Österreich

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76,4 Prozent weniger Passagiere in Klagenfurt

Das Jahr 2020 war für den Klagenfurter Flughafen wohl definitiv ein Jahr zum Vergessen, denn man verlor mit Berlin und Palma de Mallorca nicht zur zwei Strecken, sondern steht nun Anfang 2021 schon wieder ganz ohne Linienflüge da. Das wirkte sich natürlich auch in den Zahlen aus. Aufgrund des behördlich verordneten Lockdowns im Frühjahr 2020 kam der Airport Klagenfurt in den Monaten April – Juni 2020 komplett zum Stillstand. Der Sommer ließ kurz hoffen, jedoch mit den verschärften Reisebestimmungen ab September und dem Lockdown 2 stellte der Linienverkehr wieder ein. Alle touristischen Winter-Charter wurden seitens der Veranstalter storniert und die Linienflüge setzten, bis auf wenige Ausnahmen um die Feiertage, aus. Die Folge daraus ist, dass der Kärntner Flughafen nur 49.395 Passagiere abfertigen konnte. Im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 bedeutet dies ein Minus von 76,4 Prozent. Laut Erklärung des Airports flogen zwei Drittel der Fluggäste vor dem ersten Lockdown. Nur ein Drittel nutze die Flugangebote während dem Rest des Jahres. „Man sieht anhand der Zahlen, dass wir gut ins Jahr 2020 gestartet sind und uns dann COVID19 zum Erliegen brachte. Die Einbrüche bei den Verkehrszahlen treffen alle österreichischen Airports im gleichen Ausmaß. Wir liegen hier im österreichweitem Durchschnitt.“, so Nils Witt Geschäftsführer des KFBG Kärntner Flughafen Beteiligungs GmbH. sich. „Trotz der sehr angespannten Lage ist es mit Optimierungen von internen Abläufen und restriktiven Sparmaßnahmen gelungen, den Mitarbeiterstand der KFBG zu halten und zu sichern“. Wie es im Jahr 2021 weitergehen wird, weiß man in Klagenfurt noch nicht.

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Wien: Wizz Air nur noch einmal pro Woche nach Teneriffa

Die Basis Wien der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air kehrt derzeit in einen regelrechten Winterschlaf, denn temporär wird nur ein einziges wöchentliches Flugpaar durchgeführt. Alle anderen Strecken ruhen. Im Feber 2021 will der Carrier die Ziele Dortmund, Tirana, Pristina, Suceava und Kiew-Schuljany, wenn auch mit niedriger Frequenz, reaktivieren. Alle übrigen Destinationen sollen – sofern es die Pandemielage und die Nachfrage zulassen – ab März 2021 wiederaufgenommen werden. Ein Überblick über die im Sommerflugplan 2021 geplanten Wizz-Air-Strecken ab Österreich findet sich in diesem Artikel. Zumindest bis 8. Feber 2021 wird der ungarische Billigflieger ab Wien lediglich ein Flugpaar pro Woche durchführen. Dieses findet an Samstagen auf der Teneriffa-Strecke statt. Sofern der Bann für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aufgehoben wird, soll ab 24. Jänner 2021 wieder zumindest einmal pro Woche die Luton-Route bedient werden. Ob die Regierung das Verbot, das aufgrund einer neuen Mutation des Corona-Virus ausgesprochen wurde, aufheben wird oder nicht, ist unklar. Tendenziell ist mit einer Verlängerung zu rechnen. Wizz Air plant derzeit folgende Routen im Feber 2020 niederfrequent ab Wien zu bedienen: Dortmund – ab 08.02.2021 Tirana – ab 12.02.2021 London-Luton – frühestens ab 24.01.2021 (abhängig vom allgemeinen Bann der Regierung) Pristina – ab 12.02.2021 Suceava – ab 18. Feber 2021 Teneriffa Süd – Strecke wird derzeit einmal wöchentlich bedient Kiew-Schuljany – ab 12. Feber 2021 Alle anderen Routen sollen schrittweise und gestaffelt ab 1. März 2021, abhängig von der Pandemielage und Nachfrage reaktiviert werden.

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Wien: Nur noch fünf Ryanair-Strecken – Wiederausbau ab März 2021 geplant

Die Ryanair Group, der unter anderem Lauda Europe und Buzz angehören, hat ihr Flugangebot ab Wien-Schwechat stark reduziert. Derzeit werden nur fünf Destinationen, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden, angeboten. Dabei handelt es sich um die Ziele Charleroi, Lissabon, Kiew-Borispil, Palma de Mallorca und London-Stansted. Die zuletzt genannte Destination wird oneway angeflogen, denn die österreichische Bundesregierung untersagt Nonstop-Passagierflüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Österreich. Das bedeutet, dass die Maschinen mit Fluggästen von Wien nach Stansted fliegen und anschließend leer wieder zurück nach Österreich. Offenbar muss eine gewisse Nachfrage vorhanden sein, denn auch Mitbewerber praktizieren dies genau gleich. Buzz und Lauda Europe führen derzeit gemeinsam zehn wöchentliche Flugpaare pro Woche durch. Die genannte Anzahl berücksichtigt auch die Leerflüge von Stansted nach Wien. Unterm Strich hat das Angebot der Ryanair Group – seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs Ende Juni 2020 – einen neuen Tiefpunkt erreicht. Ab März 2021 will das Unternehmen zahlreiche Routen wiederaufnehmen und im Sommerflugplan 2021 bedienen. Dazu eine Konzernsprecherin gegenüber Aviation Direct: „Unser aktueller Flugplan und der Flugplan für den Sommer 2021 sind auf unserer Website abgebildet und bleiben abhängig von staatlichen Restriktionen, der Verbrauchernachfrage und den Marktbedingungen. Wir werden die Situation weiter beobachten und bei Bedarf Anpassungen vornehmen.“ Die Ryanair-Group-Ziele ab Wien auf einen Blick: Destination Status buchbar ab Charleroi 2x wöchentlich laufend Banja Luka eingestellt 29.03.2021 Burgas eingestellt 03.03.2021 Varna eingestellt 30.03.2021 Sofia eingestellt 29.03.2021 Dortmund eingestellt 01.03.2021 Köln/Bonn eingestellt 02.03.2021 Billund eingestellt 01.03.2021 Kopenhagen eingestellt 28.03.2021 Tallinn eingestellt 30.03.2021 Lappeenranta eingestellt 28.03.2021 Beauvais eingestellt 28.03.2021

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Ab 1. Feber 2021: Emirates stockt Wien-Dubai auf

Golfcarrier Emirates Airline stockt die Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Wien v.v. per 1. Feber 2021 auf fünf Flugpaare pro Woche auf. Die zusätzliche Rotation wird laut Mitteilung des Carriers jeweils an Montagen angeboten. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Frequenzen auf dieser Route momentan stark eingeschränkt. Derzeit fliegt Emirates an den Verkehrstagen Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag. Per 1. Feber 2021 kommt ein Umlauf an Montagen dazu. Buchungen können bereits online und über Reisebüros getätigt werden.

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Zu teuer für Ryanair: Keine Boeing 737 Max für Wien

Die Ryanair Group erteilt Branchengerüchten, dass in Wien im Laufe des Jahres 2021 Maschinen des Typs Boeing 737 Max 200 stationiert werden könnten, eine Absage. Die Begründung des Konzerns ist allerdings kurios, denn die Flughafengebühren und die Ticketabgabe sollen zu hoch sein. „Die Ryanair-Gruppe hat derzeit keine Pläne Boeing Max-Flugzeuge am Flughafen Wien zu stationieren, da die Flughafengebühren zu hoch sind und die neu eingeführte (unlogische) Flugsteuer in Höhe von 12 EUR erhoben wird“, so eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. „Die Kapazitätszuweisung der Ryanair Group wird die effizientesten und kostengünstigsten Flughäfen bevorzugen, die nach drastischen Flottenreduzierungen und Kapazitätskürzungen durch Legacy Airlines – einschließlich der Lufthansa Group – und dem Zusammenbruch vieler anderer Fluggesellschaften in ganz Europa um die Kapazität der Ryanair Group konkurrieren.“

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B767-Ausflottung: AUA verabschiedet OE-LAT

Mit der OE-LAT wird im März die erste Boeing 767-300ER die Flotte von Austrian Airlines verlassen. Die Maschine wurde zuletzt am 10. Jänner 2021 kommerziell eingesetzt und wird nun für die Übergabe und Überstellung in die Vereinigten Staaten von Amerika vorbereitet. Österreich soll das Langstreckenflugzeug voraussichtlich im März 2021 verlassen. Die OE-LAT wurde im Jahr 1991 an Lauda Air, die von Austrian Airlines Anfang der 2000er-Jahre übernommen wurde, ausgeliefert. Nach dem Kauf der von Niki Lauda gegründeten Airline wurden die Boeing 767-300ER in das AOC der AUA übertragen. Heuer werden drei Maschinen dieses Typs die Flotte verlassen. Nebst der OE-LAT handelt es sich um die OE-LAX und die OE-LAW. Laut AUA sollen die beiden zuletzt genannten Boeing 767-300ER „bis Herbst“ ausgeflottet werden. Mit durchschnittlich 28,5 Jahren gehören die drei B767 zu den ältesten Flugzeugen der Austrian Airlines Flotte. Bis Anfang 2022 werden insgesamt 28 Flugzeuge die Flotte der AUA verlassen haben: Neben den erwähnten drei Boeing 767-300ER werden 18 DHC Dash 8-400 Turboprops sowie sieben A319 Jets ausgeflottet. Zehn der genannten Turboprops haben die Austrian Airlines Flotte bereits verlassen, die acht verbleibenden folgen ab Ende März. Damit wird die Flotte bis Anfang 2022 aus rund 60 Flugzeugen bestehen. Derzeit sind noch acht DHC Dash 8-400 im aktiven Liniendienst.

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Österreich: Airline- und Flughafenpersonal steht Testpflicht bevor

Nachdem das von der österreichischen Regierung angedachte „Freitesten“ abgeblasen wurde, soll es nun zu einem so genannten „Reintesten“ kommen. Auch ist geplant, dass sich Bedienstete von Verkehrsbetrieben regelmäßig testen lassen müssen. Dies könnte auch jenes Personal von Airlines und Flughäfen treffen, das Kundenkontakt hat. Die Koalitionsparteien brachten einen Abänderungsantrag ein, der explizit vorsieht, dass Passagiere keinen negativen Testbefund für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel benötigen. Laut Mitteilung der Parlamentsdirektion ist vorgesehen, dass für Berufsgruppen wie Lehrer, Friseure, Beschäftigte in der Gastronomie und im Handel sowie Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben, die mit Passagieren in Kontakt kommen, „kündigt regelmäßige Covid-19-Tests verordnet werden und zwar in jenen Fällen, in denen es zu Kundenkontakt kommt oder regelmäßig ein bestimmter Abstand nicht eingehalten werden kann“. Da auch Flüge als öffentliches Verkehrsmittel betrachtet werden, ist damit zu rechnen, dass sich Flugbegleiter, Schalter- und Boarding-Personal sowie die bei der Sicherheitskontrolle tätigen Mitarbeiter künftig regelmäßig auf Covid-19 testen lassen müssen. Die Angelegenheit hat allerdings einen Haken: Österreich könnte dies nur heimischen Betrieben und Airlines auferlegen, nicht jedoch ausländischen Fluggesellschaften. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass beispielsweise Austrian Airlines, Easyjet Europe, Eurowings Europe und Peoples aufgrund ihrer österreichischen Betriebsgenehmigung zur regelmäßigen Testung ihres Personals mit Kundenkontakt verdonnert werden kann, nicht jedoch ausländische Anbieter wie Buzz, Ryanair, Lauda Europe, Wizzair, Qatar Airways oder Emirates. „Als mögliche Testfrequenz für Beschäftigte wird in den Erläuterungen der Zeitraum von einer Woche genannt. Im Gesetz festgeschrieben ist das jedoch nicht. Wer keinen Test machen will, muss eine FFP2-Maske tragen – diese Alternative gilt allerdings nicht für Alten-,

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Salzburg: Easyjet will Hamburg und Berlin im Winter 2021/22 reaktivieren

Die Billigfluggesellschaft Easyjet plant im Winterflugplan 2021/22 die Deutschland-Strecken ab Salzburg wiederaufzunehmen. Betroffen sind die Routen nach Hamburg und Berlin-Brandenburg. Dies bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber Aviation Direct. Easyjet schließt nicht aus, dass die Reaktivierung vorgezogen werden könnte und erklärt: „Grundsätzlich überprüfen wir unseren Flugplan fortlaufend mit dem Ziel, diesen mit den sich ändernden Reisebeschränkungen und der Nachfrage in Einklang zu bringen. Wir behalten uns stets vor, unser Flugprogramm flexibel hochzufahren, sollte die Nachfrage vorhanden sein.“ Die Flüge ab Salzburg nach Hamburg und Berlin sind jedenfalls schon für die Winterperiode 2021/22 buchbar.

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Interaktive Karte: Mehr als 402 Apotheken bieten Schnelltests an

Das Thema „Testen“ wird Österreich noch einige Monate begleiten und derzeit benötigt man für die Einreise in viele Länder einen negativen Befund. In der Alpenrepublik kann man sich nach fünf Tagen aus der „Zwangsquarantäne“ freitesten. Immer mehr Staaten, darunter auch Österreich und Deutschland, anerkennen mittlerweile ein negatives Antigen-Schnelltestergebnis. Seit einigen Wochen kann ein solcher Test auch in vielen österreichischen Apotheken vorgenommen werden. Aviation Direct sprach mit der Standesvertretung. Grundsätzlich ist es so, dass Apotheken ausgebildetes und geschultes Personal für die Durchführung der Anitgen-Schnelltests benötigen. Die Branche ist in diesem Zusammenhang aber äußerst flott und bemüht, so dass mit Stand 5. Feber 2021 bereits über 402 österreichische Apotheken zur Durchführung von Covid-19-Antigen-Schnelltests berechtigt sind. Am Ende dieses Artikels befindet sich eine interaktive Landkarte, auf der alle Apotheken, in denen man sich testen lassen kann, eingezeichnet sind. Kurz gesagt: Fast jeder Einwohner Österreichs hat bereits eine Testmöglichkeit in der Nähe. Einfach in die Apotheke gehen und einen Schnelltest verlangen ist aber nicht der richtige Weg, so die Kammer, die empfiehlt: „Eine telefonische Voranmeldung für einen COVID19-Antigen-Schnelltest ist auf jeden Fall notwendig. Wenn der Termin vereinbart ist, geht es vor Ort sehr rasch. Es wird die Probe durch einen Nasen-Rachen-Abstrich entnommen und in etwa 20 Minuten liegt das Ergebnis vor“. Manche Apotheken bieten übrigens auch über ihre Homepage die Onlinebuchung eines Testtermins an. Die Dienstleistung muss selbst bezahlt werden. Da die einzelnen Apotheker in ihrer Preisgestaltung frei sind, empfiehlt es sich bei der ersten Kontaktaufnahme telefonisch die Kosten zu erfragen. Einige Apotheken weisen

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Neue Anschober-Verordnung macht grenzüberschreitenden Paaren das Leben zur Hölle

Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober veröffentlichte am Dienstag die jüngste Verschärfung der Einreisebestimmungen. Dies enthält für Personen, die nahe Angehörige oder Lebens- bzw. Ehepartner im Ausland haben, eine drastische Verschärfung. Das Wort „Wiedereinreise“ wurde gestrichen. Das hat fatale Folgen, denn bislang waren Personen, die im Rahmen eines regelmäßigen Pendlerverkehrs, also mindestens einmal pro Monat, enge Familienangehörige oder ihren Lebens- oder Ehepartner besucht haben, von der Quarantänepflicht ausgenommen. Nun schafft Anschober (Grüne) einen besonders absurden Umstand, der nachstehend dargestellt wird. Angenommen ein Mann wohnt in Österreich und seine Lebenspartnerin in Deutschland. Bislang konnten diese sich aufgrund des § 8 Abs. 2 Z. 4 beiderseitig quarantänefrei besuchen. Voraussetzung dafür war, dass dies mindestens einmal pro Monat stattfindet und bei der Kontrolle glaubhaft gemacht wird. Nun tritt der vollkommen weltfremde und absurde Umstand ein, dass die Frau aufgrund der Rechtslage in Deutschland und dem jüngsten Wurf von Rudolf Anschober ihren Partner in Österreich quarantänefrei besuchen darf, nicht jedoch umgekehrt. Der Mann müsste nach der Rückkehr aus Deutschland in Österreich eine zehntägige Quarantäne antreten. Das bewirkt dieser klitzekleine Satz, den der grüne Minister um Bundesgesetzblatt veröffentlicht hat: „In § 8 Abs. 2 Z 2, 3 und 4 entfällt jeweils die Wortfolge ‚oder Wiedereinreise’“. Verpflichtende Einreiseanmeldung landet direkt beim örtlichen Gesundheitsamt Ab Freitag ist – wie berichtet – eine elektronische Einreisevoranmeldung verpflichtend. Laut Verordnungstext werden dabei die nachstehenden Daten, die 28 Tage lang gespeichert werden sollen, abgefragt: „(1) Personen, die nach Österreich einreisen, sind verpflichtet, vor der Einreise durch Registrierung folgende Daten gemäß § 25a

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