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DTM: Erstflug nach Plovdiv gestartet

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat heute die neue Flugverbindung von Dortmund nach Plovdiv aufgenommen. Ab sofort fliegt die Airline zweimal wöchentlich in die zweitgrößte Stadt Bulgariens – jeweils mittwochs und sonntags. Neben Burgas, Sofia und Varna ist Plovdiv das vierte Ziel in Bulgarien, die Reisende mit Wizz Air direkt ab Dortmund erreichen können. „Wizz Air verbindet Dortmund mit einer der ältesten Städte Europas, die vielen gar nicht bekannt ist.“, kommentiert Guido Miletic den Erstflug, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen. „Plovdiv ist mit seinem Mix aus antiker Geschichte und moderner Kultur ein Geheimtipp abseits des Gewöhnlichen.“

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Lufthansa schreibt wieder schwarze Zahlen

Für die Lufthansa geht es nach den herben Einschlägen durch die Corona-Krise wieder aufwärts. Im Sommer flog der Konzern zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie wieder einen operativen Gewinn ein. Das sei besonders auf die stetige Erholung bei Passagierflügen und dem Boom in der Luftfracht zurückzuführen. Das bereinigte Betriebsergebnis belief sich im dritten Quartal auf 17 Millionen Euro nach 1,26 Milliarden Euro Verlust im Vorjahreszeitraum, wie die Lufthansa am Mittwoch mitteilte. „Mit der steigenden Nachfrage bei Geschäftsreisen und einem Rekordergebnis von Lufthansa Cargo konnten wir einen weiteren Meilenstein auf unserem Weg aus der Krise meistern: die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Jetzt geht es darum, den Weg der erfolgreichen Veränderungen weiterzugehen“, so Konzern-Chef Carsten Spohr. Die Umsatzerlöse der Gruppe haben sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt und erreichten 5,2 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Adjusted Ebit), ohne Berücksichtigung von Restrukturierungskosten von 255 Millionen Euro, lag bei 272 Millionen Euro. Inklusive Restrukturierungskosten erreichte es 17 Millionen Euro (Vorjahr: – 1,3 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis belief sich im dritten Quartal auf -72 Millionen Euro (Vorjahr: – 2,0 Milliarden Euro). Auch der Stellenabbau als kosteneinsparende Maßnahme schreite weiter voran. Ende September beschäftigte der Lufthansa-Konzern den Angaben zufolge noch rund 107.000 Menschen. Allein in Deutschland hätten in diesem Jahr bislang 4000 Beschäftigte das Unternehmen verlassen, mit weiteren 3.000 sei man sich bereits über deren Ausscheiden einig. Denn: Nach Einschätzung des Managements hat die Lufthansa in Deutschland noch bis zu 3.000 Mitarbeiter zu viel. Gleichzeitig wolle der Konzern weiterhin die langfristige Beschäftigung von mehr

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Austrian Airlines meldet Quartalsgewinn

Zum ersten Mal seit dem Beginn der Corona-Pandemie kann Austrian Airlines wieder schwarze Quartalszahlen melden. Das Adjusted-Ebit lag im Q3/2021 bei zwei Millionen Euro. Der Umsatz wird mit 304 Millionen Euro ausgewiesen.  Das Hochfahren des Angebots im Sommer und Herbst brachte einen Anstieg von +51 Prozent bei den Gesamtaufwendungen im dritten Quartal verglichen zum Vorjahresquartal (Q3 2021: 314 Millionen Euro, Q3 2020: 208 Millionen Euro). Sowohl Umsatz als auch Aufwendungen lagen bei etwa der Hälfte des Vorkrisenniveaus (Q3 2019: Umsatz: 639 Millionen Euro, Gesamtaufwendungen: 597 Millionen Euro). Im dritten Quartal des Jahres beförderte Austrian Airlines 2,3 Millionen Passagiere, somit ein Plus von 206,5 Prozent zum Vorjahr (2020: 760 Tsd.). Das erhöhte Angebot spiegelt sich in den angebotenen Sitzkilometern (ASK) wider. So wurden im vergangenen Jahresquartal 4,5 Milliarden Sitzkilometer angeboten, was einem Angebot von 53,9 Prozent gegenüber Vorkrisenniveau entspricht (Q3 2020: 1,5 Milliarden ASK, Q3 2019: 8,3 Milliarden ASK). „Die hohe Flexibilität des Austrian Teams, das disziplinierte Kostenmanagement und deutlich anziehende Buchungseingänge werden erstmals in unseren Ergebnissen sichtbar. Die positiven Zahlen geben uns Rückenwind für die traditionell harten Wintermonate und lassen uns optimistisch in das kommende Jahr blicken“, erklärt Austrian Airlines CEO/CFO Alexis von Hoensbroech. „Die schrittweisen Reiseerleichterungen bringen uns langsam aber doch wieder auf etwas mehr Flughöhe, die im Sommer bei rund 55% der Produktion im Vergleich zum Vorkrisenniveau lag. Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Beschränkungen werden uns dennoch länger beschäftigen als uns allen lieb ist. Umso wichtiger ist es, dass wir weiterhin als Austrian Team sowie als Gesellschaft

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Saba G Kassaye: „Äthiopien muss man einfach besucht haben“

Nicht mehr viele Fluggesellschaften unterhalten in Wien Repräsentanzen mit einem eigenen Country Manager. Eine von diesen ist Ethiopian Airlines. Seit einiger Zeit ist Saba G Kassaye für den Carrier vor Ort und wie es in Zeiten wie diesen kommen musste: Kurz nach ihrer Ankunft im Vorjahr verhängte die österreichische Regierung den zweiten Lockdown. „Ich bin der neue Regional Manager der Ethiopian Airlines für Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen, Ukraine, Serbien, Slowenien, Slowakei, Kroatien, Mazedonien und Bosnien. Ich bin stolz, mich als erste weibliche Regionalleiterin für die genannten Gebiete bezeichnen zu dürfen“, stellt sich Saba G Kassaye selbst vor. Von ihrem Büro, das sich nur wenige Schritte vom bekannten Prater-Riesenrad entfernt befindet, organisiert die Äthiopierin so ziemlich alles, das der Carrier in den in ihre Verantwortung gelegten Märkte braucht. Der Ticketvertrieb ist dabei nur ein kleiner Teil des Aufgabengebiets, denn die Regionalleiterin muss sich beispielsweise auch um Genehmigungen für Sonderflüge kümmern. Letzteres war und ist in Zeiten von Corona aufgrund nationaler Beschränkungen immer wieder erforderlich. Im Gespräch mit Aviation.Direct stellt Saba G Kassaye nicht nur Ethiopian Airlines vor, sondern erklärt auch wie der Carrier durch die schwerste Krise in der Luftfahrtgeschichte gekommen ist. Auch verrät sie was man in ihrem Heimatland unbedingt gesehen haben muss und welche kulturellen Highlights sie in Österreich ihren Kollegen, Freunden und Gästen empfiehlt. Die Corona-Krise hat die gesamte Luftfahrtindustrie hart getroffen. Wie hat Ethiopian Airines die Krise bisher überstanden? Welche Maßnahmen mussten ergriffen werden? Saba G Kassaye: Covid-19 hat die Luftfahrtindustrie nachteilig getroffen und Ethiopian Airlines ist

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Erstflug von Vueling landet am Flughafen Leipzig/Halle

Das Streckennetz ab Leipzig/Halle wächst: Pünktlich zu Beginn des Winterflugplans nimmt die spanische Airline Vueling die Verbindung in die französische Hauptstadt Paris auf. Ab November 2021 verbindet Vueling den Flughafen Leipzig/Halle mit der französischen Hauptstadt Paris. Die Linienflüge nach Paris-Orly werden zweimal wöchentlich, dienstags und samstags angeboten. „Der Erstflug von Vueling aus Paris nach Leipzig/Halle ist ein ermutigendes Signal für die Erholung im Passagierverkehr. Was sich im Tourismus schon länger zeigt, darauf zählen wir nun auch im Linienverkehr: eine deutliche Belebung. Die neue Verbindung zwischen Paris und Leipzig/Halle zeigt, dass Vueling wie wir an das Potenzial der Region glaubt. Wir sind optimistisch. Jetzt kommt es darauf an, dass die Unternehmen und die Menschen dieses attraktive Angebot auch nutzen“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG.

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Bundesheer setzt zusätzlich Pilatus PC-6 für Waldbrand ein

Seit gestern setzt das Bundesheer bei der Bekämpfung des Waldbrandes zusätzlich auf eines seiner  Flächenflugzeuge: die Pilatus PC-6 ausgestattet mit einer Wärmebildkamera (luftgestützte Infrarotsensorik). Sie soll die Einsatzkräfte mit Luftbildern unterstützen. Dabei werden Luftaufnahmen vom Brandgebiet gemacht, um die Glutnester zielgenau feststellen zu können. Mit der PC-6 ist eine stundenlange Beobachtung aus der Luft möglich. Derzeit werden noch immer zahllose Glutnester aufgespürt und von den eingesetzten Kräften gelöscht. „Der Vorteil beim Einsatz der Pilatus PC-6 ist, dass die Bilder unmittelbar aus der Luft direkt in die Einsatzzentrale übertragen werden können. So ist es den Einsatzkräften möglich, die Glutnester rasch zu erkennen und zielgenau zu löschen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Das Bundesheer steht seit Tagen im Dauereinsatz gegen den Waldbrand im Rax-Gebiet: Insgesamt unterstützen zwei Black Hawks, zwei Augusta Bell 212, eine Alouette 3 sowie auch ab heute die Pilatus PC-6 des Heeres, gemeinsam mit Hubschraubern des Innenministeriums sowie einem Hubschrauber aus der Slowakei (ein ziviler Mi17 Hubschrauber), zwei Löschflugzeugen aus Italien (Fa. Canadair), zwei Hubschraubern der deutschen Bundeswehr (Sikorsky CH53) sowie einem zivilen Hubschrauber (Fa. Knaus), die Einsatzkräfte beim Kampf gegen den Großbrand.

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Flotte wird nahezu halbiert: Thai Airways im Wandel

Ohne Veränderungen wird es die Airline nicht schaffen, in absehbarer Zeit wieder in die Gewinnzone zu kommen. Daher steht Thai Airways vor einem Umbruch. Mit Maßnahmen zur Kostensenkung wolle das Unternehmen spätestens mit 2023 wieder schwarze Zahlen vermelden. Unter anderem werde die Flotte von 100 auf 58 Flugzeuge schrumpfen – damit werden ganze 42 Maschinen abgegeben. Darüber hinaus müssen auch Beschäftigte dran glauben. Die Personaldecke soll um ein Drittel verkleinert werden. Insgesamt drehe die Airline an mehr als 400 Stellschrauben, um die Kosten zu senken. Im laufenden Jahr hat Thai Airways umgerechnet erst 290 Millionen Euro Umsatz erzielt – die Hälfte davon mit Luftfracht. Nach der Wiederöffnung des Reisemarkts wolle die Fluggesellschaft in nächster Zeit vor allem mit zusätzlichen Europaflügen noch etwas Boden gutmachen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet.

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Kommentar: Imaginäre „Corona-Kontrollen“ am Schienenweg

Eigentlich sollte niemand nach Österreich ohne “Corona-Kontrolle” einreisen können. Die Betonung liegt klar auf “eigentlich”, denn auf dem Landweg weichen die Realität und die Darstellung der Regierung stark von einander ab. Gänzlich anders ist die Situation auf dem Luftweg, wo die “Corona-Dokumente” nahezu lückenlos durch das Bundesheer im Auftrag der jeweiligen Bezirks-Gesundheitsbehörde gesichtet werden. Anders ausgedrückt: Wer mit dem Flugzeug nach Österreich kommt wird mit einer an die 100 Prozent gehenden Wahrscheinlichkeit nach der Ankunft nach Test, Impfung oder Genesung gefragt werden. Nutzt man allerdings die Bahn oder das Auto, so sind Kontrollen nicht der Regelfall, sondern eher die Ausnahme. Im Straßenverkehr kommt es stark darauf an welcher Grenzübergang genutzt wird, denn die Gesundheitskontrollen konzentrieren sich stark auf die größeren Übergänge. An kleineren werden, wenn überhaupt, nur wenige Soldaten vorgehalten, die nicht selten den Verkehr auch einfach durchwinken. In den meisten Fällen handelt es sich ohnehin um Pendler, die fast jeden Tag fahren. Auf dem Schienenweg muss man geradezu Pech haben, dass behördliche “Corona-Kontrollen” stattfinden. Diese finden äußerst selten statt und zwar primär in Fernreisezügen wie InterCity, EuroCity oder Railjet. Im Nahverkehr wie Regionalzug oder Regionalexpress hingegen eher selten. Die Folge daraus: Es ist problemlos möglich ganz ohne 3G-Nachweis, anonym und unbemerkt nach Österreich einzureisen. Selbstredend: Es gibt deutlich mehr Möglichkeiten auf dem Straßen- oder Schienenweg von den Nachbarländern aus nach Österreich zu kommen, doch in gewisser Weise stellt sich schon die Frage warum der Luftweg fast lückenlos kontrolliert wird und der Landweg gefühlt fast gar nicht. Eine schlüssige Antwort

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ADV: Luftverkehrsnachfrage bleibt unverändert stabil

Im Monat September 2021 lag das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen bei knapp 45,9 Prozent des Vorkrisenniveaus. Exakt 11.173.115 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen im Monat September. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 beträgt der Rückgang -54,1 Prozent. Im Vergleich zum September des letzten Jahres sind es mehr als doppelt so viele Passagiere  (+134,0 Prozent). Das Cargo-Aufkommen wächst weiter zweistellig: 445.819t bedeuten +12,7 Prozent zum Vorjahr und gegenüber 2019 sind es +13,2 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit +37,1 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -39,1 Prozent deutlich niedriger. 128.677 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen.

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Dortmund Airport startet in die Wintersaison

Während der kommenden Saison stehen insgesamt 42 Destinationen, die vom Dortmunder Flughafen direkt erreicht werden können, zur Auswahl. Fünf Fluggesellschaften bringen Reisende zu Zielen in 25 Ländern. Für die bevorstehende Wintersaison hat Wizz Air eine neue Direktverbindung ab Dortmund angekündigt: Ab dem 3. November wird die Flugverbindung nach Plovdiv, der zweitgrößten Stadt Bulgariens, starten. Die Angebotsvielfalt der Wizz Air-Ziele ab Dortmund wächst demnach trotz der Verlagerung von drei Flugzeugen von Dortmund an andere Standorte von Wizz Air. Insgesamt werden von der ungarischen Fluggesellschaft 34 Ziele, von Banja Luka bis Wien, vom Ruhrgebietsflughafen angesteuert. Auch die übrigen Airlines am Platz halten attraktive Reiseziele bereit: Mit Ryanair können acht Ziele in ganz Europa erreicht werden. Eurowings fliegt nach Mallorca sowie zum Drehkreuz München, Sun Express und Trade Air haben mit Izmir und Pristina zwei beliebte Ziele im Südosten Europas im Angebot.

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