen verimpfen hätte können. Dennoch: Immerhin haben sich knapp 200 Menschen impfen lassen und das ist ein kleiner, aber wichtiger Puzzleteil in der Pandemiebekämpfung. Selbstredend haben sich auch Flughafenvorstand Julian Jäger und AUA-Chef Alexis von Hoensbroech eine Dosis des Biontech/Pfizer-Vakzins verabreichen lassen. Die beiden Manager gingen mit gutem Beispiel voran, denn weder bei der Flughafen Wien AG noch bei Austrian Airlines AG gibt es eine Impfpflicht. Beide Konzerne setzen auf Freiwilligkeit der Mitarbeiter und konnten bislang respektable Durchimpfungsraten erzielen. „Wir sind überwältigt, dass unser Angebot zur Impfung von so vielen Personen angenommen wurde und wir mit dieser Aktion nicht nur ein einzigartiges Erlebnis bieten, sondern auch einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten konnten. Nun heißt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen, denn nur eine rasch zunehmende Durchimpfungsrate wird uns die Freiheiten

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Preisverleihung: Gold für die japanische ANA

Die Fluggesellschaft hat den Gold-Award bei der diesjährigen PRIDE-Index-Bewertung der japanischen gemeinnützigen Organisation „Work with Pride“ erhalten. „Wir glauben an das oberste Ziel, eine Unternehmenskultur und eine Arbeitsumgebung zu fördern, in der alle Mitarbeiter frei sind, ihr authentisches Selbst zu sein“, sagte Jun Taneie, Executive Vice President und Director of Diversity & Inclusion Promotion. „Die Anerkennung dieser Arbeit mit dem Pride Award bedeutet uns sehr viel. Wir sind weiterhin sehr bestrebt, unseren Ruf als führender LGBTQ-Arbeitgeber in Japan zu wahren.“ Der PRIDE Index wurde 2016 mit dem Ziel ins Leben gerufen, japanische Arbeitgeber bei der Einrichtung von Arbeitsplätzen zu unterstützen, die für Menschen aller geschlechtlichen Orientierungen angenehm sind.

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Wien: Ryanair kündigt Flüge nach Cherson an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme einer zweiten Ukraine-Strecke ab Wien-Schwechat an. Ab 2. Jänner 2022 soll Cherson zweimal wöchentlich angeflogen werden. Die Stadt befindet sich im Mündungsgebiet des Dnjepr ins Schwarze Meer. Die mittlerweile nicht mehr als Fluggesellschaft tätige Tochter Laudamotion hatte diese Destination für den Sommerflugplan 2020 angekündigt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es jedoch zu keiner Aufnahme gekommen. Der Mitbewerber Wizz Air wollte bereits seit dem Vorjahressommer nach Saporischschja, das sich von Cherson aus einige Kilometer flussaufwärts befindet, fliegen. Bislang ist es zu keiner Aufnahme gekommen. Derzeit ist diese Destination für den 27. März 2022 angekündigt, wobei aufgrund zahlreicher Verschiebungen das Datum mit Vorsicht zu genießen ist. Die Cherson-Strecke ist laut Ryanair Route Nummer 91, die ab Wien-Schwechat angeboten wird. Vor Ort haben die Töchter Lauda Europe und Buzz gemeinsam 14 Flugzeuge stationiert. Beschäftigt werden eigenen Angaben nach rund 450 fliegende Mitarbeiter. In diesem Zusammenhang holt der irische Billigflieger auch wieder mal zum Sticheln gegen Austrian Airlines aus. Man schreibt dazu in der Cherson-Medienmitteilung wortwörtlich: „Während Ryanair weiter in ihr Streckennetz in Wien investiert, baut Austrian Airlines weiterhin Arbeitsplätze ab und streicht Verbindungen, obwohl die österreichische Regierung über 600 Millionen Euro an staatlichen Hilfen zur Verfügung gestellt hat und weiterhin Steuergelder verschwendet“.

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Kuwait Airways vergibt Base-Maintenance-Auftrag an Lufthansa Technik

Kuwait Airways hat kürzlich einen Vertrag mit der Lufthansa Technik AG über umfassende Base-Maintenance-Leistungen für Flugzeuge des Typs Airbus A330ceo unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst Sechs-Jahres-Checks für insgesamt vier A330-200, von denen die ersten beiden bereits erfolgreich bei Lufthansa Technik Philippines (LTP) in Manila überholt wurden. Die ersten beiden Flugzeuge von Kuwait Airways trafen im Oktober bei  LTP ein und sind bereits pünktlich an den Kunden zurückgegeben worden. Während die dritte A330 aktuell in Manila überholt wird, folgt die vierte Maschine direkt im Anschluss, um Anfang Dezember die Überholungssequenz abzuschließen. Die Sechs-Jahres-Checks – die ersten im Flugzeugleben der vergleichsweise jungen A330-Flotte von Kuwait Airways umfassen in der Regel umfassende strukturelle und mechanische Inspektionen. „Wir fühlen uns geehrt, Kuwait Airways wieder in unserem Kundenstamm begrüßen zu dürfen und sind dankbar für das Vertrauen, das sie uns mit der Beauftragung umfassender Serviceleistungen für ihre A330-Flugzeuge entgegenbringen“, sagte Tim Butzmann, Senior Director Sales Middle East and Africa bei Lufthansa Technik. „Unsere Experten in Manila werden die A330 von Kuwait Airways mit derselben Gründlichkeit und Präzision überholen, die sie in jedes Flugzeug investieren, um den vollen Wert dieser relativ jungen Flotte zu erhalten. Dabei sind wir stolz darauf, das Vertrauen des Kunden durch herausragende Zuverlässigkeit und Service zu rechtfertigen.“

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Fast 40 Prozent mehr Cargo bei den Frachtflügen von und nach München

Frachtgüter werden am Münchner Flughafen vorwiegend in großen Passagiermaschinen als sogenannte Beiladefracht transportiert: Bezogen auf das gesamte Münchner Frachtaufkommen hatte diese Beiladefracht in früheren Jahren einen Anteil von rund 90 Prozent. Vor dem Hintergrund der weltweiten Corona Pandemie haben sich die Gewichte bei der Luftfracht in München allerdings deutlich verschoben: Während die Beiladefracht durch fehlende Passagierflüge auf den Langstrecken nach Asien und Amerika erheblich zurückging, stieg der sogenannte „Nurfrachtverkehr“ im gleichen Zeitraum deutlich an. So wurden im Zeitraum von Januar bis Oktober 2021 am Münchner Airport rund 55.000 Tonnen an Transportgut in reinen Frachtmaschinen abgefertigt. Dies ist ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019. Damit liegt der Anteil des Nurfrachtverkehrs gegenwärtig nicht mehr bei zehn, sondern bei rund 45 Prozent am gesamten Münchner Frachtaufkommen. „Dass München jetzt von immer mehr Frachtmaschinen angesteuert wird, zeigt einmal mehr das enorme Potential, das unser Flughafen als Umschlagplatz für Luftfracht bietet. Hier sehe ich angesichts der exportstarken süddeutschen Wirtschaft und ihrer engen Vernetzung mit Märkten und Produktionsstätten in aller Welt noch erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten für unseren Airport“, so Flughafen-Chef Jost Lammers. München profitiere aktuell unter anderem von den regelmäßigen Flügen der russischen Frachtfluggesellschaft Air Bridge Cargo, die sechs Mal pro Woche mit Jumbos vom Typ Boeing B747-8F zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und verschiedenen asiatischen Destinationen verkehrt. Die positive Entwicklung im Nurfrachtverkehr wird zudem durch einen Newcomer beflügelt: Die moldawische Aerotranscargo landet seit neuestem zweimal wöchentlich mit einem Frachtjumbo aus Hongkong in München. Die Airline führt diese Frachtverbindung im Auftrag des internationalen Logistikdienstleisters DB

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Vida warnt: Ängste bleiben, Tourismus-Beschäftigte gehen

Ohne Fixkostenzuschuss für Beschäftigte und Perspektive für bessere Arbeitsbedingungen werde Branche Mitarbeiter nicht halten können. „Mit der vierten Corona-Welle droht die nächste Abwanderungswelle von Beschäftigten in der Gastronomie und Hotellerie. Die Kolleginnen und Kollegen haben Angst, dass sie in den nächsten Wochen ihren Job verlieren oder wieder Lohneinbußen in Kauf nehmen müssen und schauen sich nach anderen Möglichkeiten um“, warnt Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus der Gewerkschaft Vida. Der Gewerkschafter ist irritiert von den Forderungen der Arbeitgeber in diversen Medien nach finanzieller Unterstützung durch die Bundesregierung, auch wenn er Verständnis dafür zeigt, dass die Betriebe Planungssicherheit brauchen und es wahrscheinlich nicht ohne Unterstützungsleistungen geht, wenn die Gäste ausbleiben sollten. „Die Sorgen und Existenzängste der Beschäftigten auf der anderen Seite waren der Regierung bisher aber immer völlig egal und so wie es ausschaut, ändert sich daran nichts“, so Tusch und verweist auf den bereits im Frühjahr geforderten jedoch weiterhin ausbleibenden Fixkostenzuschuss für Beschäftigte.  Kommt der Fixkostenzuschuss nicht, sei die Abwanderung von Mitarbeitenden vorprogrammiert. Dabei könne sich die Tourismus-Branche keine weitere Abwanderung von Beschäftigten leisten. „Die Betriebe beschweren sich seit Jahren über zu wenig Personal und fordern regelmäßig die Öffnung des Saisonierkontingents. Daran, dass man die Arbeitsbedingungen verbessert und den Menschen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt Perspektiven gibt, haben die Vertreter der WKÖ aber noch nie gedacht“, so Tusch und betont: „Die Kolleginnen und Kollegen sind aus Überzeugung Gastgeber, aber ein Vollzeitjob muss so viel Einkommen bringen, dass ein gutes Leben möglich ist.“ Auch der Arbeitsmarkt sei ein Markt mit Angebot und

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Emirates auf Erholungskurs

Die arabische Fluggesellschaft Emirates verzeichnet für die erste Hälfte des Geschäftsjahres eine deutliche Umsatzerholung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Konkret verzeichnete die Unternehmensgruppe innerhalb der ersten 6 Monate (1. April bis 30. September 2021) einen Umsatz von 6,7 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (3,7 Milliarden US-Dollar). Der Nettoverlust beträgt 1,6 Milliarden US-Dollar, im Vorjahreszeitraum waren es 3,8 Milliarden US-Dollar. Zudem weist das Unternehmen einen positiven operativen Cashflow (Ebitda) von 1,5 Milliarden US-Dollar auf. Das Fracht- und Abfertigungsgeschäft habe dabei die Grundlage für die rasche Wiederaufnahme des Passagierverkehrs gebildet, teilte das Unternehmen mit. Dennoch sei es noch ein langer Weg, um das Niveau von vor der Pandemie und die Rentabilität des Unternehmens wiederherzustellen.

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Sommer 2022: Condor kehrt nach Wien zurück

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt nach längerer Pause wieder Nonstop-Flüge ab Wien-Schwechat anzubieten. Im Sommerflugplan 2022 sollen die Ziele Heraklion, Kos, Palma de Mallorca und Rhodos ab dem größten Airport Österreichs angeflogen werden. Palma soll neu auch ab Nürnberg und Friedrichshafen angesteuert werden. Ab Düsseldorf plant man auch nach Larnaka, Athen, Rijeka und Dubrovnik zu fliegen. Die beiden kroatischen Destinationen sind auch ab Frankfurt am Main geplant. Von München aus wird es neu nach Sulaimaniyya gehen. Die Anzahl der Flüge nach Split soll auf zwei Umläufe pro Woche verdoppelt werden. Von Leipzig/Halle aus plant Condor Athen anzufliegen. Condor-Ziele ab Wien auf einen Blick: Strecke Flugtage Periode Wien-Heraklion Montag, Mittwoch, Samstag Sommer 22 Wien-Kos Dienstag, Freitag Sommer 22 Wien-Palma de Mallorca Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag Sommer 22 Wien-Rhodos Donnerstag, Sonntag Sommer 22

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Volocopter absolviert ersten öffentlichen pilotierten Flugtaxi-Testflug in Südkorea

Volocopter hat den ersten Testflug mit seinem 2X-Fluggerät in Seoul absolviert. Dies war der erste öffentliche pilotierte Testflug eines elektrischen senkrechtstartenden und -landen (eVTOL) Flugtaxis in Südkorea überhaupt. Während des fünfminütigen pilotierte Testflugs auf dem Gimpo International Airport, flog der Volocopter 2X eine Strecke von etwa 3 Kilometern, erreichte eine maximale Höhe von 50 Metern und Höchstgeschwindigkeiten von ca. 45 km/h. „Es ehrt uns sehr, den ersten öffentlichen bemannten eVTOL-Testflug hier in Südkorea durchzuführen. Es gibt uns einmal mehr die Chance zu beweisen, dass die Zukunft der Flugtaxis mit Volocopters Fluggeräte hier und jetzt beginnt. Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor, um gemeinsam elektrische Flugtaxis nach Südkorea zu bringen“, so Florian Reuter, Volocopter CEO.

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Corendon Airlines stationiert zweites Flugzeug in Nürnberg

Corendon Airlines hat 2019 eine Basis in Nürnberg eröffnet und ist inzwischen die größte touristische Airline am Albrecht Dürer Airport. Jetzt stationiert die Airline ein zweites Flugzeug in der Frankenmetropole. Unter anderem fliegt Corendon mit dem FCN-Jet nonstop zu zahlreichen Sonnenzielen in Europa, Ägypten und der Türkei und will 2022 in Nürnberg weiter wachsen. Aktuell würde es einen Trend zu kurzfristigen Buchungen geben. Daher stellen sich der Airport Nürnberg und Corendon darauf ein und halten entsprechende Kapazitäten vor, damit auch Kurzentschlossene noch ein passendes Reiseangebot finden. Um auf die Nachfrage flexibel reagieren zu können, setzt Corendon in dieser Saison gleich zwei Flugzeuge ihrer modernen Flotte mit Boeing 737-800 ein, um zwischen Nürnberg und den Zielgebieten zu pendeln. Für die Kanaren sind drei Flugtage pro Woche nach Fuerteventura und Gran Canaria beziehungsweise zwei nach Teneriffa und Lanzarote koordiniert. So geht es ab November jeweils montags, mittwochs und samstags nach Fuerteventura, dienstags, donnerstags und samstags nach Gran Canaria, donnerstags und sonntags nach Teneriffa sowie dienstags und freitags nach Lanzarote. Weitere Corendon-Ziele im Winter sind das ägyptische Hurghada, das portugiesische Madeira, Palma de Mallorca, Antalya und Izmir. Auch für den Sommer 2022 kündigt Corendon Airlines Großes an: Schon jetzt stehen 23 Ziele und bis zu 50 Flüge pro Woche fest, darunter die Griechischen Inseln und Zypern, Italien, Ägypten, die Türkei, Spanien und Portugal.

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