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Mutationen: Marokko bannt komplette D-A-CH-Region

Bislang waren europäische Länder für das inflationäre „Verteilen“ von Flugverboten bekannt. Nun trifft es gleich mehrere Staaten, die mit einem Landeverbot in Marokko belegt wurden. Passagierflüge, die in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, der Türkei und der Schweiz gestartet sind, sind im afrikanischen Land unerwünscht. Hintergrund ist, dass die Regierung von Marokko die genannten Staaten aufgrund der rasanten Ausbreitung von Corona-Mutationen zum Hochrisikogebiet erklärt hat. Unabhängig von der Staatsbürgerschaft dürfen Personen, die sich in den genannten Ländern aufgehalten haben, nicht mehr einreisen. Auch die „Umgehung“ mittels Umsteigeflügen soll unterbunden werden. Marokko betont, dass nur Passagierflüge nach Marokko untersagt sind. In die umgekehrte Richtung darf weiterhin geflogen werden. Auch Ausreisen sind jederzeit erlaubt. Das bereits im Dezember 2020 ausgesprochene Landeverbot für Maschinen, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, bleibt aufrecht.

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Wizz Air verschiebt auch Salzburg-Comeback

Die Rückkehr der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizzair zum zweitgrößten Flughafen Österreichs, Salzburg, wird nicht nur deutlich kleiner ausfallen, sondern abermals verschoben. Nun will Ende April 2021 zurückkehren. Der Billigflieger startete im Sommer 2020 diverse Strecken nach Salzburg, zog sich jedoch ohne Kommunikation nach wenigen Wochen wieder zurück. Die angekündigten Routen nach Kiew-Schuljany und St. Petersburg wurden bis dato nicht aufgenommen. Das Comeback wird kleiner ausfallen, denn mit Ausnahme von Varna sind alle Balkan-Ziele aus dem Salzburger Wizz-Air-Flugplan entfernt worden. Die Erstflüge nach Kiew und St. Petersburg sollten eigentlich im September 2020 stattfinden, jedoch wurden diese wiederholt verschoben. Nun kündigt Wizzair diese für den 19. April 2021 bzw. 30. April 2021 an. Am 26. April 2021 sollen Flüge nach Varna aufgenommen werden. Ob die Termine diesmal halten, bleibt abzuwarten. Im Gegensatz zu Wien stationiert der Billigflieger in Salzburg keine Flugzeuge. Die drei Ziele werden mit Maschinen, die ihre Basis in anderen Städten haben, angeflogen. Wizz-Air-Flugziele ab Salzburg (Stand: 23.02.2021): Destination Frequenz Startdatum Varna 2x 26.04.2021 St. Petersburg 4x 30.04.2021 Kiew Schuljany 2x 19.04.2021

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Wien: Wizz Air verschiebt Wiederaufnahme-Termine

Derzeit bedient die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air ab Wien nur drei Destinationen. Zu einer großen Wiederaufnahme pünktlich zum Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 wird es – wenig überraschend – nicht kommen. Der Carrier verschob die Reaktivierung bzw. Neuaufnahme fast aller Routen nach hinten. Zum Teil will sich Wizz Air erst Mitte Juni 2021 auf derzeit brachliegende Stecken stürzen. Ein besonderes krasses Beispiel ist Saporischschja, das im Sommerflugplan 2020 als neue Route angekündigt war. Der Carrier verschob den Erstflug immer wieder und kündigt die ukrainische Destination nun für den 3. Juni 2021 an. Sollte dieser Termin halten, so hat man aufgrund der Pandemie rund ein Jahr Verspätung. Ein Blick auf die Planungen der Wizz Air zeigt, dass der Billigflieger äußerst konservativ und zurückhaltend plant. Fast alle Strecken werden niederfrequent gestartet. Erst ein tieferer Blick in den Flugplan zeigt, dass in den Folgemonaten nach der Reaktivierung auch eine Aufstockung angedacht ist. Ob dies nunmehrigen Aufnahmetermine und die anschließend geplanten Frequenzerhöhungen diesmal halten, ist offen. Aufgrund der unklaren Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie und der nur sehr langsam voranschreitenden Impfungen wäre eine neuerliche Adaptierung des Wizz-Air-Flugplans keine Überraschung. Mit Stand 23. Feber 2021 plant Wizz Air folgende Ziele ab Wien: Destination Frequenz Startdatum Tirana 1x 03.04.2021 Eriwan 1x 28.03.2021 Charleroi 4x 01.06.2021 Tuzla 2x 27.04.2021 Burgas 2x 14.06.2021 Varna 2x 27.04.2021 Billund 1x 28.03.2021 Dortmund 2x laufend Köln/Bonn 2x 28.03.2021 Tallinn 2x 03.05.2021 Nizza 1x 02.04.2021 Kutaissi 2x 27.04.2021 Athen 2x 28.03.2021 Heraklion 3x 31.05.2021 Korfu 2x 15.06.2021 Mykonos 2x 15.06.2021 Rhodos 2x 15.06.2021 Santorini

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Urlaube: SunExpress rechnet mit hoher Türkei-Nachfrage

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress geht davon aus, dass im Sommer 2021 die Türkei als Urlaubsland stark gefragt sein wird. Aus der D-A-CH-Region wird man zwischen April und Ende Oktober 2021 acht zusätzliche Flugverbindungen anbieten. Insgesamt will der Carrier ab Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 300 Mal pro Woche in Richtung Türkei abheben. Ab 14 deutschen Flughäfen will das Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines Türkei-Flüge anbieten. In der Schweiz sollen drei Airports angesteuert werden. In Österreich beschränkt sich das Angebot auf den Flughafen Wien-Schwechat. Neu ist unter anderem: Von Düsseldorf aus geht es einmal die Woche nach Eskişehir in Anatolien sowie nach Hatay im Süden des Landes. Zweimal wöchentlich steuert SunExpress ab April 2021 von Düsseldorf aus Zonguldak an der türkischen Schwarzmeerküste an. Neu ist zudem auch die wöchentliche Flugverbindung vom Flughafen Köln/Bonn nach Bodrum an der türkischen Ägäis und vom Flughafen Frankfurt aus nach Malatya in Ostanatolien. „Wir alle sehnen uns nach Sonne und Erholung“, erklärt Max Kownatzki, CEO von SunExpress. „Die Türkei hat im letzten Jahr bewiesen, dass sie sicheren Urlaub in der Sonne auch in Corona-Zeiten bieten kann. Sie ist bei deutschsprachigen Reisenden eines der beliebtesten Urlaubsziele und wenn die Pandemie uns keinen Strich durch die Rechnung macht, sehen wir großes Potenzial für einen starken Sommer 2021“. Auch ab Wien wird es einen neuen wöchentlichen Flug nach Bodrum geben, zudem erhöht SunExpress die Flugfrequenz in der Schweiz mit einer Verbindung die Woche vom Flughafen Genf nach Izmir sowie zwei Flügen pro Woche von Genf nach Antalya. „Wir

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Österreich: Gratis-Wohnzimmertests nur für ELGA-Teilnehmer

Der Gesundheitsausschuss des österreichischen Nationalrats brachte am Montagabend die rechtliche Grundlage für die von der Regierung angekündigten „Wohnzimmer-Tests“ auf den Weg. Personen, die über eine österreichische Krankenversicherung verfügen und vor dem 1. Jänner 2006 geboren sind, sollen monatlich eine Packung mit fünf Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung erhalten. Doch die Angelegenheit hat einen gewaltigen Haken: ELGA kommt wieder ins Spiel und sämtliche Personen, die der eMedikation oder der Teilnahme an der umstrittenen elektronischen Gesundheitsakte widersprochen habe, gehen komplett leer aus. Die Parlamentsdirektion schreibt dazu wortwörtlich: „Allerdings ist eine Abgabe nur an jene Personen möglich, die der Teilnahme an der eMedikation oder an ELGA generell nicht widersprochen haben, ist der Begründung des vorliegenden Abänderungsantrags zu entnehmen“. Somit führt die Regierung einen indirekten Zwang zur Teilnahme an ELGA ein – andernfalls erhält man keine kostenlosen „Wohnzimmer-Nasenbohrer-Tests“. Jede Packung, die von einer Apotheke ausgehändigt wird, soll in der persönlichen ELGA-Akte vermerkt werden. Wozu diese Datensammlung erfolgt, sagte die Regierung nicht. Hebammen sollen Nasenabstriche nehmen Die Apotheken sollen ein Pauschalhonorar von zehn Euro pro Abgabe erhalten. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass die von Apotheken durchgeführten Gratis-Schnelltests erst jetzt eine rechtliche Grundlage erhalten. Laut Parlamentsdirektion werden diese bereits seit 8. Feber 2020 angeboten. Für die Pharmazeuten dürfte das ein äußerst lohnendes Geschäft sein, denn die Nachfrage ist sehr groß und der Staat entlohnt mit 25 Euro pro durchgeführtem Test. In dem genannten Honorar sind die Materialkosten, die separat abrechnet werden können, nicht enthalten. Die Regierung will künftig auch Angehörigen des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und

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ABTA: Geschäftsreisen legten „vor Corona“ stark zu

Das letzte Jahr „vor Corona“ war im Bereich der Geschäftsreisen besonders stark. Zu diesem Schluss kommt Austrian Business Travel Association in einer aktuellen Studie, die unter anderem auf Zahlen der Statistik Austria basiert. Allerdings hat Corona so ziemlich alles verändert. Verbandspräsident Andreas Gruber, der hauptberuflich Head of Travel bei Siemens Österreich ist, kommt daher zum Schluss: „Im Jahr 2019 haben wir noch einmal einen ordentlichen Aufschwung vor der Krise erlebt“. Insgesamt wurden im Jahr 2019 8,1 Millionen Geschäftsreisen gezählt. Das sind 400.000 mehr als 2017, dem letzten Berichtsjahr. Österreichische Unternehmen haben 3,4 Milliarden Euro für Geschäftsreisen aufgewendet, ein Plus von mehr als 250 Millionen Euro. Davon entfallen 1,5 Milliarden Euro auf Flugtickets und knapp 900 Millionen Euro auf Hotels. Pro Reisetag sind 173 Euro Kosten angefallen gegenüber 166 Euro im Jahr 2017. Reisen sind also teurer geworden. Bei der zum dritten Mal erschienenen ABTA-Geschäftsreisestudie wurden zwei Datenquellen verknüpft: Die von der Statistik Austria regelmäßig erstellte Erhebung „Urlaubs- und Geschäftsreisen“, die das Reisevolumen erfasst, sowie Brancheninformationen, die der ABTA von einem Unternehmenspool anonymisiert zur Verfügung gestellt wurden. Für die Entwicklung der Flugticket-Preise wurden beispielsweise rund 450.000 Tickets in die Analyse einbezogen. Studien-Autor Wilfried Kropp (Kropp Kommunikation): „Die starke Datenbasis verleiht der ABTA-Studie eine besondere Aussagekraft.“ Im Berichtsjahr reisten mehr Unternehmensmitarbeiter als je zuvor. Die Reiseintensität, also der Anteil der Geschäftsreisenden an der Gesamtbevölkerung über 15 Jahre stieg kräftig von 17,2 % (2017) auf 19,5 % im Jahr 2019. Insgesamt wurden mehr Auslandsreisen (+ 5,0 %) mit mehr Übernachtungen (+ 14 %)

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Kurios: Wien traut Männern Abstandhalten am Urinal nicht zu

bstandhalten ist während der Corona-Pandemie ein wichtiges Gebot, jedoch nehmen die “Hilfestellungen” manchmal auch kuriose Dimensionen an. So traut der Flughafen Wien den männlichen Passagieren offenbar nicht zu, dass sie während der Benützung der Pissoirs genügend Distanz zueinander einhalten. Wer dieser Tage die Herren-Toiletten am österreichischen Hauptstadt-Airport Wien-Schwechat aufsucht, findet zahlreiche abgedeckte Pissoirs vor. Kommt schon mal vor, wenn das eine oder andere defekt ist, aber das ist nicht die Ursache. In großen Lettern weist der Flughafen darauf hin, dass diese “stillen Örtchen” aufgrund der Anti-Corona-Maßnahmen derzeit nicht benutzt werden dürfen. Die Gesundheit stehe im Vordergrund. Eigentlich sollte man annehmen können, dass aufgrund des momentan geringen Passagieraufkommens das Abstandhalten vor den Pissoirs kein Problem sein sollte, aber in Wien lässt man sprichwörtlich nichts “anpinkeln”. Um ganz sicher zu gehen, dass es zu keiner illegalen Benutzung der gesperrten Urinale kommt, wurden diese mit großen, beschrifteten Kunstoffplatten verdeckt. Die Frage, die sich jedoch zwangsläufig ergibt: Die Anzahl der nutzbaren Pissoirs wurde erst in den letzten Wochen reduziert. Wie haben es die männlichen Nutzer vor dieser Maßnahme geschafft die Mindestabstände im Bereich der Urinale einzuhalten?

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Croatia kehrt nach Wien zurück

Croatia Airlines stellte die Verbindung nach Wien vorübergehend ein. In den kommenden Wochen soll diese aber wieder reaktiviert werden. Nach den Weihnachts- und Neujahrsferien war Schluss. Ohnehin hat der Carrier im Zuge der Coronavirus-Krise genug mit der Aufrechterhaltung des Flugbetriebs zu kämpfen. Doch jetzt nimmt Croatia die österreichische Hauptstadt wieder ins Visier: Ab dem 3. März startet eine DHC Dash 8-400 einmal in der Woche Richtung Wiener Flughafen. Außerdem nimmt die Fluggesellschaft Flüge nach Sarajevo wieder ins Programm. Diese Strecke werde dreimal wöchentlich geflogen, berichtet EX-YU Aviation.

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Slowenen heben Quarantäne für Geimpfte auf

Für die Einreise nach Slowenien sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Dennoch sind nachweislich geimpfte Menschen klar im Vorteil.  Die slowenische Regierung hat bereits seit Mitte Oktober erneut den epidemiologischen Notstand ausgerufen und die Corona-bedingten Bestimmungen zur Einreise dadurch neu geregelt. Fast jeder Einreisende muss eine 10-tägige Quarantäne befürchten, nur in bestimmten Ausnahmefällen wird von dieser abgesehen. Neben Personen, die einen negativen CoV-Test mitführen, genießen neuerdings auch Geimpfte diesen Vorzug.  Denn wer bei Einreise eine Bescheinigung über die Impfung gegen Covid-19 vorlegen kann, der muss auch keine vorübergehende Isolierung gegen sich ergehen lassen. Vorausgesetzt, es sind seit Erhalt der zweiten Dosis des Impfstoffs von Biontech/Pfizer mindestens 7 Tage, des Impfstoffs von Moderna mindestens 14 Tage und des Impfstoffs von AstraZeneca mindestens 21 Tage vergangen, informiert das Außenministerium. 

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Sommer 2021: Flynas will nach Wien und Salzburg fliegen

Die Billigfluggesellschaft Flynas wird im Sommerflugplan 2021 die österreichischen Flughäfen Salzburg und Wien anfliegen. Die Mozartstadt soll ab Mitte Mai 2021 mit Riyadh und Jeddah verbunden werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 angekündigt. In die österreichische Bundeshauptstadt wird der Carrier die Riyadh-Strecke reaktivieren. Auch Flüge nach Jeddah sind angekündigt, jedoch ist diese Route noch nicht buchbar. Flynas war vor der Corona-Pandemie in Wien präsent, zog sich jedoch auf der Einreise- und Quarantänebestimmungen, die der Krise geschuldet sind, temporär zurück. Die Aufnahme der Salzburg-Flüge ist im Vorjahr wegen der Pandemie ins Wasser gefallen. Ob Flynas tatsächlich die beiden österreichischen Airports anfliegen wird oder nicht, hängt vom weiteren Fortgang der Pandemie ab. Der Carrier kündigte ab Saudi-Arabien auch neue Strecken nach Albanien, Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Aserbaidschan, Georgien und in den Oman an.

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