Österreich

Weitere Artikel aus der Rubrik

Österreich

Mindestpreise: Gegenwind für Gewessler aus Brüssel

Den von Österreichs Verkehrs- und Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) geplanten Mindestpreisen für Flugtickets steht Gegenwind aus Brüssel gegenüber. Die EU-Kommission forderte nun die Regierung auf, dass diese detailliert erläutern soll wie ein Mindestpreis von 40 Euro den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß auf der Kurzstrecke reduzieren soll. In Brüssel ist man laut ORF der Ansicht, dass die Pläne von Leonore Gewessler gegen die EU-Verordnung 1008/2008 verstoßen könnten. Diese garantiert dem Luftfahrtsektor die Preisfreiheit. Das bekam in der Vergangenheit auch Spanien zu spüren, denn dieser Staat wollte Tarife ohne inkludiertes Gepäck verbieten. Der Europäische Gerichtshof untersagte den spanischen Vorstoß unter Verweis auf eben die EU-Verordnung. Leonore Gewessler kündigte im Juni 2020 an, dass es in Österreich künftig Mindestpreise für Flugtickets geben wird. Sie nannte den Preis der Steuern und Gebühren, laut ihr rund 40 Euro, als Untergrenze. In Kraft treten sollte die Änderung im September 2020, doch umgesetzt wurde das Vorhaben bislang nicht. Der für Luftfahrt zuständige Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) äußerte anfangs Bedenken hinsichtlich dem europäischen Recht. Experten meinten auch, dass ein österreichischer Alleingang defacto nur Airlines mit heimischen Zertifikaten treffen würde, denn ausländische Anbieter wären aufgrund internationaler Abkommen gar nicht erfasst.

weiterlesen »

Graz: Luxair fliegt im Charter nach Calvi

Der Reiseveranstalter Rhomberg Reisen wird im Sommerflugplan 2021 die Destination Calvi auch ab Graz anbieten. Diese wird ab Mitte Juni 2021 mit DHC Dash 8-400 von Luxair bedient. Geflogen wird jeweils an Samstagen. „Neben Karpathos, Zakynthos und Naxos können wir nun mit Calvi eine vierte neue Destination im kommenden Sommerflugplan anbieten“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Ein großes Dankeschön geht an unsere Reiseveranstalterpartner, in diesem Fall an Rhomberg Reisen, die trotz der großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie neue Produkte kreieren und wir damit gemeinsam unseren Fluggästen eine umfassende Auswahl an attraktiven Destinationen für den Sommer bieten können“. „Wir freuen uns, für die Fluggäste des Flughafen Graz ab 19. Juni eine neue Flugverbindung direkt nach Korsika von ihrem regionalen Abflughafen anzubieten“, so Rhomberg-Chef Marco Wohlfahrt. Die Charter-Strecke wird im Zeitraum von 19.06.2021 bis 25.09.2021 bedient.

weiterlesen »

Österreich-Einreise: Verschärfungen, aber Freitesten bleibt doch

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) gab am Mittwochabend die neue Einreiseverordnung, die ab 10. Feber 2021 gelten wird heraus. Diese stimmt zumindest in Teilen nicht mit der Ankündigung von Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) überein. So sagte der zuletzt genannte Politiker am Dienstag in einer Tonlage, die an einen Sheriff in einem Westernfilm erinnert, dass künftig kein Freitesten mehr möglich ist und die zehn Tage Quarantäne abzusitzen sind. Davon ist in der Verordnung des Rudolf Anschober nichts mehr zu lesen. Auch in einer Aussendung stellt das Gesundheitsministerium klar, dass auch weiterhin Freitesten nach fünf Tagen möglich ist. Die Verordnung kann hier nachgelesen werden. Einreiseverbot für UK-Bürger Bürger des Vereinigten Königreichs dürfen künftig nicht mehr nach Österreich einreisen. Es bestehen einige wenige Ausnahmen, beispielsweise für Geschäftsreisende. Staatsangehörige von EU-Ländern dürfen jedoch weiterhin aus UK kommend in die Alpenrepublik einreisen. Dazu schreibt das Gesundheitsministerium: „Aufgrund des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird die Einreise aus besagtem Staatsgebiet jener aus einem Drittstaat gleichgestellt. Das bedeutet: Die Einreise ist grundsätzlich untersagt, davon ausgenommen sind etwa EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, beruflich Reisende oder Studierende“. Von den Verschärfungen generell nicht erfasst sind laut Ministerium: „Für Einreisende aus Ländern mit geringen Infektionszahlen (angeführt in Anlage A) gibt es weiterhin keine Einreisebeschränkungen, sofern sie sich in den vergangenen 10 Tagen durchgehend in diesen Ländern oder in Österreich aufgehalten haben. Weiterhin befinden sich die folgenden Staaten in der Anlage A: Australien, Finnland, Griechenland, Island, Neuseeland, Norwegen, Singapur, Südkorea und der Vatikan (Japan entfällt)“. Gibt es besondere Ausnahmen? Ja.

weiterlesen »

Neos fordern Sputnik-V-Impfungen in Österreich

In Österreich fordert die erste Parlamentspartei die rasche Prüfung, gegebenenfalls auch die Zulassung und den Einsatz des russischen Impfstoffs Sputnik V. Dieser wurde noch vor wenigen Wochen im „Westen“ regelrecht verschmäht. Nun macht Neos-Nationalratsabgeordneter Gerald Loacker Druck. In einer Medienaussendung appelliert der Gesundheitssprecher dieser Parlamentspartei, dass die Bundesregierung sich dafür einsetzen soll, dass die EMA „rasch prüft, ob der russische Impfstoff Sputnik V zugelassen werden kann“. In Europa wurde kritisiert, dass die Russische Föderation Sputnik V die Zulassung bereits vor der Phase-III-Studie erteilt hatte. Die Wirksamkeit wurde zunächst massiv angezweifelt. Mittlerweile wird von einer Wirksamkeit von 91,6 Prozent ausgegangen. Das einzige Land der EU, das auch auf diesen Impfstoff setzt, ist Ungarn. Die Orban-Regierung erteilte Sputnik V eine nationale Notfallzulassung, die jedoch nur in Ungarn gilt. Sputnik V ähnelt dem AstraZeneca-Impfstoff Der russische Impfstoff setzt auf die gleiche Technologie wie jener von AstraZeneca, auf den die Europäische Union und die Regierungen der EU-Mitglieder die größten Hoffnungen gesetzt haben. Dieser wurde in großem Stil bestellt, da dieser der billigste Impfstoff auf dem Markt ist. Allerdings bahnt sich ein Debakel an, denn der britisch-schwedische Konzern kann die zugesagten Mengen nicht liefern und obendrein ist die Wirksamkeit im Vergleich zu Biontech-Pfizer und Moderna deutlich niedriger. Die meisten Mitglieder der Europäischen Union lassen AstraZeneca nur an Personen unter 65 Jahren verimpfen. „Wir müssen nun alles daran setzen, dass so viele Menschen wie möglich geimpft werden. Ganz oben stehen natürlich die Qualitätskriterien, die eigehalten werden müssen. Sollte sich aber bestätigen, dass Sputnik V sicher ist

weiterlesen »

Ex-Assistent von Lauda-Chef heuert in Klagenfurt an

Der bisherige Assistent von Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber hat einen neuen Job: Seit 1. Feber 2021 ist Maximilian Wildt Head of Airline Marketing am Flughafen Klagenfurt. Für die mittlerweile stillgelegte Ryanair-Tochter war der Manager seit 2018 tätig. „Mit Maximilian Wildt holen wir uns einen jungen, aber bereits sehr erfahrenen Airline-Experten an Bord, mit dessen Expertise wir den Bereich Airline Marketing auf neue Beine stellen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, erklärt Klagenfurt-Chef Nils Witt. „Ich freue mich sehr, gemeinsam mit einem engagierten Team zur Weiterentwicklung des Airport Klagenfurt beitragen zu können. Unser Ziel ist es, nach der für die gesamte Branche äußerst herausfordernden Corona-Krise, möglichst rasch mit voller Energie durchzustarten und die Potenziale des Flughafens und seines Catchments zu nutzen, sowie neue Kooperationspartner ins Boot zu holen“, so Maximilian Wildt.

weiterlesen »

Wien-Chef Ofner fordert einheitliche App für Europa

„Europa muss einheitlich vorgehen“, fordert Wiens Flughafenvorstand Günther Ofner und nennt als wesentlich Element die App CommonPass, in der Tests und Impfungen eingetragen und ausgelesen werden können. Der Manager sagte gegenüber dem Österreichischen Rundfunk auch, dass er der Ansicht ist, dass diese Applikation „das Reisegeschehen wesentlich erleichtern würde“. Maßgeblich ist aber auch, dass Europa einheitlich vorgeht, „um die Krise möglichst rasch zu bewältigen“. Der von Ofner gemeinsam mit seinem Co-Vorstand Julian Jäger geleitete Flughafen ist der größte in Österreich und wurde ebenfalls hart von der Krise getroffen. Ohne die Kurzarbeit hätte man womöglich schon viele Mitarbeiter kündigen müssen. „Wir sind sehr dankbar, dass es vor allem die Möglichkeit der Kurzarbeit gibt. Diese Unterstützung des Staats hat es uns bisher ermöglicht von Kündigungen abzusehen. Unser Ziel ist es möglichst viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den dann hoffentlich wieder kommenden Aufschwung im Unternehmen zu halten. Aber dazu brauchen wir jedenfalls eine Verlängerung und eine Weiterführung der Kurzarbeit“, so Ofner. Während das Passagiergeschäft im Vorjahr regelrecht zusammengebrochen ist und nach einem kurzen Aufschwung wieder rapide zurückgegangen ist, blieb das Frachtgeschäft konstant. Nähere Einzelheiten zu monatlichen Entwicklung des Flug- und Passagieraufkommens in Österreich unter diesem Link. Der Gütertransport auf dem Luftweg blieb stabil und hatte im Vorjahr eine besondere Bedeutung, wie Günther Ofner gegenüber dem ORF unterstreicht: „Ohne die Luftfracht wäre die Versorgung in Österreich zusammengebrochen. Die medizinischen Hilfsgüter, die Masken, die Schutzausrüstungen – all das ist mit dem Flugzeug ins Land gekommen. Auch die Industrie hätte nicht weiter arbeiten können ohne eine

weiterlesen »

Kamerun: Camair-Co will zwei AUA-Dash 8-400 kaufen

Die staatliche Fluggesellschaft von Kamerun, Camair-Co, befindet sich derzeit in Gesprächen mit Austrian Airlines, die im Kauf von zwei DHC Dash 8-400 münden sollen. Der österreichische Carrier wird dem aktuellen Planungsstand nach dieses Muster ab Sommerflugplan 2021 nicht mehr einsetzen. Derzeit sind noch acht Einheiten in Betrieb. Laut dem Portal News Aero könnte die erste Maschine bereits im Mai 2021 nach Kamerun wechseln. Camair-Co bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass man am Kauf von Turboflugzeugen aus dem Bestand von Austrian Airlines interessiert ist, jedoch wurde noch kein Vertrag unterschrieben. Nähere Einzelheiten wollte das Luftfahrtunternehmen aus Kamerun nicht mitteilen. Eine DHC Dash 8-400 ist bereits im Einsatz, jedoch handelt es sich dabei um ein von der südafrikanischen Cemair betriebenes Wetlease-Flugzeug, das vorwiegend auf Inlandsflügen zum Einsatz kommt. Camair-Co, im vollen Firmennamen Cameroon Airlines Corporation, wurde im Jahr 2011 gegründet. Die Homebase ist der Flughafen Douala. Die Flotte besteht derzeit aus einer Boeing 737-300, zwei 737-700, einer 676-300 und zwei Xi’an MA-60. Der weitere Einsatz des zuletzt genannten Musters ist noch ungewiss, denn eine der beiden Maschinen wurde im Jahr 2019 beschädigt. Eine der beiden 737-700 ist nicht einsatzfähig und die Boeing 767-300 ist schon länger abgestellt.

weiterlesen »

Österreich lockert, aber unklare Einreiseverschärfungen

Die Republik Österreich führt in Kürze neue Einreisebestimmungen ein. Laut Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sollen primär Pendler betroffen sein. Diese müssen in Zukunft einmal pro Woche einen negativen Corona-Test vorlegen. Beide gaben sich in der Pressekonferenz äußert wortkarg was sich generell ändern wird. Kurz sprach davon, dass das „Grenzregime nachgeschärft werden muss“ und man verhindern möchte, dass „Mutationen eingeschleppt werden.“ Man könne es nicht komplett verhindern, jedoch zumindest den „Zeitpunkt nach hinten verschieben“. Die Mutationen und deren schnelle Ausbreitung wären eine große Herausforderung. Kein Wort sagte der österreichische Bundeskanzler darüber was sich konkret verschärfen wird. Im Inland wird man nächtliche Ausgangsbeschränkungen ab 20 Uhr 00 praktizieren. Ludwig hat kein Verständnis für „Golfspielen in Südafrika“ Gesundheitsminister Anschober ging lediglich auf die Pendler ein und kündigte an, dass diese in Zukunft einmal pro Woche einen negativen Testbefund vorlegen müssen. Auch soll es „in wesentlichen Bereichen Personen, die aus Ländern kommen, in denen die Mutationen stark aufgetreten sind“ betreffen. Welche Staaten damit gemeint sind oder welche Auswirkungen das für Reisende haben wird, sagte der grüne Politiker nicht. Er verwies darauf, dass auch „in Teilen von Österreich die britische und südafrikanische Mutation bereits auftreten“ und man dort „sehr sehr konsequent und kompromisslos handeln werden.“ Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) fügte hinzu, dass er kein Verständnis für Menschen habe, die nach „Südafrika fliegen, um dort Golf zu spielen und gleichzeitig andere Menschen einem nicht kalkulierbaren Risiko aussetzen“. Einzelheiten zu den neuen Einreiseverschärfungen soll Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Dienstag ab

weiterlesen »

AUA verschiebt Präsentation des Sommerflugplans

Die Finalisierung des Sommerflugplans, der Ende März 2021 in Kraft treten wird, verzögert sich bei Austrian Airlines weiter. Normalerweise sind derartige Planungen bereits jeweils im Herbst abgeschlossen, doch heuer lassen sich nahezu alle Fluggesellschaften deutlich mehr Zeit. Durch möglichst späte Entscheidungen versuchen die Carrier möglichst flexibel zu bleiben, denn momentan ist nicht absehbar wie sich die Angelegenheiten Einreisebestimmungen, Quarantäne, Flugverbote und Impfungen entwickeln werden. Zwar hofft die gesamte Branche darauf, dass in den Sommermonaten wieder ohne großartige Einschränkungen gereist werden kann, doch fix ist das definitiv noch nicht. Die Androhung von Quarantäne gilt als regelrechter „Nachfragekiller“. Bei Austrian Airlines wollte man eigentlich Ende Jänner 2021 den bevorstehenden Sommerflugplan präsentieren. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass dies nun auf „Mitte Februar 2021“ verschoben wurde. Das bedeutet in weiterer Folge auch, dass nicht alle auf der Homepage dargestellten Strecken und Frequenzen endgültig fix sind. Es werden aufgrund der Coronapandemie wesentlich häufiger als in den Vorjahren Änderungen vorgenommen.

weiterlesen »

Österreich: Deutlich mehr Motorflugzeuge registriert

Im „Coronajahr“ 2020 steigerte sich in Österreich die Anzahl der zugelassenen Motorflugzeuge der Klassen A bis F von 1.280 auf 1.328 Maschinen. In der Kategorie F, in der sich Flugzeuge, über 20 Tonnen befinden, waren im Jahresvergleich um 29 Fluggeräte mehr zuglassen. In den anderen Gewichtsklassen veränderte sich der Bestand nur minimal nach oben. Lediglich in der Kategorie A (Einmotorige bis zwei Tonnen) waren am 31. Dezember 2020 zehn Flugzeuge mehr als noch am 31. Dezember 2019 zugelassen. Unter Berücksichtigung aller anderen zivilen Maschinen, die in diesem Artikel nicht näher berücksichtigt werden, gab es Ende 2020 1.835 in Österreich eingetragene Fluggeräte. Im Bereich der Motorflugzeuge der Klassen A bis F ist in den letzten Jahren eine deutliche Steigerung zu verzeichnen. Seit dem Jahr 2016 erhöhte sich der Bestand um rund 21 Prozent. Besonders stark ist das Wachstum in diesem Zeitraum in der Kategorie F ausgefallen: Waren 2016 noch 213 Maschinen zugelassen, so waren es Ende 2020 exakt 414 Stück – ein Plus von rund 94 Prozent. Die Anzahl der zugelassenen Motorflugzeuge auf einen Blick: Jahr A B C D E F Gesamt 2016 647 14 130 59 31 213 1094 2017 647 17 136 56 30 276 1162 2018 647 15 135 57 27 372 1253 2019 651 18 137 61 28 385 1280 2020 661 21 140 63 29 414 1328 Erklärung der Gewichtsklassen: A: einmotorig bis 2.000 kg. B: einmotorig mehr als 2.000 kg bis 5.700 kg. C: mehrmotorig bis 5.700 kg. D: ein- und mehrmotorig mehr als

weiterlesen »