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Air India schließt Stationen in Europa

Das Star-Alliance-Mitglied Air India wird angesichts der Folgen der Coronakrise fünf europäische Stationen schließen. Damit will das Unternehmen die Kosten reduzieren. Betroffen sind neben Wien auch Kopenhagen, Stockholm, Madrid und Mailand. Die Folge daraus ist auch, dass die Flüge zu diesen Airports aufgegeben werden. Die jeweiligen Stationsleiter wurden in internen Anschreiben mit der Schließung der fünf genannten europäischen Stationen beauftragt. „Angesichts der Situation in Covid hat AI beschlossen diese Stationen zu schließen und wird in Absprache mit den örtlichen Stationsleitern unverzüglich Maßnahmen zur Schließung einleiten und die Fristen mitteilen bis zu denen die Station geschlossen wird“, so ein Air-India-Sprecher gegenüber IANS.

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Lauda-Europe-Management ohne Andreas Gruber

Zwischenzeitlich machte die maltesische MFSA im Malta Business Register (Firmenbuch) die Nachfolgegesellschaft der österreichischen Laudamotion GmbH ersichtlich. Die Lauda Europe Ltd. residiert nicht nur in den gleichen Räumlichkeiten wie die Konzernschwester Malta Air Ltd., sondern teilt sich mit dieser auch einige Manager. Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber scheint bei Lauda Europe Ltd. hingegen nicht auf. Das maltesische Unternehmen wird von David O’Brien, Richard Higgins, Angelo Buhagiar und Neil Sorahan gehleitet. Buhagiar und Sorahan finden sich auch im Firmenbuchauszug von Malta Air in der Funktion als Geschäftsführer.  Eigentümer der Lauda Europe Ltd. mit Sitz in Birkirkara ist die Gulliver Holding Ltd. Diese befindet sich vollständig im Eigentum von Ryanair Holdings PLC und wird von Angelo Buhagiar und Neil Sorahan geleitet. Ebenso ist die Gulliver Holding Ltd an Malta Air beteiligt.  Lauda Europe Ltd. wurde am 14. Jänner 2019 als so genannte Vorratsgesellschaft gegründet und ab 21. Mai 2020 sind Aktivitäten einer Übernahme durch Ryanair Group im MBR ersichtlich. Die Namensänderung wurde am 30. Juli 2020 bei der MFSA beantragt. Dies ist insofern bemerkenswert, da im Mai 2020 die Mitarbeiter der Laudamotion GmbH durch zwei Demonstrationen Druck für den Abschluss des neuen Kollektivvertrags ausgeübt haben. Zu diesem Zeitpunkt waren die Schließung der österreichischen Firma und die Ausflaggung nach Malta also bereits beschlossene Sache.

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Wien: Ryanair kündigt neue Strecken an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigte am Donnerstag die Aufnahme von acht Strecken im Sommerflugplan 2021 ab Wien an. Dabei handelt es sich um Pula, Banja Luka, Billund, Birmingham, Bologna, Göteburg, Perugia und Rimini. Neue Strecke Flüge pro Woche Pula                                                 2 Banja Luka                                       2 Billund                                            2 Birmingham                                    4 Bologna                                           4 Göteburg                                     3 Perugia                                             2 Rimini                                             2 Teilweise wurden diese Routen bereits in der Vergangenheit von der Tochtergesellschaft Lauda angeboten oder aber zumindest angekündigt und aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Endgültig vom Tisch ist die Aufnahme der Lauda-Strecke nach Beirut. Diese hätte eigentlich mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2020 bedient werden sollen, jedoch kam es aufgrund der Coronakrise dazu nie und dazu wird es auch nicht mehr kommen, da Ryanair diese aus streckenrechtlichen Gründen nicht unter dem FR-Code bedienen kann. Der Billigflieger beabsichtigt auf einigen Strecken, die ab Wien angeboten werden, im Sommerflugplan 2021 erhöhte Frequenzen anzubieten. Diese sind in der nachstehenden Tabelle ersichtlich. Erhöhte Flugfrequenz nach Flüge pro Woche Alghero                                      3 (+1) Barcelona                                   12 (+3) Bukarest                                    7 (+5) Catania                                       3 (+1) Charleroi                                    14 (+1) Kopenhagen                               7 (+4) Dortmund                                   7 (+4) Dublin                                        11 (+6) Edinburgh                                  11 (+6) Ibiza                                           5 (+3) Kefalonia                                   2 (+1) Kiew Boryspil                             7 (+4) Palma                                         25 (+15) Paris                                            4 (+2) Riga                                            4 (+2) Sofia                                           4 (+1) Stansted                                       14 (+5) Tallinn                                        3 (+1) Vilnius                                        3 (+1) Zadar                                          3 (+1)

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Peoples erhöht die Frequenz

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples wird ab 13. September 2020 wieder bis zu zwei tägliche Flüge zwischen Wien und Altenrhein anbieten. Aufgrund der Corona-Pandemie und einem seitens Österreich ausgesprochenen Flugverbot für Maschinen, die in der Schweiz startet sind, musste man bis Mitte Juni 2020 pausieren. Werktags, ausgenommen an Freitagen, werden ab 13. September 2020, wieder zwei tägliche Rotationen angeboten. An Freitagen und Sonntagen wird je einmal geflogen. „Unser konsequenter Fokus liegt weiterhin auf unserem Kerngeschäft; der Linienverbindung zwischen Altenrhein und Wien. Die Erhöhung der Flugfrequenz ist für uns ein wichtiger Schritt, um unseren Fluggästen wieder die gewohnt ideale Verbindung zu ermöglichen“, so Thomas Krutzler, CEO People’s Air Group. „Eine nachhaltig verlässliche Dienstleistung anzubieten sowie Qualität auf höchstem Niveau, sowohl am Boden wie auch in der Luft, ist auch in Zukunft unser Anspruch.“

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AUA: Strache-Anhängerin kassiert Fristlose

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines trennte sich fristlos von Christina Kohl, die für die Liste des ehemaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache auf der 17. Position kandiert. Das Unternehmen begründet diesen Schritt damit, dass die Flugbegleiterin auf einer Demonstration antisemitische Äußerungen getätigt haben soll. „Eine Mitarbeiterin von Austrian Airlines hat im Rahmen ihres politischen Engagements öffentlich antisemitische Äußerungen getätigt. Unsere ganz klare Aussage dazu lautet wie folgt: Wir sind ein international tätiges Unternehmen, das im Rahmen seines Geschäftszweckes Grenzen überwindet. Hier müssen wir jedoch eine ganz klare Grenze ziehen. Dieses Verhalten ist unentschuldbar, und Aussagen dieser Art sind mit unseren Firmenwerten in keinster Weise zu vereinbaren. Wir haben daher entsprechende Maßnahmen gesetzt, um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder vorkommt“, ist im vorliegenden Anschreiben der Personalabteilung zu lesen. Das Unternehmen bestätigte, dass die Dame mittlerweile keine Mitarbeiterin des Unternehmens mehr ist. Seitens der Liste des Heinz-Christian Strache zeigt man sich wenig überraschend empört von der Vorgehensweise der Austrian Airlines. „Weit haben wir es gebracht in unserem Land, wenn eine junge Flugbegleiterin von der AUA fristlos entlassen wird, nur weil sie bei der Wien-Wahl für unsere Bürgerbewegung kandidiert und man ihr unhaltbare Vorwürfe macht. Das ist ein bisher einmaliger Gesinnungsterror und stellt eine neue Qualität in der politischen Auseinandersetzung dar“, so Christian Höbart, der für Strache als Generalsekretär fungiert. „Nur weil eine meinungsgefestigte, kritische, junge Frau die Corona-Maßnahmen als überzogen kritisiert, den Rücktritt von Kurz fordert, die linksextreme Antifa und Soros kritisiert und dem globalen Großkapitalismus skeptisch gegenübersteht, ist sie noch lange keine Corona-Leugnerin

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AUA: Kunden warten, Management kassiert Prämien

Austrian Airlines zahlte Ende Juli 2020 an das Management Prämien aus und das obwohl unzählige Kunden noch immer darauf warten, dass der Carrier seine Schulden in Form von berechtigten Rückzahlungsansprüchen begleicht. Der Carrier wiegelt allerdings ab und stellt es so dar, dass die AUA Schulden gegenüber dem Management beglichen habe. Konzernsprecher Peter Thier bestätigte, dass es zu den Auszahlungen an das Management gekommen ist und zwar Ende Juli 2020. Es habe sich dabei um verspätete variable Gehaltszahlungen für das Geschäftsjahr 2020 gehandelt. „Es sind sozusagen „Schulden“, die das Unternehmen bei den Führungskräften noch offen hatte. Praktisch alle Führungskräfte erhalten Teile ihres Gehalts abhängig vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. 2019 erwirtschaftete Austrian Airlines ein adjusted-Ebit von +19 Mio. Euro“ so Thier. Zwar schrieb die Lufthansa-Tochter im Vorjahr einen kleinen Gewinn, jedoch grundsolide erfolgreich war man nicht. Ursächlich hierfür soll der starke Wettbewerb mit Billigfliegern gewesen sein. Gegen Jahresende 2019 wurde ein scharfes Sparprogramm angekündigt, das die Ausflottung des Maschinentyps DHC Dash 8-400 und den Abbau von Stellen vorsieht. Innerhalb der AUA-Belegschaft sollen die Boni-Zahlungen an das Management nicht sonderlich gut angekommen sein, denn in nahezu allen Bereichen dreht der Carrier angesichts der Corona-Pandemie an der Lohnschraube. Hierzu sagte Thier: „Führungskräfte hängen bei Austrian auch am Kollektivvertrag, d.h. dass jegliche Einsparungen auch die Führungskräfte trifft. Auch Führungskräfte befinden sich bei Austrian in der Kurzarbeit. Mehrverdiener erhalten je nach Einkommen während der Kurzarbeit bekanntlich 80 Prozent, Wenigverdiener 85 Prozent oder 90 Prozent (AMS Staffelung).“ Angesprochen darauf wie Boni-Zahlungen an das Management und Staatshilfe

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Salzburg: PCR-Tests kosten 150 Euro

Sicheres Reisen in Corona-Zeiten: Der Airport Salzburg errichtet eine Covid-19 Teststation im Flughafengebäude. Man könne sich täglich testen lassen. Doch konkrete Öffnungszeiten könne es vorerst nicht geben. Denn diese orientieren sich noch an den Flugplan. Das Vergnügen hat auch seinen Preis: Eine PCR-Testung kostet 150 Euro. „In diesen Zeiten ist es nicht nur wichtig auszuloten, wie man die durch Covid-19 eingeschränkten Wirtschaftstätigkeiten in kleinem Maße weiter betreiben kann, sondern auch dort zu unterstützen, wo es sinnvoll ist. Dieser ehemalige Warteraum am Salzburg Airport bietet sich als  Corona-Teststation bestens an,“ so Flughafenprokurist Christopher Losmann.

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UK-Ermittler kritisieren Lauda-Flugbegleiter

Am 1. März 2019 wurde die OE-LOA, betrieben von Lauda, am Flughafen Stansted nach einer Fehlfunktion des linken Triebwerks evakuiert. Die britischen Unfallermittler üben in ihrem Bericht erhebliche Kritik an den Abläufen an Bord und kommen zum Schluss, dass die Evakuierung nicht notwendig war. Besonders heftig wird die Entscheidung zur Evakuierung, die von der Senior Flugbegleiterin ohne Rücksprache mit dem Cockpit, getroffen wurde, kritisiert. Die Ermittler schreiben in ihrem Bericht auch, dass mangelnde Kommunikation und mangelnde Erfahrung vorliegen würden. Der Kapitän habe die Anweisung gegeben: „Attention Crew: On Station“. Genau diesen Befehl will die Kabinenchefin allerdings nicht gehört haben. Sie hielt über das Intercom Rücksprache mit einer anderen Flugbegleiterin, die geschockt und verängstigt gewesen sein soll. Im Anschluss gab die SFA den Befehl zur Evakuierung. Eine Rücksprache mit dem Kapitän gab es laut dem Bericht jedoch nicht. Mangelnde Erfahrung der Kabinencrew Hinsichtlich der Erfahrung der Senior-Flugbegleiterin kritisiert die Behörde, dass diese im Mai 2017 die Qualifikation als Junior-Flugbegleiterin erlangte. Aufgrund der Insolvenz ihres damaligen Arbeitgebers flog sie zwischen Dezember 2017 und März 2018 nicht. Bereits im Mai 2018 absolvierte sie die Ausbildung zum Senior und schloss diese positiv ab. Die Behörde merkt hierzu an, dass die Vorerfahrung möglicherweise mangelhaft gewesen sein könnte. Als riskant stuften die Unfallermittler ein, dass das rechte Triebwerk zum Zeitpunkt der Räumung der Maschine noch einige Minuten in Betrieb war und die Flugzeugführer angegeben haben, dass diese überrascht waren plötzlich Passagiere rund um den Airbus A320 zu sehen. Eine Anweisung aus dem Cockpit habe es nicht gegeben, werden

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Corona befördert AUA tief in die roten Zahlen

Die Corona-Krise hat tiefe Spuren in den Quartalszahlen von Austrian Airlines hinterlassen. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Adjusted-Ebit) sank auf -99 Millionen Euro ab. Der scheidende Finanzchef Wolfgang Jani sagt: „Die Krise hat uns mit voller Wucht getroffen“. Zum Halbjahr hat das Adjusted EBIT -235 Mio. Euro betragen. Die Anzahl der Passagiere hat sich durch die Pandemie um 70 Prozent auf knapp 2 Mio. reduziert. Sieht man von den humanitären Frachtflügen ab, hat das zweite Quartal praktisch nur aus zwei Wochen Minimalbetrieb im Juni bestanden. Sind im Vorjahr noch rund vier Millionen Passagiere zwischen April und Juni befördert worden, waren es 2020 nur 53.000. Der Umsatz ist um 94 Prozent auf 35 Mio. Euro eingebrochen. Die Gesamterlöse sind im selben Zeitraum um 90 Prozent auf 59 Mio. Euro gesunken (2. Quartal 2019: 610 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen sind im selben Zeitraum bei 158 Mio. Euro gelegen, was einem Rückgang von 72 Prozent (2. Quartal 2019: 565 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Das Adjusted EBIT im 2. Quartal hat letztlich -99 Mio. Euro betragen (2. Quartal 2019: +46 Mio. Euro). Die betrieblichen Aufwendungen sind im gleichen Zeitraum um 44 Prozent auf 598 Millionen Euro gesunken (1. Halbjahr 2019: 1.064 Mio. Euro). Gegengesteuert wurde durch ein Paket an kurzfristigen Sparmaßnahmen sowie durch Kurzarbeit der gesamten Belegschaft. Das Adjusted EBIT, in dem unter anderem Bewertungsverluste aus Flugzeugverkäufen exkludiert werden, hat -235 Mio. Euro betragen (1. Halbjahr 2019: -53 Mio. Euro). Das EBIT lag bei -299 Mio. Euro. Die Corona-Krise

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AUA baut Ferienflugprogramm weiter aus

Seit Anfang August bedient Austrian Airlines wieder die Destinationen Cagliari, Olbia, Kalamata, Preveza, Skiathos, Skiros sowie Ibiza. Die Ferienflüge werden jeweils an den Verkehrstagen Samstag oder Sonntag durchgeführt.  Ab September fliegt Austrian Airlines zudem jeden Samstag auf die Kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa. „Unsere Urlaubscharter von Austrian Holidays haben schon in der Vergangenheit gut funktioniert, vor allem im Sommer. Wir freuen uns, dass wir dieses Angebot in Zusammenarbeit mit unseren Touristik-Partnern in Österreich jetzt weiter hochfahren können“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

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