Quarantäne

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Slowakei: Nur noch Geimpfte ohne Quarantäne

Die Slowakei prescht als erstes EU-Mitglied vor und gestattet ab 9. Juli 2021 nur noch Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, die Einreise. Alle anderen, auch Genesene und Getestete, müssen 14 Tage in Quarantäne. Es besteht die Möglichkeit der Freitestung mittels PCR nach fünf Tagen. Laut der Verordnung der slowakischen Regierung muss der Impfschutz vollständig seit mindestens 14 Tagen vorhanden sein. Das bedeutet, dass beide Impfdosen verabreicht worden sein müssen und dann zwei Wochen Zeit vergangen sein müssen. Eine Ausnahme stellt das Vakzin von Johnson & Johnson dar, da bei diesem nur eine Spritze erforderlich ist – 14 Tage danach ist man von der slowakischen Quarantäne befreit. Die Maßnahme wird unter dem Deckmantel „Delta-Variante“ eingeführt. Die slowakische Regierung behauptet, dass Urlaubsrückkehrer diese Mutation ins Land schleppen würden. Wissenschaftlich fundierte Nachweise gibt es dafür aber nicht. Tschechische Republik verschärft ebenfalls Auch das Nachbarland Tschechien wird ab 9. Juli 2021 die Einreise für Ungeimpfte verschärfen. Es wird dann die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der jedoch von der Quarantäne befreien soll, verlangt. Weiters sind dann wieder Formulare auszufüllen. Derzeit ist die Einreise in dieses Land aus vielen Staaten kommend ohne Auflagen möglich. Künftig besteht PCR-Testpflicht, von der lediglich vollständig Geimpfte ausgenommen sind. Die tschechische Regierung argumentiert ebenfalls mit der „Delta-Keule“. Man behauptet, dass diese einen immer größeren Anteil der Neuinfektionen ausmachen würde und gleichzeitig prangert man Urlaubsrückkehrer und Touristen an. Bemerkenswert ist aber, dass Tschechien gegen die Maßnahmen der Slowakei protestiert. Flickenteppich setzt sich fort Eigentlich sollte der „Grüne Pass“ mehr oder weniger

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Ohne PCR nach Malta kostet 100 Euro pro Tag plus 120 Euro für den Test

Ohne negativen PCR-Testbefund in den Urlaub nach Malta fliegen ist absolut keine Idee, doch seit 1. Juni 2021 meinten 369 Touristen –immerhin 1,2 Prozent – ohne diese am Flughafen Luqa einreisen zu müssen. Für diese war es ein teures Unterfangen, denn vor Ort müssen 120 Euro für einen PCR-Test bezahlt werden und dann geht es in ein Quarantänehotel, das mit 100 Euro pro Tag in Rechnung gestellt wird. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses darf man das Hotelzimmer nicht verlassen. Im Preis von 100 Euro pro Tag sind Speisen und Getränke nicht inkludiert. Diese werden on-top berechnet. Wer sich weigert sich einem PCR-Test zu unterziehen, muss 14 Tage in der Quarantäneunterkunft bleiben und nur für die Übernachtungen im „Zimmerarrest“ stolze 1.400 Euro berappen. Laut Times of Malta wird derzeit das Corinthia Beach Resort in St George’s Bay als Quarantänehotel der Regierung genutzt. Das Gesundheitsministerium von Malta teilte mit, dass der Anschluss an das Green-Pass-System der EU per 1. Juli 2021 vollzogen wird. Ab diesem Tag werden auch neue Einreisebestimmungen gelten. Derzeit ist vorgesehen, dass unter anderem EU-Impfzertifikate zur Einreise ohne Quarantäne berechtigen werden. PCR-Befunde, die nicht älter als 72 Stunden sind, werden auf jeden Fall weiterhin akzeptiert. Ob in Zukunft auch Schnelltests anerkannt werden, ist noch offen. Bis inklusive 30. Juni 2021 berechtigen „ausländische“ Impfnachweise nicht zur Einreise ohne Quarantäne. Erst ab 1. Juli 2021 bringt das EU-Impfzertifikat Erleichterungen. Laut Eurostat verlor Malta bedingt durch die Corona-Pandemie rund 80 Prozent des touristischen Aufkommens. Damit liegt man deutlich unter dem EU-Schnitt von

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Virusvariantengebiet: Deutschland versalzt Portugal-Urlaube

Ab Dienstag betrachtet Deutschland das gesamte Staatsgebiet von Portugal als so genanntes Virusvariantengebiet. Das hat zur Folge, dass beispielsweise Urlauber nach ihrer Rückkunft in Deutschland für zwei Wochen in Quarantäne müssen – ohne Möglichkeit des „Freitestens“. Die von der Bundesrepublik vorgenommene Umstufung gleicht einer Panikreaktion, denn diese wird unter anderem mit der so genannten Delta-Variante begründet. Diese soll in Portugal rund 50 Prozent aller Neuinfektionen ausmachen. Gleichzeitig ist Deutschlands Verhalten ein Vorgeschmack darauf was Urlaubern auch im Sommer 2021 blühen könnte – Grüner Pass hin oder her. Das jüngste Beispiel zeigt, dass die deutsche Bundesregierung nicht davor zurückschreckt kurzfristige Quarantänen einzuführen. Gerade für Urlauber könnte dies durchaus problematisch werden. Einige Reiseveranstalter holen nun ihre Gäste vorzeitig zurück, um diesen die Absonderung in Deutschland ersparen zu können. Bei der Einreise aus einem so genannten Virusvariantengebiet muss ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Anschließend haben sich die Personen auf dem direkten Weg nach Hause oder in ihre Quarantäneunterkunft zu begeben. Ein weiterer Test ist auf eigene Kosten vorzunehmen, wobei ein negatives Testergebnis die Absonderung nicht beendet. Diese endet erst nach 14 Tagen. Wichtig: Reisende, die aus so genannten „Virusvariantengebieten“ kommen, dürfen in Deutschland zum Zweck der Heimreise keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Deutschland erlässt ein umfangreiches Beförderungsverbot für die Relation Portugal-Deutschland. Defacto dürfen dann nur noch Personen mit deutschem Pass oder Wohnsitz in der Bundesrepublik befördert werden. Bei Virusvariantengebieten ist es so, dass auch Genesene und Geimpfte die 14-tägige Quarantäne anzutreten haben. Es gibt auch für diese keine Möglichkeit sich vorzeitig freizutesten. Im Sommer

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Wegen Delta-Variante: Portugal macht Lissabon dicht

Touristen sollten ihren Wochenend-Trip nach Lissabon besser verschieben. Denn in der portugiesischen Stadt breitet sich die ansteckende Delta-Variante relativ schnell aus – zu schnell für die dortigen Behörden. Daher zieht die Regierung die Reißleine und verhängt eine Ausgangssperre über das gesamte Wochenende bis einschließlich Montagfrüh. Das gelte sowohl für Einwohner als auch für Besucher, berichtet reisevor9.de.

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Emirates nimmt Flüge nach Phuket wieder auf

Vollständig geimpfte Urlauber können quarantänefrei auf die beliebte thailändische Insel reisen. Die Fluggesellschaft bietet ab dem 2. Juli vier wöchentliche Flüge zur thailändischen Ferieninsel Phuket an. Ausschlaggebend dürfte die Tatsache sein, dass bei vollständig gegen COVID-19 geimpften Personen die Quarantäne bei der Ankunft entfällt.  Die Route von Dubai nach Phuket wird mit einer Boeing 777-300ER in einer Drei-Klassen-Konfiguration bedient und bietet Premium-Services in der First und Business Class sowie in der Economy Class. Emirates-Flug EK378 startet in Dubai dienstags, freitags, samstags und sonntags um 03:00 Uhr und kommt am selben Tag um 12:30 Uhr am Phuket International Airport an. Der Rückflug, EK379, startet in Phuket mittwochs, samstags, sonntags und montags um 00:10 Uhr und erreicht Dubai um 03:05 Uhr am selben Tag an (alle Zeiten sind Ortszeiten).

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UK: Airlines laufen gegen Portugal-Umstufung Sturm

Im Vereinigten Königreich gehen aufgrund der Corona-Einstufung der Länder die Wogen hoch. Beispielsweise setzte die Regierung Portugal auf die rote Liste, was zur Quarantänepflicht bei der Rückkehr bzw. Einreise nach Großbritannien führt. Diese Entscheidung wird unter anderem von British Airways, Easyjet und Ryanair heftig kritisiert. So bezeichnet die IAG-Tochter dies als „enttäuschend und verwirrend“. Unter Hinweis auf die hohe Impfquote wäre es UK möglich deutlich mehr Staaten grün einzustufen. „Keine Länder mehr auf die Grüne Liste zu setzen, wenn die meisten Infektionsraten in Europa rückläufig sind und viele Orte mit niedrigen Infektionsraten unter denen Großbritanniens liegen, wie die Balearen mit einer aktuellen Rate von 33 auf 100.000 und Malta mit Malta nur 12 von 100.000, das macht keinen Sinn. Vor allem, wenn Inlandsreisen innerhalb Großbritanniens erlaubt sind, obwohl in einigen Städten die Infektionsraten 20-mal höher sind als in weiten Teilen Europas“, so Easyjet-Chef Johan Lundgren. „Während sich unsere europäische Flotte auf den Sommer vorbereitet, da die europäischen Regierungen das Reisen für ihre Bürger öffnen, macht es die britische Regierung den Fluggesellschaften unmöglich, zu planen, während die Verbraucher in Großbritannien am Boden bleiben.“ Hintergrund des Ärgers ist, dass die britische Regierung am Donnerstag Portugal auf die Amber-Liste gesetzt hat. Gleichzeitig wurden keine weiteren Staaten grün eingestuft. Die Luftfahrt- und Reisebranche kritisiert, dass es in Europa zahlreiche Länder gibt, die niedrigere Neuinfektionen haben als das Vereinigte Königreich. Auch John Holland-Kaye, Chef des Flughafens London Heathrow, schließt sich der Kritik an und spricht unter anderem davon, dass es die Regierung verabsäumt habe Regeln

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Malta: Vorerst keine Erleichterungen für „ausländische“ Impfungen

Seit Dienstag gelten für die Republik Malta neue Einreisebestimmungen, die in den meisten Fällen deutliche Erleichterungen bringen. Geimpfte haben allerdings das Nachsehen, denn der Inselstaat praktiziert nun eine Diskriminierung der Extraklasse, die sich auch negativ auf die touristische Nachfrage auswirken könnte. Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, müssen keinen negativen PCR-Befund vorlegen. Ein genauer Blick auf die Verordnung der Regierung sowie die Hinweise des Tourismusministeriums zeigen, dass dies nur für jene Personen gilt, die einen maltesischen Impfnachweis mit maltesischem QR-Code vorlegen können. Vorerst gibt es also für Geimpfte, die ihr Vakzin in anderen EU-Staaten erhalten haben, keine Erleichterungen. Green Pass wird es im Laufe des Monats umgesetzt Spätestens zum 1. Juli 2021 soll sich dies ändern, denn man will dann im Rahmen des Grünen Passes alle Nachweise aus der Europäischen Union in Form der App bzw. der Offline-Alternative anerkennen. Mit dem Vereinigten Königreich, das der wichtigste Quellmarkt Maltas ist, wurde bereits ein bilaterales Abkommen geschlossen. Personen, die über eine maltesische ID-Card verfügen (es handelt sich nicht um die Staatsbürgerschaft, denn alle Personen mit Wohnsitz auf Malta können diesen Ausweis beantragen), können unter diesem Link das maltesische Impfzertifikat beantragen. Für Impfungen, die im Ausland verabreicht wurden, müssen die Nachweise entsprechend vorgelegt wurden. Wichtig: Diese Onlinemöglichkeit können nur Inhaber maltesischer ID-Cards nutzen. Ohne PCR-Befund gelandet kostet 120 Euro Somit bleibt – zumindest vorläufig – den meisten Touristen nur die Möglichkeit mittels negativem PCR-Test einzureisen. Wer diesen nicht vorweisen kann, muss sich am Flughafen Luqa einem PCR-Test unterziehen, für den an Ort

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Vietnam verbietet internationale Einreisen

Aufgrund des erhöhten Infektionsgeschehens zieht der Flughafen in der Hauptstadt Hanoi die Notbremse und stoppt vorerst alle internationalen Einreisen. Das solle zunächst sieben Tagen lang gelten, wie aero.de berichtet. Internationale Abflüge würden aber wie geplant durchgeführt. Bereits seit März vergangenen Jahres dürfen ohnehin nur noch vietnamesische Staatsbürger, Diplomaten, Investoren und andere Personen mit Sondergenehmigungen einreisen. Dabei müssen sie aber in speziellen Einrichtungen 21 Tage Quarantäne absitzen.

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CoV-Lockerungen vorgezogen: Rückreise aus Kroatien wieder auslagenfrei möglich

Es kommt zu weiteren Reiseerleichterungen – und zwar früher als gedacht. Denn wie der ORF berichtet, tritt am Dienstagmitternacht eine Novelle der Einreiseverordnung in Kraft, die besonders Kroatien-Urlaubern zugutekommt. Bei insgesamt fünf Ländern fallen sämtliche Quarantäne-Regelungen. Für Kroatien, Litauen, die Niederlande, Schweden und Zypern gilt den Ministeriumsangaben zufolge dann die „3-G-Regel“ – getestet, genesen oder geimpft. Alle genannten, bisher in der Anlage B1 als „Risikostaaten“ angeführten Länder, wandern aufgrund der Verbesserung der epidemiologischen Lage in die Anlage A der Covid-19-Einreiseverordnung und gelten somit als Staaten „mit geringem Infektionsgeschehen“. „Ich glaube, das wird auch viele Österreicherinnen und Österreicher vor dem langen Wochenende freuen“, zitiert das Gesundheitsministerium Ressortchef Wolfgang Mückstein. Beobachter rechneten erst im Rahmen der am 10. Juni anstehenden CoV-Erleichterungen mit derartigen Schritten.

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Spanien öffnet seine Grenzen für Geimpfte

Spanien leitet die Tourismusoffensive ein: Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigt absolute Einreisefreiheit für vollständig Geimpfte ab dem 7. Juni an. Schon seit gestern dürfen Reisende aus ausgewählten Ländern wieder auflagenfrei ins Land. Bei den Staaten, aus denen Menschen ab sofort wieder nach Spanien einreisen können, handelt es sich um Länder mit niedrigen Corona-Infektionszahlen: Großbritannien, Japan, China, Australien, Neuseeland, Singapur, Israel, Südkorea, Thailand und Ruanda.  Wer aus einem EU-Land oder einem mit der Union asoziierten Staat mit einer 14-Tage-Inzidenz von weniger als 25 Fällen ins Land kommt, kann ebenfalls auf einen PCR-Test verzichten. Das betreffe momentan Gäste aus Island, Teilen Norwegens und Teilen Finnlands, wie reisevor9.de berichtet.

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