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Austrian Airlines brachte Friedenslicht nach Österreich

Das traditionelle ORF-Friedenslicht landete am Samstag auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Austrian Airlines beförderte es unter der Flugnummer OS860 von Tel Aviv nach Österreich. Bereits seit 35 Jahren wird dieses Jahr für Jahr eingeflogen. Die Aktion ist 1986 auf Initiative des ORF-Landesstudios Oberösterreich entstanden und wird seit den Anfängen von Austrian Airlines unterstützt. „Das Austrian Team setzt jedes Jahr alle Hebel in Bewegung, um den Transport unter höchsten Sicherheitsauflagen zu ermöglichen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Wir freuen uns, dass der Flug des ORF-Friedenslichtes mittlerweile zur Tradition geworden ist und wir kommen dieser Aufgabe als rot-weiß-rote Airline jedes Jahr aufs Neue gerne nach“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino. Das „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“ hat anschließend den Weg nach Linz ins ORF-Landesstudio angetreten. Austrian Airlines wird es von Österreich weiter nach New York und Montreal transportieren.

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Kommentar: Mal wieder Lockdown wegen Ineffizienz

Der neuerliche Lockdown, in den die österreichische Regierung das Land schickt, wirkt sich wenig überraschend auch in der Luftfahrt nachteilig aus. Seit Donnerstag verzeichnen die ab der Alpenrepublik tätigen Airlines stark rückläufige Neubuchungszahlen. Der Billigflieger Wizz Air dünnte kurzfristig das Flugangebot ab Wien aus. Der Mitbewerber Eurowings entschied sich zur kurzfristigen Streichung der Nonstop-Verbindungen ab Graz und Linz nach Stuttgart bzw. Düsseldorf. Die Routen pausieren jedoch nicht „nur“ bis zum 12. Dezember 2021, sondern mindestens bis 10. Jänner 2022. Ob dieser Termin halten wird? Abwarten, denn in der Vergangenheit wurden Wiederaufnahmen schon öfters verschoben. Während einige Lockdown-Anhänger diesen nun regelrecht feiern, geht es in vielen Branchen, darunter auch Luftfahrt und Touristik, wieder ums Überleben. Einige Politiker trällerten Ende der vergangenen Woche, dass der Lockdown auch notwendig sein soll, um die Schisaison retten zu können. Das Gegenteil dürfte der Fall sein, denn das Vertrauen der Incoming-Touristen wurde erneut schwer beschädigt, denn viele Hoteliers berichten, dass sie übers Wochenende mit einer regelrechten Stornowelle konfrontiert waren. Vielen – auch Geimpften – dürfte es zu „heiß“ sein einen Winterurlaub in Österreich zu verbringen, denn man weiß ja nicht wie lange der Lockdown wirklich dauert und ob nicht unmittelbar vor der Anreise dann die Regierung die Hotels schließen lässt und man womöglich noch auf Stornokosten sitzen bleibt. Incoming-Schicharter wackeln Südtirol hingegen kann sich schon als „Gewinner“ des österreichischen Lockdowns sehen, denn in den letzten Tagen sind in den dortigen Schiregionen die Neubuchungszahlen nach oben geschossen. Dem Vernehmen nach sollen einige ihre Urlaube in Tirol, Salzburg

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Indonesisches Verteidigungsministerium bestellt zwei Airbus A400M

Das indonesische Verteidigungsministerium hat zwei Airbus A400M in der Konfiguration als Mehrzweck Tank- und Transportflugzeug bestellt.  Mit dem Vertrag, der 2022 in Kraft tritt, steigt die Zahl der A400M-Betreibernationen auf zehn. Der Vertrag umfasst auch ein vollständiges Supportpaket für Wartung und Training. Außerdem wurde ein Letter of Intent über den künftigen Erwerb von vier weiteren A400M unterzeichnet. „Durch diesen neuen Auftrag wird die Präsenz der A400M im asiatisch-pazifischen Raum weiter gestärkt. Die A400M vergrößert den Handlungsspielraum Indonesiens. Die indonesische Luftwaffe erhält die perfekte Plattform für den Transport großer und schwerer Lasten in entlegene Gebiete, aber auch für die Luftbetankung von Kampfflugzeugen“, erklärte Michael Schoellhorn, CEO Airbus Defence and Space.

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SZG: Impfangebot in C-130 „Hercules“

Am Samstag, den 20. November 2021, kann sich die Bevölkerung am Flughafen Salzburg in einer C-130 „Hercules“-Transportmaschine impfen lassen. Derzeit nehmen die Infektionsfälle rasant zu, daher hat sich das Bundesheer zur Aufgabe gemacht, ein starker Partner zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu sein. Am Samstag von 10:00 bis 15:00 Uhr wird es möglich sein, sich einen „Stich“ am Flughafen Salzburg direkt in einer „Hercules“ der Luftstreitkräfte zu holen. Dies soll einen zusätzlichen Anreiz bieten, sich für die Impfung zu motivieren. „Vor allem in der Krise können sich die Österreicherinnen und Österreicher auf die ‚Hercules‘ und auf die Luftstreitkräfte verlassen. Die Möglichkeit, sich direkt in der ‚Hercules‘ impfen zu lassen, ist ein zusätzliches Angebot, um die Pandemie zu bekämpfen und unser gewohntes Leben zurück zu erhalten. Die Impfung bleibt das wichtigste Mittel zur Bekämpfung der Pandemie“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Den ersten Einsatz in der Covid-19-Pandemie hatte eine C-130 „Hercules“ bei einem Flug von Paris nach Wien am 2. Februar 2020 mit aus China ausgeflogenen Staatsbürgern. Im Rahmen des weiteren Verlaufs der Pandemie wurden 13 Flüge absolviert und intensivmedizinisch betreute infizierte Personen in einem Spezialcontainer für medizinische Evakuierungen in die Heimat geflogen.

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Emirates kündigt Nachrüstung für 105 Flugzeuge an

Emirates gab auf der Dubai Airshow die Nachrüstung von 105 ihrer modernen Großraumflugzeuge mit der Premium Economy Class bekannt. Das 18-monatige Umrüstungsprogramm soll ab Ende 2022 im hochmodernen Emirates Engineering Centre in Dubai umgesetzt werden. 52 A380 und 53 Boeing 777 erhalten somit eine neue Kabinenklasse. Im Emirates A380 werden 56 Premium Economy-Sitze im vorderen Teil des Hauptdecks in einer 2-4-2-Konfiguration installiert. In den Boeing 777-Flugzeugen werden fünf Sitzreihen der Economy Class direkt hinter der Business Class entfernt. Stattdessen werden 24 Premium Economy-Sitze in einer 2-4-2-Konfiguration installiert. Für die Boeing-777-Maschinen ist außerdem eine neue Business Class mit Sitzen in einer 1-2-1-Anordnung geplant. „Emirates investiert in das Nachrüstungsprogramm, um die Bedürfnisse ihrer Kunden weiterhin zu erfüllen. Zu den bereits bestehenden Premium Economy-Sitzen haben wir eine sehr positive Resonanz erhalten. Die Kunden waren von der Qualität und dem Komfort begeistert. Ein brandneues Business Class Produkt ist ebenfalls noch geplant. Weitere Details werden wir zu gegebener Zeit bekannt geben“, so Tim Clark, Präsident von Emirates Airline. Am Ende des Umrüstungsprogramms wird Emirates über insgesamt 111 Boeing 777 und Airbus A380 mit Premium Economy-Sitzen verfügen. Sechs der A380 werden bis Dezember 2021 an die Fluggesellschaft ausgeliefert. Bis Ende Dezember 2021 werden die A380 von Emirates mit Premium Economy Class auf den Flügen der Airline nach Frankfurt, London Heathrow, New York JFK und Paris im Einsatz sein.

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Eurowings nimmt vier neue Ziele in den Winterflugplan auf

Eurowings hält vier Winterziele in Schweden, Finnland und Norwegen neu im Flugplan: Ab Anfang Dezember fliegt die Airline vier neue Destinationen in Nordeuropa ab Düsseldorf und Stuttgart an. Ab Düsseldorf startet Eurowings am 4. Dezember erstmals in das norwegische Tromsø. Die Strecke Düsseldorf-Tromsø wird zu Preisen jeweils samstags angeboten, ab dem 21. Dezember auch dienstags. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319. Ebenfalls von Düsseldorf aus fliegt Eurowings ab dem 5. Dezember jeweils sonntags in das finnische Rovaniemi, das etwas südlicher als Tromsø in der Nähe des Polarkreises gelegen ist. Zusätzlich fliegt die Airline ihre Gäste am 23. und am 30. Dezember 2021 sowie am 4. und 6. Januar 2022 von der nord-rheinwestfälischen Hauptstadt nach Rovaniemi.  Aus dem Süden Deutschlands sind im Winterflugplan 2021/22 die schwedischen Städte Kiruna und Luleå neu erreichbar: Beide fliegt Eurowings ab Stuttgart an. Start für Flüge nach Luleå ist am 19. Dezember, jeweils mittwochs und sonntags mit einem Airbus A319. Kiruna, die nördlichste Stadt Schwedens, ist das zweite neue Ziel ab STR. Die Maschinen der Lufthansa-Tochtergesellschaft heben ab dem 18. Dezember nach Nordschweden ab.

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Wien: Oktober-Nächtigungen steigen auf 60 Prozent des Vorkrisen-Niveaus

914.000 Nächtigungen brachte der heurige Oktober und damit ein Plus von 270 Prozent zum Vergleichsmonat 2020 – damit wurde bereits 60 Prozent des Nächtigungsniveaus aus dem Oktober 2019 erreicht. Von Jänner bis Oktober 2021 wurden 4,11 Millionen Übernachtungen (-7 Prozent zu 2020) gezählt. Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe sind von Jänner bis September ausgewertet: Sie betragen rund 183 Millionen Euro (-12 Prozent), wobei der September rund 53 Millionen Euro (+164 Prozent) beisteuerte. Mit rund 914.000 Nächtigungen brachte der heurige Oktober ein rechnerisches Plus von 270 Prozent verglichen mit dem Vergleichsmonat 2020. Dies entspricht rund 60 Prozent der Nächtigungen aus dem Oktober 2019. 

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HAM: Flughafen pflanzt weitere 50 Hektar Neuwald auf eigenen Flächen

Der Hamburger Airport ist mit fast 111 Jahren nicht nur der älteste internationale Verkehrsflughafen am Original-Standort – zu Hamburgs Flughafen gehören aufgrund seiner langen Historie auch landwirtschaftliche Flächen, hochwertige Naturschutzgebiete und über 7,5 Millionen Quadratmeter Wald bei Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein. Seit vielen Jahrzehnten engagiert sich der Flughafen für die nachhaltige Nutzung und Aufwertung dieser Flächen. Nun werden in drei Abschnitten weitere 50 Hektar mit Neuwald bepflanzt. Den Spatenstich für die ersten 20 Hektar setzte heute Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, gemeinsam mit Andreas Rieckhof, Staatsrat der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Innovation, und Tobias Goldschmidt, Staatssekretär im Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein. Der Flughafen ist der einzige Flughafen in Deutschland, der auf seinen eigenen Flächen eine solch große Waldfläche bewirtschaftet und aufbaut. 180.000 Bäume wurden dort allein bis 2010 für den Hamburg Airport Klimawald neu gesetzt, in den vergangenen 20 Jahren waren es im Rahmen des nachhaltigen Waldumbaus fast eine Million Bäume. Nun sorgt Hamburg Airport in drei Schritten von 2021 bis 2023 für die Bildung weiterer 50 Hektar Neuwald. „Wir freuen uns sehr, dass wir heute die nächsten Bäume für eine weitere klimaresistente Waldfläche auf unserem Gelände hier in Kaltenkirchen pflanzen können. Damit übernehmen wir weiter Verantwortung für die Region und setzen unser langjähriges Engagement für die Biodiversität und den Klimaschutz vor Ort fort. Diese Investition in nachhaltigen, regionalen Waldaufbau ist auch ein Baustein zum CO2-neutralen Flughafenbetrieb, den Hamburg Airport schon Ende 2021 erreichen wird“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

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Austrian Airlines: B767 OE-LAW hat Wien verlassen

Die zuletzt von Austrian Airlines betriebene Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAW wurde am Donnerstag ausgeflogen. Als OS1471 hat das Langstreckenflug den Flughafen Wien-Schwechat mit dem Ziel St. Athan verlassen. Nach rund drei Stunden Flugzeit hat die OE-LAW ihr Ziel im Vereinigten Königreich erreicht. Dort droht dieser Boeing 767 die Zerlegung zum Zweck der Ersatzteilgewinnung. Austrian Airlines hat auch diese Maschine an einen Verwerter verkauft. Die OE-LAW wurde im August 1992 an Lauda Air ausgeliefert. Der ursprüngliche Taufname war Ayrton Senna. Kurzzeitig war das Flugzeug im Wetlease bei Lauda Air Italy im Einsatz. Im Zuge der Übertragung fast aller Lauda-Air-Maschinen in das AOC von Austrian Airlines stieß diese Boeing 767-300ER im Jahr 2005 zur AUA-Flotte und war bis zuletzt unter dem Taufnamen China in der Luft. Im Zuge der Verkleinerung der Langstreckenflotte trennte sich Austrian Airlines auch von der OE-LAW. Diese wurde an Monocoque Diversified Interests verkauft. Der Käufer ist auf die Gewinnung von Ersatzteilen aus gebrauchten Flugzeugen spezialisiert. Das Unternehmen hat auch die OE-LAX sowie die OE-LAT übernommen.

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Postbus-Mitarbeiter bekommen künftig mehr Geld

Bei der Österreichischen-Postbus AG hat die Gewerkschaft GPF am 16.November 2021 die Gehaltsverhandlungen mit dem Unternehmen erfolgreich abgeschlossen. Löhne, Gehälter und Zulagen erhöhen sich demnach um 3,7 Prozent, mindestens aber um 81 Euro. Die neue Vereinbarung gilt von 1. Dezember 2021 bis 30. November 2022 für alle Angestellte, Sondervertragsangestellte, Dienstordnungsangestellte und Beamte des Unternehmens. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hat die Gewerkschaft mit dem Arbeitgeber in harten Verhandlungen ein stolzes Ergebnis erzielt. Die vereinbarte Erhöhung um 3,7 Prozent bringt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Postbus gerade in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie einen spürbaren Reallohnzuwachs“, so Robert Wurm, der mit seinem Team die Verhandlungen geführt hat.

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