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GRZ: Frachtflüge bringen Masken nach Österreich

Heute um 15:30 Uhr ist der erste von zwei Frachtflügen mit der wichtigen medizinischen Fracht aus China gelandet. Die Nachfrage nach hochwertigen Medizinprodukten – derzeit vor allem FFP2 Masken und Antigen Schnelltests – ist aufgrund der neuen Verordnungen in vielen Ländern Europas weiter deutlich ansteigend. Um dieser Nachfrage nachzukommen, bringt Diwa Medical in Zusammenarbeit mit der Belenos GmbH und dem Logistikunternehmen Quehenberger sowie der Sky Cargo Solutions rund 2 Millionen Masken mit einer Boeing 777-200 aus China nach Österreich. Als Zielflughafen wurde der Flughafen Graz ausgewählt. „Dass der Transport der FFP2 Masken über den Flughafen Graz abgewickelt wird und wir erneut zeigen können, dass auch Großraumflugzeuge bei uns professionell abfertigt werden, freut uns natürlich sehr“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz, „ist doch die Fracht, die wir seit einigen Jahren in enger und ausgezeichneter Zusammenarbeit gemeinsam mit Swissport betreiben, für uns ein wichtiges Geschäftssegment.“ Seit Beginn der Corona-Krise starten regelmäßig Charterflüge nach Zentral- und Osteuropa, wie man mitteilt. „Wir freuen uns, unser Know-how in der Abfertigung von Frachtflugzeugen nun auch in Graz demonstrieren zu können“, so Andreas Ottendorf, Stationsleiter Swissport Cargo Services Graz.

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Klagenfurt: Pattsituation zwischen öffentlicher Hand und Investor

Der Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, Lilihill Group, wollte die Anteile aufstocken und befand sich dazu mit der Stadt Klagenfurt und dem Land Kärnten in Verhandlungen. Nun sollen diese zumindest vorläufig gescheitert sein, berichtet der Österreichische Rundfunk unter Berufung auf Verhandlerkreise. Offiziell bestätigen will die Berichterstattung des ORF (noch) niemand, allerdings gelten die Fronten zwischen öffentlicher Hand und dem privaten Investor bereits seit einiger Zeit als verhärtet. Lilihill kündigte vor etwa 1,5 Jahren große Investitionen, die auch den Neubau des Terminals vorgesehen haben, doch umgesetzt wurde nicht viel. Zwei in die Jahre gekommene Hangars wurden aus statischen Gründen dem Erdboden gleich gemacht und ein ehemaliger Laudamotion-Manager wurde für das Airline-Marketing angestellt. Bereits vor der Corona-Pandemie war in Klagenfurt nicht sonderlich viel los. Ganzjährig wurden nur die Ziele Köln/Bonn und Wien bedient. Temporär gab es immer wieder saisonale Linien- und Charterstrecken, doch ansonsten war es ruhig an Kärntens Flughafen. Die Krise führte nun dazu, dass der Airport erneut überhaupt keine regelmäßigen Flüge hat und abermals die Betriebszeiten, auf die beispielsweise die General Aviation angewiesen ist, stark ausgedünnt hat. Zukunft der Wien-Anbindung offen Die Rückkehr von Eurowings gilt als nicht gefährdet, jedoch sieht es im Fall der Austrian Airlines ein wenig anders aus. Die österreichische Lufthansa-Tochter wird mit Ende März 2021 den Betrieb des einzigen Turboprop-Musters, DHC Dash 8-400, beenden. Das kleinste Muster wird dann der Embraer 195 sein. Die Kosten für den Einsatz des Regionaljets auf dieser Ultrakurzstrecke liegen deutlich über jenen der Dash. Dass die Nachfrage auf Klagenfurt-Wien in den letzten

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Lufthansa Airlines setzen Umbuchungsgebühren weiter aus

Seit Ende August sind sämtliche Tarife von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings gebührenfrei umbuchbar. Ursprünglich galt dieses Tarifangebot bis Februar. Nun wird das Angebot aber erneut verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind nun bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Mai 2021 beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach ist noch eine weitere gebührenfreie Umbuchung möglich. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Lufthansa Group Airlines ihren Kunden eine gebührenfreie Umbuchung ermöglicht. Der Verzicht auf Umbuchungsgebühren gilt weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen in allen Tarifen. Dies soll allen Kunden der Lufthansa Gruppe eine flexible Reiseplanung ermöglichen. Mehrkosten können bei Umbuchungen allerdings entstehen, wenn beispielsweise bei einem Wechsel auf ein anderes Datum oder zu einem anderen Reiseziel die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist. Auch die Umbuchung von Tickets, die bis einschließlich 31. August 2020 ausgestellt wurden, kann nun bis zum 31. Mai 2021 erfolgen.

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Smartline bedient Graz-Stuttgart mit dem Businessjet

Das Vorarlberger Bedarfsluftfahrtunternehmen bedient seit wenigen Tagen im Auftrag eines deutschen Brokers die von Austrian Airlines ausgesetzte Route von Graz nach Stuttgart. Durchgeführt werden zwei Umläufe pro Woche. Zum Einsatz kommen Businessjets des Typs Cessna 525C, die maximal neun Passagiere befördern können. Die Maschinen werden von drei Grazer Unternehmen über den deutschen Broker Pro Sky AG gechartert. Geplant ist, dass bis inklusive 26. März 2021 in dieser Form geflogen wird. Für die Zeit danach hofft man darauf, dass Austrian Airlines die Stuttgart-Strecke reaktiviert. Hintergrund der Maßnahme ist, dass insbesondere die steiermärkischen Betriebe, die im Automobilbereich tätig sind, auf Verbindungen nach Stuttgart angewiesen sind. Dort sitzen die Daimler AG und die Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG – wichtige Auftraggeber der österreichischen Zulieferer. Bedingt dadurch, dass Austrian Airlines die Strecke mangels Nachfrage erneut ausgesetzt hat und auch ab Wien die Frequenzen stark ausgedünnt sind, sind Reisen zwischen Graz und Stuttgart derzeit kompliziert. Abhilfe sollen die Charterflüge schaffen. Freie Plätze können bei Pro Sky AG unter +49 221 9204413 bzw. [email protected] angefragt werden. Unter diesen Kontaktdaten können auch Buchungen vorgenommen werden. Es gibt keinen Verkauf über eine Homepage oder über Reisebüros. Der von Smartline im Auftrag der Pro Sky AG bediente Flugplan bis 26. März 2021: Verkehrstag Mittwoch:Graz-Stuttgart 07 Uhr 00 – 08 Uhr 00Stuttgart-Graz 08 Uhr 45 – 09 Uhr 45 Verkehrstag Freitag:Graz-Stuttgart 17 Uhr 00 – 18 Uhr 00Stuttgart-Graz 18 Uhr 45 – 19 Uhr 45

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Eskalation: Lauda verweigert wieder Mitflug – NOTAM missachtet

Am Sonntag haben Ryanair und die durchführende Tochtergesellschaft Lauda Europe erneut zahlreichen Passagieren die Beförderung auf Flug FR500 von Wien nach Palma de Mallorca verweigert. Wie bereits am Freitag behauptete man schon wieder, dass RNA-PCR-Labortests in Spanien nicht zur Einreise berechtigten und pochte auf RT-PCR-Befunde. Das Außenministerium Spaniens bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass RNA-PCR-Labortests, die in der Europäischen Union ausgestellt wurden, zur Einreise berechtigen, sofern diese das „Ablaufdatum“ nicht überschritten haben. Es werden RT-PCR, RT-LAMP, TMA und andere molekularbiologische Verfahren, darunter eben auch RNA-PCR, anerkannt. Ergebnisse von Schnelltests und andere Testmethoden, die nicht einheitlich in der EU standardisiert sind, berechtigen nicht zur Einreise. Weiters wurde auf die unmissverständlichen Darstellungen auf den Homepages des Gesundheitsministeriums und auf der behördlichen Homepage, auf der die Einreiseanmeldung getätigt werden muss, verwiesen. “The required SARS-CoV-2 AIDT will be the PCR (COVID-19 RT-PCR) and other molecular viral RNA detection techniques with equivalent reliability for the detection of SARS-CoV-2. In this regard, Transcription-Mediated Amplification (TMA) and Reverse Transcriptase LoopMediated Isothermal Amplification (RT-LAMP) tests are also accepted. Other diagnostic tests such as rapid serology tests, rapid antigen detection tests or high performance serological tests (ELISA, CLIA, ECLIA) will not be admissible, as long as their harmonized use is not accepted across the European Union”, schreibt das spanische Gesundheitsministerium in einem offiziellen FAQ, das unter diesem Link heruntergeladen werden kann. Auf der behördlichen Seite, auf der die verpflichtende Einreiseanmeldung getätigt werden muss, ist ebenfalls ausdrücklich festgehalten, dass nicht nur RT-PCR akzeptiert wird: „Ab dem 23. November 2020 müssen alle

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Linz: Luftfrachtakademie nun IATA Regional Partner

Die Grow Now angehörige Luftfrachtakademie am Flughafen Linz-Hörsching wurde seitens der IATA zum Regional Training Partner ernannt. Die Kooperation mit dem Weltluftfahrtverband soll neue Schulungsmöglichkeiten bieten. Die Betreiber rechnen, dass in den nächsten Jahren der Bedarf stark steigen wird. Am Linzer Flughafen können die Abläufe praxisorientiert und hautnah erlernt werden. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit IATAund die Nominierung als IATA Regional Training Partner. Unsere Partnerschaft bietet den Teilnehmern neue und zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten in höchster Qualität und Wachstumschancen mit innovativen und praxisbezogenen Lernkonzepten, speziell für die Luftfracht-Logistik und Versandindustrie entwickelt“, so Grow-Now-Group-Chef Roland Zistler.

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Aktualisierte Karte: Mittlerweile 506 Apotheken mit Gratis-Tests

Seit Montag bieten viele Apotheken in ganz Österreich kostenlose Antigen-Schnelltests an. An den Start gingen 415 Standorte. Mittlerweile wurde die Anzahl der teilnehmenden Apotheken laut Kammer-Liste auf 506 erweitert. Die am Sonntag von Aviation Direct in diesem Artikel dargestellte interaktive Karte wurde bereits auf den neuesten Stand gebracht und zeigt den von der Apothekerkammer am Nachmittag des 8. Feber 2021 veröffentlichten Datenstand. Aviation Direct wird die Google-Maps-Karte regelmäßig aktualisieren. Was beim Schnelltest in der Apotheke so beachtet werden muss, unter diesem Link im Artikel vom Sonntag. Hinweis: Sie müssen die Google Maps Karte nicht erneut in Ihre Maps-App oder unter MyMaps auf dem Computer einspielen. Sie haben automatisch immer die neueste Karte mit den Apotheken-Standorten mit Gratistests. Einmal in Ihrer App speichern ist ausreichend. Nützliche Links: PDF-Liste der Apothekerkammer interaktive Karte mit allen Gratis-Standorten für Google Maps

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Österreich spricht Inlands-Reisewarnung für Tirol aus

Die österreichische Bundesregierung spricht erstmals eine Reisewarnung im Inland aus: Das Bundeskanzleramt teilte am Montag mit, dass vor Reisen in das Bundesland Tirol gewarnt wird. Hintergrund ist, dass man die Ausbreitung der südafrikanischen Mutation des Coronavirus vermeiden will. „Die neuen Virus-Mutationen stellen uns vor große Herausforderungen, daher braucht es nun weitreichende Maßnahmen. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Gesundheitsschutz der Bevölkerung sicherzustellen und die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dazu müssen wir jetzt alle beitragen. Wir überprüfen die Lage laufend – Zusatzmaßnahmen sind jederzeit möglich“, erklärt Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist es eine Premiere, dass eine Reisewarnung, die eigentlich nur für das Ausland ausgesprochen wird, nun auch für ein einzelnes Bundesland ausgesprochen wird. Im Wortlaut teilte das Bundeskanzleramt mit: „1. Die Bundesregierung warnt vor nicht notwendigen Reisen nach Tirol und ersucht, nicht notwendige Reisen nach Tirol zu unterlassen. 2. Die Bundesregierung fordert alle, die sich in den letzten zwei Wochen in Tirol aufgehalten haben dazu auf, sich testen zu lassen. 3. An alle, die aus Tirol in ein anderes Bundesland reisen gilt die dringende Aufforderung, unmittelbar vor der Reise einen Covid-19-Test zu machen“. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz sagte dazu: „Daher ist alles zu tun, um zu verhindern, dass sich diese Mutationen immer weiter ausbreiten. Neben den Maßnahmen, die in Tirol zum Schutz der Tirolerinnen und Tiroler gesetzt wurden, warnt die Bundesregierung vor Reisen nach Tirol, um eine Ausbreitung der Südafrika-Variante zu unterbinden und fordert von allen Bürgerinnen und Bürgern, Reisen nach Tirol auf das unbedingt

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Ab Österreich: Wizz Air kündigt Winterflugplan an

Die Fluggesellschaft hat große Pläne ab Österreich: Der Low-Coster bietet im Winterflugplan bereits über 50 Destinationen von/ab Wien und Salzburg an. Die Buchung kann ab sofort erfolgen, ist jedoch in den ersten zwei Wochen Mitgliedern des WIZZ Discount Clubs vorbehalten. Ab dem 20. Februar ist der Zugang offen für alle. Die Fluglinie rechnet mit einer Entspannung der aktuellen Situation und blickt positiv in die Zukunft. „Mit der heutigen Ankündigung blicken wir voller Vorfreunde auf eine Zeit, in der es durch Tests und Impfungen wieder möglich ist, unseren Kunden einen entspannenden Urlaub oder einen Besuch bei ihren Liebsten zu ermöglichen. Daher sind wir bestrebt, zum frühestmöglichen Zeitpunkt wieder mehr Flüge anzubieten. Ich wünsche allen Passagieren beste Gesundheit und freue mich, Sie hoffentlich bald wieder an Bord begrüßen zu dürfen“, so Andras Rado, Senior Corporate Communications Manager.

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CSU-Generalsekretär droht Österreich mit verstärkten Grenzkontrollen

Ab heute sperren in Österreich wieder die ersten Betriebe auf, auch Schule wechseln in den beschränkten Präsenzbetrieb. Doch nicht alle befürworten diese Lockerungsschritte. Für CSU-Generalsekretär Markus Blume seien baldige Lockerungen noch nicht in Sicht. Besonders Auslandsreisen müssten unterbunden werden, um einen erneuten Anstieg der Corona-Infektionen durch mutierte Viren aus Nachbarländern zu verhindern. „Die größte Gefahr geht nicht vom Friseur aus, sondern von der Grenze. Wir müssen sicherstellen, dass eine besonders gefährliche dritte Welle mit dem mutierten Virus nicht wieder über unsere Grenzen nach Deutschland schwappt“, so wird Blume von infranken.de zitiert. Österreich und Tschechien würden mit ihrer „unverantwortlichen Öffnungspolitik“ den Erfolg in Deutschland gefährden. Der Politiker fordert deswegen verstärkte Kontrollen an den Außengrenzen.

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