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Wien: Raucher weichen aufs WC aus – “Räucherhöhlen” dicht

Am Flughafen Wien-Schwechat sind schlechte Zeiten für Raucher eingetreten, denn der Airport musste aufgrund der jüngsten Covid-19-Verordnung der österreichischen Regierung sämtliche “Raucherkammerl” schließen. Das hat jedoch auch Nebeneffekte, denn beispielsweise ist gelegentlich illegales Ausweichen auf die WC-Anlagen zu beobachten. In Staaten wie Griechenland oder Ukraine wurden die Zonen, in denen das Rauchen erlaubt ist, bereits zu Beginn der Covid-Pandemie gesperrt. In Deutschland, Italien, Malta und anderen Ländern sind diese weiterhin offen. Auf dem Flughafen Luqa gibt es allerdings eine Einschränkung, denn nur jene, die sich auf den Terrassen des Sicherheitsbereichs befinden, sind geöffnet. In der Bundesrepublik werden die “Räucherkammern” auch vom Personal gerne als “maskenfreie Zone” genutzt. In Österreich entschied sich die Bundesregierung die Kammern, in denen das Rauchen bis zuletzt erlaubt war, mittels der jüngsten Verordnung temporär zu schließen. Dieser Anweisung hatte der Flughafen Wien nachzukommen, so dass Raucher nun vor verschlossenen “Kammerln” stehen. Erst unmittelbar zuvor wird darauf hingewiesen, denn die Piktogramme hat man nicht entfernt oder aber zumindest verdeckt. Laut am Airport beschäftigtem Bodenpersonal hat die Maßnahme aber einen für alle Passagiere unangenehmen Nebeneffekt, denn der eine oder andere Raucher soll einfach auf die Toilette ausweichen. Dem Vernehmen nach soll die Quote der “illegalen WC-Raucher” unter Umsteigern am höchsten sein, denn kurz “einreisen”, im Freien Rauchen und dann wieder durch die Sicherheitskontrolle, ist für viele aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht umsetzbar. Solange man sich im Transitbereich aufhält, bleibt man von den Vorschriften des Herrn Bundesminister Rudolf Anschober verschont. Ab der formellen Einreise greift die jüngste Einreiseverordnung

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Wien: Air Bridge Cargo fliegt FFP2-Masken mit 747-8F ein

Die russische Frachtfluggesellschaft Air Bridge Cargo landete am Freitag gegen 17 Uhr 15 mit einer Boeing 747-8F in Wien-Schwechat. An Bord befanden sich FFP2-Schutzmasken. Gechartert wurde der Jumbojet von einem österreichischen Großhändler für Medizinprodukte. Laut Medical United soll es sich um die bislang größte Einzellieferung FFP2-Masken handeln. An Bord der Air-Bridge-Cargo-Maschine befanden sich etwa sieben Millionen Stück. Die Masken sollen nun an österreichische Apotheken, medizinische Einrichtungen und andere Kunden des Großhändlers ausgeliefert werden. Die Boeing 747-8F holte die Ware im chinesischen Shenzhen ab. Es dürfte nicht die letzte Großlieferung sein, denn Medical United erklärt, dass man rund 30 Millionen weitere FFP2-Masken bestellt habe. Diese sollen in den nächsten Wochen nach Österreich geflogen werden. Weiters importiert der Großhändler auch die momentan begehrten Antigen-Schnelltests. „Wir sind stolz darauf, mit dieser Großlieferung an FFP2-Masken zu einer dafür besonders wichtigen Zeit, sowie mit unserem breiten Angebot bei Antigentests einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung beisteuern zu können“, erklärt Medical-United-Geschäftsführer Michael Davidson bei der Übernahme der Ladung auf dem Flughafen Wien. „Wir sehen uns als starken Partner für den gesamten Gesundheitssektor, mit qualitativ hochwertigen Schutzprodukten und einer hervorragenden Verfügbarkeit aufgrund der jahrelangen Geschäfts- und Handelsbeziehungen unserer Unternehmensgruppe. Insgesamt konnten wir seit Beginn der Pandemie bereits 100 Millionen Masken zur Verfügung stellen, weitere 100 Millionen Stück sind für den Absatz geplant. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im internationalen Handel, Bereich Logistik und Vertrieb können wir Top-Qualität auch in großen Mengen und mit kurzen Bestellfristen liefern.“

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Austrian Airlines: Kein Comeback für „Tested Flights“

Mittlerweile sind Schnelltest-Befunde im Reiseverkehr in Deutschland und Österreich anerkannt und sind bei der Einreise den PCR-Ergebnissen gleichgestellt. Austrian Airlines hat aber das so genannte „Tested-Flights“-Programm vor einiger Zeit eingestellt. Diese würde Reisenden jetzt Vorteile bieten, denn der frische Befund berechtigt in beiden Ländern zur Einreise. Die AUA wollte im Jänner das Projekt überarbeiten und auf neue Beine stellen, doch geschehen ist bislang nichts, das für Fluggäste wahrnehmbar wäre. Eine Sprecherin der Fluggesellschaft erklärte gegenüber Aviation Direct, dass es zum Thema „Tested Flights“ momentan keine Neuigkeiten gibt. „Es wird koordiniert innerhalb der Lufthansa Group aktuell daran gearbeitet, welche Services rund um das Thema Gesundheitsschutz beim Reisen wir unseren Passagieren zukünftig anbieten können, auch mit Blick auf den Sommer 2021. Der Fokus liegt aktuell auf weiteren Kooperationen mit Testanbietern sowie einer vereinfachten Kontrolle von Test-/Impfzertifikaten, um Prozesse am Airport zu beschleunigen. Das Transfer-Testing für Shanghai läuft weiterhin sehr gut – ansonsten zum jetzigen Zeitpunkt keine neuen Strecken“, so die Medienreferentin. Testlauf im Vorjahr hatte keine Vorteile für Passagiere Gegen Jahresende 2020 haben Austrian Airlines und Lufthansa so genannte „Tested Flights“ probeweise eingeführt. Beispielsweise wurden auf der Strecke Wien-Hamburg alle Passagiere und Besatzungsmitglieder zum Schnelltest geben. Vorteile bei der Einreise brachte das nicht, denn zu diesem Zeitpunkt waren Antigen-Ergebnisse weder in Deutschland noch in Österreich anerkannt. In der Alpenrepublik änderte sich das am 19. Dezember 2020. Seither können sowohl PCR- als auch Schnelltest-Befunde bei der Einreise vorgelegt werden. Deutschland zog Anfang 2021 nach und akzeptiert ebenfalls Antigen-Ergebnisse. Damit sind die beiden Staaten

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Lauda-Leiharbeitsfirma Crewlink: Wer nicht arbeitet, verdient mehr Geld

Knapp über die Hälfte des fliegenden Personals der Lauda-Europe-Basis Wien ist über die österreichische Zweigniederlassung der Leiharbeitsfirma Crewlink beschäftigt. Diese befindet sich – im Gegensatz zur Fluggesellschaft – seit November 2020 in Kurzarbeit. Somit trägt das Arbeitsmarktservice Niederösterreich den Großteil der Lohnkosten. Die Ryanair Group schoss sich in Sachen Kurzarbeit in Österreich sprichwörtlich selbst ins Knie, denn nach einer regelrechten Seifenoper konnte diese bei Laudamotion eingeführt werden, ehe man diese beendete, um Druck bezüglich der Durchsetzung des gewünschten neuen Kollektivvertrags machen zu können. Der KV wurde nie formell abgeschlossen und unmittelbar nach der Schutzfrist erhielten viele Laudamotion-Mitarbeiter die Kündigung. Crwlink war im Frühjahr nicht in Kurzarbeit Bedingt dadurch, dass der Flugbetrieb inklusive Personal auf die neugegründete maltesische Lauda Europe Ltd. übertragen wurde, ist diese nicht zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit berechtigt. Das ergibt sich aus der gesetzlichen Lage, denn ein Unternehmen muss mindestens ein Jahr auf dem Markt bestehen, um von dieser staatlichen Beihilfe profitieren zu können. Die Personalleasingfirma Crewlink konnte im Frühjahr keine Kurzarbeit bewilligt bekommen, da man erst im Herbst 2019 mit der österreichischen Zweigniederlassung aktiv wurde. Unmittelbar nachdem die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt waren, wurde diese Maßnahme beim Leiharbeitsunternehmen eingeführt. Die Ryanair Basis Wien, die mit Jahresende geschlossen wurde, bekam übrigens die Kurzarbeit nicht bewilligt, weil man eben weniger als ein Jahr in Österreich tätig war. Unter dem Aspekt, dass mehr als die Hälfte des fliegenden Personals über Crewlink beschäftigt ist und aufgrund der staatlichen Unterstützungsmaßnahme der Großteil der Lohnkosten vom Arbeitsmarktservice Niederösterreich getragen werden, erscheint das Rundschreiben von Lauda-Europe-Geschäftsführer

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Billiger als in Wien: Flughafen Graz startet Corona-Tests

Am Flughafen Graz werden nun in Kooperation mit dem Hygienicum Graz und der NYR Consulting GmbH sowohl Antigen- als auch PCR-Tests angeboten. Diese sind kostenpflichtig und als Privatleistung von den Nutzern selbst zu bezahlen. Der Test-Point am Flughafen Graz wurde so eingerichtet, dass er allen Ansprüchen einer schützenswerten Infrastruktur gerecht wird und steht zu bestimmten Öffnungszeiten zur Verfügung. Das Angebot steht allen interessierten Personen offen und ist nicht exklusiv für Fluggäste. „Stringente Teststrategien werden neben der COVID-Impfung in den kommenden Monaten dazu beitragen, bestehende Reiseeinschränkungen zu lockern und damit Geschäfts- und Privatreisen zu erleichtern“, erklären Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Es war uns daher wichtig, für unsere Passagiere eine praktische Testmöglichkeit direkt am Flughafen zu schaffen. Die kostenpflichtigen Tests können jedoch auch von Nicht-Passagieren in Anspruch genommen werden.“ Die Kosten am Flughafen Graz liegen unter jenen, die am Wiener Airport genommen werden. Für den PCR-Test werden am größten Flughafen Österreichs 99 Euro fällig und für den Antigen-Schnelltest 35 Euro. Informationen zu den Tests: PCR-Tests: Kosten: 69 Euro Bei der Durchführung von 08:00 bis 11:00 Uhr liegt das Ergebnis noch am selben Tag bis spätestens 20:00 Uhr vor. Bei einer späteren Durchführung liegt das Ergebnis am darauffolgenden Arbeitstag bis spätestens 20:00 Uhr vor. Antigen Tests: Kosten 33 Euro Sollte ein Test positiv sein, besteht die Möglichkeit vor Ort eine PCR Probe abzunehmen. Dafür ist eine Laborauswertung notwendig.

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Wiener Start-up setzt sich für geschädigte Hoteliers ein

Start-up-David gegen den Corona-Goliath: Mit einem Hotel-Hilfspaket möchte das Wiener Start-up Midnightdeal die angeschlagene Hotel-Branche dabei unterstützen, unmittelbar zur Wiedereröffnung nach dem Lockdown möglichst viele Zimmer zu vermieten.  Dabei verfolgt das junge Unternehmen einen etwas anderen Ansatz: Als einzige Buchungsplattform in Europa bietet Midnightdeal Hotelzimmer zum Wunschpreis. Nutzer entscheiden, ob sie den günstigen Sofortpreis wählen oder einen individuellen Wunschpreis für die Hotelbuchung als Gebot per Schieberegler abgeben. Wie bei einer Auktion bekommen die besten Gebote zu Mitternacht den Zuschlag. Auf diese spielerische Weise konnte das Start-up schon nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 innerhalb weniger Tage Tausende Hotelzimmer füllen. Ihr Hotel zum Wunschpreis ersteigern sich Nutzer vor allem last-minute: Unter der Woche gibt es den Zuschlag für das Zimmer – am Wochenende wird gereist. “Unsere Plattform ist agil und mit dem Gamification-Ansatz nicht nur auf ein sofortiges Reisebedürfnis ausgerichtet – sondern regt auch dazu an, mitzuspielen und sich den persönlichen Sonderpreis zu sichern”, so Lukas Zirker, CEO und Gründer von Midnightdeal. “Experten halten unser Modell für krisensicher und sagen, dass es ein Konzept ist, dem Corona in die Karten spielt”, erklärt er weigter. Investoren sehen das auch so: So sicherte sich das Reise Start-up mit Hauptsitz am Wiener Rathausplatz sogar im Pandemie-Jahr 2020 ein sechsstelliges Investment und konnte damit expandieren. Und so funktioniert das Hilfspaket für angeschlagene Hoteliers: Hotels können kostenfrei ihre Angebote auf Midnightdeal online stellen, das Start-up verzichtet zusätzlich auf die Hotelprovision in den nächsten Monaten. Ein spezieller Fokus der Unterstützung von Midnightdeal liegt auf kleineren, familiengeführten Hotels

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Nochmals weniger Passagiere in Wien

Der Flughafen Wien-Schwechat verzeichnete im Jänner 2021 einen erneuten Fluggastrückgang. Gezählt wurden 198.295 Reisende – im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Minus von 90,5 Prozent. Auch konnte der größte Flughafen Österreichs nicht von der weltweit erhöhten Frachtnachfrage profitieren. In diesem Segment wurde ein Minus von 3,1 Prozent verzeichnet. Die Zahl der Lokalpassagiere nahm um 91,1 Prozent ab, die Zahl der Transferpassagiere ging um 88,9 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im Jänner 2021 ein Minus von 80,9 Prozent. Das Fluggastaufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im Jänner 2021 um 91,1 Prozent, nach Osteuropa um 91,2 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging um 87,4 Prozent zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 86,7 Prozent. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Fluggastaufkommen um 89,3 Prozent. In den Fernen Osten waren um 94,8 Prozent weniger Reisende unterwegs. Die Tochter in Luqa (Malta) hatte im Jänner 2021 um 90,7 Prozent weniger Passagiere. Kosice verzeichnete einen Rückgang um 87,3 Prozent. Die FWAG-Zahlen auf einen Blick: Flughafen Wien (VIE)   01/2021 Diff.% Passagiere an+ab+transit 198.295 -90,5 Lokalpassagiere an+ab 148.310 -91,1 Transferpassagiere an+ab 47.366 -88,9 Bewegungen an+ab 3.733 -80,9 Cargo an+ab in to 19.735 -3,1 MTOW in to 170.873 -78,6 Malta Airport (MLA, vollkonsolidiert)   01/2021 Diff.% Passagiere an+ab+transit 38.938 -90,7 Lokalpassagiere an+ab 38.938 -90,6 Transferpassagiere an+ab 0 -100,0 Bewegungen an+ab 621 -81,8 Cargo an+ab (in to) 1.075 -19,6 MTOW (in to) 21.935 -83,5 Flughafen Kosice (KSC, at-Equity-Konsolidiert)   01/2021 Diff.% Passagiere an+ab+transit 2.885 -87,3 Lokalpassagiere an+ab 2.885 -87,3 Transferpassagiere an+ab 0 n.a. Bewegungen

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Wien: Mercedes geriet vor dem Terminal 3 in Flammen

Auf der Abflugebene vor dem Terminal 3 des Flughafens Wien-Schwechat geriet am Donnerstagabend ein Mercedes Vito aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Das Fahrzeug gehört einem Parkplatzbetreiber, der auch Shuttledienste durchführt. Binnen weniger Momente geriet das Kraftfahrzeug in Vollbrand. Die Betriebsfeuerwehr der Flughafen Wien AG griff rasch ein und löschte den Brand. Durch den Zwischenfall wurde niemand verletzt, auch der Fahrer des Mercedes konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit können Fremdverschulden oder böse Absichten ausgeschlossen werden, es dürfte sich um einen technischen Defekt gehandelt haben. Flughafenchef Julian Jäger dankte auf Facebook der Betriebsfeuerwehr: „‘Brand aus!‘ Soeben hat unsere Feuerwehr-Mannschaft ein brennendes Auto direkt vor dem Terminal am Flughafen Wien – Vienna Airport gelöscht! Zum Glück wurde niemand verletzt. Danke an die Kolleginnen und Kollegen für das rasche Handeln!“.

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Covid-Flugausfälle: APF holte schon über 1,1 Millionen Euro zurück

Seit der ersten Annullierungswelle von Flügen aufgrund der Covid-19-Pandemie, hält die Einreichung von Schlichtungsanträgen zu Ticketerstattungen die Experten der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) in Atem. Bis Ende Jänner 2021 habe die apf insgesamt über 1.800 Schlichtungsverfahren mit Corona-19-Bezug abgeschlossen und im Zuge dessen insgesamt mehr als 1,1 Millionen Euro an Erstattungen für Betroffene erwirkt. Dabei würden nur neun Verfahren noch nicht abgeschlossen, weil sich die Unternehmen weigern zu zahlen. Hier würden weitere rechtliche Schritte geprüft. Die Beratungs-Agentur warnt zudem vor der Buchung beim Reiseveranstalter. Denn Flugunternehmen hätten eine gesetzliche Mitwirkungspflicht bei den Verfahren der APF und würden dieser in den allermeisten Fällen auch nachkommen. Diese fehlt etwa bei Online-Buchungsplattformen. Das würde immer wieder zu Problemen bei der Rückerstattung von Ticketkosten führen. Daher rät die APF Passagieren unbedingt dazu, direkt bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu buchen.  „Grundsätzlich gilt: Wird ein Flug durch das Flugunternehmen gecancelt, haben betroffene Passagiere gemäß EU-Fluggastrechteverordnung das Recht auf Erstattung des vollen Ticketpreises. Kommt das Unternehmen seiner Verpflichtung nicht nach, kann bei der APF – soweit der geplante Flug im Zuständigkeitsbereich liegt – ein Schlichtungsantrag eingereicht werden“, so Maria-Theresia Röhsler, Leiterin der APF. Dabei sei der Service für Passagiere immer kostenlos und provisionsfrei – und zwar unabhängig vom Ausgang des Verfahrens.

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Österreich: Brunner will „Stopp-Corona“-App für Reisen einsetzen

Österreichs Luftfahrt-Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) schlägt vor, dass die „Stopp-Corona-App“ künftig als Test- und Impfnachweis für Passagiere verwendet werden sollte. Dazu müsste diese entsprechend erweitert werden. Flughafen Wien und Reisebüros begrüßen den Vorschlag. Zu Beginn der Corona-Pandemie wollte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die umstrittene App sogar verpflichtend machen. Personen, die kein Smartphone haben, sollten einen speziellen Schlüsselanhänger bekommen. Aufgrund erheblicher Bedenken der Opposition verschwanden die Überlegung und die Smartphone App schnell wieder in der Schublade. Diese „Stopp Corona“-Applikation spielt schon lange keine Rolle mehr und ist genauso zahn- und wirkungslos wie die so genannte „Corona-Ampel“. Letztere hat nicht einmal mehr Symbolik und irgendwelche Konsequenzen aus der jeweiligen Farbe haben sich ohnehin noch nie ergeben. Beide „Rohrkrepierer“ der Regierung haben aber viel Steuergeld gekostet. Flughafen Wien sieht Vorschlag positiv Nun versucht man also die fast überhaupt nicht genutzte „Stopp-Corona“-App doch noch irgendwie zur Nutzung zu bringen und überlegt diese im Reiseverkehr als Impf- und Testnachweis einzusetzen. Komplett durchdacht scheint dies wieder einmal nicht zu sein, da es ein nationaler Alleingang ist. Die IATA hat bereits ein internationales Modell entwickelt, das von verschiedenen Staaten bereits fix oder aber probeweise eingesetzt wird. Die Idee der IATA ist simpel: International eine einzige App verwenden und keinen nationalen Flickenteppich, der unweigerlich zu Problemen führen wird. Wenn Passagiere für jeden Staat eine eigene Applikation, die noch dazu jeweils anders zu bedienen ist, herunterladen müssen, ist damit zu rechnen, dass viele damit überfordert sein werden. Dennoch ist der Vorstoß von Magnus Brunner, der wohl noch einiges an

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